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Valve: Newell warnt vor geschlossenen Plattformen

Verfasst: 12.10.2011 13:02
von 4P|BOT2

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Verfasst: 12.10.2011 13:02
von Kajetan
Sie bauen da so ein leuchtendes glänzendes Ding, dass die Nutzer anzieht, und dann kontrollieren sie den Zugang der Leute zu diesen Sachen.
Aber, aber ... ES GLÄNZT DOCH!!!!!

Verfasst: 12.10.2011 13:12
von knockerhoma
Da hat der man recht!
Offene Plattformen sind halt nicht so maßentauglich wie geschlossene bzw. sie lassen sich leichter maßentauglich einrichten und somit verkaufen.

Verfasst: 12.10.2011 13:17
von Sir Richfield
Sie bauen da so ein leuchtendes glänzendes Ding, dass die Nutzer anzieht, und dann kontrollieren sie den Zugang der Leute zu diesen Sachen.
Abgesehen davon, dass das später im Artikel halbwegs relativiert wird.
Aber wo ist da der Unterschied zu Steam?
Die haben da auch was leuchtendes, glänzendes gebaut, dass die Nutzer anzieht und dann kontrollieren die den Zugang der Nutzer zu den Spielen.

Und die Relativierung, auf dem iOS muss man als Entwickler, auf PC kann man ist auch nur halbherzig, denn als Kunde hast Du nur die Wahl zwischen Steam und halt nicht der Software. (Naja und dann gibt's da immer noch eine Alternative, aber die gibt's bei iOS ja auch... *hust*)

Ich fürchte, dass ist hier nur der Neid, dass Apple das so erfolgreich durchzieht und die Angst, sie könnten ihnen irgendwann ausserhalb des Mobile Gamings Konkurrenz machen. (Zumal Valve Steam dann doch mal auf Konsolen einführt, obschon sie so lange gemeckert haben.)

Für den PC mache ich mir da keine Sorgen: Alternativen wird es immer geben.

Verfasst: 12.10.2011 13:18
von Sir Richfield
knockerhoma hat geschrieben:Da hat der man recht!
Offene Plattformen sind halt nicht so maßentauglich wie geschlossene bzw. sie lassen sich leichter maßentauglich einrichten und somit verkaufen.
Ich würde sagen, es gibt weltweit mehr PCs als Iphones, Wiis, XBOX360 und PS3s zusammen. ;)

Verfasst: 12.10.2011 13:18
von DonJambalaya
Ist das jetzt eine Ankündigung für eine (irgendwie geartete) Steambox?

Bitte bitte, realisiert das unter Linux, tut Euch noch mit den Herstellern von Dreambox zusammen, und ich geb am Tag der Produktankündigung meine Vorbestellung ab.

Alternativ würde mich eine Umsetzung von Steam nach Linux auch schon freuen. Schließlich hab ich schon eine Linux- Box unterm Fernseher stehen.

Verfasst: 12.10.2011 13:20
von Kajetan
DonJambalaya hat geschrieben:Ist das jetzt eine Ankündigung für eine (irgendwie geartete) Steambox?
Bitte bitte, realisiert das unter Linux ...
Wieso willst Du DRM auf Deinem Linux haben? Muss man das verstehen?

Oh, doch, natürlich ... SHINY!!!!

Verfasst: 12.10.2011 13:26
von DonJambalaya
Ich möchte gern eine bequeme Möglichkeit haben, um mir Spiele unter Linux zu kaufen, zu installieren und up- to- date zu halten.
Wenn dafür Steam während dem Spielen im Hintergrund laufen muß nehm ich das dafür genauso in Kauf wie unter Windows - solange ich es bei Nichtbedarf abschalten kann hab ich damit kein Problem.

Verfasst: 12.10.2011 13:30
von Myratax
Sir Richfield hat geschrieben:
Sie bauen da so ein leuchtendes glänzendes Ding, dass die Nutzer anzieht, und dann kontrollieren sie den Zugang der Leute zu diesen Sachen.
Abgesehen davon, dass das später im Artikel halbwegs relativiert wird.
Aber wo ist da der Unterschied zu Steam?
Die haben da auch was leuchtendes, glänzendes gebaut, dass die Nutzer anzieht und dann kontrollieren die den Zugang der Nutzer zu den Spielen.
Du verstehst da was grundlegend falsch. Beispiel... sagen wir mal... hmm... RAGE. Du möchtest dir also RAGE kaufen. Dann hast du die Wahl, ob du dies bei STEAM machst, oder bestellst, zb. hier im 4p-store oder bei Amazon oder ob du in den nächsten MM oder Saturn gehst um sie dir dort zu kaufen. Du hast die Wahl.

