David Jaffe: Kritisiert "Kunstspiele"

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reeBdooG
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Beitrag von reeBdooG »

Crank LuCKer hat geschrieben:Ich muss da auch widersprechen.
Ich bin da priyos meinung,ich finde das eine gut inzenierte und spannende Story das Spiel erst spielenswert macht.
Bestes Beispiel Nier,wurde von den meisten kritikern,garnichtmal so dolle bewertet,allerdings unter Fans,fand man es klasse,die Story war der Hammer.
Story>Gameplay>grafik
So würd ich das einstufen :)
Aber warum spielst du dann wenn du dich eigentlich nur zurücklehnen und der Geschichte folgen willst? Versteh mich nicht falsch, aber in jedem Fall wäre dann ein Buch oder ein Film eher zu empfehlen.
Das eine gute Geschichte und deren Inszenierung ein Spiel bereichern können bestreite ich nicht, aber Ersatz für Spielmechaniken?
In the kinetic energy of a moving fist
Lies a birth machine for a parallel universe
Chris2501
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Beitrag von Chris2501 »

Ist die Diskussion nicht eh quatsch? Kunst ist Ansichtsache! Deswegen gibts ja so viele Künstler ;) Was hier diskutiert wird sind nur die Wertesysteme einiger Menschen die Kunst gern in Schubladen stecken möchten!
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ob sich Storys allgemein weiterentwickelt haben...naja...die Adventures der 90er waren jetzt auch nicht weniger komplex als die heutigen. Back to the Roots wird in diesem Genre ja gerade deswegen als so positiv aufgenommen.

Auch glaube ich nicht unbedingt das es viele Spiele gibt, die es heute mit einem Terranigma aufnehmen können was Aussagen angeht die man aus einer Story ziehen kann (und gerade darum geht es ja bei Kunst unter anderem). Mir sind jedenfalls kaum welche bekannt.

Und wenn ich Thief oder System Shock oder Clock Tower sage, kriegen PC-Boys ja sowieso gleich Schaum vorm Mund. Ebenfalls "uralte" Titel. Spielestorys sind heute einfach nur standardmäßiger (und hübscher), aber besser würde ich nicht unbedingt sagen.
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mr archer
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Beitrag von mr archer »

Chris2501 hat geschrieben:Ist die Diskussion nicht eh quatsch? Kunst ist Ansichtsache! Deswegen gibts ja so viele Künstler ;) Was hier diskutiert wird sind nur die Wertesysteme einiger Menschen die Kunst gern in Schubladen stecken möchten!
Stimmt.

Zu David Jaffe: Das kommt mir ein bisschen buthurt vor. Ich muss da grade an Uwe Boll denken, der sich während der letzten Berlinale lautstark mit Kosselik angelegt hat, von wegen deutsche Arthouse-Kino-Kritiker-Mafia, die deutsche Mainstream- oder Genre-Filme dünkelhaft ignoriert. Da ist doch wer etwas dünnhäutig, oder?

Sollen doch alle fröhlich das entwickeln, worauf sie Lust haben und wofür sie meinen, Kundschaft finden zu können. Kunst ist für mich sowohl Kloppmist als auch interaktives Drama. Nur halt Kunst für unterschiedliche Geschmäcker.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

mr archer hat geschrieben:Kunst ist für mich sowohl Kloppmist als auch interaktives Drama. Nur halt Kunst für unterschiedliche Geschmäcker.
Ich würde den Begriff "Kunst" auch so weit fassen. Ob künstlerisch wertvoll oder nicht, darf jeder von Fall zu Fall für sich selbst entscheiden, das berührt IMHO aber nicht den Kunststatus an sich.
Held_der_Sowjetunion
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Beitrag von Held_der_Sowjetunion »

Spiele sind auch in meinen Augen keine Kunst, da es darum geht, Urinstinkte zu befriedigen, was für die Kunst als solches nicht zu trifft.
Kunst ist einfach ein Zeitvertreib, bei dem sich der Mensch zur Abwechslung mal nicht mit seinen Urinstinkten auseinandersetzt. 8)
Meine Meinung
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

reeBdooG hat geschrieben:
Crank LuCKer hat geschrieben:Ich muss da auch widersprechen.
Ich bin da priyos meinung,ich finde das eine gut inzenierte und spannende Story das Spiel erst spielenswert macht.
Bestes Beispiel Nier,wurde von den meisten kritikern,garnichtmal so dolle bewertet,allerdings unter Fans,fand man es klasse,die Story war der Hammer.
Story>Gameplay>grafik
So würd ich das einstufen :)
Aber warum spielst du dann wenn du dich eigentlich nur zurücklehnen und der Geschichte folgen willst? Versteh mich nicht falsch, aber in jedem Fall wäre dann ein Buch oder ein Film eher zu empfehlen.
Das eine gute Geschichte und deren Inszenierung ein Spiel bereichern können bestreite ich nicht, aber Ersatz für Spielmechaniken?
Ich lese nicht um zu lesen und ich spiele nicht um zu spielen - ich lese und spiele um Spaß zu haben! Und Spaß ensteht ganz unterschiedlich! Darum kann ein Spiel durch die Geschichte faszinieren, ganz wie ein Film oder Buch, solange ich Spaß habe erfüllt es seinen Zweck!
brettundpad.de - Alles über Brett- und Videospiele.
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Genkis
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Beitrag von Genkis »

