The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

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FuerstderSchatten
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Re: Kommentar

Beitrag von FuerstderSchatten »

Mr.Freaky hat geschrieben:
Brauchst du nicht glauben, hab ich schon gemacht, weil ich einfach ungern die Katze im Sack kauf, was ich denke nachvollziehbar ist. Was ist denn mit dem zweiten Punkt? Glaubst du wirklich jeder, der es gezogen hat, hätte es auch gekauft?
Ich glaube dir ja. Aber schwer zu verstehen ist es trotzdem, du kannst doch nit einfach ne unerlaubte Probefahrt machen, bevor du etwas kaufst. Du gehst ja auch nit in den Supermarkt, probierst ne Tafel Schokolade und wenn sie dir nit schmeckt, legst du sie wieder angegessen zurück.

Oder auch anders herumgefragt, spielst du die Spiele die dir nit gefallen trotzdem dann illegal zu Ende? Also nimmst du die Schokolade dann trotzdem mit ohne zu bezahlen, weil sie dir nit geschmeckt hat.

Das ist doch keine Mentalität mit anderen Leuten Eigentum umzugehen.

Die zweite Frage ist ja ohne Belang, weil keiner das Spiel illegal runterladen sollte, nur weil sie grundsätzlich die Schokolade klauen, ist das ja für den Hersteller nit besser.

Bitte fangt nit wieder davon an, dass man Schokolade nit mit geistigen Eigentum vergleichen kann.
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Mr.Freaky
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Mr.Freaky »

Nein ich spiele sie dann nicht zu Ende....häufig spiel ich nichtmal Spiele die ich gekauft hab zu Ende, weil immer mal wieder was dazwischen kommt. Ein anderer interessanter Aspekt mag übrigens sein, dass ich später zu 98% wohl selbst in der Software Entwicklung tätig sein werden und dennoch diese Einstellung vertrete. ;) Und das Beispiel mit der Schokolade hingt für mich, da geht es um ein paar Cent nicht um 50 Euro.
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FuerstderSchatten
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Re: Kommentar

Beitrag von FuerstderSchatten »

Melcor hat geschrieben:
Da kannst du aber Spiele nicht mit einem teuren Fernseher vergleichen. Ist ja nicht so das die Retailkopien im Kaufhaus besonders wertvoll für den Publisher sind. Ob du jetzt nun Ladendiebstahl begehst oder das Spiel illegal aus dem Internet lädst, macht für den Publisher keinen Unterschied. Worauf es ankommt ist: Du spielst das Ding ohne rechtmäßig dafür gezahlt zu haben.
Das macht für den Hersteller sehr wohl einen Unterschied, denn für den Verlust im Laden muss er nit aufkommen. Dies kann sich sogar positiv für ihn auswirken, denn das Kaufhaus muss die Ware eventuell neu bei ihm bestellen.
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von .asm »

Der "Verlust" bei der Schwarzkopie ist aber nicht 100% auch ein Verlust, denn es ist nicht festzustellen ob auch Kaufabsicht bestand, oder ob der Täter sich dachte," meh kaufen nicht, saugen joa!".
Der Diebstahl ist definitiv Verlust, vorallem, wenn die Diebe nicht ermittelt werden (können).

Klar sollte Urheberrechtsverletzung nicht bagatellisiert werden, aber es ist nunmal schwieriger, den konkreten Schaden klar zu beziffern, von der Industrie aus. Es sind nämlich bei 4,5 Millionen Schwarzkopien 4,5 Millionen + 1 mögliche Verlustzahlen. Schwierige Sache für den Gesetzgeber und den Rechteinhaber, was ist angemessener Schadenersatz, was nicht? Die einen sagen 1 Kopie = 1 entgangener Verkauf, die anderen sagen, man kanns nicht nachweisen also Pauschale.
Außerdem lässt sich über die IP alleine noch kein Täter ausmachen, nur der Anschluss usw.
Wie will man da ordentlich und zweifelsfrei Recht sprechen?

Diese paradoxe Situation nutzen die Schwarzkopierer zum untertreiben, und die Industrie zum übertrieben. Und da die wenigsten (vor allem in div. Spieleforen^^) zur Industrie gehören wird eben tendenziell eher bagatellisiert.

