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Zynga: "Spiele sollten kostenlos sein"
Verfasst: 04.07.2011 15:36
von 4P|BOT2
Spiele sind nicht günstig. Durchschnittlich legen Konsolenbesitzer zwischen 60 und 70 Euro für aktuelle Titel auf den Tisch, während PC-Spieler zwischen 40 und 50 Euro berappen müssen. Entgegen diesem Trend und steigenden Verkaufspreisen verkündet das auf Social Games spezialisierte "Trend-Unternehmen" Zynga, dass Spiele generell kostenlos sein sollten.
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Zynga: "Spiele sollten kostenlos sein"
:-)
Verfasst: 04.07.2011 15:36
von Neophyte000
Dann sollte Zynga auch die Microtransaktionen abschaffen. Ach ne Funktioniert ja nicht. Dann verdienen die ja auch nicht smehr.
Also die Spiele kosten seit fast 20 Jahren fast immer das selbe. Zu SNES Zeiten hat man 99 DM bezahlt, N64 Spiele kosteten auch zwischen 99 - 140 DM, PSX auch 99 DM, Gamecube auch 50 - 60 €, und die aktuellen sind auch zwischen 60 - 70€.
Ich finde die Preise gehen alle noch. Wenn man Überlegt was ein Spiel in der Produktion kostet. Ok Ponyhof und die ganzen Simulationen kosten viel weniger.
Verfasst: 04.07.2011 15:50
von greenelve
was heist hier spiele brauchen soziale elemente...tetris hat auch ohne facebook und den anderen kram funktioniert
ist doch nur blablub was zynga toll macht, wo sie erfolg haben und das ihr weg der einzig wahre ist und alle anderen übernehmen sollten

Verfasst: 04.07.2011 15:56
von Boesor
Das ist logischerweise die meinung eines Unternehmens dessen geschäftsphilosophie auf solchen "Werten" basiert.
Für mich ist das nichts.
Verfasst: 04.07.2011 15:57
von IEP
Ja, wenn alle Spiele so miserabel laufen würden, wie Zynga-Spiele, dann sollten sie wirklich kostenlos sein.
Verfasst: 04.07.2011 15:58
von Clint
Was die da als Ideal anpreisen ist halt ihr eigenes Geschäftsmodell. Insofern handelt es sich hier um Marketing/PR.
Auf so eine "News" kann man auch verzichten.
Verfasst: 04.07.2011 16:06
von Sid6581
Da fehlen doch alle Relationen. Ein junges Unternehmen wie Zynga wird höher bewertet als Electronic Arts, die im Besitz hochwertiger Lizenzen, jeder Menge eigenem Know How, hohem Ansehen in der Branche (wenn auch nicht immer bei den Spielern) und erstklassigen Marken sind. Zynga poltert auf die Spielebühne und gebärdet sich, als würden sie die Spielewelte neu definieren. Nein, sie bedienen einen Aspekt bei dem sich erst zeigen muss, ob Social Gaming der Erfolg bleibt, der er jetzt ist.
Verfasst: 04.07.2011 16:08
von Mageta
Ich spiel lieber tage lang allein Siedler als ne ne Minute Farmville.. danke.
Verfasst: 04.07.2011 16:12
von Bedlam
Mageta hat geschrieben:Ich spiel lieber tage lang allein Siedler als ne ne Minute Farmville.. danke.
Sowas von.
Dass deren Kackspiele kostenlos sein müssen ist klar. Wenns nach mir ginge, dürften die ihren "Social Harrassment"/"Micro-Abzocke"-Müll nichtmal "Spiel" nennen.
Verfasst: 04.07.2011 16:14
von Clint
Ich hab mal ein ähnliches Spielchen auf Facebook nebenbei gezockt. Die sind so sinnlos, es gibt einfach auch kein richtiges Ziel. Dafür sind sie auch noch so belanglos, aber benötigen dafür relativ viel Zeit. Optimal für den Casual Gamer, dem sonstige Spielchen zu komplex sind.
Mal schauen, ob es auch mal richtig gute Games in der Art gibt.
Verfasst: 04.07.2011 16:16
von Bedlam
Sid6581 hat geschrieben:Da fehlen doch alle Relationen. Ein junges Unternehmen wie Zynga wird höher bewertet als Electronic Arts, die im Besitz hochwertiger Lizenzen, jeder Menge eigenem Know How, hohem Ansehen in der Branche (wenn auch nicht immer bei den Spielern) und erstklassigen Marken sind. Zynga poltert auf die Spielebühne und gebärdet sich, als würden sie die Spielewelte neu definieren. Nein, sie bedienen einen Aspekt bei dem sich erst zeigen muss, ob Social Gaming der Erfolg bleibt, der er jetzt ist.
Auch da stimme ich zu. Aber das ist halt die Kurzsichtigkeit der Investment-Branche. So überschätzt wie Zynga und anderes social networking-Zeugs zur Zeit wird, so sehr werden die Herrschaften in ein paar Jahren heulen, wenn diese Blase letztendlich platzt.
