Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fans
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frostbeast
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Als Pcler hat mich das Abfarmen in ME2 nicht gestört. 5 Minuten mitgespielt und dann per Cheatengine mir genug Ressourcen gegeben und fertig 
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
hat shepard nicht sogar erwähnt wie komisch es sei, die citadel so friedlich zu sehen während in der galaxie krieg tobt?Alking hat geschrieben:Das fand ich sowieso doof. Die haben mit dem Höhepunkt das Spiel begonnen. Jedes mal wenn ich Gespräche geführt habe, gerade in der Bar auf der Citadel, habe ich mir immer gedacht "Jungs, gehts noch, die Erde wird angegriffen und ihr tanzt und sauft hier". Das war generell unglücklich gemacht. Ich hätte erst gegen Mitte des Spiels den Angriff auf die Erde verortet. Das war insgesamt einfach nur ein schlechter Aufbau der Story.Hypn0s hat geschrieben:
fänd es irgendwie befremdlich wegen nem Buch oder nem Impfstoff durch die halbe Galaxie zu fliegen während die Erde brennt.
wurde auch schön erklärt. sowas nennt man verleumdung!
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
jojo hab das auch mitbekommen, das hat mich persönlich auch nicht so gestört...obwohl die Erklärung bisschen zu einfach ist
Das rumreisen in der Galaxie für den Kleinkram allerdings schon eher, deshalb hab ich mir das wie schon gesagt gespart nachdem ich genug Flottenpunkte hatte. Zum Glück hab ich in Teil 1+2 und auch 3 anscheinend derart gute Entscheidungen mit meinem Paragon-Charakter getroffen, dass ich nur 5 Sachen (Achievement Fundbüro 5/10
) eingesammeln musste um über 4500 zu kommen... Zeigt mal wieder, dass die Entscheidungen relevant sind entgegen der Meinungen anderer hier :wink:
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Na, na. Du willst uns doch nicht erzählen, dass du auf 9000+ gekommen bist, nachdem du nur 5 Planeten gescannt hast.Hypn0s hat geschrieben:jojo hab das auch mitbekommen, das hat mich persönlich auch nicht so gestört...obwohl die Erklärung bisschen zu einfach istDas rumreisen in der Galaxie für den Kleinkram allerdings schon eher, deshalb hab ich mir das wie schon gesagt gespart nachdem ich genug Flottenpunkte hatte. Zum Glück hab ich in Teil 1+2 und auch 3 anscheinend derart gute Entscheidungen mit meinem Paragon-Charakter getroffen, dass ich nur 5 Sachen (Achievement Fundbüro 5/10
) eingesammeln musste um über 4500 zu kommen... Zeigt mal wieder, dass die Entscheidungen relevant sind entgegen der Meinungen anderer hier :wink:
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
nö hab noch MP gespielt, beim Ende hatte ich 91 % Bereitschaft.
Edit: Was ich übrigens sehr geil finde, weil man die Auswahl hat zwischen MP oder sammeln und man mehr Punkte hat, wenn man in den Vorgängern gute Entscheidungen getroffen hat.
Edit: Was ich übrigens sehr geil finde, weil man die Auswahl hat zwischen MP oder sammeln und man mehr Punkte hat, wenn man in den Vorgängern gute Entscheidungen getroffen hat.
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Re: Kommentar
Diese Gelassenheit wünsche ich mir für eine Menge Leute, für mich ist es meistens überhaupt traurig, dass es ein Ende geben muss.mr archer hat geschrieben:
David Lynch hat mal gesagt, dass er, wenn es nach ihm gegangen wäre, den Mörder von Laura Parker nie enthüllt hätte.