Bei Diebstahl ist das (meistens) klarer, daher der Unterschied.
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sourcOr
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von sourcOr »

mistermeister hat geschrieben:Wer heutzutage noch per torrent lädt, dem ist eh nicht mehr zu helfen :roll:

Abgesehen davon werden wohl nur die Angsthasen zahlen. Was will CD Projekt denn mit jenen machen , die die Abmahnung ignorieren? Wegen 900€ vor Gericht ziehen? :lol:
Och ich lad noch sehr oft über torrent, viele Dinge finde ich letzten Endes nur wieder dort, weil die Alternativen schon längst down sind. ^^
Ignorieren dürfte da übrigens nichts bringen, dann schwebt einfach die nächste Mahnung und danach die nächste ins Haus. Ich glaube gerade bei solchen Dingen kannst du dich einfach nicht vernünftig rausreden und alles läuft auf einen Anwalt hinaus. Dann kann man sich zwar noch allerhand Zeug aus den Fingern saugen, aber Verlierer bist trotzdem du.

Neue Sachen per torrent zu laden - diese Dummheit gehört auch bestraft, so verlockend schnell der Download auch ist.
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FuerstderSchatten
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Mr.Freaky hat geschrieben:Nein ich spiele sie dann nicht zu Ende....häufig spiel ich nichtmal Spiele die ich gekauft hab zu Ende, weil immer mal wieder was dazwischen kommt. Ein anderer interessanter Aspekt mag übrigens sein, dass ich später zu 98% wohl selbst in der Software Entwicklung tätig sein werden und dennoch diese Einstellung vertrete. ;) Und das Beispiel mit der Schokolade hingt für mich, da geht es um ein paar Cent nicht um 50 Euro.
Gut dann eben ein Produkt für 50 €, dann hinkt es nit mehr.

Dein Arbeitgeber später wird aber nicht der selben Meinung sein. Und wenn du selbst der Boss sein wirst, dann du auch nit mehr.

Das selbe Argument hört man ja immer wieder von Forumsmitgliedern die postulieren, dass Musiker XYZ auch sich für Schwarzkopieren ausspricht. Dem Musiker ist das eventuell auch egal, denn er lebt heutzutage oft schon nit mehr von den verkauften CDs, sondern mehr von den Touren.
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Mr.Freaky
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Mr.Freaky »

Ich sag mal so, wäre ich später in der Spielebranche aktiv, bzw. hätte ein eigenes Studio, dann würd auf DRM verzichtet werden und immer eine Demo erhältlich sein. ;) (hängt natürlich auch vom Publisher ab, aber am besten hält man sich von diesen Teufeln fern. :D)
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FuerstderSchatten
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von FuerstderSchatten »

.asm hat geschrieben:Der "Verlust" bei der Schwarzkopie ist aber nicht 100% auch ein Verlust, denn es ist nicht festzustellen ob auch Kaufabsicht bestand, oder ob der Täter sich dachte," meh kaufen nicht, saugen joa!".
Der Diebstahl ist definitiv Verlust, vorallem, wenn die Diebe nicht ermittelt werden (können).

Klar sollte Urheberrechtsverletzung nicht bagatellisiert werden, aber es ist nunmal schwieriger, den konkreten Schaden klar zu beziffern, von der Industrie aus. Es sind nämlich bei 4,5 Millionen Schwarzkopien 4,5 Millionen + 1 mögliche Verlustzahlen. Schwierige Sache für den Gesetzgeber und den Rechteinhaber, was ist angemessener Schadenersatz, was nicht? Die einen sagen 1 Kopie = 1 entgangener Verkauf, die anderen sagen, man kanns nicht nachweisen also Pauschale.
Außerdem lässt sich über die IP alleine noch kein Täter ausmachen, nur der Anschluss usw.
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Bei Diebstahl ist das (meistens) klarer, daher der Unterschied.
Ich habe deine Argumentation schon verstanden und hab ihr auch zugestimmt, letzlich ist es aber für den Publisher egal, denn er ärgert sich genauso wie der Edeka um die Ecke über den Diebstahl, eventuell kann er ihn nit mal abschreiben, was der andere kann, was ihn noch mehr ärgern müsste.
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Zaroff 78
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Zaroff 78 »

[quote="Mr.Freaky"]Wenn es wie bei Filmfilesharern ist...dann kaufen die Leute, die ziehen weitaus mehr, als die die nur eher selten ziehen. ;) Ich find es nur ein wenig heuchlerisch, da die meisten, die hier die Praktiken von CD Projekt gut heißen, wohl auch schonmal in irgendeiner Form an Raubkopien gekommen sind, ganz gleich ob Games, Musik oder Filme.

