PlayStation Network: Sony über Server-Hack
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- viktor.reznov
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Ich denke bevor man hier von Cyber-Terroristen oder bösen Konzernen redet sollte man mal abwarten was überhaupt mit den gehackten Kundendaten passiert.
Noch ist ja kein wirklicher Schaden entstanden - zumindest habe ich noch nichts davon gehört, dass die Kreditkarte/Daten von irgendeinem PSN-User missbraucht wurde.
Erst wenn mit den (natürlich illegal) beschafften Daten tatsächlich kriminelle Handlungen vollzogen wurden kann man von Terrorismus reden!
Generell bin ich natürlich auch gegen illegale Handlungen im Netz, aber die Weltgeschichte hat ja schon öfter gezeigt, dass es manchmal "einen Schuss vor den Bug" braucht, um die Öffentlichkeit wachzurütteln!
Man denke nur an die politischen Vorgänge in Nordafrika bzw. der gesammten arabischen Welt. Hätten diese Menschen sich nicht organisiert und etwas unternommen, hätte sich dort auch nichts geändert!
Immerhin versucht Anonymous auch den Dreckskerlen von Scientology das Handwerk zu legen und DAS macht die Jungs fast schon zu Heiligen, denn HIER versagt unser ach so tolles Rechtssystem und lässt diese Sekte weiter psychisch instabile Menschen brechen!
Das Verhalten von Sony allerdings zeigt doch deutlich, wie sehr sich dieser Grosskonzern wirklich um seine Kunden kümmert! Parallelen zu TEPCO sind hier natürlich gaaaaaanz zufällig - in Japan muss man halt wohl erst massiven Ärger bekommen und mit dem Ar*** zur Wand stehen, bevor man an die Öffentlichkeit geht und einen klaren Informationsfluss zulässt.
Sollte es wirklich Anonymous gewesen sein, bin ich mir sicher, dass hier lediglich ein Exempel statuiert werden sollte. Warten wir doch mal ab, was noch mit den Daten passiert...ich wette auf: NICHTS!!
Generell finde ich "Organisationen" die versuchen Recht abseits von den-kleinen-Mann-nicht-beachtenden Rechtssystemen zu schaffen eher sympathisch - solange denn kein wirklicher Schaden entsteht - und dieser ist erst entstanden, wenn die Daten missbraucht werden!
FAZIT:
Seit Sony dieses Versteckspiel betreibt sind sie mir deutlich unsympathischer geworden. Ich werde wohl GeoHot's Aufruf folgen und diesen Konzern ab jetzt boykottieren, allerdings nicht aus Sympathie zu Hackern oder sonstwem, sondern einfach nur, weil ich das Vorgehen bzw. den Informationfluss von Sony als peinlich und unmoralisch empfinde!
Noch ist ja kein wirklicher Schaden entstanden - zumindest habe ich noch nichts davon gehört, dass die Kreditkarte/Daten von irgendeinem PSN-User missbraucht wurde.
Erst wenn mit den (natürlich illegal) beschafften Daten tatsächlich kriminelle Handlungen vollzogen wurden kann man von Terrorismus reden!
Generell bin ich natürlich auch gegen illegale Handlungen im Netz, aber die Weltgeschichte hat ja schon öfter gezeigt, dass es manchmal "einen Schuss vor den Bug" braucht, um die Öffentlichkeit wachzurütteln!
Man denke nur an die politischen Vorgänge in Nordafrika bzw. der gesammten arabischen Welt. Hätten diese Menschen sich nicht organisiert und etwas unternommen, hätte sich dort auch nichts geändert!
Immerhin versucht Anonymous auch den Dreckskerlen von Scientology das Handwerk zu legen und DAS macht die Jungs fast schon zu Heiligen, denn HIER versagt unser ach so tolles Rechtssystem und lässt diese Sekte weiter psychisch instabile Menschen brechen!
Das Verhalten von Sony allerdings zeigt doch deutlich, wie sehr sich dieser Grosskonzern wirklich um seine Kunden kümmert! Parallelen zu TEPCO sind hier natürlich gaaaaaanz zufällig - in Japan muss man halt wohl erst massiven Ärger bekommen und mit dem Ar*** zur Wand stehen, bevor man an die Öffentlichkeit geht und einen klaren Informationsfluss zulässt.
Sollte es wirklich Anonymous gewesen sein, bin ich mir sicher, dass hier lediglich ein Exempel statuiert werden sollte. Warten wir doch mal ab, was noch mit den Daten passiert...ich wette auf: NICHTS!!