In der Welt der Spiele, ist ein Spiel für mich dann
Kunst, wenn es wirklich Spaß macht, das Spiel zu
spielen. Wenn die Spielmechanik, so gut ist, dass mir
das Spiel nur aufgrund dieser Spaß macht.

Dann bezeichne ich ein Spiel als Kunst.


Design ist nochmal ein eigener Zweig. Ich könnte z.B. behaupten, dass ich das Design von Braid für sehr
kreativ halte(tu ich :P), und dass das Kunst ist.
Aber so trägt es sonst nicht zum Spiespaß bei. Es ist
eine Dreingabe.

Genauso halte ich es noch immer mit der Story und
der Präsentation dieser.

Die meisten Spiele haben einfach keine Story, die es wert wäre zu
beachten, wenn dahinter kein Spiel stände.
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MF_Uzi
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Beitrag von MF_Uzi »

Da hört ihrs, ihr Heavy Rain verblendeten Forenbobs!
Interest in computer science, psychology, personal development and, entrepreneurship.
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Davinci91
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Beitrag von Davinci91 »

Also ich finde es sehr schwach zu sagen, dass Storys unwichtig sind und nur das Gameplay entscheidet. Ein Monkey Island wäre in der Versenkung verschwunden, wenn die Story nicht gut wäre, weil das Gameplay ist nicht so neu gewesen. Dies gilt für fast alle Lucas Arts Adventures. Für mich ist ein Spiel in aller Regel Kunst, wenn Gameplay und Story so geschickt verwoben wurden, dass nur ein Spiel mir das Gefühl gibt etwas einzigartiges zu erleben. In der Malerei kann man ja auch zwischen Picasso und Rembrandt unterscheiden.
Call of Duty ist absolut keine Kunst und alles was momentan an Shootern erscheint ebenso wenig, aber das sind Filme die um 20:15 auf Sat 1 laufen auch nicht und störts wen? Mich nicht.
Aber hier kräht sowieso der falsche Hahn, der Herr dachte sich wohl schenke ich der Zockergemeinde ein paar Brotkruben und schon finden die mich Toll. Erinner nur an God of War III die Aphroditen Szene, seh ich als extrem schwach an, hinsichtlich der Entwicklung zum erwachsen werden der Spiele.
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Mein Blog zur deutschen Spielebranche: http://spielkabinett.blog.de/
Möpelchen
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Beitrag von Möpelchen »

Held_der_Sowjetunion hat geschrieben:Spiele sind auch in meinen Augen keine Kunst, da es darum geht, Urinstinkte zu befriedigen, was für die Kunst als solches nicht zu trifft.
Was haben Spiele oder Kunst mit Urinstinkten zu tun?
Kunst ist einfach ein Zeitvertreib, bei dem sich der Mensch zur Abwechslung mal nicht mit seinen Urinstinkten auseinandersetzt. 8)
Meine Meinung
Mann... und im nächsten Satz wieder nicht? oO

MF_Uzi hat geschrieben:Da hört ihrs, ihr Heavy Rain verblendeten Forenbobs!
Nur weil jemand das sagt, hat er nicht automatisch recht :roll:
Zuletzt geändert von Möpelchen am 15.03.2011 14:15, insgesamt 1-mal geändert.
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W.Sobchak
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Beitrag von W.Sobchak »

Man könnte natürlich erst einmal Fragen: Was ist Kunst? Was ist „erwachsen“?

Ich denke, dass man unterscheiden muss. Es gibt für mich Spiele, die haben durch ihre Spielmechanik und ihre Levels begeistert, bspw. Batman: AA oder Fallout 3.
Jedoch gibt es auch Spiele, die bestechen eher durch Inszenierung und Story, die einen auch zum nachdenken anregt. Da hat mich Mafia 2 oder Alan Wake sehr begeistert. Ziel sollte es natürlich sein, beide miteinander zu verbinden, bspw. in ME 2.
Auf keinen Fall, sollte man das schwarz-weiß, oder erwachsen-kindisch? sehen.
"Smokey, wir sind hier nicht in Vietnam, wir sind hier beim Bowling, da gibt es Regeln." (The Big Lebowski)

"IHR KÖNNT MICH ALLE AM ARSCH LECKEN, ICH LASS MIR DAS NICHT MEHR LÄNGER GEFALLEN!" (Network)

