Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
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Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Ende der vergangenen Woche hatte Double Fine per Kickstarter um Geldmittel für ein neues Projekt geworben. Knapp 300.000 Dollar wollte das Studio für ein Adventure, bei dem es sich laut Angaben Tim Schafers um ein 2D-Spiel handeln wird, 100.000 Dollar werden in die Produktion einer Doku-Reihe investiert.Das Ziel konnte das Studio innerhalb von acht Stunden erreichen und dabei noch einen neuen Reko...
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Kommentar
Interessante Information: die Publisher müssen 40000$ and Microsoft und Sony zahlen, um einen Patch bereitzustellen? Sollte es nicht eher im Interesse der Konzene sein, dass die Kunden aktuelle und bestmögliche Software bekommen? Wenn Publisher dafür nicht löhnen müssten, wäre das wahrscheinlicher. Nicht sehr kundenfreundlich, das Gehabe...
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Ich werfe mal einen kritischen Gedanken in die Runde: Oberflächlich betrachtet ist diese Geschichte natürlich toll. Die Gamer finanzieren ein Spiel, das es sonst nie geben würde. Es wird also genau das produziert, was die Gamer haben wollen. Aber ganz so toll ist es auch wieder nicht, immerhin zahlt man im Voraus für ein Spiel, das theoretisch auch recht schlecht umgesetzt werden könnte. Also für ein Spiel, das man sich wahrscheinlich nicht kaufen würde, wenn man vorher Reviews darüber lesen könnte. Das Ganze ist also eher Vertrauenssache, wewegen diese Art der Finanzierung meines Erachtens nur für ein paar wenige bekannte Köpfe in der Branche sinnvoll möglich ist. In diesem Sinne wäre es interessant, als unbekannter Entwickler ein gutes Konzept auf Kickstarter vorzustellen und dann zu sehen, wieviel Geld man zusammenbekommt.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Ist den Leuten mit Sicherheit auch klar. Aber hier hat niemand geringeres als die Erfinder von Monkey Island und Day of the Tentacle dazu aufgerufen. Wenn man den beiden nicht vertraut ein super Spiel zu kreieren dann weiß ich auch nicht.Aber ganz so toll ist es auch wieder nicht, immerhin zahlt man im Voraus für ein Spiel, das theoretisch auch recht schlecht umgesetzt werden könnte.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Aber was ist da jetzt der Unterschied zu den großen Publishern? Ist ja jetzt nicht so dass wir nicht mit immergleichen Spielen zugeschüttet werden.Clint hat geschrieben:...
Es wird also genau das produziert, was die Gamer haben wollen.
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Lies a birth machine for a parallel universe
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Re: Kommentar
Andererseits könnte man auch sagen, dass Publisher/Devs eher geneigt sind ein wirklich ausgereiftes Spiel vom Release ab anzubieten, wenn es eine "Strafe" für Patches gibt.traceon hat geschrieben:Interessante Information: die Publisher müssen 40000$ and Microsoft und Sony zahlen, um einen Patch bereitzustellen? Sollte es nicht eher im Interesse der Konzene sein, dass die Kunden aktuelle und bestmögliche Software bekommen? Wenn Publisher dafür nicht löhnen müssten, wäre das wahrscheinlicher. Nicht sehr kundenfreundlich, das Gehabe...
