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Kommentar: GabeStop - Wer tritt gegen Steam an?
Verfasst: 04.04.2011 16:31
von 4P|BOT2
Wie groß der Markt für digital vertriebene Spiele ist, lässt sich derzeit nur schwerlich sagen: Keiner der großen Anbieter lässt sich in die Karten schauen und gewährt Zugang zu konkreten Absatzzahlen. Was bleibt, sind Schätzungen einiger Marktforscher, die oft irgendwo zwischen grandioser Unter- und Übertreibung schwanken. Dass der Bereich aber eine Boomphase durchläuft und weiter durchlaufen ...
Hier geht es zur News Kommentar:
GabeStop - Wer tritt gegen Steam an?
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Verfasst: 04.04.2011 16:31
von Chas_91
Ein sehr informativer, interessanter Artikel. Das Gamestop in Amerika so ne große Nummer ist war mir gar nicht bewusst.
Mehr von solchen Kommentaren.
Verfasst: 04.04.2011 16:45
von tschief
Endlich mal ein Kommentar, den sogar ich interessant finde. Und ist sogar sehr informativ geworden, Hut ab. Alles in allem sehr lesenswert
Edith:
Im Gegensatz zu manchen mit hochgestochener Rethorik verfassten Kommentaren, die man schlussendlich doch in nur 1/2 Sätzen zusammenfassen könnte gibts hier wirklich einen Gehalt an Information.
Also nicht, dass ich die Kommentare von Jörg nicht mag, aber so was richtig informatives liegt mir halt eher

Die geistigen Ergüsse von Jörg wollen ja meistens weder dies noch das sein

Verfasst: 04.04.2011 16:57
von eXtonix
War mir jetzt auch ganz neu, dass Gamestop dahinten so ne große Nummer ist, aber ich glaube kaum, dass irgendeiner der großen "Konkurenten" die große Masse an Steam Usern an ihre Plattform binden können, solange sie nicht den gleichen Komfort wie bei Steam aufweisen können. Sonderangebote sind nicht das Einzige was Steam so genial macht.
Verfasst: 04.04.2011 17:20
von tschief
Übrigens, das ganze ist gerade 3 mal in den News verlinkt

Verfasst: 04.04.2011 17:23
von Robby1234
Sonderangebote sind nicht das Einzige was Steam so genial macht.
Mir kommt gerade mein Mittagessen wieder hoch.
Ich würde mir heute sofort nochmal MW2 kaufen wenn ich nicht zu dieser Steam (inkl. IWNet) Scheiße gezwungen werden würde.
Solange aber CoD nur über Steam gespielt werden kann, kann ich es wohl oder übel auch nicht löschen.
Optionen sind gut, Zwang ist zum

