Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

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Pyoro-2
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von Pyoro-2 »

Die ^^ ham' bei mir nie tiefsinnige Bedeutung, also ja ;)
Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen
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Raksoris
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Re: Kommentar

Beitrag von Raksoris »

Setschmo hat geschrieben:ehrlich .. so langsam artet diese Sache mit dem Ende aus. Gehts noch?
Nein.
Um ehrlich zu sein mir geht immer einer ab, wenn ich sehe das Menschen sich für ihre ideale und Ziele ( sofern sie "richtig" sind also bei mass Effect 3 Freiheit und das Leben allgemein) opfern und so zu unsterblichen Helden werden und das sie dann nach Walhalla Einzug halten und Thor ihnen auf die Schulter haut und sagt:
Trinke Met mit uns Krieger aller Krieger.

Aber das Ende bei Mass Effect 3 hat das alles durch paar Dinge "zerstört":
1. Gut/Böse
Bei einigen Entscheidungen habe ich mich tatsächlich schwer getan (
Spoiler
Show
Legion / Tali, Groganer und Salianer
Ich hatte die Entscheidungen von Millionen Lebewesen auf dem Gewissen nur damit ich die Erde erobern kann.
Ich konnte entweder Jesus persönlich oder Adolf Hitler Reinkernation sein und am Ende waren ALL diese Entscheidungen wertlos?
Das kenne ich aus vielen Spielen ( hier wieder The Witcher 2 ) deutlich besser.

2. Die Enden unterscheiden sich ABSOLUT nicht. Die haben einfach ne neue Farbe draufgewurstet und die einzelnen Figuren gewechselt wenn die Normandy strandet ( und sie strandet JA IMMER )

3. Was ich nicht verstehe, sogar wenn man nen Shepard baut der Full auf Renegade geht träumt er immer von einem kleinem hässlichen Kind wo bleibt da der Sinn?

4. Da man jetzt ein alternatives Ende von Bioware kennt ( die Reaper MÜSSEN uns vernichten, weil die Galaxie sonst komplett untergeht ) ist man durch diese Enden nur nich enttäuscht.
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Jack ONeill
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von Jack ONeill »

Casey Hudson hat geschrieben:This story arc is coming to an end with this game. That means the endings can be a lot more different. At this point we're taking into account so many decisions that you've made as a player and reflecting a lot of that stuff. It's not even in any way like the traditional game endings, where you can say how many endings there are or whether you got ending A, B, or C.

It's more like there are some really obvious things that are different and then lots and lots of smaller things, lots of things about who lives and who dies, civilizations that rose and fell, all the way down to individual characters. That becomes the state of where you left your galaxy. The endings have a lot more sophistication and variety in them.
Was mich so wütend macht, ist seine auch hier im Artikel nochmal zitierte Aussage zum ME3-Ende. Sie steht - schaut man sich das aktuelle Ende und die Diskussion darüber an - diesem in so krasser Weise diametral gegenüber, dass man Hudson durchaus ein dickes geplantes "In your face!" gegenüber der Spielerschaft unterstellen kann.

Mal eine Analyse dessen, was er sagt - in Bezug zum Ende:
Spoiler
Show
Was wohl noch am ehesten Zutrifft, ist der erste Satz. Der zweite ist schon eine dicke Lüge. Es ist - tschuldigung - Scheißegal, welche Entscheidungen man vorher trifft. Mit weniger War Assets sind die "Möglichkeiten" zwar eingeschränkt, aber die getroffenen Entscheidungen werden in keinster Weise reflektiert. Und die Aussage zu "It's not even in any way [...] [where] you got ending A, B, or C" ist jawohl auch ein Witz. Diskutiere ich mit jemandem über das Ende, läuft das Gespräch wohl eher so ab:

1: Und, welche Space Magic kam bei dir am Ende?
2: Blau.
1: Eeeeecht? Ich hatte Rot, wow das war echt eine Überraschung.
2: Cool story, bro.