Wenn du ne neue App für dein Iphone haben willst, MUSST du sie dir im Appstore bei Apple kaufen. du kannst das ding nicht bei amazon bestellen oder im MM bekommen. Du musst bei Apple kaufen.

Das und nichts andres ist damit gemeint.
Sir Richfield hat geschrieben:
knockerhoma hat geschrieben:Da hat der man recht!
Offene Plattformen sind halt nicht so maßentauglich wie geschlossene bzw. sie lassen sich leichter maßentauglich einrichten und somit verkaufen.
Ich würde sagen, es gibt weltweit mehr PCs als Iphones, Wiis, XBOX360 und PS3s zusammen. ;)
Jop richtig. Nur stehen bestimmt 90% oder mehr an Arbeitsplätzen in irgendwelchen Büros ;)

Verfasst: 12.10.2011 13:31
von JesusOfCool
steam auf linux? wie sinnlos ist das denn? die software die über steam läuft ist doch total auf windows zugeschnitten, wen interessiert denn da linux?

@sir richfield: ich mag zwar steam nicht, aber apple mit valve gleichzusetzen was das anbelangt geht ja mal gar nicht. apple ist viel restriktiver. da kann es auch mal vorkommen, dass eine app von einem unabhängigen entwickler aus dem shop abgezogen und von den iphones gelöscht wird weil apple irgendwas eigenes anbieten will, das ähnlich ist. auf steam ist das nicht so. EA macht eine konkurrenzplattform und es gehen trotzdem noch alle EA spiele per steam. es gibt viele spiele auf steam die direkte konkurrenten von valve spielen sind, besonders shooter, aber valve schränkt hier nichts ein. im prinzip darf jeder auf steam verkaufen was er will, solange nicht gegen gesetze verstoßen wird.
neidisch ist newell aber ganz sicher nicht. valve dürfte in der branche wohl die erfolgreichste firma sein die es aktuell gibt. und newell ist irgendwo ja auch noch eine coole sau die keine realitätsverweigerung betreibt.

Verfasst: 12.10.2011 13:39
von Kajetan
DonJambalaya hat geschrieben: solange ich es bei Nichtbedarf abschalten kann hab ich damit kein Problem.
Das kannst Du ja nicht. Du kannst nicht Spiele von Deinem Account trennen und weiterverkaufen, Du musst bei jeder Installation des Spieles vor dem Spielstart die Gültigkeit der Installation mit Deinem Account abgleichen. "Abschalten" kannst Du das nur mit einem Crack, der Dich dann tatsächlich unabhängig von den Steam-Servern oder einer funktionierenden Internet-Verbindung macht.

Aber das musst Du wissen, was Du da tust, ist ja Deine Angelegenheit.

Und nicht vergessen: SHINY!!!!!

Verfasst: 12.10.2011 13:46
von johndoe981765
Hmmh. Valve, Steam - das sind och die, welche Onlineaktivierung, Portalknäste, DRM-Gängelung..etc...erfunden und salonfähig gemacht haben. Piss off :fupc:

Verfasst: 12.10.2011 13:46
von DonJambalaya
steam auf linux? wie sinnlos ist das denn? die software die über steam läuft ist doch total auf windows zugeschnitten, wen interessiert denn da linux?
Wenn Du mal über den Triple A- Tellerrand hinausschaust wird Du:
a) feststellen, daß Steam auch diverse Indie- Titel anbietet und
b) viele davon (nicht alle!) davon auch für Linux verfügbar sind

Als Grundstock, um in den Linux- Verkauf einzusteigen würde das voll ausreichen, und je nachdem wie der Laden brummt würden weitere Entwickler nachziehen. Ein Indiz daß Linuxer nur darauf warten sind auch die Humble Bundles, bei denen die Linux- User im Schnitt mehr Geld lassen als die von anderen Systemen.

