David Jaffe: Kritisiert "Kunstspiele"

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jiyu
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Beitrag von jiyu »

Ey, bring mal Kunstdefinition. ICH sehe sonst nich ein warum ICH für Kunst sein sollte. ICH bin sonst gegen Kunst und jeder der nicht versteht ist einfach nur dumm. ICH habe abba voll verstanden, dass Kunst nur pseudointellektuell ist. Weil viele sagen nur Kunst und wissen aber nicht Kunst, Bescheid und so. ICH habs entlarvt. ICH bin echt der größte. Ich bin der GröFaZ, äh nein, der GröIaZ - Größtes ICH aller Zeiten.

PS: Das Arrogante an Kunstliebhabern ist ihre Selbstgenügsamkeit. Es braucht keine Zustimmung von irgendjemanden, damit es Kunst wird. Wenn der Betrachter etwas als Kunst (an-)erkennt, macht es ihn auf subtile Weise glücklich.
Egal, ob da noch jemand zustimmt oder nicht. Selbstverständlich wird er versuchen andere dieses Glück erkennen zu lassen. Das ändert aber nichts mehr am Kunstgegenstand selbst.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Früher ganz Früher sozusagen verdammt lang her wurde damit (Kunst) Religionen erschaffen, später wurde Macht demonstriert und es solte Schön sein......dann wurde mal die Kunst mit Visionen von einer besseren Zukunft verbunden.....oder es wurde versucht die Grausamkeit der Zeit darzustellen......der DADAismuss den eigentlich keiner so richtig verstand.....der Grundtenor war aber mehrheitlich, das kreative Menschen mit ihren Werken eine Botschaft vermitteln wollten(( die unabhängigkeit kam dazu)) sei es auch nur um die Menschheit mit etwas schönem zu beglücken, es war sowas wie ein Informationsmedium mal offentsichtlich mal verschlüsselt, ein Spiegelbid der Gesellschaft ein Konzentrat, ein Filter.......irgendwann merkte man, das man damit verdammt viel Geld machen kann, Sie die Kunst wurde geadelt, hoffiert,hochmütig um schlieslich durch die Medien intelektuell verramscht zu werden. Und das gemeine Volk wurde durch betroffenheits Kunst zugemüllt um sie zu braven und folgsammen Gut Menschen zu erziehen.... und wie immer Heutzutage hat man damit übertrieben mit dieser Einseitigkeit auf der einen und Geldgeilheit auf der anderen Seite ,und der Begriff Kunst wurde zum Schimpfwort zumindestens wurde es im Altag negativ besetzt...........Philosophie ist auch zu etwas vermeintlich unwichtiges verkommen, bzw, wurde es geziehlt ins abseits gedrängt( eine Besonderheit bei der Philosophie,, eine moderne und demokratische Form der Hexenverbrennung fand da statt)......im Nachhinein wird es ( die Kunst)immer ein Spiegelbild der Gesellschaft sein und es wird mmer ein Transponder sein......so gesehen gehören Games zur Kunst dazu, ob das gute oder schlechte Kunst, gewollt oder nicht gewollt ist, spielt keine Rolle.....

Kunst ist Geschichte,Vergangenheit und Zukunft....eine Spirituelle Geisteshaltung die das Schlechte brandmarkt und das Gute hervorhebt...es ist einfach alles Mögliche und Unmögliche...ein Windstoss der nicht zu fassen ist..:D

Kreative Menschen sind der Freiheit verpflichtet und nicht der Kunst.....Kunst ist ein künstlicher Begriff um etwas zu fassen was nicht zu fassen ist....unfassbar das dieses unfassbare den Menschen packen kann......... 8O



Das ist meine Meinung zur Kunst....habe übrigens nur den Hauptschulabschluss.... :D
Zuletzt geändert von bruchstein am 19.03.2011 12:20, insgesamt 22-mal geändert.
Zocken wird immer lahmer und uninteressanter. Anscheinend grassiert da ein GleichmacherBanalitäten Virus. Selbst der Schwerpunkt MP ist mit seinem alleinigen Wussel/Baller Prinzip für die Katz.Leute sucht euch andere Hobbys, zocken verkommt zum hektischem u vorgekautem Grafikgucken im Schlauch....schnarchgeräusche aus Pixelland.....
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Roger Whittaker
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Beitrag von Roger Whittaker »

@ Bruchstein

LOL, ich wollte grade antworten und auf deine These eingehen, und zack hast du es editiert...