Generell finde ich "Organisationen" die versuchen Recht abseits von den-kleinen-Mann-nicht-beachtenden Rechtssystemen zu schaffen eher sympathisch - solange denn kein wirklicher Schaden entsteht - und dieser ist erst entstanden, wenn die Daten missbraucht werden!
FAZIT:
Seit Sony dieses Versteckspiel betreibt sind sie mir deutlich unsympathischer geworden. Ich werde wohl GeoHot's Aufruf folgen und diesen Konzern ab jetzt boykottieren, allerdings nicht aus Sympathie zu Hackern oder sonstwem, sondern einfach nur, weil ich das Vorgehen bzw. den Informationfluss von Sony als peinlich und unmoralisch empfinde!

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid! - Mess with the best, die like the rest!
Viele hier scheinen ja sehr einfach gestrickt zu sein. Da lässt Sony so einen Hinweis flattern und schon ist es absolut sonnenklar und es steht als unumstößlicher Fakt für sie fest das es Annonymous war.
Dabei gibt selbst noch der News-Autor zu bedenken das es eine Einzelperson oder Splittergruppe gewesen sein könnte, die eigentlichen Betrüger nur ein falsche Fährte gelegt haben könnten und die Masse der Gruppe als solches die Tat bestreitet.
Zählt wohl alles nicht für sie.
So lange es die Gruppe nicht zugibt glaube ich weiterhin nicht an die Beteiligung von Annonymous. Die stehen nicht für geheime unerkannte Operationen.
Sollte nichts gestohlen worden sein wäre dieser Angriff ja sogar im Grunde ein klassischer Hacker-Angriff. Also sprich das aufspüren und ausnutzen eines Sicherheitsloch und das bekannt machen gegenüber dem Betreiber so das dieser dazu gezwungen ist nachzubessern.
Dabei gibt selbst noch der News-Autor zu bedenken das es eine Einzelperson oder Splittergruppe gewesen sein könnte, die eigentlichen Betrüger nur ein falsche Fährte gelegt haben könnten und die Masse der Gruppe als solches die Tat bestreitet.
Zählt wohl alles nicht für sie.
So lange es die Gruppe nicht zugibt glaube ich weiterhin nicht an die Beteiligung von Annonymous. Die stehen nicht für geheime unerkannte Operationen.
Sollte nichts gestohlen worden sein wäre dieser Angriff ja sogar im Grunde ein klassischer Hacker-Angriff. Also sprich das aufspüren und ausnutzen eines Sicherheitsloch und das bekannt machen gegenüber dem Betreiber so das dieser dazu gezwungen ist nachzubessern.
Zum Hack: Schade für die betroffenen, aber schaut euch mal das Wetter an.
Nebenbei bemerkt hätte ich mehr Wut auf Sony als auf die Hacker. Wenn ich meine Daten weitergebe möchte ich, dass diese sicher gespeichert werden. Soweit ich mich erinnere kann man hier nicht mal von Hacken sprechen, da wurden doch lediglich per Try & Error die Passwörter von Sony Mitarbeitern herausgefunden.
Zu Anonymous: Entweder die bekennen sich zum Datenklau oder nicht.
Wenn tatsächlich jemand von Anonymous beteiligt war ist das ziemlich irrelevant. Guttenberg fälscht seine Doktorarbeit und deshalb steht die ganze CSU als Lügner- und Fälscherbande da? Ich glaube nicht.
Zu Cyberterrorismus: Raubkopierer sind keine Räuber.
Der Wortteil Terrorismus impliziert, dass mit dem Tatbestand jemandem Gewalt angetan wird. Bei den vielen Definitionen von Terrorismus bleibt die Gewaltausübung stehts als gemeinsamer Nenner. Das kann theoretisch durchaus zutreffen (der Wikipedia Artikel nennt falsch gesteuerte Schleusentore und veränderte Zusammensetzung von Medikamenten, ein Beispiel meinerseits wäre ein manipuliertes Flugleitsystem), ist m.W. in der Realität aber noch nicht vorgekommen.
Dieses Wort auf den gewaltLOSEN Widerstand im Sinne von DDos Attacken und ähnlichem auszuweiten grenzt allerdings an Debilität.
Zur Anarchie: Lest mal Hegel.