Mir hat mal vor Jahren ne Bekannte 2 DVDs mit nem vonner Leinwand abgefilmten Streifen mitgegeben (hab ich nach 5 Minuten ausgemacht, kannse dir ja nicht geben, sowas)- das ist in der Tat meine einzige persönliche Erfahrung mit Raubkopien. Ich will mich mit der Aussage auf keinen Sockel hieven, hab genug Macken und in meiner Jugend auch mehr als genug angestellt. Mir gehts auch nicht um den großen gesellschaftlichen Zusammenhang, sondern um mein Lieblingshobby, das ich durch angebliche Fans bis zu einem gewissen Grad bedroht sehe- und diese Ansicht versuche ich hier mit meinen bescheidenen Mitteln zu verbreiten. Das ist vor allem mit der vagen Hoffnung verknüpft, dass sich vllt. der ein oder andere minderjährige User (denn die sind ja wohl klar in der Überzahl, und in so jungen Jahren ist man ja noch beeinflussbar) zum Nachdenken angeregt fühlt.
...ich bin im Weltraum...
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FuerstderSchatten
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von FuerstderSchatten »

Mr.Freaky hat geschrieben:Ich sag mal so, wäre ich später in der Spielebranche aktiv, bzw. hätte ein eigenes Studio, dann würd auf DRM verzichtet werden und immer eine Demo erhältlich sein. ;) (hängt natürlich auch vom Publisher ab, aber am besten hält man sich von diesen Teufeln fern. :D)
Ich sehe schon, du willst bei deiner Meinung bleiben, ist ja auch legitim, für die selben Werte stehen ja auch die Piraten (ohne dich jetzt in irgendeine Richtung zu drängen). Ich sage dir nur, dass sich die Publisher dann in Zukunft 5 mal überlegen werden ein Spiel zu produzieren, wenns keine Urherberrechtsregeln mehr gibt.
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von .asm »

Mr.Freaky hat geschrieben:Ich sag mal so, wäre ich später in der Spielebranche aktiv, bzw. hätte ein eigenes Studio, dann würd auf DRM verzichtet werden und immer eine Demo erhältlich sein. ;) (hängt natürlich auch vom Publisher ab, aber am besten hält man sich von diesen Teufeln fern. :D)
Haha sagst du jetzt noch, wir sprechen uns in 10 Jahren wieder, wenn du Investoren mit quasi "Freeware" gewinnen willst.
johndoe702031
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von johndoe702031 »

dippiiduu hat geschrieben:
SardoNumspa hat geschrieben:Auch wenn sie es vielleicht angekündigt haben, überrascht mich das ein wenig. Es schien ja so, als würden sie sich über die 70 Trilliarden Raubkopien zwar nicht grad freuen, sich aber auf die äußerst positiven Verkaufszahlen besinnen und fröhlich die Sektkorken knallen lassen. Sicher sind Abmahnungen ihr gutes Recht, ob sie sich damit langfristig einen Gefallen tun, wird man sehen. So etwas kann auch zu einem Imageverlust führen, insb. wenn die Forderungen überzogen wucherisch sind (1000 € sind ja nun sehr deutlich über dem Kaufpreis), die falschen Leute verklagt werden und das medienwirksam rauskommt (die nichts-ahnende Oma, deren Enkel frech an ihrem PC gesaugt haben), oder viele Abmahnungen aus sonnstigen Gründen in verlorenen Klagen münden. Ich hoffe, dass sie sich da nicht selbst unnötig ins Bein schießen, denn eigentlich ist's ja ein eher sympathischer Entwickler.
1000€ sind deutlich über dem Kaufpreis eines Spiels. In der Klage und Unterlassungserklärung geht es darum das du das Spiel über Torrent an andere Leute verteilst. Welches dann deutlich mehr als eine Kopie ist.
Ja, selbstverständlich muss die Abmahnung bei Filesharing über dem Kaufpreis eines Einzeltitels liegen, das ist nicht die Frage (Kosten der Rechtsverfolgung fallen da ebenfalls hinein, ebenso ein mehr oder minder offizieller "Abschreckungsaufschlag"). Die Frage ist, wann der Bogen überspannt ist und der Preis durch die Rechtsverletzung nicht mehr zu rechtfertigen ist. In der Vergangenheit haben sich Abmahnwellen durch teils absurd hohe und intransparente Forderungen ausgezeichnet und ganze Anwaltskanzleien wurden damit stinkreich. Zudem waren die Schreiben besonders drohend und manipulativ geschrieben, da man es natürlich nicht auf ein Verfahren ankommen lassen wollte und die Leute einfach gefälligst sofort blechen sollten. Das war und ist teilweise ein sehr schmutziges Geschäft, man hat dem teilweise schon gesetzlich einen Riegel vorzuschieben versucht, imo nicht ausreichend. Auch wenn viele hier der Meinung sind, dass Abmahnungen gegen Raubkopierer grundsätzlich in Ordnung sind (ich denke das auch), kommt es immer noch auf das "Wie" der Durchführung an. Und da wird man CDP und ihr Anwaltsheer beobachten müssen.
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Mr.Freaky
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Mr.Freaky »

