L.A. Noire: Rockstar über Umfang
Verfasst: 15.03.2011 07:07
In knapp zwei Monaten wird <B>L.A. Noire<B> L.A. Noire: Rockstar über Umfang
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Genau das!Sieghold hat geschrieben: Was die lange Reitwege bei RDD angeht: man kann jederzeit seinen Schlafsack zücken und dann per Schnellreise zum gewünschten Wegpunkt "beamen".
Ähhh... Oblivion und gute Lokalisation? Ich arbeite als Übersetzer und wäre um ein Haar an der Übersetzung beteiligt gewesen. Es wurde dann letztendlich nichts draus, weil die Deadlines nicht einzuhalten waren, ohne daß die Qualität stark darunter gelitten hätte.Alking hat geschrieben:Wieso kriegen Games wie Mass Effect, Alan Wake, Heavy Rain, Uncharted, Oblivion es hin, eine ordentliche deutsche Lokalisation zu machen und Rockstar Games nie?
Allerdings ist das Spiel ja besonders darauf ausgelegt, an der Mimik der NPCs beispielsweise Lügen oder Täuschungen aufzudecken.gnocci hat geschrieben:...Zum Thema Lokalisation: Mir ist ein Game mit untertitelten Originalslang 10 mal lieber als eine misslungene Lokalisation. Sicher ist man dazu verleitet "nur" auf die UT zu achten, wenn man sich nicht als Nativ-Speaker bezeichnen kann, jedoch sind insbesondere eine gelungene Atmosphäre und "Autenzität" mit der deutschen Muttersprache kaum vorstellbar....
Oblivion und ordentliche deutsche Lokalisation. Witz des Tages.. made my day xDAlking hat geschrieben:[..]Wieso kriegen Games wie Mass Effect, Alan Wake, Heavy Rain, Uncharted, Oblivion es hin, eine ordentliche deutsche Lokalisation zu machen und Rockstar Games nie?[...]
Ich erinnere mich nicht daran, dass man bei RdR gezwungen wurde immer wieder über die ganze Karte zu reiten, wenn man zu einem bestimmten Punkt gelangen möchte. Wie viele hier schon geschrieben haben: Camp aufschlagen und "beamen" lassen. Was natürlich gegenüber dem Reiten eine schlechte Alternative ist, da es einfach wundervoll ist.Alking hat geschrieben:Ich spiele derzeit Red Dead und erkenne für mich persönlich eine gewisse "Genervtheit" von Rockstar Games. Und dies aus zwei Punkten
1) Open World hui, Open World doppel-pfui. Bei GTA 4 musste man schon ellenlang herumfahren in den Missionen, aber bei Red Dead erreicht es eine neue Spitze. Soviel herumgereite nervt auf Dauer massiv. Ich finde hier wird einfach Spielzeit generiert und anders als zB in Oblivion ist die Welt in GTA 4 sowie in Red Dead zu arm an Nebenquests etc.
Quelle: http://www.amazon.de/gp/forum/cd/discus ... 44XX4WNJTHHipfHüpf meint:
Ich bringe es kurz und kanpp auf den Punkt:
Was hierzulande für Filme in Kino und TV gilt, muss auch für Spiele gelten. Deutsche Sprachausgabe!
Die Super-Englisch-Cracks, die angeblich jedes Spiel und jeden Film nur im Original (Englisch) anschauen und natürlich alles verstehen, sind verschwindend gering. Die meisten lügen sich und anderen in die Tasche.... Es ist chic, ein Englisch-Crack zu sein.
Wer ein Spiel oder Film zu 100 Prozent verstehen will braucht wesentlich mehr, als Schulenglisch. Dazu gehört täglicher Umgang mit dieser Sprache. Ansonsten hat man keine Chance. Besonders wenn ein entsprechender Slang dazu kommt. Viele Norddeutsche verstehen noch nicht einmal die Süddeutschen und umgekehrt und wollen dann Super-Englisch-Cracks sein.
