Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
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Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Cliff Bleszinski, treibende Kraft hinter der Gears of War-Serie, hält es für möglich, dass die ganz großen Spiele in der kommenden Konsolengeneration seltener werden. Laut Bleszinski werden die Produktionskosten so stark steigen, dass sie sich nur noch für die Fortführung ausgewählter etablierter Serien lohnen könnten. Drei oder vier solcher Titel könnten pro Jahr erscheinen, meint der Entwickler....
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Naaatürlich, dann soll der Typ mal bitte die "großen" Spiele beschreiben? Außerdem klingt das für mich gerade genauso, wie es heute auch ist. 3-4 große Produktionen von etablierten Serien. Diesen Ausblick hätte mir meine Kristallkugel auch geben können
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Hm ist es heute denn anders?
Was für große Spiele sind denn 2011 erschienen, die nicht irgendwie Teil einer Serie sind?
Mir fällt das spontan nur Rage und L.A. Noire ein
Was für große Spiele sind denn 2011 erschienen, die nicht irgendwie Teil einer Serie sind?
Mir fällt das spontan nur Rage und L.A. Noire ein
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Jepp. Was Douchebag Cliffy hier beschreibt, ist bereits Realität und wird sich in Zukunft nur verstärken. Die Konzentration der Majors auf die jeweils erfolgreichsten Serien/Spiele/Genres und das Anbiedern an die jeweils größte Zielgruppe bei gleichzeitigem Fallenlassen aller kleinerer Nischen hat dieses Eindampfen auf nur wenige Super-Titel zur Folge.Predint hat geschrieben:Hm ist es heute denn anders?
Und genau DAS ist die beste Vorraussetzung für einen neuen Crash in der Branche, der aber diesmal nicht alle, sondern nur die Majors treffen wird, weil diese bei einer Veränderung des Massengeschmacks keine Ausweichmöglichkeit haben, keine Alternativspiele haben, nicht schnell genug reagieren können, während kleinere Publisher und Indies mit einer Veränderung des Massengeschmacks kein Problem haben, weil sie den Massengeschmack erst gar nicht bedienen.
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Och, was ich da an Geld sparen werde, wenn nur noch Call of Duty, Assassins Creed, Battlefield, Fifa und die paar Konsolenexklusiven erscheinen. In dem Zusammenhang bin ich mal gespannt, wie Atlus und Rising Star sich da schlagen werden. Völliger Rückzug auf Handhelds?
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
naja die treffen den massengeschmack, ändert sich der massengeschmack werden sie auch ihre spiele ändern, sie haben das geld dafür, indies haben nicht das geld für große produktionen.Kajetan hat geschrieben:Jepp. Was Douchebag Cliffy hier beschreibt, ist bereits Realität und wird sich in Zukunft nur verstärken. Die Konzentration der Majors auf die jeweils erfolgreichsten Serien/Spiele/Genres und das Anbiedern an die jeweils größte Zielgruppe bei gleichzeitigem Fallenlassen aller kleinerer Nischen hat dieses Eindampfen auf nur wenige Super-Titel zur Folge.Predint hat geschrieben:Hm ist es heute denn anders?
Und genau DAS ist die beste Vorraussetzung für einen neuen Crash in der Branche, der aber diesmal nicht alle, sondern nur die Majors treffen wird, weil diese bei einer Veränderung des Massengeschmacks keine Ausweichmöglichkeit haben, keine Alternativspiele haben, nicht schnell genug reagieren können, während kleinere Publisher und Indies mit einer Veränderung des Massengeschmacks kein Problem haben, weil sie den Massengeschmack erst gar nicht bedienen.
ich sage doch schon seit langem das "bessere grafik" nicht mehr durch die hardware gedeckelt wird sondern durch die produktionskosten. klar nächste gen sieht dann alles noch etwas besser aus. full hd, 60 fps, aa .größere welten usw., viel mehr wird sich da aber nicht tun .
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Das Limit wird immer weiter gepusht werden können.
vor ein paar Monaten machte diese vermeitliche Betrügerfirma auf sich aufmerksam, die "Atome" statt Polygone benutzt. Damit sind mehr Details bla etc möglich. Egal, ob das nun Betrüger waren oder nicht, die Technik ist real.
vor ein paar Monaten machte diese vermeitliche Betrügerfirma auf sich aufmerksam, die "Atome" statt Polygone benutzt. Damit sind mehr Details bla etc möglich. Egal, ob das nun Betrüger waren oder nicht, die Technik ist real.