Verfasst: 04.07.2011 16:17
von DARK-THREAT
60 bis 70 EUR für ein Konsolengame?
Also da ließt sich meine Kauf-Liste anders:
FIFA11 - 54,95 EUR (Release)
F1 2010 - 54,97 EUR (Release)
Top Spin 4 - 49,95 EUR (Release)
Mafia II - 32,99 EUR (3 Monate nach Release)
Red Dead R. - 29,99 EUR (6 Monate nach Release)
Child of Eden - 49,99 EUR (Release)
L. A. Noir - 29,99 EUR (kommt am Donnerstag/Freitag her)
Früher waren da die Games eindeutig teurer, vorallem für meine N64.
Games könen nicht kostenlos sein, oder würde man auch für kein Geld arbeite gehen?
Peace.
Verfasst: 04.07.2011 16:18
von Sederamus
IEP hat geschrieben:Ja, wenn alle Spiele so miserabel laufen würden, wie Zynga-Spiele, dann sollten sie wirklich kostenlos sein.
Also so mieserabel laufen die nicht...
Ich kenne soviele, die den Scheiß von denen spielen...
Das Niveau der Spiele ist einfach nur grottig, und deshalb sollten (und sind sie wohl auch) kostenlos sein...
Ich zahle lieber für Spiele wie Prince of Persia (auch wenn das Letzte nicht gerade der Renner war), statt für so miese EndlosSpiele wie die von Zynga, wo es einfach kein richtiges Ziel gibt...
Da muss ja ja nur Geld bezahlen, wenn man schneller nicht erreichen will... wenn mans mal genau nimmt :p
Aber ich finde dennoch, dass die Preise für neue Spiele viel zu hoch sind =/
Und selbst Platinum-Spiele sind bei 30€... früher waren die bei 20DM, wenn ich mich recht entsinne... also die Preise sind schon extrem hoch... leider =/
Naja, 6 Monate warten, und dann kosten die zu 99% eh nurnoch 25€/Pfund bei Amazon... insofern ist mir das dann auch egal und wert :p
Re: Zynga:
Verfasst: 04.07.2011 16:20
von Worrelix
Zynga hat geschrieben: Games should be accessible to everyone, anywhere, any time.
- Kinder sollten also jederzeit Zugriff auf blutrünstige, schockierende (traumatisierende?) Spiele haben?
- ich fände es sinnvoller, wenn jedermann überall und jederzeit umsonst Internetzugriff haben könnte - vorher lohnt sich der Gedanke nicht, da man ja in vielen Fällen Internetzugriff braucht, um das entsprechende Spiel zu starten
Games should be social.
- beispielsweise ein Batman: Arkham Asylum wird durch obskure "soziale Elemente" nicht besser - im Gegenteil: dort ist man ja der einsame Held, der alleine mit den bösen Buben aufräumt.
- bei "sozialen" Spielelementen merkt man oft eher das Gegenteil - das durch die vermeintliche Internetanonymität gestärkte Egoverhalten vieler Spieler geht eher auf den Geist als daß es für ein besseres Spielgefühl sorgt
Games should be free.
- "Free" heißt - wie schon gesagt - komplett umsonst, also auch ohne Microtransaktionen. Sonst ist es schlechtestenfalls nur ein Demo
Games should be data driven.
- Spiele sollten sich durch Gameplay und die Geschichte auszeichnen und nicht dadurch, daß man möglichst viele Vergleichsdaten hat
Games should do good.
- ... prima, dann kann man wenigstens in Militärshootern, die aktuelle Kriege beinhalten, durch den Kauf des Spiels direkt das Care Paket für die Leute finanzieren, deren Repräsentation man im Spiel gerade umgenietet hat ...
... ach, Mist, Spiele sollen ja nichts mehr kosten ...

Verfasst: 04.07.2011 16:21
von psyemi
Sid6581 hat geschrieben:Da fehlen doch alle Relationen. Ein junges Unternehmen wie Zynga wird höher bewertet als Electronic Arts, die im Besitz hochwertiger Lizenzen, jeder Menge eigenem Know How, hohem Ansehen in der Branche (wenn auch nicht immer bei den Spielern) und erstklassigen Marken sind. Zynga poltert auf die Spielebühne und gebärdet sich, als würden sie die Spielewelte neu definieren. Nein, sie bedienen einen Aspekt bei dem sich erst zeigen muss, ob Social Gaming der Erfolg bleibt, der er jetzt ist.
naja kommt halt auch darauf an wieviel geld man für jeden investierten euro verdienen kann.
die spielebranche ist eh sehr rentabel, nur auch sehr risiko reich.
die normalen publisher müssen viel geld für die entwicklung investieren und haben dabei immer noch das risiko eines flopps.
ein zynga spiel kann um es mal überspitzt darzustellen in eine woche von ein paar praktikanten erstellt werden.
