Zynga: "Spiele sollten kostenlos sein"

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[Shadow_Man]
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Beitrag von [Shadow_Man] »

Dass mit dem kostenlos ist doch Heuchelei, wenn ein Spieler später Mikrotransaktionen tätigen muss, die den Preis eines normalen Vollpreisspieles übersteigen. Also was soll da kostenlos sein? Dass man es als kostenlos bezeichnet, das ist doch Bauernfängerei.

Das wäre genauso als würde jemand sagen, dass Einkaufsläden kostenlos seien, weil man da ja auch durchlaufen kann ohne was zu kaufen :roll:

Genauso mit dem social Kram. Braucht man das überhaupt oder bei jedem Spiel? Oftmals will ein Spieler nämlich einfach in Ruhe ein Spiel zocken, ohne 1000 Pseudo-Freunde zu haben, die einem in echt eigentlich voll am Hintern vorbei gehen. Und diese Freundesammeldinger sind in Meinungen Augen eher asozial, weil sie das Wort "Freundschaft" eher in den Dreck ziehen.
Freundschaften sammelt man nämlich nicht wie Briefmarken, sondern pflegt man ;)
psyemi
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Beitrag von psyemi »

[Shadow_Man] hat geschrieben:Dass mit dem kostenlos ist doch Heuchelei, wenn ein Spieler später Mikrotransaktionen tätigen muss, die den Preis eines normalen Vollpreisspieles übersteigen. Also was soll da kostenlos sein? Dass man es als kostenlos bezeichnet, das ist doch Bauernfängerei.
naja bin auch eher der meinung das die spiele nicht kostenlos sind eher umsonst :D
Soraldor
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Beitrag von Soraldor »

Schon wieder so ein weltfremder CEO der mal eben irgendeinen Dünnpfiff verbreitet nur weil seine Social-Games auf der aktuellen Welle mitschwimmen? Die Blase kann schneller platzen, als einem dotcom lieb ist. Wir werden es ja am Aktienwert sehen, wie sehr sich Zynga erlauben kann, einen auf Moralist der Videospielbranche zu machen.
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Roone
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Beitrag von Roone »

Was für ein Riesenhaufen Bullsh*t.
Ganz im Ernst. Spiele sollten kostenlos sein? Dann würden wir alle nur noch FarmVille, CityVille und wasweißich für nen Mist spielen.
Und lieber zahl ich 60€ für ein gutes Spiel das auf Dauer Spaß macht und vor allem Abwechslung bietet und keine "Social Games" bei denen man nach 10 Minuten den ganzen Inhalt gesehen hat.
Vor allem, was ist an FarmVille etc denn bitte "social"? Wo spielt man da zusammen? Es besteht nur aus Freund einladen und sich Geschenkchen schicken. Da ist jede Rune CS auf ner LAN mit Freunden weitaus sozialer.
Aber naja, Propaganda klingt immer schön, ich wünsch den Jungs von Zynga dass das ganze schief geht, denn deren Spielchen haben mit Games ungefähr soviel zu tun wie Groschenromane mit großer Literatur.
Tippfehler sind Special Effects meiner Tastatur und sollten mit Popcorn genossen werden.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

KaworuLangley hat geschrieben:Schon wieder so ein weltfremder CEO der mal eben irgendeinen Dünnpfiff verbreitet nur weil seine Social-Games auf der aktuellen Welle mitschwimmen? Die Blase kann schneller platzen, als einem dotcom lieb ist. Wir werden es ja am Aktienwert sehen, wie sehr sich Zynga erlauben kann, einen auf Moralist der Videospielbranche zu machen.
Mensch Leute, nur weil ihr mal was von einer Internetblase im bezug auf die Börse gehört habt ist nicht gleich jedes Unternehmen das mit Internet oder Computern zu tun hat automatisch ein Kandidat für eine Pleite.
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Todesglubsch
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Beitrag von Todesglubsch »

Das übliche: Kleine Firma macht durch Zufall jede Menge Asche und meint auf einmal, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.
[Shadow_Man]
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Beitrag von [Shadow_Man] »

Wer sagt außerdem, dass die Leute nicht bereit sind für ein Spiel zu zahlen?

Wenn ein Spiel wirklich richtig gute Qualität hat und dazu noch umfangreich ist, dann bezahlen die Leute doch gerne 50-70 Euro.

Dass die Leute sowas bei einem Spiel wie Farmville nicht tun würden, liegt doch wohl auf der Hand, weil die Qualität gegenüber einem richtigen Vollpreisspiel ja einfach nur lachhaft ist.
Da haben sie doch leicht reden. Da wird billig ein Spiel produziert, ein Itemshop oder was auch immer reingekloppt, um dann mit dem billigsten Rotz Geld zu verdienen. Da fragt man sich, was hier wirklich die Abzocke ist. Die die 50-70 Euro für ein anständiges Spiel verlangen, oder die, die einen Item-Shop in etwas ohne jegliche Qualität reinkloppen.

Und das schlimme ist, dass sowas viele Leute zocken, die vorher noch nichts mit dem Thema Computerspielen und gleich mal total versaut werden, weil sie gar kein Gespür für ein wirklich gutes Spiel bekommen.

Außerdem schießt sich die Branche damit auf die Dauer ein Eigentor. Erstens sinkt dadurch der Wert eines SPieles enorm. Aus einem Kunstprodukt wird billige Ramschware.
Zweitens: Wenn sowas grundsätzlich kostenlos ist, dann wird sowas auch viel schneller wieder gelöscht, als wenn die Leute dafür bezahlt hätten.
Drittens: Würde es wirklich so weit kommen und die Leute hätten keine Lust mehr für ein Spiel zu zahlen: Wenn da der Kauf im Item-Shop ausbleibt, dann können die Firmen dichtmachen.