Die bisher beste Definition hat morpheus (EDIT: Zanderstroke sollte es heißen :p) geliefert, Erich Mühsam sagt dazu:
Witzig finde ich die Behauptung (überspitzt) "Wer mit Anonymous sympathisiert ist für den Anarchismus." Ich kann einen gesellschaftlichen Gegenpol durchaus unterstützen, ohne deswegen meine Vorstellung von Demokratie über Bord zu werfen, hin und wieder muss ich das sogar, um die Demokratie als solche erhalten zu können. Die Schüler und Lehrer die in Stuttgart mit Wasserwerfern vertrieben wurden waren keine Anarchisten, sondern waschechte Demokraten. Wenn einem Assange die Server abgestellt werden weil er etwas veröffentlich, was dem amerikanischen Geheimdienst so nicht passt gibt es m.E. auch dort Demonstrationsbedarf.
Die 68er wurden damals auch zu einem großen Teil als deomkratiefeindlich eingestuft, heute wissen wir welch großen Dienst sie unserer Gesellschaft erwiesen haben. Was nicht bedeutet, dass alle Forderungen der 68er erstrebenswert wären, aber es sind die Gegenpole die eine Gesellschaft vorantreiben.
Nebenbei bemerkt hätte ich mehr Wut auf Sony als auf die Hacker. Wenn ich meine Daten weitergebe möchte ich, dass diese sicher gespeichert werden. Soweit ich mich erinnere kann man hier nicht mal von Hacken sprechen, da wurden doch lediglich per Try & Error die Passwörter von Sony Mitarbeitern herausgefunden.
Zu Anonymous: Entweder die bekennen sich zum Datenklau oder nicht.
Wenn tatsächlich jemand von Anonymous beteiligt war ist das ziemlich irrelevant. Guttenberg fälscht seine Doktorarbeit und deshalb steht die ganze CSU als Lügner- und Fälscherbande da? Ich glaube nicht.
Zu Cyberterrorismus: Raubkopierer sind keine Räuber.
Der Wortteil Terrorismus impliziert, dass mit dem Tatbestand jemandem Gewalt angetan wird. Bei den vielen Definitionen von Terrorismus bleibt die Gewaltausübung stehts als gemeinsamer Nenner. Das kann theoretisch durchaus zutreffen (der Wikipedia Artikel nennt falsch gesteuerte Schleusentore und veränderte Zusammensetzung von Medikamenten, ein Beispiel meinerseits wäre ein manipuliertes Flugleitsystem), ist m.W. in der Realität aber noch nicht vorgekommen.
Dieses Wort auf den gewaltLOSEN Widerstand im Sinne von DDos Attacken und ähnlichem auszuweiten grenzt allerdings an Debilität.
Zur Anarchie: Lest mal Hegel.
Die bisher beste Definition hat morpheus (EDIT: Zanderstroke sollte es heißen :p) geliefert, Erich Mühsam sagt dazu:
Die Anarchie ist also kein Regelfreier Raum, ansonsten könnte man kaum von gesellschaftlicher Organisation sprechen.Die Verneinung der Macht in der gesellschaftlichen Organisation ist das maßgebliche Wesensmerkmal der Anarchie.
Witzig finde ich die Behauptung (überspitzt) "Wer mit Anonymous sympathisiert ist für den Anarchismus." Ich kann einen gesellschaftlichen Gegenpol durchaus unterstützen, ohne deswegen meine Vorstellung von Demokratie über Bord zu werfen, hin und wieder muss ich das sogar, um die Demokratie als solche erhalten zu können. Die Schüler und Lehrer die in Stuttgart mit Wasserwerfern vertrieben wurden waren keine Anarchisten, sondern waschechte Demokraten. Wenn einem Assange die Server abgestellt werden weil er etwas veröffentlich, was dem amerikanischen Geheimdienst so nicht passt gibt es m.E. auch dort Demonstrationsbedarf.
Die 68er wurden damals auch zu einem großen Teil als deomkratiefeindlich eingestuft, heute wissen wir welch großen Dienst sie unserer Gesellschaft erwiesen haben. Was nicht bedeutet, dass alle Forderungen der 68er erstrebenswert wären, aber es sind die Gegenpole die eine Gesellschaft vorantreiben.
Zuletzt geändert von EHLE. am 05.05.2011 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
ALL YOUR BASE ARE BELONG TO US!!!
