psyemi hat geschrieben:
ich empfand niko nicht sympathisch, glaubwürdig war er aber.
er war eher das opfer seiner umwelt.
er hat halt einfach das gemacht was er kann. er hat sein ganzes leben nichts anderes gemacht. die probleme von roman haben ihn ja auch immer weiter wieder in die szene abdriften lassen.
eine große wahl hatte er nicht.
Ich weiß nicht. Klar, er hat sein Leben lang nichts anderes getan, als Menschen umzulegen, aber er kam ja nach Amerika, um ein neues Leben zu geginnen und nicht, um sich als Krimineller nach oben zu arbeiten. Er hätte durchaus die Wahl gehabt, eben nicht in dieses Mileu einzutauchen.
Möglichkeit 1.: Roman der Mafia überlassen (zugegeben eine unsympathische Möglichkeit, aber Niko hat schon genug Leute auf dem Gewissen gehabt)
2.: Mit ehrlicher Arbeit die Schulden begleichen (sehr langfristig und auch nicht im Sinne eines GTA). Ich weiß auch nicht ob Vlad noch länger auf sein Geld gewartet hätte. Nun ja. Ich wollte halt noch eine Alternative rauskramen
Und selbst wenn wir diese Möglichkeiten außer Acht lassen, finde ich immer noch, dass er seinen Widerwillen authentischer hätte rüber bringen können. Eine Alkohol-, oder Drogensucht. Geld auf übelste Weise verprassen, oder psychisch total abbauen. All das gab es aber nicht. Er war aber das ganze Spiel, vielleicht mit kleinen Ausnahmen, immer in der selben ignoranten Verfassung.
Natürlich war eines der Probleme von GTA 4, dass es kaum Möglichkeiten gab, sein Geld unter die Leute zu bringen.
Für mich war GTA 4 etwas zu halbherzig. Aber jeder darf da natürlich frei für sich entscheiden.