Warum glaubt ihr, hat Deutschland die weltgrößte "Synchronisationsindustrie" (bei Filmen)? Oder warum kommen im Kino oder TV die Filme nicht mit lieblosen Untertiteln? Ganz einfach: Es würde kein Mensch mehr ins Kino gehen, bzw. TV schauen.
Die Problematik ist folgende: Hier bestimmt eine verschwindend geringe Minderheit (Super-Englisch-Cracks) lautstark über eine stille Mehrheit.
Der Hersteller freut sich über die "dummen Deutschen". Das spart ne Menge Geld in der Entwicklung.
Der wahre Grund, warum die Leute so auf Spiele im englischen Original abfahren ist nicht, dass die alle so toll englisch können; nein, es geht nur um die in der deutschen Fassung oftmals geschnittenen Spiele. Für manche Leute ist eben literweise Blut und andere Grausamkeiten wichtiger als eine deutsche Sprachausgabe. Da nehmen sie sogar in Kauf, dass sie von der Story nur Bahnhof verstehen.
Natürlich werden sich jetzt wieder Leute entrüstet zu Wort melden und mitteilen, dass sie sehr wohl ausgezeichnet Englisch können und alles verstehen. Sorry, Leute, ich glaub euch kein Wort.
Wer, wie ich, beruflich in den USA war und Englisch in Wort und Schrift beherrscht, wird mir bei nüchterner Betrachtungsweise zustimmen, dass es sehr lange braucht, bis man z.B. im Kino einem englischen Film vollständig folgen kann. Nur durch den Umstand, dass ich während meines Aufenthalts in den USA gezwungen war, täglich Englisch zu sprechen und zu verstehen, gelang es mir im Laufe der Zeit tatsächlich einem Kinofilm besser zu folgen.
Ich habe mich etwa bis zur Hälfte durch Red Dead Redemption gekämpft und habe dann entnervt aufgegeben. Das macht keine Spaß. Wenn man mit seinem Gaul zum 457. Mal falsch abgebogen ist, weil man die Untertitel gelesen hat, dann nervt das nur noch.
Wir Käufer haben es in der Hand! Wenn keiner mehr diese Games kauft, werden die Hersteller ganz schnell umdenken.
Dass wir Käufer die Macht haben, sieht man doch aktuell am Bio-Sprit.
Schlimm sind auch die Spieleredakteure der einschlägigen Magazine. Denen kann es im Bezug auf deutsche Sprachausgabe kein Hersteller recht machen.
Manchem Redakteur würde ich empfehlen, sein Betätigungsfeld in die USA zu verlegen. Schreiben die eigentlich für den deutschen Markt???
Englisch... Englisch... Englisch. Nur das ist gut. Was soll der Quatsch?
Neulich stand in einem Magazin, dass für ein Spiel der Schauspieler Charlie Sheen verpflichtet wurde und dessen Stimme ja so toll sei und diese Stimme ja jeder hierzulande in- und auswendig kennt.
Ja, geht's noch? Die Original-Stimme von Charlie Sheen kennt hierzulande doch nur derjenige, der sich die Two and a half men-Folgen auf DVD gekauft und in Englisch anschaut. Im TV gibt' die deutsche Synchro.
Also, warum wird dann die englische Sprachausgabe so bejubelt?
Auch bei Alan Wake gab es kein Magazin, das ein gutes Haar an der deutschen Synchro gelassen hat.
Dabei ist die deutsche Sprachausgabe erstklassig und teilweise (Radiosprecher) um Längen besser, als das Orignal.
Aber es ja chic, ein Super-Englisch-Crack zu sein...
Was L.A. Noire betrifft, ist die Sache relativ einfach. Dieses Spiel, das von der Mimik der Spielfiguren im Zusammenspiel mit der Sprache (Tonfall, usw.) lebt, kann mit deutschen Untertiteln kaum gespielt werden. Da geht sämtliche Atmosphäre verloren. Schaut euch die bisher veröffentlichten Trailer an, die spechen Bände...
Schade um das tolle Spiel. Ist genau mein Genre.
Ich persönlich habe eine klare Entscheidung getroffen: Ich gebe mein sauer verdientes Geld nur noch für Spiele mit deutscher Sprachausgabe aus.