- Hardtarget
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stimmt soweit alles ! nur sollte man auch mal anmerken, das so ne os-funktion noch keine andere konsole jemals hatte !!! wenn man es als versuch betrachtet kann sony und die anderen hersteller es nur als gescheitert abhacken !!HanFred hat geschrieben:Nur darf man sich halt dann auch nicht über Gegenmassnahmen wundern und auch nicht darüber, dass diese Gegenmassnahmen veröffentlicht werden.bremeroger hat geschrieben: Sony hat das Recht, bestimmte Funktionen softwareseitig ab- oder zuzuschalten. Kling einfach, ist es auch.
die leute sind halt mit nix zufrieden und wollen immer mehr und mehr ....
wenn du jemandem den finger gibts, will der gleich den ganzen arm, nach diesem prinzip ging das mit der os funktion. anstatt alles so zu belassen wie es ist wird dran rungespielt und schwups war die funktion weg! das haben wir uns alle selber zuzuschreiben und ich garantiere falls es wirklich noch ne ps4 geben sollte wird die albsolut nicht aber auch gar nicht weiter können als spiele abzuspielen wie die xbox, da kann man nirgendswo dran rumspielen, nix zwangsweise entfernen, die kann einfach gar nix und niemand beschwert sich !
ich bezweifel sehr stark, dass das stehlen der kreditkartendaten einfach nur zur abschreckung genutzt wurde und diese informationen nie missbraucht werden.
so ziemlich die sensibelsten daten wurden gestohlen. "cyber-terrorismus" ist ein schwammiger begriff, jedoch liegt schon ein verbrechen vor, wenn diese daten von unberechtigten gestohlen werden, laut datenschutzgesetzen. da spielt es überhaupt keine rolle, ob etwas mit den daten gemacht wird oder nicht.
stell dir mal vor deine kreditkartendaten werden aus ländern wie china oder selbst amerika gehackt. weißt du wie schwierig eine klage über ländergrenzen hinweg selbst für globale großunternehmen ist und wie zeitaufwendig? geschweige denn wie unmöglich falls die hacker in ländern wie china sitzen.
für mich stellt das ein verbrechen dar und im gegenzug ist die informationspolitik von sony einfach nur eine frechheit.
so ziemlich die sensibelsten daten wurden gestohlen. "cyber-terrorismus" ist ein schwammiger begriff, jedoch liegt schon ein verbrechen vor, wenn diese daten von unberechtigten gestohlen werden, laut datenschutzgesetzen. da spielt es überhaupt keine rolle, ob etwas mit den daten gemacht wird oder nicht.
stell dir mal vor deine kreditkartendaten werden aus ländern wie china oder selbst amerika gehackt. weißt du wie schwierig eine klage über ländergrenzen hinweg selbst für globale großunternehmen ist und wie zeitaufwendig? geschweige denn wie unmöglich falls die hacker in ländern wie china sitzen.
für mich stellt das ein verbrechen dar und im gegenzug ist die informationspolitik von sony einfach nur eine frechheit.
Zuletzt geändert von catweazel am 05.05.2011 12:53, insgesamt 2-mal geändert.
All work and no play makes catweazel a dull boy.
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Universal truth is not measured in mass appeal.
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EinfachNurIch
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Also irgendwie kommst Du mir vor wie ein Kleinkind. Ich habe jetzt etliche Posts von dir gelesen und sobald es etwas mit Sony und/oder PS3 zu tun hat kommt von dir, man verzeihe mir den Ausdruck, nur Scheisse. Sogar soviel, daß ich mich gezwungen sah, dir das mal mitzuteilen.Ash2X hat geschrieben:Es ist fast egal wer und warum es gemacht wurde - es ist passiert.Das könnte bei keiner anderen Firma in den Ausmaßen passieren weil diese sich für die Sicherheit ihrer Daten interessieren.Wer nur die Tasche aufhält kriegt irgendwann die Rechnung.Die Ausreden sind auch soetwas von offensichtlich...Sorry Sony aber das ist so peinlich das ich mich für jeden Schäme der euch nochmal das Vertrauen schenkt.
Ich bin auch entäuscht über Sonys Informationspolitik. Im Gegenzug muss ich aber leider aus eigener Erfahrung sagen, dass der Kunde bei Microsoft mindestens genau so "schlecht" behandelt wird. :wink:blooday hat geschrieben: Das Verhalten von Sony allerdings zeigt doch deutlich, wie sehr sich dieser Grosskonzern wirklich um seine Kunden kümmert! Parallelen zu TEPCO sind hier natürlich gaaaaaanz zufällig - in Japan muss man halt wohl erst massiven Ärger bekommen und mit dem Ar*** zur Wand stehen, bevor man an die Öffentlichkeit geht und einen klaren Informationsfluss zulässt.
Man sollte vorsichtig sein so etwas zu verallgemeinern...