Den Betreibern der Internetplatformen verursachen sie auf jeden Fall zusätzliche Kosten, da halt ein Großteil der Käufer wiederum dl stream benötigen werden um den/die Patches zu laden.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Autsch, wenn dem wirklich so ist, dann muss Polyphony Digitals schon ziemlich viel Geld für Patches in einen Topf gelegt haben. Allein was bei Gran Turismo 5 alles gepatchet wurde, wundern mich die DLCs nun auch nicht mehr 
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Genau das hat Clint ja gemeint (weiter unten in seinem Post), dass es nur wenige gibt, die sich hierrüber wirklich finanzieren können. Der Name Tim Schafer hat einen gewaltige Gewichtung in der Adventure-Branche und allein das war für den verdienten Erfolg der Aktion entscheidend. Aber wenn ein "normaler" Mensch zu so einem Aufruf starten würde, würde er leider nicht so hohe Resonanz bekommen.Robby1234 hat geschrieben:Ist den Leuten mit Sicherheit auch klar. Aber hier hat niemand geringeres als die Erfinder von Monkey Island und Day of the Tentacle dazu aufgerufen. Wenn man den beiden nicht vertraut ein super Spiel zu kreieren dann weiß ich auch nicht.Aber ganz so toll ist es auch wieder nicht, immerhin zahlt man im Voraus für ein Spiel, das theoretisch auch recht schlecht umgesetzt werden könnte.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Ich denke der bereits erwähnte Pubkt des Vertrauens ist sehr wichtig. Man/Wir vertrauen Tim Schafer, weil wir seine Arbeit kennen und schätzen und daran glauben, dass er ein Spiel abliefertund auch ein sehr gutes. Obwohl bei Minecraft hat es auch bei einem Unbekannten funktioniert....hach ist alles nicht so einfach^^.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Was ich damit sagen wollte: Dieses Vertrauen wird eben nur diesen paar Top-Entwicklern entgegengebracht. Insofern ist diese Finanzierungsmethode ziemlich wahrscheinlich keine Lösung für unbekannte Entwickler.Robby1234 hat geschrieben:Ist den Leuten mit Sicherheit auch klar. Aber hier hat niemand geringeres als die Erfinder von Monkey Island und Day of the Tentacle dazu aufgerufen. Wenn man den beiden nicht vertraut ein super Spiel zu kreieren dann weiß ich auch nicht.Aber ganz so toll ist es auch wieder nicht, immerhin zahlt man im Voraus für ein Spiel, das theoretisch auch recht schlecht umgesetzt werden könnte.

Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Moment, die Publisher finanzieren nur Games, die sich möglichst gut verkaufen. Also die müssen auch raten bzw. können sich nicht so ganz sicher sein.reeBdooG hat geschrieben:Aber was ist da jetzt der Unterschied zu den großen Publishern? Ist ja jetzt nicht so dass wir nicht mit immergleichen Spielen zugeschüttet werden.Clint hat geschrieben:...
Es wird also genau das produziert, was die Gamer haben wollen.
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Bei Kickstarter ist es anders: Da produziert man nur, wenn die Entwicklungskosten schon finanziert sind. Und die Unterstützer kaufen quasi schon vor Produktionsbeginn das Spiel (zumindest wenn man mehr als 15$ zahlt). Da gehe ich davon aus, dass sie das Konzept des Spiels überzeugt hat.

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Ich meine, es kostet 40.000 Dollar, einen Patch bereitzustellen - das können wir uns nicht leisten!"
So teuer? Das hätte ich wirklich nicht gedacht! Ich hatte ehrlich gesagt keine ungefähre Vorstellung aber das es so teuer ist, überrascht mich doch jetzt wirklich.
So und jetzt mal gucken wie das Spiel wird, wo sie jetzt viel mehr Geld haben als sie eigentlich brauchen und möglicherweise noch Unmengen reinbekommen.
So teuer? Das hätte ich wirklich nicht gedacht! Ich hatte ehrlich gesagt keine ungefähre Vorstellung aber das es so teuer ist, überrascht mich doch jetzt wirklich.
So und jetzt mal gucken wie das Spiel wird, wo sie jetzt viel mehr Geld haben als sie eigentlich brauchen und möglicherweise noch Unmengen reinbekommen.
Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Jain. Unbekannte Entwickler haben es natürlich schwerer als bekannte Szene-Stars, keine Frage. Wenn der unbekannte Entwickler sein Projekt aber gut und ausführlich vorstellt, das Team vorstellt (die meisten Indies sind ja nichts weiter als Industrieveteranen, die sich selbstständig gemacht haben) und eine enge, direkte Kommunikation aufrecht erhält, was wiederum Transparenz und Vertrauen schafft ... dann sind die Chancen nicht so schlecht.Clint hat geschrieben:Insofern ist diese Finanzierungsmethode ziemlich wahrscheinlich keine Lösung für unbekannte Entwickler.