Und dann erzählt er uns nochmal schön, worauf die Enden bei ME3 alle einen Dreck geben und macht dabei eigentlich deutlich, was hätte beachtet werden sollen (und seiner Meinung nach ja auch im Ende reflektiert wurde) - wer lebt und wer stirbt, egal ob Individuen oder ganze Völker. Und das ist es ja: Außer für die War Assets hat es beim Ende keinerlei Relevanz, ob ich Quarianer und Geth vereine oder eins von den beiden Völkern verrecken lasse - obwohl es ja für die Motivation der Reaper durchaus von Belang wäre, da so der Kreislauf das erste Mal durchbrochen würde!

Und das "the endings have a lot more sophistication and variety in them" würd ich ihm ja abnehmen, wenn ich am Ende noch sehen könnte, wie es nach der Zerstörung (oder nicht-Zerstörung) der Citadel und der Massenportale weitergeht mit den Völkern und meinen Kameraden - so ist es ein Witz: blaue, rote oder grüne Space Magic.
Zuletzt geändert von Jack ONeill am 14.03.2012 14:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Doc Angelo
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von Doc Angelo »

@Raksoris: Welchen Unterschied macht es für die Millionen Toten/Geretteten und deine eigenen Gedanken zu Deiner Tat, ob Du eine öffentliche Medaille dafür bekommst oder nicht? Sind deine Taten plötzlich "wertlos", weil Dir niemand vor laufender Kamera auf die Schultern klopft?

Wenn Du antwortest: "In Geschichten macht mir das was aus!" Dann ist das OK. Dann tut es mir (ehrlich) leid, das Mass Effect nichts für Dich war.

Gruß
Fabian
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otothegoglu
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von otothegoglu »

Ach ja...ein mit Millionen vollgespickter Entwickler wie Bioware, der für 3 Plattformen entwickelt schafft es nicht mehere Entscheidungen im Spielverlauf wieder zu geben.

Ein nun fast in Konkurs geratenes Unternehmen, der nur für den PC entwickelt, schafft es in CoP Gute sowie Schlechte Enden zu fabrizieren, die, man gucke auf youtube, auf 7-8 Minuten hochkommen...sofern man denn auch zu diesen "Entscheidungsfragen" überhaupt gekommen ist. :)
TheOriginalDog
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Re: Kommentar

Beitrag von TheOriginalDog »

Raksoris hat geschrieben:
4. Da man jetzt ein alternatives Ende von Bioware kennt ( die Reaper MÜSSEN uns vernichten, weil die Galaxie sonst komplett untergeht ) ist man durch diese Enden nur nich enttäuscht.
Huh :?:

Ansonsten hab ich den Renegade Shepard auch immer als Helden verstanden, bloß einen nicht so strahlenden ;)
TheOriginalDog
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Re: Kommentar

Beitrag von TheOriginalDog »

TaLLa hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben: Versteh ichs richtig und du fändest es ernsthaft ein besseres Ende, wenn am Ende die Crew Cocktails schlürft und alles gut? Nachdem die halbe Galaxis ausgelöscht wurde?
Da hat wohl jemand den Salopp wieder nicht erkannt, aber abgesehen davon fändest du es besser wenn man rumheult als das man Kraft und Positives für den Wiederaufbau nimmt? Man kann darüber denken was man will, abgesehen von einem rumtreibenden Masterchief schließt ein Halo 3 seine Serie um einiges befriedigender ab und sowas in der Art hätte bei ME3 mehr als ausgereicht. Das Gefühl in 5 Jahren dann sowas vorgesetzt zu bekommen ist einfach nur Dreck. Einen guten Koch sieht man daran, dass er die einfachen Sachen gut kann und nicht die schweren versucht und schlecht macht.
Gut, da mit dem Koch muss ich dir Recht geben, Bioware hat sich wahrscheinlich übernommen damit, ein trauriges, finites Ende zu machen. Trotzdem fand ichs besser, als wenn sie danach Party gemacht hätten. Hab mir jetzt mal diesen englischen Vorschlag für ein alternatives Ende durchgelesen: Einmal ne gute Idee die Möglichkeit zu geben auf keins der Angebote des Katalysators einzugehen und den Kampf den Menschen zu überlassen. Obwohl ich ja immer noch für die Zerstörung der Relays bin, da die Völker unabhängige Technologien entwickeln sollten etc. Und vor allem, und das kann ich wirklich verstehen, mich hats zwar nicht gestört, aber das ist wirklich ein bisschen peinlich: Die War Assets haben keine sichtbare Auswirkungen. Gut, man kann einmal die Ascension warpen sehen und die entsprechenden Flotten melden sich per Funk und das wars dann. Da würd ich viel lieber die einzelnen Teile, z.B. die biotischen Studenten einmal kurz in Aktion sehen in einer großen Collage von War Assets im Einsatz ;)
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Dan Chox
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Beitrag von Dan Chox »