Ich kann ja auch die Emotionen ein Stück weit nachvollziehen. Aber bei länger laufenden, nicht von vornherein komplett durchkonzipierten und zu Ende geschriebenen Serien ist die Gefahr eben hoch, dass man am Ende nicht ganz zufrieden zurück bliebt. Selbst wenn der Autor nicht gewechselt wird, passiert das oft genug. Ich habe mich über die Jahre da einfach ein bisschen abgehärtet. Ich freue mich in so einem Fall einfach an der Erinnerung an die gelungenen Abschnitte der Reise, am tollen ersten Teil, an der spitzenmäßigen ersten Season. Mir fehlt für so was unterdessen einfach eine bestimmte jugendliche Entflammbarkeit. Bei längeren Serien ist für mich oft einfach der Weg das Ziel.
Twin Peaks muss ja toll gewesen sein, ich habs noch nie bewusst gesehen, ich kenne nur die Mucke dazu.
Lieber trocken feiern, als trocken trinken.
"Ich habe hier, ich habe hier Armleuchter Präsenz festgestellt, Sir." (Larry Roachburn)
"Alter Mann, alter Mann, wo ist diese ältere, alte Mann."
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Nee. Man wird dafür entlohnt, nicht hundsblöde zu handeln und jeden umzubringen oder sterben zu lassen. Dass die Entscheidungen dann als War Assets angerechnet werden, kann man natürlich als logische Konsequenz sehen. Aber eine für Entwickler und Spieler ziemlich faule.Hypn0s hat geschrieben:nö hab noch MP gespielt, beim Ende hatte ich 91 % Bereitschaft.
Edit: Was ich übrigens sehr geil finde, weil man die Auswahl hat zwischen MP oder sammeln und man mehr Punkte hat, wenn man in den Vorgängern gute Entscheidungen getroffen hat.
Wenn ich mir so die anderen Beiträge vom archer durchlese, dann kann ich irgendwelches Fehlen von jugendlicher Entflammbarkeit überhaupt nicht glauben. Aber ich will mal zustimmen: Auch ich hätte nichts dagegen einzuwenden, nochmal mit Shepard, Garrus, Tali und Liara durch die Galaxis zu kreuzen. Aber nur, wenn Bioware sich wie für Mass Effect 1 mal richtig Zeit für den neuen Teil lässt. Und sich inhaltlich wie spielerisch lieber zu den Wurzeln der Reihe zurückbesinnt, anstatt mehr Popcorn-Action zu liefern.
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Zu den Wurzeln zurück? Aber bitte nicht komplett, denn die Shooterteil war vollends grottig umgesetzt, die Level extrem steril und die Nebenmissionen viel zu monoton. Es gab bei ME durchaus bedeutend schlechte Dinge, die sich mit den Fortsetzungen sehr verbessert haben. Die 89% für ME 1 sind daher auch unangemessen hoch. Aber das ist eben 4Players: "Objektivität? Gibts nicht". 
Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Haben wir alles schon angesprochen. Shootermechanik, Inventar- und Handelssystem, Mako, Planeten erkunden? Alles verbesserungswürdig - halt, Bioware, nicht gleich in die Tonne treten! Mensch. Tjaja. Nebenmissionen waren zwar monoton, aber wenigstens gab es sie. Bei Mass Effect 3 hingegen gibt's nur Hauptstory und Planeten scannen. Mehr nicht.
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PixelMurder
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Re: Mass Effect 3: Statement von BioWare zur Story-Kritik der Fa
Ich habe ME1 wie ein Blöder gezockt, trotz aller bereits bekannter und teilweise haarsträubender Mängel.
ME3 macht fast alles besser, sogar das Skill-System ist ausgereifter. Da bei Spielen aber der Grat zwischen Schlecht, Gut und Kracher schmal ist, fehlt mir genau dieses "fast", das völlig unabhängig von einer Note ist, denn objektiv verdient ME 1 wahrscheinlich ein Gut, ME3 ein Sehr Gut.
Teil 1 war noch recht bodenständig, während das Spiel bis Teil 3 zur schamlosen Effekthascherei verkam und jegliche Logik zur Strecke gebracht wurde.