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
ziemlich schwammige aber auch gleichzeitig extreme Aussage...also kann man sie eigentlich wohl ignorieren
Zuletzt geändert von superboss am 01.12.2011 19:51, insgesamt 1-mal geändert.
momentan spiele ich....






Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
naja kommt halt drauf an was man als "große Spieler" auffasst. Wenn man darunter aktuelle Military Shooter fasst kann ich nur sagen: Ja, Bitte! Sofort! Was besseres kann einem Spieler gar nicht passieren. Wenn es sich allgemein um gute Titel handelt, glaube ich das nicht. Zwar mag es sein, dass die Spiele heute mehr Manpower brauchen als früher, allerdings ist das auch schon in dieser Generation so.
Letztlich habe ich warscheinlich sowieso eine andere Auffassung von großen Spielen als Cliffy B. Objektiv kann man das nur an den produktionskosten fest machen. Ich halte aber auch noch heute kreative Spiele mit eingeschränktem Budget für möglich und das sind für mich häufig eher "große" Spieler als das was Epic fabriziert, die doch seid Jahren vorallem von ihren Grafikengines leben
Letztlich habe ich warscheinlich sowieso eine andere Auffassung von großen Spielen als Cliffy B. Objektiv kann man das nur an den produktionskosten fest machen. Ich halte aber auch noch heute kreative Spiele mit eingeschränktem Budget für möglich und das sind für mich häufig eher "große" Spieler als das was Epic fabriziert, die doch seid Jahren vorallem von ihren Grafikengines leben
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Palace-of-Wisdom
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Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Die Überschrift ist mit große Spiele, vielleicht ein wenig schlecht gewählt. Man sollte hier von teuren Produktionen reden. Jedem ist klar das man nicht mehr mit 3-4 Freunden ein Vollpreisspiel entwickeln kann. Aber nicht alle Spiele haben Produktionskosten wie Call of Duty und co. Aber nicht nur die Produktionskosten sind explodiert, der Markt ja auch. Man muss doch nur mal schauen wie viele Spiele für das nes, snes, n64, ps2 oder ps3 erschienen sind. Es gibt heute ja auch deutlich mehr zu verdienen als früher.
Natürlich wird lieber in etablierte Marken Geld gesteckt, als neue zu etablieren. Aber nur weil die Technik besser wird, muss nicht alles teurer werden. Wenn mal Blockbuster aus Hollywood anschaut mit sündhaft teuren Effekten und Computeranimationen. Manche Filme die in den 90ern noch 100 Millionen Dollar gekostet haben, könnten heute ansehnlicher für die Hälfte gedreht werden (natürlich rechnen wir die irren gagen für irgendwelche schauspieler hier nicht.). Vor allem wenn viele Entwickler auf etablierte Engines setzen und Lizensen kaufen.
Davon mal abgesehen... Man braucht kein Spiel für 80.000.000$ zu entwickeln um einen Hit zu landen. Wenn man brutal ist, kann man eh behaupten das Marketing das wichtigste ist. Die Menschen kaufen was man ihnen vorsetzt. Ist in der Musikbranche so, bei Filmen, bei Büchern...bei allen Medien. Wenn ich mir gerade die Modern Warfare 3 Bandenwerbung bei Schalke gegen Bukarest anschaue, weiß ich auch wo das viele Geld hingeht...
Gutes Beispiel: Paranormal Activity. 15,000$ gekostet, 193.000.000$ eingespielt.
Das Marketing wird ein viel faches der Produktionskosten verschlungen haben.
Natürlich wird lieber in etablierte Marken Geld gesteckt, als neue zu etablieren. Aber nur weil die Technik besser wird, muss nicht alles teurer werden. Wenn mal Blockbuster aus Hollywood anschaut mit sündhaft teuren Effekten und Computeranimationen. Manche Filme die in den 90ern noch 100 Millionen Dollar gekostet haben, könnten heute ansehnlicher für die Hälfte gedreht werden (natürlich rechnen wir die irren gagen für irgendwelche schauspieler hier nicht.). Vor allem wenn viele Entwickler auf etablierte Engines setzen und Lizensen kaufen.
Davon mal abgesehen... Man braucht kein Spiel für 80.000.000$ zu entwickeln um einen Hit zu landen. Wenn man brutal ist, kann man eh behaupten das Marketing das wichtigste ist. Die Menschen kaufen was man ihnen vorsetzt. Ist in der Musikbranche so, bei Filmen, bei Büchern...bei allen Medien. Wenn ich mir gerade die Modern Warfare 3 Bandenwerbung bei Schalke gegen Bukarest anschaue, weiß ich auch wo das viele Geld hingeht...