- morpheus010100
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1. Ich bin dem Anschein nach oberflächlich, das ist aber nur oberflächlich betrachtet so.Zanderstroke hat geschrieben:Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung ein Widerspruch. Denn wenn ich eine Regel als gut, richtig und wichtig empfinde ist es keine mir von oben aufdiktierte. Sondern ich stehe dahinter und halte eine Umsetzung für wünschenswert. Z. B. muss man die wenigsten Leute dazu zwingen andere nicht umzubringen, nicht zu bestehlen oder ihre Häuser nicht anzuzünden. Also wird sich recht schnell eine Gemeinschaft finden lassen welche solches Verhalten auch als Verbrechen definiert.morpheus010100 hat geschrieben: 1. Ich lasse mir mein Handeln nicht vorschreiben.
Widerspricht sich zu dem Rest Deiner Definition von Anarchie und um das hinzuzufügen, Anarchie bedeutet das jeder das tut was er für Richtig erachtet, Rechtsempfinden sowie das verüben eines Verbrechens ist Auslegungssache und somit gibt es da paradiesischer Weise keine Verbrechen, zumindest werden diese anders betitelt…
Wie gesagt ist Anarchie nicht gleichzusetzen mit dem völligen fehlen von Regeln. Nur hat man sich diesen Regeln bewusst unterworfen, nicht aus einem Äußeren Zwang heraus, sondern weil man sie für sich persönlich als richtig erachtet. Selbstbestimmung ist hier das entscheidende Wort.
Und da sehe ich einen großen Unterschied in unser beider Herangehensweise. Deine Ausführungen lesen sich so als sei der Mensch ein Ungeheuer welches durch die Maßregelung eines fixierten Gesetzes in die Schranken gewiesen werden muss.morphus010100 hat geschrieben:…..in der Anarchie liegt das Alles im Auge des Betrachters, allein aufgrund dessen in der Praxis nicht funktionsfähig, da dies immer darauf hinauslaufen würde, der menschlichen Natur geschuldet, das Schwächere durch Stärkere geführt, regiert oder sonst was werden und sollte dies nicht zutreffen, im übertragenen Sinne mit einer Kugel oder weiß Gott was in der Birne in der Landschaft vor sich hin schimmeln.
Das sehe ich Grundlegend anders. Meine Erfahrung besteht eher darin das die meisten Menschen zwar recht eigentümliche, manchmal nervige aber im großen und ganzen friedliche Individuen sind. Welche meist nur versuchen mit ihren Mitmenschen gut auszukommen und glücklich zu werden.
Der Mensch ist kein Raubtier er ist ein Herdentier :wink:
Ausnahmen gibt es natürlich. Aber in der Regel braucht der Mensch kein Gesetz um sich nicht den Schädel einzuschlagen.
Voraussetzung hierfür ist die von mir ins Feld geführte Vernunft. Um diese zu fördern bedarf es natürlich der Bildung. Diese ist wie immer der Schlüssel zur Verbesserung der bestehenden Verhältnisse.
Wollte dir nicht ankreiden dies in einen Topf geworfen zu haben. Sorry falls ich mich da schlecht ausgedrückt habe.morphus010100 hat geschrieben:Anarchie in Verbindung mit einem Hack? Nicht komplett auf meinen Mist gewachsen, das kam seitens der Vertreter und Verfechter der sogenannten Möchtegern Robin Hoods (Ano.) zustande, die hier üble und böse Rache, wegen einer Verunglimpfung eines George Hotz, mit einem Einbruch bei Sony in Verbindung gebracht haben wollen und zudem mißbilligen. Anonymous agiert in anarchistischer Art und Weise und um es mal auszusprechen, nur weil einer bei A. der Meinung ist das diese Gruppierung nicht dafür verantwortlich ist, haben wir schon das Problem eine anarchistischen Gruppierung, der eine mag zwar nicht verantwortlich dafür sein, da es aber keinen Führenden und Regierenden gibt, kann es genauso gut jemand anderes aus der Gruppierung gewesen sein, der mit dem Alpha Wolf gerade nicht übereinstimmt und einfach mal seinen Weg gegangen ist.
EDIT:
Und davor schützt der Rechtsstaat?morphus010100 hat geschrieben:P.S.: Anarchie definiert sich im Übrigen nicht nur, wie von einigen Vorrednern und deren Zustimmenden festgestellt, bedingt durch die Abwesenheit von Führung, also Macht, sondern je nach Umstand auch durch Gesetzlosigkeit, ganz egal wie man diese nun in einer Anarchie betiteln möchte. Das heißt, es ist sehr wohl möglich das der eine sich aufführt wie die Axt im Wald und der Nächste leider den Umstand erleben muss, erstgenannter Wald zu sein, nur um Bekanntschaft mit eine Axt im vollen Umfang zu erleben, dabei feststellend das dieser Umstand vom axtschwingenden Gegenüber aus subjektiver Sicht, meinetwegen als Maßnahme betitelt, kein Verbrechen darstellt, wobei der Betroffene dies durchaus anders bewerten würde. Das ist aber auch die Freiheit einer Anarchie...