TheOriginalDog hat geschrieben:Gut, da mit dem Koch muss ich dir Recht geben, Bioware hat sich wahrscheinlich übernommen damit, ein trauriges, finites Ende zu machen. Trotzdem fand ichs besser, als wenn sie danach Party gemacht hätten.
Dass BioWare es besser kann und es auch solche Enden geben kann, haben sie doch schon mit dem Ende von Mass Effect 2 bewiesen (gut - bis auf den Terminator am Ende. Da fiel mir der Kinnladen auf den Boden). Wenn man sich nicht genug um die Crew gekümmert hat, nicht genügend Nebenmissionen gemacht hat, die falschen Teamleader aufgestellt hat - dann gab es schlechte Konsequenzen. Auf der anderen Seite: Wenn man alles richtig macht, überlebt die Crew mit Glück; Rollenspiel halt!
Und dann kommt Bioware für ME3 auf eine viel bessere Idee:
So you've collected all the War assets? Cared for your crew and your allies? Made all the right choices? Were always a paragon of virtue?
HAHAHAH! F*** your choices! IN YOUR FACE!

Am Ende ist Mass Effect nicht viel mehr als Herr der Ringe in Space. Und da gab es auch ein hart erkämpftes gutes Ende. If you made all the right choices.
Zuletzt geändert von Dan Chox am 14.03.2012 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
TheOriginalDog
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Re: Kommentar

Beitrag von TheOriginalDog »

Dan Chox hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben:Gut, da mit dem Koch muss ich dir Recht geben, Bioware hat sich wahrscheinlich übernommen damit, ein trauriges, finites Ende zu machen. Trotzdem fand ichs besser, als wenn sie danach Party gemacht hätten.
Dass BioWare es besser kann und es auch solche Enden geben kann, haben sie doch schon mit dem Ende von Mass Effect 2 bewiesen (gut - bis auf den Terminator am Ende. Da fiel mir der Kinnladen auf den Boden). Wenn man sich nicht genug um die Crew gekümmert hat, nicht genügend Nebenmissionen gemacht hat, die falschen Teamleader aufgestellt hat - dann gab es schlechte Konsequenzen.
Naja, bei ME3 haben sie sich eher gedacht, das ganze Spiel ist das Finale würd ich sagen. Immerhin können dir schon einige Crewmitglieder auf dem Weg zum Finale krepieren und am Ende fand ich das schon cool, wie Shepard in den Trümmern mit jedem nochmal redet und alle dann in den aussichtslosen Kampf ziehen... Nachdem Harbinger mich getroffen hatte hab ich dann meine Romanze zerfetzt am Boden liegen sehen und Shepard hat kurz ein Geräusch des "Ich-übergeb-mich-gleich" von sich gegeben... Das fand ich dann schon hart, da wurds mir schon flaumig.
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von frostbeast »

Bioware nicht gleich Bioware. EA hat mehreren Studios den Namen verpasst. Keine Ahnung wo das richtige Bioware versteckt ist. Es wäre aber nett die falschen Bioware Studios in Suckware umzubennen!
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Dan Chox
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Re: Kommentar