Man kann zB. mehrere Phasen "kickstarten". Vielleicht nur ein paar zehntausend Euro für eine Alpha. Dann im nächsten Schritt, mit mehr vorzeigbarem Material genügend Geld für eine spielbare Beta sammeln. Dann im dritten Schritt, a la Minecraft, über eine spielbare Beta das Geld für die Projekt-Finalisierung sammeln.
Nein, eine Sicherheit gibt es nicht. Crowdfunding ist kein Bankautomat, wo man einfach eine Projektbeschreibung reinschiebt und es kommt gleich genügend Geld raus. Das funktioniert bei "herkömmlichen" Finanzierungsmodellen auch nicht so einfach. Aber es eröffnet zusätzliche Mittel und Wege über eine zB. stufenweise, teilweise Microfinanzierung dem eigenen Ziel näher zu kommen.
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Re: Allgemein: Double Fine: Schafer über Kickstarter-Erfolg
Da bin ich ehrlich gesagt skeptisch, aber gut, es wäre zumindest sehr schön, wenns so wäre.Kajetan hat geschrieben: Jain. Unbekannte Entwickler haben es natürlich schwerer als bekannte Szene-Stars, keine Frage. Wenn der unbekannte Entwickler sein Projekt aber gut und ausführlich vorstellt, das Team vorstellt (die meisten Indies sind ja nichts weiter als Industrieveteranen, die sich selbstständig gemacht haben) und eine enge, direkte Kommunikation aufrecht erhält, was wiederum Transparenz und Vertrauen schafft ... dann sind die Chancen nicht so schlecht.
Des Gedanken hatte ich auch schon. Ich vermute mal, man sollte wenigstens schon irgendwas bewegtes (also eine frühe Alpha) präsentieren können um wirklich eine realistische Chance zu haben. Konzepte wie Minecraft, die mit sehr wenig Aufwand schon spielbar sind und Spaß machen, funktionieren natürlich viel eher.Kajetan hat geschrieben: Man kann zB. mehrere Phasen "kickstarten". Vielleicht nur ein paar zehntausend Euro für eine Alpha. Dann im nächsten Schritt, mit mehr vorzeigbarem Material genügend Geld für eine spielbare Beta sammeln. Dann im dritten Schritt, a la Minecraft, über eine spielbare Beta das Geld für die Projekt-Finalisierung sammeln.
Versteh mich nicht falsch, ich finde es wunderbar, dass es diese Möglichkeit gibt. Aber ich wollte meine Meinung kundtun, dass das jetzt nicht das Allheilmittel ist. Was ich schade finde.Kajetan hat geschrieben: Nein, eine Sicherheit gibt es nicht. Crowdfunding ist kein Bankautomat, wo man einfach eine Projektbeschreibung reinschiebt und es kommt gleich genügend Geld raus. Das funktioniert bei "herkömmlichen" Finanzierungsmodellen auch nicht so einfach. Aber es eröffnet zusätzliche Mittel und Wege über eine zB. stufenweise, teilweise Microfinanzierung dem eigenen Ziel näher zu kommen.
Wie bekomm ich jetzt das Geld zusammen, um mein Old-School-Strategie-Game machen zu können.

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Re: Kommentar
ist es nicht schon scheiße für den kunden wenn überhaupt erst gepatcht werden muss ??? mal als beispiel skyrim, das man wochen nach release auf beiden systemen erst so richtig spielen konnte !!! für bethesda sind die 40000$ noch viel zu wenig meiner meinung und zeigt das man eigentlich keinen beta test braucht..... kann ja auch der endkunde machen, primatraceon hat geschrieben:Interessante Information: die Publisher müssen 40000$ and Microsoft und Sony zahlen, um einen Patch bereitzustellen? Sollte es nicht eher im Interesse der Konzene sein, dass die Kunden aktuelle und bestmögliche Software bekommen? Wenn Publisher dafür nicht löhnen müssten, wäre das wahrscheinlicher. Nicht sehr kundenfreundlich, das Gehabe...

