@ Dark-Deamon: Ich meinte damit seine Skills. Die hat er vergessen. Wird nun wieder so sein, dass er halt ein Säufer geworden ist und nicht mehr alles kann, aber plötzlich wieder zum Held mutiert in einer One-Man-Show.
Man kann auch anders eine Handlung aufbauen. Ich bin da eher für den langsamen Einstieg. Dahingehend war ich von Tales of Vesperia begeistert (jetzt mal nur Story und der Anfang):
Man startet als Typ, der mal der königlichen Garde beigetreten ist, aber festgestellt hat, dass die Ritter nur ihre Position ausnutzen und sich nicht wirklich um Bedürfnisse der Menschen sorgen. Also ist er ausgetreten. Das Spiel beginnt dann damit, dass man erst mal einem Dieb hinterherläuft, der aus der Siedlung etwas gestohlen hat.
Dummerweise wird man erst mal ins Verlies geschmissen, weil man als der Dieb verdächtigt wird, flieht und sucht nun weil ein Begleiter das möchte eigentlich erst mal den besten Kumpel.
Verpasst diesen aber dauernd und reist von Stadt zu Stadt, findet den Dieb, der aber nur ein Laufbursche war, und muss nun feststellen, dass es jemanden gibt, der auch noch alle möglichen Städte angreift. Aber zunächst sucht man erst mal den Kopf hinter dem Diebstahl.
Man weiß bis hier hin noch gar nicht in welche Dimensionen sich die Story erstreckt und man muss lediglich einmal eine Hol/Bing Mission machen. Bis dahin dürfte man dann 15h gespielt haben.
Es ist natürlich ein JRPG und spielt sich komplett anders, alles klar. Aber sowas lässt sich locker auch als Einstieg für ein W-RPG nutzen. Ich denke es würde westlichen Spielen echt gut tun, wenn sie sich von den kleinen Mini-Quests verabschiedet. Hole das, Bringe das, tue jenes, sondern einfach eine tolle Story erzählt und einem eine grobe Richtung vorgibt.
Als Großes Quest eben: Such deinen besten Kumpel, er ist in Stadt A. In Stadt A angekommen ist er nicht mehr, aber man lernt einen Mitstreiter kennen, der auch ein Ziel verfolgt und einen nervt/zwingt ihm jetzt erst mal zu helfen, denn er will Gegenstand X um toll dazustehen. Ok, wo bekommt man das? Wie kommt man hin? Was ist das eigentlich für ein Typ? Aber cool, der kommt sogar mit und hilft mir!
Dabei muss ich in Stadt B wo ich feststelle, mein Kumpel war auch hier, verdammt. Der Typ nervt mich, ich will jetzt eigentlich mein Ding durchziehen. Ach hab ich eigentlich den Dieb hierbei erwähnt?

Und warum helf ich dem Typ überhaupt?
Aber die Städte sind natürlich keine Geisterstädte, sondern dort haben Leute vielleicht auch Bedürfnisse, aber die lassen sich eben nicht sofort lösen, sondern erst im Laufe des Abenteuers. Weisie jemanden suchen, den man aber erst nach weiteren 15h SPielzeit überhaupt mal treffen könnte, weil er auf einem anderen Kontinent jetzt lebt.
Einfach die Quests etwas länger und mehr Story reinpacken. Es wird immer alles so schnell, schnell gemacht. Wenn ich an Oblivion denke, dann fallen mir coole Sidequests ein, die aber auch alle sehr schnell erledigt waren:
Geh nach A, hole C, bekomm von Person X Gegenstand C abgenommen, geh nach B, hol dir wieder C und Zurück zur Questfigur Z - fertig.
Immerhin noch ein kleiner Twist drin, aber was wurd mir auf dem Weg dazu erzählt? "Es gibt nen tollen Gegenstand, den will ich haben. Auf den Sind wohl noch mehr Personen scharf. Jetzt hat Person Z ihren Gegenstand" *schnarch*
Ich bin mir sicher, wenn man in Tales of Vesperia das Japanische rausnimmt, würdens alle lieben und nur noch so eine Art Storytelling wollen oder zumindest auch. Ich mag diese Mini-Quests irgendwie nicht, die man dauernd abfrühstücken muss.
So Besuch ist da, ich weite das gerne nochmal mehr aus
Edit: Jede Menge Vertipper, es sei entschuldigt. Ach ja und ich wäre für ein ordentliches Partysystem in westlichen Rollenspielen. Und NEIN kein Mass Effect, bei dem die Leute nur mit auf die Oberfläche kommen und ansonsten nur dumm dastehen und ihre 2 vorgefertigten Sätze sprechen auf dem Schiff