Verfasst: 04.04.2011 17:25
von Wo][rm
Robby1234 hat geschrieben:Sonderangebote sind nicht das Einzige was Steam so genial macht.
Mir kommt gerade mein Mittagessen wieder hoch.
Ich würde mir heute sofort nochmal MW2 kaufen wenn ich nicht zu dieser Steam (inkl. IWNet) Scheiße gezwungen werden würde.
Niemand zwingt dich ein Steamworks-Spiel zu kaufen.
Verfasst: 04.04.2011 17:26
von GermanDad
Guter und Interessanter Kommentar!
Ich bin auch gespannt was Gamestop im Onlinebereich ausrichten wird.
aktuell vermute ich eher das es nach einigen jahren wieder eingestampft wird da sich in solchen konzernen die windrichtung schnell ändern kann.
ein oder zwei wechsel im management an den richtigen stellen, die dem online-markt skeptisch gegenüber stehen, und schon könnte es das gewesen sein.
aber nun, mal abwarten was da noch so kommt.
Verfasst: 04.04.2011 17:31
von McCoother
Was heißt hier Enkel?
Glaubst du 12 jährige Bubis, die nur auf ihrem iPod Touch spielen kaufen sich irgendwelche Spiele in einem Laden?
Verfasst: 04.04.2011 17:40
von profile_1842269541306
Toller Kommentar, lässt meine skeptische Grundhaltung gegenüber digitaler Distribution etwas abflauen. Es interessiert mich schon, wer letztlich das Rennen machen wird und sich neben Steam durchsetzt.
Verfasst: 04.04.2011 17:40
von lufkin
Statt den Funktionsumfang immer weiter auszubauen sollte Steam imo mal n bisschen kürzer treten. N Steam Lite Client fände ich gut, nur die Bibliothek und der Store, nichts weiter. Chat, Community, Foren und den ganzen Quatsch brauch ich nicht, dann würde der Client vielleicht mal n bisschen übersichtlicher und schlanker. Zudem wäre sehr wünschenswert, dass man Retail Spiele, die nur über Steam aktiviert hat, auch wieder deaktivieren und weiterverkaufen kann.
Ohne das, werd ich verfahren wie bisher, Steam und Vollpreisspiel gehen gar nicht zusammen, nur Angebote...
Verfasst: 04.04.2011 17:40
von ColdFever
Danke für den sehr interessanten Artikel.
Eine Aussage halte ich jedoch für fragwürdig:
"Was auch immer passiert - unsere Enkel werden uns sicherlich fasziniert und verwundert angucken, wenn wir ihnen erzählen, dass es Zeiten gab, in denen man Spiele noch im Laden gekauft hat."
Sorry, aber das wird seit Jahren behauptet und wird deswegen nicht wahrer. Sicher wird der Onlinevertrieb wachsen, aber fragt Euch doch selbst mal, wie viele Spiele ihr in letzter Zeit online und wie viele ihr im Einzelhandel gekauft habt? Abgesehen von der Bequemlichkeit haben Onlinespiele nämlich bisher fast nur viele Nachteile: oft zu teuer (da kein Preiswettbewerb), oft zu geringer Umfang, kein Weiterverkauf möglich usw. usw.
Auch die Musik-CD wurde ja schon öfters totgesagt, und trotzdem lebt sie noch, obwohl die Online-Preise von MP3, anders als Games, sehr moderat sind und es bei Online-MP3s noch nicht einmal einen Kopierschutz gibt. Wenn also noch nicht einmal ein Online-Musikmarkt mit vielen Vorteilen die CD verdrängen kann, wie soll dann ein Online-Spielemarkt mit so vielen Nachteilen den Einzelhandel verdrängen? Ich habe mir diesen Monat ein Minispiel online gekauft und zwei große Spiele im Einzelhandel (zu reduzierten Preisen, die es online nie geben würde). So dürfte es bei mir auch weitergehen.
Verfasst: 04.04.2011 17:46
von [Shadow_Man]
Ich hoffe, dass es immer irgendwie Spiele im Laden geben wird. Ich kann mich mit dem Downloadvertrieb einfach nicht anfreunden. Ich brauch bei einem Spiel einfach eine Verpackung und Datenträger. Das gehört für mich einfach dazu.
Verfasst: 04.04.2011 17:47
von Genkis
ColdFever hat geschrieben:Danke für den sehr interessanten Artikel.
Eine Aussage halte ich jedoch für fragwürdig:
"Was auch immer passiert - unsere Enkel werden uns sicherlich fasziniert und verwundert angucken, wenn wir ihnen erzählen, dass es Zeiten gab, in denen man Spiele noch im Laden gekauft hat."
Sorry, aber das wird seit Jahren behauptet und wird deswegen nicht wahrer. Sicher wird der Onlinevertrieb wachsen, aber fragt Euch doch selbst mal, wie viele Spiele ihr in letzter Zeit online und wie viele ihr im Einzelhandel gekauft habt? Abgesehen von der Bequemlichkeit haben Onlinespiele nämlich bisher fast nur viele Nachteile: oft zu teuer (da kein Preiswettbewerb), oft zu geringer Umfang, kein Weiterverkauf möglich usw. usw.
Auch die Musik-CD wurde ja schon öfters totgesagt, und trotzdem lebt sie noch, obwohl die Online-Preise von MP3, anders als Games, sehr moderat sind und es bei Online-MP3s noch nicht einmal einen Kopierschutz gibt. Wenn also noch nicht einmal ein Online-Musikmarkt mit vielen Vorteilen die CD verdrängen kann, wie soll dann ein Online-Spielemarkt mit so vielen Nachteilen den Einzelhandel verdrängen? Ich habe mir diesen Monat ein Minispiel online gekauft und zwei große Spiele im Einzelhandel (zu reduzierten Preisen, die es online nie geben würde). So dürfte es bei mir auch weitergehen.
unsere enkel.. also 1 - 2 generationen weiter.
vielleicht wird der
retailmarkt bis dahin stark geschrumpft sein. und iwann, wenn es sich
nicht mehr lohnt, wegen einer winzigen, hartnäckigen, nicht-online-käufer
gemeinde, dvd's, br's oder was auch immer zu verkaufen, wird er ganz
verschwinden.
Verfasst: 04.04.2011 17:58
von profile_1842269541306
McCoother hat geschrieben:Glaubst du 12 jährige Bubis, die nur auf ihrem iPod Touch spielen kaufen sich irgendwelche Spiele in einem Laden?
Das ist wahr. Wenn die Konsolen nicht so stark vertreten wären bzw. auch schon auf die digitale Distribution von Vollpreisspielen setzen würden, hätten die Kids von heute sicherlich kaum noch einen Bezug zu Retail-Titeln.
lufkin hat geschrieben:Statt den Funktionsumfang immer weiter auszubauen sollte Steam imo mal n bisschen kürzer treten. N Steam Lite Client fände ich gut, nur die Bibliothek und der Store, nichts weiter. Chat, Community, Foren und den ganzen Quatsch brauch ich nicht, dann würde der Client vielleicht mal n bisschen übersichtlicher und schlanker.
Lohnt sich nicht wirklich gleich zwei Clients aktuell zu halten und den Nutzern die Möglichkeit einzuräumen, sich komplett von der Steam-Community abzuschotten.
lufkin hat geschrieben:Zudem wäre sehr wünschenswert, dass man Retail Spiele, die nur über Steam aktiviert hat, auch wieder deaktivieren und weiterverkaufen kann.
Sicherlich interessant, liegt aber keineswegs im Interesse der Publisher - besonders nicht den Herausgebern von großen Marken. Und sollte es erst einige Monate nach der Veröffentlichung eines großen Titels möglich werden, diesen weiterzuverkaufen, wird er eh schon als reiner Download-Titel für die Hälfte des Preises oder im Zuge einer Aktion sogar für supergünstige 2-5 Euro den Leuten hinterher geschmissen. Das olle Retail-Produkt interessiert dann nur noch maximal echte Sammler.