Verfasst: 12.10.2011 13:49
von Sir Richfield
Myratax hat geschrieben:Du verstehst da was grundlegend falsch. Beispiel... sagen wir mal... hmm... RAGE. Du möchtest dir also RAGE kaufen. Dann hast du die Wahl, ob du dies bei STEAM machst, oder bestellst, zb. hier im 4p-store oder bei Amazon oder ob du in den nächsten MM oder Saturn gehst um sie dir dort zu kaufen. Du hast die Wahl.
Ich MUSS Rage aber über Steam aktivieren und riskiere damit, dass Steam mir (über den Publisher) Vorschriften macht, wie ich mit meiner Software umzugehen habe.
Als geringstes Übel war da noch der Region Lock, als Leute es gewagt haben, eine Version aus dem günstigen Ausland zu kaufen.

Deshalb sagte ich, als Entwickler hast Du die Wahl, als Kunde dann nicht mehr.
Das und nichts andres ist damit gemeint.
Schon richtig - Ändert aber nichts an meiner Aussage, was den Kunden betrifft.
Es ist egal, auf welche Weise Du ein Spiel erstehst, das einen Steam Account braucht.
Jop richtig. Nur stehen bestimmt 90% oder mehr an Arbeitsplätzen in irgendwelchen Büros ;)
Und? Nur weil da keine Triple A Titel installiert werden heißt nicht, dass man die Kisten nicht zum Spielen nutzt. ;)
[...], dass eine app von einem unabhängigen entwickler aus dem shop abgezogen und von den iphones gelöscht wird weil apple irgendwas eigenes anbieten will, das ähnlich ist. auf steam ist das nicht so.
Das ist noch nicht so, weil Valve der Spieleentwickler sich glücklicherweise getrennt sieht von Valve dem Anbieter der Steam Plattform.

Macht für Dich als Kunden aber auch keinen Unterschied. Jedenfalls sperrt Apple Dir nicht Dein komplettes Iphone, wenn Du bei Angry Birds cheatest. Oder werden bei Steam nur die Spiele an sich gesperrt und nicht das komplette Konto?
(Als Nicht Steam Nutzer frage ich das tatsächlich, bevor ich irgendwelche News durchforsten muss.)

Nochmal: Ich bezog Newells Aussage auf den NUTZER der Software.
Aus Sicht des Nutzers gibt es nur wenig Unterschiede zwischen Steam und dem Appstore.

Nun, der Appstore stört ihn offensichtlich genug, um offen was dagegen zu sagen, bzw. die Vorzüge seiner Platform darzustellen.
Wobei - der von Newell aufgezeigte Unterschied ist:
Wenn Du etwas mit Steam anbietest, kannst Du Dir aussuchen, ob wir direkt oder indirekt am Gewinn beteiligt werden.

Die Alternative, was OHNE Steam zu machen, die nennt er nämlich gar nicht. Das ist aber der wahre Vorteil eines offenen Systems.

Also ganz im Grunde lügt er uns was in die Taschen, indem er behauptet, Steam sei ein offenes System, weil man sich aussuchen kann, wie die Software beim Kunden auf die Festplatte kommt.
(Bzw. die Hypotetische Platform. Die würde sich in Nichts von aktuellen Konsolen unterscheiden, die auch geschlossen sind. Ausser vielleicht, dass Du wählen kannst, ob Du die Scheibe im Laden kaufst - oder runterlädst. Sonst ändert sich nix, weder am Accountzwang, noch an der Aktivierung, dem DRM, lalalala...)
[Und jetzt kommt mir nicht damit, dass Steam ja so viele tolle, bequeme Features anbietet - das tut Apple auch, daher kommt ja (auch) der Erfolg]

Verfasst: 12.10.2011 13:51
von JesusOfCool
@donjambalaya: es gibt allerdings verdammt wenig linux-only user im vergleich und da muss valve erstmal einsehen, dass das auch geld bringen kann. das ganze system auf linux zu porten stell ich mir auch recht aufwändig vor. das arbeitet doch sicher gut mit windows zusammen.

@battleisle: also erfunden haben sie das alles nicht. mit salonfähig hast du aber schon recht.
allerdings ist newell auch einer der sagt, dass DRM bewirkt, dass spiele mehr raubkopiert und weniger verkauft werden ;)