Wollte dich nämlich grade darauf aufmerksam machen, dass die Kunst gerade früher nie "nur" schön sein sollte sondern immer einen tieferen, meist religiösen/spirituellen Sinn hatte, denn dass die Kunst einfach nur unterhaltsam sein soll, ist erst eine Erscheinung der modernen Zeit...

Aber Religionen wurden damit nicht "per se " erschaffen, sondern es wurde ihnen Ausdruck verschafft.
Zuletzt geändert von Roger Whittaker am 19.03.2011 09:53, insgesamt 1-mal geändert.
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

lol jetzt habe ich fertig.... bei mir braucht das immer ewig.... :D

EDIT nein aber jetzt......i :wink:
Zocken wird immer lahmer und uninteressanter. Anscheinend grassiert da ein GleichmacherBanalitäten Virus. Selbst der Schwerpunkt MP ist mit seinem alleinigen Wussel/Baller Prinzip für die Katz.Leute sucht euch andere Hobbys, zocken verkommt zum hektischem u vorgekautem Grafikgucken im Schlauch....schnarchgeräusche aus Pixelland.....
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Roger Whittaker
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Beitrag von Roger Whittaker »

Aber um nochmal auf das Thema Bezug zu nehmen:

Warum sagt gerade David Jaffe, der mit GoW3 griechische Mythologie so fabelhaft zum Leben erweckt, dass es keine Kunst sei???
Vielleicht hat er gerade mit der Kunst im Spiel nix zu tun gehabt...

Würde mir aber auch genauso komisch vorkommen, wenn Mozart sagen würde, Musik hat keinen musischen Charakter, sondern ist reine Mathematik...
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bruchstein
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Beitrag von bruchstein »

Eigentlich lohnt es sich nicht darüber zu rätseln was David Jaffe uns im einzelnen damit sagen will. Er hat da was im Zorn rausgerotzt ohne darüber nachzudenken, dazu recht wiedersprüchlich das ganze ...seine einzigste Botschaft die ich erkennen kann ist die, das er schiss hat sich anpassen zu müssen und so gesehen finde ich es gut ,das er es getan hat.....er will weiterhin sein Ding machen können, eigenständig bleiben....und das ist ja das grosse Problem der Gameindustrie, wo inzwischen ja alles gleicher als gleich sein muss :D
Zocken wird immer lahmer und uninteressanter. Anscheinend grassiert da ein GleichmacherBanalitäten Virus. Selbst der Schwerpunkt MP ist mit seinem alleinigen Wussel/Baller Prinzip für die Katz.Leute sucht euch andere Hobbys, zocken verkommt zum hektischem u vorgekautem Grafikgucken im Schlauch....schnarchgeräusche aus Pixelland.....
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Ist doch recht offensichtlich. Er beschwert sich über Sonys Projekte "The last Guardian" und besonders "Journey". Besonders deshalb, weil sein altes Santa Monica Studio (GoW) auch an Journey beteiligt ist.


Wer gegen Kunstspiele ist, ist gegen die Vielfalt. Es gibt Spiele für jeden Geschmack, jeder kann Zeig finden, das er mag.
Die Genrevielfalt ist besser denn je, mit Shootern von lustig bis bitter ernst, taktisch komplex bis Hirn-aus-Abzug-drücken. Rennspiele von Arcade bis Simulation - mit Open World oder 1:1 übernommenen Strecken, bockschweres Arcadezeug wie Super Meat Boy und MegaMan 10 bis zu lockereinfachen 2D JnRs, Strategie von simpel bis komplex ausladend. Casualgames für deine Muddah.EV Survival Horror vom Gruselshooter bis hin zum Horroradventure. Adventures der alten und der neuen Schule. etc etc blabloodybla.

Durch die Existenz des einen, verliert keiner von euch etwas anderes.
Das soll gerade Jaffre mir nochmal aufzeigen, wie etwas wie Journey seinem Twisted Metal schadet. Er hat gerade eine der in den USA erfolgreichsten Reihen in der Hand. Wer gegen diese Vielfalt an Spielen ist, ist meiner Meinung nach ein Arschloch. Gerade weil es genug Alternativen gibt, und eben jeder etwas finden kann. Einen reißerischen Testbericht muss ich nicht lesen, dafür gibt es genug andere Seiten im Netz. Er gönnt anderen die Kekse nicht.