Jener Unfall mit Axt, Wald und allem was dazugehört kann dir leider immer und überall blühen. Unabhängig vom Regierungssystem. Und ob der Axtschwinger sich durch eine eigenartige Vorstellung von Anarchie legitimiert sieht, dies dürfte dem Wald herzlich egal sein und macht in letzter Konsequenz ja auch keinen Unterschied.
2. Ich gehe nicht an die Sache heran, ich definiere es mit demselben Freiraum wie es einige große Dichter und Denker bis heute getan habe, ohne mich auch nur annähernd mit einem Dieser zu messen. Ich beziehe mich aber auch eher auf den griechischen Wortursprung und so wie es manche Individuen für sich selbst auslegen und dann den Stempel Anarchie draufkleben.
3. Und in jeder Herde wirst Du ein passendes Alpha finden, ist aber nicht das Thema, sondern eher das ich meine rosarote Brille schon vor Jahren abgegeben und gegen ein graukaltes Spießermodell ersetzt habe, zu 80 Prozent aller Menschen sind schlecht und sind an Ihrem eigenen Vorteil interessiert, die Welt zu verbessern ist zwar eine ehrbare Aufgabe, scheitert aber in der Regel an den 80 Prozent, wenn es einem nicht passt wo man lebt und welche Gesetze damit einhergehen, zwingt einen Niemand sich an diese Regeln zu halten und auf die Insel auszuwandern, allerdings gibt es da auch keinen Strom für z.B. Videospielkonsolen und auch kein Internet.
4. Ich nehme die Entschuldigung an, wofür eigentlich, das ich das Schreibe was ich denke?
5 Habe nie behauptet der Rechtsstaat schützt vor Unrecht, die Anarchie aber auch nicht und ehrlich gesagt sind mir die Rechtsstaat Methoden angenehmer, da etwas klarer definiert und somit auch nicht schwer einzuhalten………………………………….
…..und nein, ich weiß nicht mehr wer dieses Monstrum losgelassen hat, es sind nicht alle Großkonzerne Lobbyisten mit dem Staat verschworen um uns kleinzukriegen, die Welt ist zwar schlecht, aber auf viel banalerem Weg, auch wenn es für obige Aussagen jeweils Ausnahmen bestätigende Regeln gibt.
...womit wir einen rechteckigen Sinus hätten.
@ Thunderphreak: Vielen Dank für deine Beiträge hier im Thread, es gibt nicht viele, die so einen Durchblick haben.
Es ist schon traurig zu sehen, wie vor über einem Jahr OtherOS rausgeworfen wurde und wie dann die Lawine in Gang kam. Und OtherOS war sowieso nur noch auf den "alten" PS3-Konsolen möglich!
Sony wurde nun Opfer eines Verbrechens, aber sie sollten sich mal ernsthaft Gedanken machen, wie sie in Zukunft mit ihren Kunden kommunizieren wollen. Es kann nicht sein, dass man einen Schritt auf eine technisch versierte Community hingeht und dann, nach einiger Zeit, sich vollkommen verbarrikadiert und meint, mit Anwälten wären alle Probleme der Welt zu lösen. Da war mehr drin, schade.
Es ist schon traurig zu sehen, wie vor über einem Jahr OtherOS rausgeworfen wurde und wie dann die Lawine in Gang kam. Und OtherOS war sowieso nur noch auf den "alten" PS3-Konsolen möglich!
Sony wurde nun Opfer eines Verbrechens, aber sie sollten sich mal ernsthaft Gedanken machen, wie sie in Zukunft mit ihren Kunden kommunizieren wollen. Es kann nicht sein, dass man einen Schritt auf eine technisch versierte Community hingeht und dann, nach einiger Zeit, sich vollkommen verbarrikadiert und meint, mit Anwälten wären alle Probleme der Welt zu lösen. Da war mehr drin, schade.
[ RetroStage ][ Retro ? Games ? Technik ]
http://flateric.wordpress.com/
http://flateric.wordpress.com/
@EHLE
DITO - 100% Zustimmung, besser hätte man es nicht formulieren können!
