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Gameforge: Rotstift angesetzt

Verfasst: 03.11.2011 16:40
von 4P|BOT2
'Schwarzer Donnerstag' bei Gameforge: Wie Gameforge: Rotstift angesetzt

omg

Verfasst: 03.11.2011 16:40
von mootality
Frogster ist einfach nur lächerlich. Saftladen.

re

Verfasst: 03.11.2011 17:48
von Palace-of-Wisdom
Wundert mich jetzt ehrlich gesagt überhaupt nicht. Ich kam in den Genuß, einen 60 Minuten langen Vortrag eines Gameforge Mitarbeiters zu genießen. Was er so euphorisch über die Arbeitsbedingungen, das Geschäftsmodel usw. erzählt hat, hörte sich schon an wie eine Seifenblase. Gerade F2P und Browergames sind ein so umkämpftes Feld, mit dumping Löhnen in Asien - funktioniert sowas wohl einfach besser... Aber wenn man Gamer ist, wundert man sich eigentlich das solche Firmen wie Gameforge oder Frogster überhaupt existieren.... :evil:

Verfasst: 03.11.2011 20:38
von Blasebalken
Mmm, den Laden kenn ich doch, wohnen im gleichen Haus wie die Firma, bei der ich arbeite. Naja, zumindest gibt es dann mehr Platz in der Cafeteria.

Sonst. Wayne Browsergames? (jaja, großer Markt, ich weiß, aber für mich persönlich 0 von interesse.)

Verfasst: 03.11.2011 21:18
von artmanphil
Checkt die aktuelle Folge von "Extra Credits" auf Penny-Arcade.. sagt alles dazu.

Verfasst: 03.11.2011 21:29
von Usul
Ich möchte nicht verallgemeinernd klingen, aber irgendwie scheinen viele deutsche "New Economy"-Firmen dieselben Fehler zu machen: Erste Erfolge feiern, dann auf Teufel komm raus expandieren und wachsen... und dann merken, daß man sich übernommen hat. Also Leute entlassen, umstrukturieren und irgendwann Konkurs anmelden. Mag in anderen Ländern ähnlich sein, aber in Deutschland lebend und ab und an mit solchen Firmen zu tun habend, fällt es mir hier halt besonders auf.
Bei den Leuten, die die eingestellt haben, wundert mich diese neue Entwicklung überhaupt nicht.

Verfasst: 03.11.2011 23:00
von Kajetan
Usul hat geschrieben:Ich möchte nicht verallgemeinernd klingen, aber irgendwie scheinen viele deutsche "New Economy"-Firmen dieselben Fehler zu machen: Erste Erfolge feiern, dann auf Teufel komm raus expandieren und wachsen... und dann merken, daß man sich übernommen hat. Also Leute entlassen, umstrukturieren und irgendwann Konkurs anmelden. Mag in anderen Ländern ähnlich sein, aber in Deutschland lebend und ab und an mit solchen Firmen zu tun habend, fällt es mir hier halt besonders auf.
Bei den Leuten, die die eingestellt haben, wundert mich diese neue Entwicklung überhaupt nicht.
Der Fisch stinkt halt vom Kopfe her ... wenn man fast zwei Jahre lang Investorengeld VERBALLERT und es nicht auf die Reihe bringt mit all diesem Geld eine effiziente Struktur und produktive Teams auf die Beine zu stellen ...

Nein, es ist nicht einfach. Aber diese Kompetenz lässt sich einkaufen. Und wenn man nicht die Leute findet, die sowas können, dann macht man halt kleinere Schritte und lernt das notwendige Handwerk eben selbst. Dann haben Fehler auch keine so schlimmen Auswirkungen, es lassen sich kritische Phasen besser überbrücken, ohne dass man haufenweise Leute feuern muss.

Aber wenn man den Investoren mit großartigen Plänen und wilden Versprechungen das Geld aus den Taschen geleiert hat, ist es natürlich nicht so einfach plötzlich einen Gang zurückzuschrauben. Dann wird halt volle Kanne weiterexpandiert und über Jahre hinweg wild Leute gesucht und kunterbunt eingestellt oder auch nicht. Und dann hat man plötzlich XXX auf der Ausgabenseite, aber nur y auf der Einnahmenseite. Huch? Wie kommts?

Verfasst: 03.11.2011 23:53
von Sylarx
So läuft es auch bei den großen Studios.

Wenn ich nur daran denke , das ich mich letztes Jahr nach meinem Studienabschluss bei denen beworben hatte(zum Glück eine lukrativere Stelle gefunden).