"Krieg ist Showbusiness!" (Wag the Dog)

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Genkis
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Beitrag von Genkis »

[img]Also ich finde es sehr schwach zu sagen, dass Storys unwichtig sind und nur das Gameplay entscheidet. Ein Monkey Island wäre in der Versenkung verschwunden, wenn die Story nicht gut wäre, weil das Gameplay ist nicht so neu gewesen. Dies gilt für fast alle Lucas Arts Adventures. Für mich ist ein Spiel in aller Regel Kunst, wenn Gameplay und Story so geschickt verwoben wurden, dass nur ein Spiel mir das Gefühl gibt etwas einzigartiges zu erleben. In der Malerei kann man ja auch zwischen Picasso und Rembrandt unterscheiden.
Call of Duty ist absolut keine Kunst und alles was momentan an Shootern erscheint ebenso wenig, aber das sind Filme die um 20:15 auf Sat 1 laufen auch nicht und störts wen? Mich nicht.
Aber hier kräht sowieso der falsche Hahn, der Herr dachte sich wohl schenke ich der Zockergemeinde ein paar Brotkruben und schon finden die mich Toll. Erinner nur an God of War III die Aphroditen Szene, seh ich als extrem schwach an, hinsichtlich der Entwicklung zum erwachsen werden der Spiele.
kack quoten ... :ugly:
[/quote]
ja eigentlich hast du recht. storys in spielen waren
eigentlich schon einmal "erwachsen" geworden.
bevor man angefangen hat, entweder extrem dumme. oder extrem verworren-dumme storys zum oberhammer zu erklären. [siehe CoDMW2 und ähnlich dumme shooter bis MGS(sorry :P)]

die Zeiten von LucasArts Adventures. Da gab es Storys die zwar auch keine überflieger waren, aber sie waren solide, einfach, hatten witz, und waren es wert gespielt zu werden.
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Schlindwein1910
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Beitrag von Schlindwein1910 »

Coffin87 hat geschrieben: Als kleine Randnotiz..
Ich finde es echt interessant, wie du dich hier mittlerweile als absoluter Alpha-Meinungsgeber präsentierst. Nur wegen ner Kolumne auf ner Website und nem Buch, was dazu erschienen ist, kannst du hier nicht einfach als "Textchef" erscheinen und so tun, als könntest du genau sagen, wo jemand Recht hatte und wo nicht, und damit in angemessener Selbstzufriedenheit dein Urteil verkünden.
Deine Kolumnen sind oft echt nicht schlecht, aber sowas stößt mir einfach sauer auf.
Ein kleines "meiner Meinung nach" bei "Wo er (Un)Recht hat" täte ganz gut.
Herr Luibl ist doch Chefredakteur dieser kleinen Seite, von daher ist es doch vollkommen korrekt sich Textchef zu nennen. Desweiteren sollte jeder der auch nur ein klein bisschen weiterdenken kann, klar sein, dass es sich bei seinen Worten um seine Meinung handelt, dies immer wieder zu betonen ist (meiner Meinung nach *g*) einfach überflüssig und doppelt gemoppelt.

@Topic: Lustig, dass die Beschwerde, man verschwende zu viel Geld für Zwischensequenzen und vernachlässige das Gameplay, ausgerechnet von jemand kommt, der mit 'God of War' nun auch nicht unbedingt ein komplexes Gameplay-Monster erschaffen hat. Nicht falsch verstehen, die Reihe macht eine Menge Spaß, allerdings stelle ich mir unter Gameplay/Interaktivität deulich mehr vor als wildes Buttongedrücke und Quick-Time-Events.

Und was die Kunst-Frage bei Videospielen (bzw gilt auch allgemein) angeht: Es gibt einfach keine klar definierte Trennlinie was nun genau Kunst ist und was nicht, von daher kann man sich diese Frage auch komplett schenken, oder aber gleich sämtliche Kulturgüter darunterfassen, frei nach 'Frittenbude'..."Das ist Kunst - mindestens in 1000 Jahren".
Das ist Kunst, mindestens in 1000 Jahren!
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gunblade91
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Beitrag von gunblade91 »

ich finde der mann hat völlig unrecht, zumindestens weitestgehend. zum einen liegt kunst im auge des betrachters, das heisst was heute kunst ist muss nicht in zehn oder zwanzig jahren noch kunst sein. weiter wollen spiele unterhalten und inzwischen ähnlich wie filme oder bücher geschichten erzählen und daher sind sequenzen ein wichtiges und wünscheswertes mittel um überhaupt etwas zu erzählen.
ausserdem sind seine spiele jetzt auch nicht gerade gameplay bomben, da sie ja nur bestehnde gamplays erweitern und nicht wirklich neues bieten, daher sollte er erstmal belegte fakten nennen und "dies ist das so" und "lenes könnte das sein".
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