Sich nicht alles gefallen zu lassen verhindert noch lange nicht die Demokratie, im Gegenteil, es ermöglicht sie erst! (Demokratie = Herrschaft des VOLKES, NICHT der Konzerne oder Politiker!)
Die 68er haben gezeigt, dass Widerstand durchaus Sinn machen kann oder (@Facebook-Generation) wollt ihr wieder von Lehrern geschlagen werden dürfen und eure Eltern siezen???
@Satus
Komisch, meiner Erfahrung nach läuft das bei MS besser - das fängt schon mit einer kostenlosen Hotline an, deren Mitarbeiter sehr kulant und freundlich und hilfsbereit sind. Aber das ist natürlich subjektiv...
Jetzte bitte kein Fanboy-Gelaber, ich bin Multiplatformer und bei weitem kein Bill Gates Fan, aber ich hatte mit MS (bisher) keine Probleme.
Oft gilt auch in der westlichen Gesellschaft - trotz sozialem System und angeblichem Rechtsstaat - SUBVERSIV = INNOVATIV....
Zitat Wikipedia:
Der Begriff der Subversion (lat. subversor „Umstürzer“, engl. „Zersetzung“) hat mehrere Bedeutungen. Allgemein bezieht er sich auf Vorgänge, Bestrebungen oder Darstellungen, die die bestehende soziale Ordnung (Autoritäten, gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Hierarchien, Ausbeutung von Gruppen, Machtkonzentrationen, usw.) in Frage stellen bzw. verändern wollen.
In diesem Sinne: Hack the planet! :wink:
DITO - 100% Zustimmung, besser hätte man es nicht formulieren können!
Sich nicht alles gefallen zu lassen verhindert noch lange nicht die Demokratie, im Gegenteil, es ermöglicht sie erst! (Demokratie = Herrschaft des VOLKES, NICHT der Konzerne oder Politiker!)
Die 68er haben gezeigt, dass Widerstand durchaus Sinn machen kann oder (@Facebook-Generation) wollt ihr wieder von Lehrern geschlagen werden dürfen und eure Eltern siezen???
@Satus
Komisch, meiner Erfahrung nach läuft das bei MS besser - das fängt schon mit einer kostenlosen Hotline an, deren Mitarbeiter sehr kulant und freundlich und hilfsbereit sind. Aber das ist natürlich subjektiv...
Jetzte bitte kein Fanboy-Gelaber, ich bin Multiplatformer und bei weitem kein Bill Gates Fan, aber ich hatte mit MS (bisher) keine Probleme.
Oft gilt auch in der westlichen Gesellschaft - trotz sozialem System und angeblichem Rechtsstaat - SUBVERSIV = INNOVATIV....
Zitat Wikipedia:
Der Begriff der Subversion (lat. subversor „Umstürzer“, engl. „Zersetzung“) hat mehrere Bedeutungen. Allgemein bezieht er sich auf Vorgänge, Bestrebungen oder Darstellungen, die die bestehende soziale Ordnung (Autoritäten, gesellschaftliche Zugehörigkeiten und Hierarchien, Ausbeutung von Gruppen, Machtkonzentrationen, usw.) in Frage stellen bzw. verändern wollen.
In diesem Sinne: Hack the planet! :wink:

Ihr lacht über mich, weil ich anders bin. Ich lache über Euch, weil ihr alle gleich seid! - Mess with the best, die like the rest!
- hodenplotz
- Beiträge: 31
- Registriert: 12.02.2010 17:25
- Persönliche Nachricht:
die abgelegte textdatei beweisst doch nur, dass da schlaue köppe am werk waren. ne falsche fährte legen erscheint mir auch viel offensichtlicher, als ne virtuelle visitenkarte zur demütigung zu hinterlegen. zudem sind die meisten bei anon allet andere als hacker mit den nötigen skills für so ne aktion. oder denkt ihr nicht, dass ein unterschied zwischen dem kollektiven mitmachen beim lahmlegen einer website zwecks ionenkanone und dem diebstahl von zig millionen daten in einem geschützten netzwerk besteht.... cyberkriminalität wirft wie der drogenhandel endlos asche hab. da haben sich längst schon strukturen und organisationen gebildet, für die es ein leichtes is die nötige leute zu holen um solche dinger zu drehen... hört sich zwar alles an wie aus nen dicken gangsterstreifen ala goodfellas, heat oder scareface, doch leider is realität meistens noch krasser... denke persönlich, dass die täter aus dem osteuropäischen kommen sind und die daten schon längst weiter verkauft wurden.....
zu der linuxsache noch folgendes: also wäre es auch gerechtfertigt, wenn sony jz zb eine neue slim rausbringen würde, welche keine funktion mehr besitzt filme auf blu-ray abzuspielen, weil nur 3% der kunden die ps dafür nutzen, und eine folgende firmware diese funktion auch bei älteren ps geräten einstellt?
zu der linuxsache noch folgendes: also wäre es auch gerechtfertigt, wenn sony jz zb eine neue slim rausbringen würde, welche keine funktion mehr besitzt filme auf blu-ray abzuspielen, weil nur 3% der kunden die ps dafür nutzen, und eine folgende firmware diese funktion auch bei älteren ps geräten einstellt?
