GDC Europe 2011: Die nächste Spielegeneration
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GDC Europe 2011: Die nächste Spielegeneration
The Post Social Era - The next generation of online games" - zu jenem Thema plauderte Ilkka Paananen von Supercell. Das finnische Studio werkelt derzeit am browser-basierten Action-RPG GDC Europe 2011: Die nächste Spielegeneration
Positiv bleiben
Naja sehen wirs Positiv.
Ich werde nächstes Jahr viel Geld sparen
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- SithlordDK
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Re: Positiv bleiben
Abgesehen davonPler hat geschrieben:Naja sehen wirs Positiv.
Ich werde nächstes Jahr viel Geld sparen
Ich weiß noch, wie zu Zeiten von Ultima Online und Everquest von Garriott und Co. die Klappe groß aufgerissen wurde, dass MMO jetzt die Zukunft darstellen würde und Singleplayer bald ausgestorben sei. Schaut man sich heute die Verkaufscharts an, so findet man dort nur wenige MMOs, nicht sehr viele reine MP-Spiele und mehrheitlich Spiele, die entweder gar keinen MP-Modus bieten oder einen SP- und MP-Modus integriert haben.
Von daher ... keine Sorge. Auch nächstes Jahr und all die Jahre danach wirst Du reichlich Gelegenheit finden um in diesem Hobby jede Menge Geld auszugeben.
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Ich schätze der Mann will eigentlich damit sagen das wir eine breitere Schicht von Spielern haben werden. Alle mir unterschiedlichen Wünschen und Anforderungen. Und dazu noch unterschiedlichste Plattformen, vor allem immer mehr mobile. Ist klar das man da auch eine Nachfrage hat, die befriedigt sein will.
Im Endeffekt ist es mir soweit "egal" was da alles vorausgesagt wird. Ich picke mir das heraus was mir zusagt, und der Rest wird halt beobachtet. Ob da jetzt eine Mehrzahl ihre Freude in Browsernspielen findet oder nicht... mal sehen. Jeder soll nach seinen Vorstellungen glücklich werden.
Ich mache mir viel mehr Sorgen und Gedanken um die immer dreistere Kundengängelung. Sei es in Form von "Schreibschutz"-Maßnahmen, Versuch der Trockenlegung des Gebrauchtspielemarktes , der Kampf um den Onlinevertrieb mit immer härteren Bandagen und der Datenwut der Hersteller/Vertreiber. Dann noch die Herausgabe von unfertigen Titeln, die zum Teil sogar mittels kostenpflichten DLC "fertiggepatcht" werden, sowie die Entwicklung zu "Skriptblendern", die keinen wirklichen Nährwert mehr haben. Das sind die Dinge, die der größte Stolperstein für mich sind. Solange das nämlich so weitergeht kaufe ich keinen Titel, egal ob er jetzt auf dem PC oder sonst einer Plattform rauskommt.
Im Endeffekt ist es mir soweit "egal" was da alles vorausgesagt wird. Ich picke mir das heraus was mir zusagt, und der Rest wird halt beobachtet. Ob da jetzt eine Mehrzahl ihre Freude in Browsernspielen findet oder nicht... mal sehen. Jeder soll nach seinen Vorstellungen glücklich werden.
Ich mache mir viel mehr Sorgen und Gedanken um die immer dreistere Kundengängelung. Sei es in Form von "Schreibschutz"-Maßnahmen, Versuch der Trockenlegung des Gebrauchtspielemarktes , der Kampf um den Onlinevertrieb mit immer härteren Bandagen und der Datenwut der Hersteller/Vertreiber. Dann noch die Herausgabe von unfertigen Titeln, die zum Teil sogar mittels kostenpflichten DLC "fertiggepatcht" werden, sowie die Entwicklung zu "Skriptblendern", die keinen wirklichen Nährwert mehr haben. Das sind die Dinge, die der größte Stolperstein für mich sind. Solange das nämlich so weitergeht kaufe ich keinen Titel, egal ob er jetzt auf dem PC oder sonst einer Plattform rauskommt.
