Natürlich ist das meckern auf hohem Niveau, also sehr pingeligem Level. Aber darum geht es ja - um die Details. Eine Story kann man nur sehr schwer über den Kamm gescherrt als komplex, oder eben weniger komplex einstufen. Wenn wir also von einer "guten" Story uns unterhalten, dann geht es nicht anders.SonicSuperfast hat geschrieben:Ich hoffe, du weißt selbst, dass du auf sehr hohem Niveau meckerst und mehr von dem Spiel erwartest als je ein Spiel geboten hat. Zumindest fällt mir keins ein, das Storyentscheidungen in einer derart epochalen Story so konsequent umsetzen konnte. The Witcher 2 ist ein Spiel, das das Gut-Böse-Prinzip sehr gut umgesetzt hat und bei dem Storyentscheidungen teilweise sehr große Auswirkungen haben. Mass Effect ist aber deutlich größer. Trotzdem wünsche ich mir auch für den zweiten Teil, dass es zumindest einige schwere Entscheidungen gibt, bei denen man die Kosnequenzen deutlich spürt. Die Beziehungen könnten auch ruhig komplexer sein, auch wenn sie mir im Vergleich zu anderen Spielen (DA, KotOR) sehr gut gefallen haben.
Noch zu Shepard. Ein Commander muss kein hochrangiger Offizier sein. Das sagt nur aus, dass er das Kommando über das Schiff und die Crew hat. Wie ein 16-jähriger drückt er sich aber sowieso nicht aus.
Und zu Shepard: der Commander ist vom Dienstgrad ein Flaggenoffizier und das ist schon verdammt hoch. Außerdem ist Shepard auch noch ein Specter und somit allen militärischen Dienststellen übergestellt. Und ich hatte nun mal einen Shepard aus einer Militär-Familie. Dementsprechendes Vokabular setze ich dann auch voraus. Aber wie Sie es schon sagten: das ist meckern auf hohem Niveau. Nur sind es eben genau die Details, die eine gute Story von einer "zweckerfüllenden" Story unterscheiden.