Bei Teil 1 musste man noch ab und zu überlegen, welche Dialogoption man wählt, während man jetzt ganz einfach unbesehen alles oben oder unten klicken kann. Und da man weiss, dass es am Ende sowieso keinen Unterschied macht, nervts mich ab dem dritten Durchgang nur noch, dass inzwischen selbst Dialoge teilweise nicht mehr überspringbar sind.
In Teil 1 hatte man die Freiheit, eine Galaxie von Maps aus dem Generator zu erkunden und sich durch modulare Bauten zu kloppen. Und obwohl man sagen könnte, dass man sich in Teil 3 beeilen muss, die Galaxie zu retten, fehlt mir trotzdem die Freiheit, ohne Auftrag irgendwo zu landen.
Und mir fehlen lange Missionen wie Feros und Noveria, die mit Dialogen durchsetzt sind, während man jetzt meist nur noch auf einer Map landet, die so gestaltet ist, dass man sie im MP wiederverwenden kann und beendet ist, wenn man es zum Fahrzeug geschafft hat.
Unglaublich, aber wahr: meine weiblichen Shepards waren in Teil 1 hübscher und besser animiert.
Teil 1 hatte trotz aller Mängel irgendwie eine gute Seele, ME3 ist nur noch ein netter Shooter in einem Space-Magic-Ambiente, so eine Art spielbares Star Wars, das ich auch nur sehe, weil die Effekte so cool sind.
Aber ich spiels noch, nur sind die einzigen Fragen, die ich zum Spiel habe, welche die coolste Klasse(Frontkämpfer) und welches die beste Wumme(Eviscerator) ist und mit welchen Skills ich am besten auf Wahnsinn überlebe. Ein bisschen wenig für das Genre.
ME3 macht fast alles besser, sogar das Skill-System ist ausgereifter. Da bei Spielen aber der Grat zwischen Schlecht, Gut und Kracher schmal ist, fehlt mir genau dieses "fast", das völlig unabhängig von einer Note ist, denn objektiv verdient ME 1 wahrscheinlich ein Gut, ME3 ein Sehr Gut.
Teil 1 war noch recht bodenständig, während das Spiel bis Teil 3 zur schamlosen Effekthascherei verkam und jegliche Logik zur Strecke gebracht wurde.
Bei Teil 1 musste man noch ab und zu überlegen, welche Dialogoption man wählt, während man jetzt ganz einfach unbesehen alles oben oder unten klicken kann. Und da man weiss, dass es am Ende sowieso keinen Unterschied macht, nervts mich ab dem dritten Durchgang nur noch, dass inzwischen selbst Dialoge teilweise nicht mehr überspringbar sind.
In Teil 1 hatte man die Freiheit, eine Galaxie von Maps aus dem Generator zu erkunden und sich durch modulare Bauten zu kloppen. Und obwohl man sagen könnte, dass man sich in Teil 3 beeilen muss, die Galaxie zu retten, fehlt mir trotzdem die Freiheit, ohne Auftrag irgendwo zu landen.
Und mir fehlen lange Missionen wie Feros und Noveria, die mit Dialogen durchsetzt sind, während man jetzt meist nur noch auf einer Map landet, die so gestaltet ist, dass man sie im MP wiederverwenden kann und beendet ist, wenn man es zum Fahrzeug geschafft hat.
Unglaublich, aber wahr: meine weiblichen Shepards waren in Teil 1 hübscher und besser animiert.
Teil 1 hatte trotz aller Mängel irgendwie eine gute Seele, ME3 ist nur noch ein netter Shooter in einem Space-Magic-Ambiente, so eine Art spielbares Star Wars, das ich auch nur sehe, weil die Effekte so cool sind.
Aber ich spiels noch, nur sind die einzigen Fragen, die ich zum Spiel habe, welche die coolste Klasse(Frontkämpfer) und welches die beste Wumme(Eviscerator) ist und mit welchen Skills ich am besten auf Wahnsinn überlebe. Ein bisschen wenig für das Genre.