F2P ist auf jeden Fall eine Entwicklung die sich zu beobachten lohnt. Das Konzept lässt sich nur schwer auf die breite Masse von AAA Titeln übertragen. Es wird wahrscheinlich eher immer mehr DLCs geben. Selbst kleine Sachen wird man sich dazukaufen müssen. So wie es jetzt schon ist mit einzelnen Charakteren bei Beam em Ups oder Kleidungsstücken bei anderen Spielen. Wenn sich ein solches Konzept als Lukrativ erweist dann ist es nachvollziehbar dass es ausgebaut wird. Siehe Fifa Ultimate Team. Sehr erfolgreiches Konzept, das auch auf F2P basiert.
Ich hoffe nur, dass die Industrie nicht den Sinn für den Kunden (weiter) verliert. Das Image einer Spieleschmiede ist doch auch was Wichtiges. Wer guten Content macht, kann dafür durchaus mehr Geld verlangen. Aber wer halbgaren Mist fabriziert und DANN noch für mehr Content extra Geld verlangt... das wär/ist kagge.
Ich hoffe nur, dass die Industrie nicht den Sinn für den Kunden (weiter) verliert. Das Image einer Spieleschmiede ist doch auch was Wichtiges. Wer guten Content macht, kann dafür durchaus mehr Geld verlangen. Aber wer halbgaren Mist fabriziert und DANN noch für mehr Content extra Geld verlangt... das wär/ist kagge.
Hmm
Ich sag nur eins Browser Spiele sind nix für mich......
Immer dieser Social Müll :X wenn ich was "Social"-es will Dan geh ich mit Kumpels Basketball spielen oder Fußball...... Ein Spiel muss nicht Social sein es muss einfach nur Spaß machen, und da gibt es zur Zeit kein Browser Spiel dass soetwas bietet :X[/u]
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I tried so hard and got so far
But in the end at doesn't even matter
I had to fall to lose it all
But in the end it doesn't even matter
- Linkin Park
RIP Chester :,(
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Inhalte völlig egal?
Für mich hört sich das alles so kalt und geschäftsmäßig an, was der Typ von sich gibt. Gut, muss er vielleicht auch als hypermoderner Spielemacher, der schnell Kohle machen will.
Aber wo bleiben da die Emotionen, um die es doch gehen sollte? Spiele könnten doch mehr sein als auf vermeintliche Zielgruppen zugeschnittene Machwerke, die man wie ein Eis mal rasch zwischendurch konsumiert.
Aber wo bleiben da die Emotionen, um die es doch gehen sollte? Spiele könnten doch mehr sein als auf vermeintliche Zielgruppen zugeschnittene Machwerke, die man wie ein Eis mal rasch zwischendurch konsumiert.

Re: Inhalte völlig egal?
Würde er nicht so reden, würde ihm kein Investor Geld geben. Die GDC ist ja auch keine Publikumsmesse.4P|Bodo hat geschrieben:Für mich hört sich das alles so kalt und geschäftsmäßig an, was der Typ von sich gibt. Gut, muss er vielleicht auch als hypermoderner Spielemacher, der schnell Kohle machen will.
Bodo, Emotionen sind doch Sache des MarketingsAber wo bleiben da die Emotionen, um die es doch gehen sollte? Spiele könnten doch mehr sein als auf vermeintliche Zielgruppen zugeschnittene Machwerke, die man wie ein Eis mal rasch zwischendurch konsumiert.
Und das ist auch der Grund, warum ich mittlerweile einen weiten Bogen um viele aktuelle Spiele mache. Bis auf ganz wenige Ausnahmen rührt sich da nix mehr in meiner Spielerhose. Je offensichtlicher die Branche ihre Spiele am Reissbrett umsatzmaximierend zusammenbastelt, umso weniger attraktiv werden diese Spiele für mich. Was nicht mein Problem ist, freuen sich doch andere auf mein Geld und wenn die Industrie mit dieser Strategie genug Geld einnimmt, dann ist es auch nicht deren Problem, wenn ich kein Kunde mehr bin. Win-Win!
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Diabolus-Dark
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Re: Inhalte völlig egal?
Die bekommt man als kostenpflichtiges DLC Paket für nur 4,99€ am Releasetag zum kauf.4P|Bodo hat geschrieben:Aber wo bleiben da die Emotionen, um die es doch gehen sollte?