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass dieses Free-2-Play eine wenig durchdachte, momentan riesengroße Blase ist, die irgendwann platzen wird und für viel Ernüchterung sorgen wird.
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Clemonde
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Beitrag von Clemonde »

diese Socialgames spielen doch eh zu 80% Hausfrauen, Kinder und Frauen ... solange man diese nicht zur Vernunft bringen kann, verdient sich Zynga noch 10 goldene Nasen ...
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

Clemonde hat geschrieben:diese Socialgames spielen doch eh zu 80% Hausfrauen, Kinder und Frauen ... solange man diese nicht zur Vernunft bringen kann, verdient sich Zynga noch 10 goldene Nasen ...
Zum Glück gibts ja noch die vernünftigen männlichen hardcore Gamer...
psyemi
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Beitrag von psyemi »

Boesor hat geschrieben:
Clemonde hat geschrieben:diese Socialgames spielen doch eh zu 80% Hausfrauen, Kinder und Frauen ... solange man diese nicht zur Vernunft bringen kann, verdient sich Zynga noch 10 goldene Nasen ...
Zum Glück gibts ja noch die vernünftigen männlichen hardcore Gamer...
was ist denn der unterschied zwischen frauen und hausfrauen :D
daHool2k5
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Beitrag von daHool2k5 »

Also meiner Meinung ist gerade der soziale Aspekt das Problem vieler Zynga Games weil man dazu "gezwungen" wird Freunde, Verwandte oder auch Leute die man garnicht kennt in das Spiel zu ziehen.

Beispiel Cityville: Um mehr als 500 Bewohner bekommen zu können braucht man ein Postamt. Das Postamt funktioniert aber nur, wenn man Nachbarn 5 darin arbeiten lässt(Man postet ne Anfrage die mindestens 5 Leute beantworten müssen). Bei 5 Leuten geht das so gerade noch aber später braucht man dann 8,10 oder 12 Leute. Natürlich wird einem mit einem augenzwinkern angeboten sich "VIP-Nachbarn" zu kaufen(mit diesen Facebook Talern). Und da fängt Zynga an Kohle zu machen. Auf kurz oder lang hat man garnicht genug Freunde um alle seine Stellen zu besetzen also muss man sich entscheiden für Stagnation(da ja die Stadt nicht mehr größer werden kann) oder zu zahlen. Natürlich könnte man das System aushebeln(wie viele es machen) indem man einfach riesige Nachbarschaften aufmacht wo sich keiner kennt sondern nur die Anfragen beantwortet werden. Da aber auch nicht jeder Hinz und Kunz auf seiner Freundesliste haben die hinterher noch private Sachen sehen ist dies ein zweischneidiges Schwert.
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SonicSuperfast
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Beitrag von SonicSuperfast »

Spiele sind nicht günstig. Durchschnittlich legen Konsolenbesitzer zwischen 60 und 70 Euro für aktuelle Titel auf den Tisch, während PC-Spieler zwischen 40 und 50 Euro berappen müssen. Entgegen diesem Trend und steigenden Verkaufspreisen verkündet das auf Social Games spezialisierte "Trend-Unternehmen" Zynga, dass Spiele generell kostenlos sein sollten.
Wer zahlt denn so viel für Konsolenspiele? Wenn man in UK bestellt, kriegt man jedes Spiel zum Release für unter 40€ und auch bei dt. Händlern sind doch 60€ max. wenn man sich nicht gerade bemühen will 70€ auszugeben...

Und zum Preisanstieg: SNES-Spiele haben teilweise 150DM gekostet, N64-Spiele 180DM (wenn nicht sogar mehr)und damals war es deutlich schwieriger gezielt nach günstigen Preisen zu suchen. Ich habe allenfalls für die PlayStation ähnliche Preise erzielt wie jetzt für aktuelle Konsolenspiele.

Aber gut, darum geht es ja nicht. Spiele sollten jedenfalls weiterhin etwas kosten.
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Aurellian
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Beitrag von Aurellian »

Ganz großer Unfug, was der gute Mann da von sich gibt. Die allermeisten vorhandenen Preismodelle haben irgendwo eine Daseinsberechtigung, da muss man nicht versuchen, dem Rest der Welt das eigene überzustülpen. Ganz abgesehen vom Gegensatz zwischen kostenlos und Mikrotransaktionen.

Ansonsten sind die Preise normaler Spiele doch verhältnismäßig human. Der "Standardpreis" im Laden hat sich zumindest bei den PC-Spielen seit mehr als 10 Jahren nicht mehr großartig geändert und zusätzlich sind die Möglichkeiten zum günstigen Erwerb über Import oder Ähnliches heute viel einfacher.
Cowards die many times before their deaths,
The valiant never taste of death but once.
- Julius Caesar (II, ii, 32-37)
FPRobber
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Beitrag von FPRobber »

Natürlich sollten Social-"Games" gratis sein. Kein Schwein würde auch nur 1 Cent dafür ausgeben. Da kriegt man ja 100x mehr Unterhaltung auf einer der vielen Flash-Game seiten wie Newgrounds oder Kongregate und sogar ohne Microtransaktionen. Und Spiele wie Portal 2, GTA IV oder Assassin's Creed wird man noch lange Zeit nicht gratis im Internet spielen können. Dafür sind die (gigantischen) Entwicklungskosten einfach viel zu hoch.
Systeme: Wii(verstaubt), PS3 (Verstaubt), PSP (verstaubt), PC
GreatReaper534
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Beitrag von GreatReaper534 »

Was machen eigentlich die über 1.300 Leute die bei Zynga arbeiten ?
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