Gutes Beispiel: Paranormal Activity. 15,000$ gekostet, 193.000.000$ eingespielt.
Das Marketing wird ein viel faches der Produktionskosten verschlungen haben.
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
Es wird wohl weniger Triple-A Spiele geben, aber nicht zwingend weniger Spiele.
Davon ab wird man wohl auch schnell weitere Wege finden um die Produktionskosten zu senken. Mehr Automatismen, mehr vom Computer berechneter Content usw.
Davon ab wird man wohl auch schnell weitere Wege finden um die Produktionskosten zu senken. Mehr Automatismen, mehr vom Computer berechneter Content usw.
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Palace-of-Wisdom
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Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
So siehts aus. Im endeffekt werden sogar noch mehr Spiele erscheinen...!sYntiq hat geschrieben:Es wird wohl weniger Triple-A Spiele geben, aber nicht zwingend weniger Spiele.
Davon ab wird man wohl auch schnell weitere Wege finden um die Produktionskosten zu senken. Mehr Automatismen, mehr vom Computer berechneter Content usw.
Allein wegen der distrubtionsmöglichkeiten. Viele Spiele die es früher nie auf eine CD Rom geschafft hätten, werden heute bei Stream, Markplatz, Playstation Network und co releast.
Ach diese News ist einfach mal wieder nicht der Rede wert.
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Pit|Nix Treff
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Anstatt imer zujammern wie doof doch alles ist, sollten se ma anfangen klare und bestätigte Zahlen aufn Tischzupacken. Keiner der als Produzent oder Chef einer Entwickler Gruppe ist, weis genau wie viel das ganze kostet. Ausnahme bilden hier die Finanzkünstler an der Börse.
Ich selbst weis das 3 mio CD/DVD am Tag bei 3 Schichtsystem gepresst werden kann. Somit is das im Verhältnis von dem CoD Marketing sehr Günstig
Ich selbst weis das 3 mio CD/DVD am Tag bei 3 Schichtsystem gepresst werden kann. Somit is das im Verhältnis von dem CoD Marketing sehr Günstig
Re: Allgemein: Cliffy B: Große Spiele seltener?
paranormal activity ist auch ein low budget film, klar kann man auch low budget spiele produzieren nur ist es dann kein "großes" spiel. die leute meckern ja heutzutage schon bei jeder kleinigkeit bei spielen.Palace-of-Wisdom hat geschrieben:Die Überschrift ist mit große Spiele, vielleicht ein wenig schlecht gewählt. Man sollte hier von teuren Produktionen reden. Jedem ist klar das man nicht mehr mit 3-4 Freunden ein Vollpreisspiel entwickeln kann. Aber nicht alle Spiele haben Produktionskosten wie Call of Duty und co. Aber nicht nur die Produktionskosten sind explodiert, der Markt ja auch. Man muss doch nur mal schauen wie viele Spiele für das nes, snes, n64, ps2 oder ps3 erschienen sind. Es gibt heute ja auch deutlich mehr zu verdienen als früher.
Natürlich wird lieber in etablierte Marken Geld gesteckt, als neue zu etablieren. Aber nur weil die Technik besser wird, muss nicht alles teurer werden. Wenn mal Blockbuster aus Hollywood anschaut mit sündhaft teuren Effekten und Computeranimationen. Manche Filme die in den 90ern noch 100 Millionen Dollar gekostet haben, könnten heute ansehnlicher für die Hälfte gedreht werden (natürlich rechnen wir die irren gagen für irgendwelche schauspieler hier nicht.). Vor allem wenn viele Entwickler auf etablierte Engines setzen und Lizensen kaufen.
Davon mal abgesehen... Man braucht kein Spiel für 80.000.000$ zu entwickeln um einen Hit zu landen. Wenn man brutal ist, kann man eh behaupten das Marketing das wichtigste ist. Die Menschen kaufen was man ihnen vorsetzt. Ist in der Musikbranche so, bei Filmen, bei Büchern...bei allen Medien. Wenn ich mir gerade die Modern Warfare 3 Bandenwerbung bei Schalke gegen Bukarest anschaue, weiß ich auch wo das viele Geld hingeht...
Gutes Beispiel: Paranormal Activity. 15,000$ gekostet, 193.000.000$ eingespielt.
Das Marketing wird ein viel faches der Produktionskosten verschlungen haben.
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Nobilis 1984
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sprich wir bekommen zig aufgüsse von GoW und dam anderen Zeug. naja.