Das waren sie auch mal, ich erinnere an Klassiker wie Gothic (nein nicht Teil 3 und schon gar nicht Arkania), Deus Ex und Konsorten. Aber die Zeiten sind leider so gut wie vorbei.4P|Bodo hat geschrieben: Spiele könnten doch mehr sein als auf vermeintliche Zielgruppen zugeschnittene Machwerke, die man wie ein Eis mal rasch zwischendurch konsumiert.


- Bluewoodtree
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Re: Inhalte völlig egal?
Ja, vorbei sind die Zeiten, in denen Leute wie Ron Gilbert und Co gab, die (wahrscheinlich) noch Spaß am Entwickeln hatten. Früher merkte man noch vielen Spielen an, dass die Entwickler das programmiert haben, was ihnen selbst Spaß machen würde zu spielen. Heute merkt man das nur noch hin und wieder mal an den Indy-Spielen. "Große" Spiele sind längst seelenlose Massenproduktionen. Merkt man auch daran, dass Humor und Easter-Eggs immer seltener werden und falls sie vorkommen meist erzwungen wirken.4P|Bodo hat geschrieben:Für mich hört sich das alles so kalt und geschäftsmäßig an, was der Typ von sich gibt. Gut, muss er vielleicht auch als hypermoderner Spielemacher, der schnell Kohle machen will.
Aber wo bleiben da die Emotionen, um die es doch gehen sollte? Spiele könnten doch mehr sein als auf vermeintliche Zielgruppen zugeschnittene Machwerke, die man wie ein Eis mal rasch zwischendurch konsumiert.
Re: Inhalte völlig egal?
Wobei das nicht unbedingt daran liegt, dass die Entwickler, die an solchen Spielen sitzen unkreativer wie früher wären. Es liegt daran, dass vor allem bei Produktionen von US-Publishern kein Entwickler es wagt Easter-Eggs einzubauen, weil er sonst um seinen Job fürchten muss. Und um seinen Job muss er fürchten, weil die Rechtsabteilung eines Publishers alle Inhalte eines Spieles vorher auf etwaige Konflikte überprüfen muss, um kostspieligen Schadensersatzklagen vorzubeugen. Hot Coffee hat die Branche gelehrt vorsichtig zu sein.Ikar hat geschrieben:Merkt man auch daran, dass Humor und Easter-Eggs immer seltener werden und falls sie vorkommen meist erzwungen wirken.
So wie ein Programmierer bei Maxis, der in ein familienfreundliches, harmloses "Sim Copter", welches Tanten und Onkel an Klein-Joe und Klein-Mary verschenken, ein Easter-Egg eingebaut hat, bei dem durch die Strassen der Stadt plötzlich eine Kapelle nackter, schwuler Männer a la Christopher-Street-Day marschiert. Das Spiel war längst draussen, das Easter-Egg musste extra rausgepatched werden, weil Klein-Mary und vor allem Klein-Joe keine schwulen Männer in Videospielen sehen dürfen, sondern nur turbantragende Kameltreiber über den Haufen schiessen dürfen und der Entwickler wurde ratzfatz gefeuert.
Das ist der Fluch des Massenerfolges von Videospielen. Kein Platz mehr für Überraschungen, die heutzutage leider zu oft oft Gericht enden, weil es zu viele Leute gibt, die in ihrem faden Leben keine Überraschungen mögen. Deswegen sind diese "offiziellen" Easter Eggs auch so harmlos und schwach und aufgesetzt. Weil das die einzigen Gags sind, welche die Schere im Kopf bei den Entwicklern überlebt haben.
Man wünscht sich manchmal ein Spiel wie die TV-Serie Family Guy. So derbe und geschmacklos, so ganz offensichtlich produziert, um den Zensoren platzende Halsschlagadern zu bescheren und allen fundamental-christlichen "Familien"-Organisationen den dicken, fetten Stinkefinger zu zeigen.
Zuletzt geändert von Kajetan am 15.08.2011 19:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Inhalte völlig egal?
Daumen hoch!Kajetan hat geschrieben:Man wünscht sich manchmal ein Spiel wie die TV-Serie Family Guy. So derbe und geschmacklos, so ganz offensichtlich produziert, um den Zensoren platzende Halsschlagadern zu bescheren und allen fundamental-christlichen "Familien"-Organisationen den dicken, fetten Stinkefinger zu zeigen.