- Obscura_Nox
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- Persönliche Nachricht:
Wenn Jeder Anonymous sein kann und niemand Anonymous ist, wie kann es ein offizielles Statement geben? Verantwortliche Person hätte vermutlich das gleiche "Recht", Anonymous zu sein (oder auch nicht zu sein) wie jeder andere auch. Das ist doch das verdammte Prinzip hinter diesem Namen/Begriff "Anonymous". Allerdings: In dem Moment, in dem der Täter identifiziert wird, dürfte er automatisch nicht mehr zu Anonymous gehören. Auch das bedingt der Name.
Was das Thema Sony angeht: Bisher hat noch kein Hacker in meinem Namen gesprochen oder agiert. Kein George, kein Anon, kein F0F.
Genau so jedoch kann man von einer perfekten Demokratie, Monarchie oder einem perfekten Kommunismus ausgehen. Alle klingen mehr oder weniger toll auf dem Papier. Die Star Trek-Utopie zeigt zum Beispiel, wie toll Kommunismus funktionieren könnte, wenn Geld nicht ein größeres Suchtmittel wäre als Heroin.
Bildung verbessert die Situation über die Zeit natürlich. Aber nur sehr langsam. Mal schauen, ob wir als Gesamtheit bis zum 24. Jahrhundert soweit sind
Was das Thema Sony angeht: Bisher hat noch kein Hacker in meinem Namen gesprochen oder agiert. Kein George, kein Anon, kein F0F.
Ich bin kein Anthroploge und selbst der gebildetste von ihnen wird kaum in der Lage sein, die Menschheit in ihrer Gesamtheit zu umreißen. Aber ein Mensch ist in meinen Augen eben kein rein "gutes" (oder "schlechtes") Wesen. Er ist ein emotionales Individuum & Herdentier und das bedingt praktisch permanente Meinungsverschiedenheiten untereinander. Diese müssen in irgendeiner Weise entschieden werden. Mögliche Optionen zur Einigung sind Überzeugung, Kompromiss oder Nachgeben. Die perfekte Anarchie mag davon ausgehen, dass sich Menschen stets friedlich einigen können. Die Geschichte zeigt, das dem nicht so ist (die Moderne zeigt mMn aber schon Besserung dem gegenüber).Zanderstroke hat geschrieben: Und da sehe ich einen großen Unterschied in unser beider Herangehensweise. Deine Ausführungen lesen sich so als sei der Mensch ein Ungeheuer welches durch die Maßregelung eines fixierten Gesetzes in die Schranken gewiesen werden muss.
Das sehe ich Grundlegend anders. Meine Erfahrung besteht eher darin das die meisten Menschen zwar recht eigentümliche, manchmal nervige aber im großen und ganzen friedliche Individuen sind. Welche meist nur versuchen mit ihren Mitmenschen gut auszukommen und glücklich zu werden.
Der Mensch ist kein Raubtier er ist ein Herdentier :wink:
Ausnahmen gibt es natürlich. Aber in der Regel braucht der Mensch kein Gesetz um sich nicht den Schädel einzuschlagen.
Voraussetzung hierfür ist die von mir ins Feld geführte Vernunft. Um diese zu fördern bedarf es natürlich der Bildung. Diese ist wie immer der Schlüssel zur Verbesserung der bestehenden Verhältnisse.
Genau so jedoch kann man von einer perfekten Demokratie, Monarchie oder einem perfekten Kommunismus ausgehen. Alle klingen mehr oder weniger toll auf dem Papier. Die Star Trek-Utopie zeigt zum Beispiel, wie toll Kommunismus funktionieren könnte, wenn Geld nicht ein größeres Suchtmittel wäre als Heroin.
Bildung verbessert die Situation über die Zeit natürlich. Aber nur sehr langsam. Mal schauen, ob wir als Gesamtheit bis zum 24. Jahrhundert soweit sind