Beitrag von Dan Chox »

TheOriginalDog hat geschrieben:Nachdem Harbinger mich getroffen hatte hab ich dann meine Romanze zerfetzt am Boden liegen sehen und Shepard hat kurz ein Geräusch des "Ich-übergeb-mich-gleich" von sich gegeben... Das fand ich dann schon hart, da wurds mir schon flaumig.
Hab' ich nicht mitbekommen beim spielen. Vielleicht gibt's da alternative Ausgänge, je nachdem, welche 2 Teammitglieder du hast? Meine Romanze war auf jeden Fall extra nicht bei der letzten Mission dabei. EDI gäb's immerhin auch ohne Körper und James mochte ich sowieso nicht.

Ich würde eher gerne auf meinen zweiten Punkt eingehen: ME ist nicht viel mehr als Herr der Ringe in Space. Die Parallelen sind unübersehbar. Nur das Ende von Herr der Ringe ist um Welten besser.
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JunkieXXL
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von JunkieXXL »

frostbeast hat geschrieben:Bioware nicht gleich Bioware. EA hat mehreren Studios den Namen verpasst. Keine Ahnung wo das richtige Bioware versteckt ist. Es wäre aber nett die falschen Bioware Studios in Suckware umzubennen!
Lieber in Heuldochware :D
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Re: Kommentar

Beitrag von TheOriginalDog »

Dan Chox hat geschrieben:
TheOriginalDog hat geschrieben:Nachdem Harbinger mich getroffen hatte hab ich dann meine Romanze zerfetzt am Boden liegen sehen und Shepard hat kurz ein Geräusch des "Ich-übergeb-mich-gleich" von sich gegeben... Das fand ich dann schon hart, da wurds mir schon flaumig.
Hab' ich nicht mitbekommen beim spielen. Vielleicht gibt's da alternative Ausgänge, je nachdem, welche 2 Teammitglieder du hast? Meine Romanze war auf jeden Fall extra nicht bei der letzten Mission dabei. EDI gäb's immerhin auch ohne Körper und James mochte ich sowieso nicht.

Ich würde eher gerne auf meinen zweiten Punkt eingehen: ME ist nicht viel mehr als Herr der Ringe in Space. Die Parallelen sind unübersehbar. Nur das Ende von Herr der Ringe ist um Welten besser.
Wurde auch nicht groß gezeigt. Shepard zuckt zusammen und geht dann weiter, da kann man schonmal übersehen, dass da ein Crewmitglied am Boden liegt. Aber die strahlend blaue Haut von Liara überdeckt mit viel Blut (sah wirklich übel aus), das hab ich dann doch schon bemerkt.

Nja, Herr der Ringe.... doch, passt schon irgendwie. Ein bisschen. Das Ende von HdR fand ich aber nicht so prickelnd. Naja, ich fand HdR im Allgemeinen nicht so geil, weder die Bücher, noch die Filme.
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Raksoris
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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von Raksoris »

JunkieXXL hat geschrieben:
frostbeast hat geschrieben:Bioware nicht gleich Bioware. EA hat mehreren Studios den Namen verpasst. Keine Ahnung wo das richtige Bioware versteckt ist. Es wäre aber nett die falschen Bioware Studios in Suckware umzubennen!
Lieber in Heuldochware :D

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Re: Mass Effect 3: "Ende sollte denkwürdig sein"

Beitrag von p2k10 »

frostbeast hat geschrieben:Bioware nicht gleich Bioware. EA hat mehreren Studios den Namen verpasst. Keine Ahnung wo das richtige Bioware versteckt ist. Es wäre aber nett die falschen Bioware Studios in Suckware umzubennen!
Die sind seit einigen Jahren spurlos verschwunden.
"Macht, Sex, Sex, Macht... und beides läuft auf das selbe hinaus - andere aufs Kreuz zu legen."

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