Und vielleicht ist das auch Jaffres Problem. Weiß keiner, die Hintergründe sind mir auch nach lesen des Originaltextes nicht klar.
PSNID/NINID/Steam: crewmate
Xbox: cordia96
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MaxDetroit
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Beitrag von MaxDetroit »

Crewmate hat geschrieben:Ist doch recht offensichtlich. Er beschwert sich über Sonys Projekte "The last Guardian" und besonders "Journey". Besonders deshalb, weil sein altes Santa Monica Studio (GoW) auch an Journey beteiligt ist.


Wer gegen Kunstspiele ist, ist gegen die Vielfalt. Es gibt Spiele für jeden Geschmack, jeder kann Zeig finden, das er mag.
Die Genrevielfalt ist besser denn je, mit Shootern von lustig bis bitter ernst, taktisch komplex bis Hirn-aus-Abzug-drücken. Rennspiele von Arcade bis Simulation - mit Open World oder 1:1 übernommenen Strecken, bockschweres Arcadezeug wie Super Meat Boy und MegaMan 10 bis zu lockereinfachen 2D JnRs, Strategie von simpel bis komplex ausladend. Casualgames für deine Muddah.EV Survival Horror vom Gruselshooter bis hin zum Horroradventure. Adventures der alten und der neuen Schule. etc etc blabloodybla.

Durch die Existenz des einen, verliert keiner von euch etwas anderes.
Das soll gerade Jaffre mir nochmal aufzeigen, wie etwas wie Journey seinem Twisted Metal schadet. Er hat gerade eine der in den USA erfolgreichsten Reihen in der Hand. Wer gegen diese Vielfalt an Spielen ist, ist meiner Meinung nach ein Arschloch. Gerade weil es genug Alternativen gibt, und eben jeder etwas finden kann. Einen reißerischen Testbericht muss ich nicht lesen, dafür gibt es genug andere Seiten im Netz. Er gönnt anderen die Kekse nicht.

Und vielleicht ist das auch Jaffres Problem. Weiß keiner, die Hintergründe sind mir auch nach lesen des Originaltextes nicht klar.
Also ich verstehe ihn immer noch so: Spiele sollen in erster Linie unterhalten und vor allem durch ihr Gameplay überzeugen, denn das ist der Kern eines jeden Spiels. Gameplay bedeutet für mich eben die Spielmechaniken, Steuerung, wie spiele ich so ein Spiel, wie gewinne und verliere ich dabei. Bei einem Brettspiel wären es eben die Regeln, wer z.B. wann am Zug ist, wie gewürfelt wird usw.

Nun, und da gebe ich Herrn Jaffre teilweise Recht, kommen einige Spiele vorbei die eigentlich ein sehr simples Gameplay besitzen, oder ein etwas unausgereiftes Gameplay. Wie auch immer. Diese Spiele kommen aber irgendwie künstlerisch daher, z.B. vom Artwork her oder der Aufmachung, und viele lassen sich davon beeindrucken oder sogar blenden und sagen: "Hui, das ist aber ein tolles künstlerisches Spiel." Würde man aber das ganze drumherum (Grafik, Setting, Atmosphäre, Story) wegnehmen und nur das Gameplay beurteilen, dann wäre es ein richtig schlechtes Spiel.

So weit so gut, ich denke bei mir machen Grafik, Setting, Artwork, Story und Atmosphäre fast die Hälfte oder mehr des Spielspasses aus. Trotzdem muss für mich auch das Gameplay dahinter stimmen. Ich möchte schon auch etwas mehr gefordert werden als nur simple Knöpfchen bei Quicktime-Events zu drücken, auch wenn sie noch so schön sind. Die Forderung das die Kritiker und Spielemagazine dies auch benennen und mit in die Kritk einfließen lassen (das Spiel ja kann trotzdem noch gut sein, allein durch die oben genannten Punkte), finde ich auch okay. Das ist für mich alles.

Kunst: ja, gerne. Aber bitte nicht das Spiel dahinter nicht vergessen.
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