@.asm Ich hab nicht gesagt, dass es so alles geplant ist und ich irgendwelche Investoren gewinnen will....und ich würd auch mal momentan sagen, in 10 Jahren ist mein Leben schon in eine gewisse Richtung geprägt.
@FürstderSchatten
Ich steh den Piraten auch sehr nah. :) Ich komm aber halt auch sehr aus dieser Informatik / Hacker Szene und bin deswegen auch ein Freund von z.B. freier Software. Wie gesagt meine Kaufkraft in Sachen Spielen ist auch nicht gerade gering, ich bring der Industrie so einiges an Geld wieder rein. Zudem bin ich nicht dafür, dass Urheberrecht abzuschaffen, aber es sollte auch wirklich an die Schaffenden gehen und zweitens, würden die Publisher mal ein wenig Kundenfreundlicher denken (abgesehen von Daedlic, die sind super. :)) Dann würd ich mir z.B. nicht mehr aus Testzwecken was laden müssen. :)
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Brakiri
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Brakiri »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Mr.Freaky hat geschrieben:Nein ich spiele sie dann nicht zu Ende....häufig spiel ich nichtmal Spiele die ich gekauft hab zu Ende, weil immer mal wieder was dazwischen kommt. Ein anderer interessanter Aspekt mag übrigens sein, dass ich später zu 98% wohl selbst in der Software Entwicklung tätig sein werden und dennoch diese Einstellung vertrete. ;) Und das Beispiel mit der Schokolade hingt für mich, da geht es um ein paar Cent nicht um 50 Euro.
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Das selbe Argument hört man ja immer wieder von Forumsmitgliedern die postulieren, dass Musiker XYZ auch sich für Schwarzkopieren ausspricht. Dem Musiker ist das eventuell auch egal, denn er lebt heutzutage oft schon nit mehr von den verkauften CDs, sondern mehr von den Touren.
Der Vergleich mit der Schokolade hinkt alleine deshalb schon wieder, weil es um ein materielles Gut geht, nicht um ein immaterielles. Die angebissene Schokolade hatte Herstellungskosten, und ist nun unverkäuflich, ergo ein realer Verlust. Eine Kopie, angefertigt von einer Crackergruppe hat der Firma die das Spiel entwickelt/publiziert hat, keine Mehrkosten verursacht und hat auch keinen zählbaren Schaden angerichtet.

Trotz aller Propaganda darf man die essentiellen Fakten nicht aus den Augen verlieren.
Eine Kopie verursacht zunächst erstmal keinen Schaden. Dieser fiktive Schaden wird erst dann "real", wenn die Zahlungsbreitschaft des Urherberrechtverletzers ausreichend gewesen wäre, den Titel auch im Laden oder online zu erstehen. Alles andere ist Augenwischerei der Content-Industrie.

Bei Titeln wo keine Demo existiert, ich aber nicht einschätzen kann, ob es das Geld wert ist oder nicht, gehe ich auch ab und zu über diesen Weg. Dies machen recht viele Leute, egal ob man das persönlich für ein Randphänomen hält oder nicht, weil es z.B. nicht der eigenen Lebenswirklichkeit entspricht. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es kein Randphänomen ist.

Man darf nicht vergessen: Recht ungleich Gerechtigkeit.
Heutzutage werden Gesetze nicht im Interesse des Vollkes gemacht, sondern im Interesse der stärksten Lobbygruppen. Traurigerweise hat das "Volk" keine starke Lobby.
Zuletzt geändert von Brakiri am 15.12.2011 21:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: The Witcher 2: Assassins of Kings: CD Projekt lässt abmahnen

Beitrag von Mr.Freaky »

Ok ich sollte das reden Brakiri überlassen, der drückt viel besser aus, was ich eigentlich meine. :D
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