GDC 2011: »Kopieren ist kein Diebstahl«
Verfasst: 03.03.2011 14:54
Markus »Notch« Persson, der gefeierte Entwickler des Indie-Hits <B>Minecraft<B> GDC 2011: »Kopieren ist kein Diebstahl«
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Kannst Du uns bitte einen Beweis für diese Deine Behauptung geben? Danke!Sid6581 hat geschrieben:Die kleinen Entwickler mit ihren Winz-Budgets haben immer leicht reden, denn Raubkopien schaden weder Indie-Titeln noch Blockbustern, sondern hauptsächlich Spielen, die viel in der Entwicklung kosten aber keine riesige Zielgruppe haben (letztes Beispiel Mirror's Edge).
Spiele nur noch im Alpha-Stadium veröffentlichen und, sofern sie sich auch verkaufen, dann erst weiterentwickeln?DasNickus hat geschrieben:Genau das ist die Richtung in die die Spielehersteller gehen müssen!
Wo ist da der unterschied zur aktuellen realität ?Homer-Sapiens hat geschrieben:Spiele nur noch im Alpha-Stadium veröffentlichen und, sofern sie sich auch verkaufen, dann erst weiterentwickeln?DasNickus hat geschrieben:Genau das ist die Richtung in die die Spielehersteller gehen müssen!
Ja. Weil er verstanden hat, wie das zB. Brad Wardell von Stardock nicht müde wird zu betonen, dass man a) Kopien nicht verhindern kann und b) sich lieber um die Leute kümmern sollte, die freiwillig (!) bereit sind Geld auszugeben. Denn das sind meine Kunden. Leute, die für mein Angebot kein Geld ausgeben wollen, sind nicht meine Kunden und daher auch nicht mein Problem.virdo hat geschrieben:mal sehen ob er so immernoch denkt wenn er mal ein grafisch/Sound/Gameplay aufwändigeres Entwickelt und die Spiele raubkopiert werden.
Mojang, das Studio, welches Persson mit dem Geld von den Minecraft-Fans gründete, hat derzeit acht Entwickler in Vollzeit.Jemand der das als Hobby machte und am Ende Erfolg damit hat redet sich natürlich leicht, hängen ja keine Arbeitsplätze dran...
Na und? Ist doch scheissegal! Hauptsache, mein Spiel ist für genug Menschen attraktiv genug, dass diese freiwillig Geld ausgeben wollen. Und wenn nicht, dann trage ICH die Verantwortung, weil mein Angebot nicht gut genug war.Jemand der regelmäßig kopiert, kopiert auch wenn das Spiel billig ist. Siehe Raubkopien auf Smartphones...
Es ist aber der richtige Weg. Weil es nichts bringt, einen auf moralische Entrüstung zu machen. Weil Dir das kein Geld bringt, sondern Dich nur unnötig Zeit und Ressourcen kostet.DerArzt hat geschrieben: Die Raubkopierer als Kunden zu bezeichnen halte ich für vollkommen überzogen.
Ja jetzt, nach dem Anfangs Hype und Erfolg von Minecraft.Kajetan hat geschrieben:Mojang, das Studio, welches Persson mit dem Geld von den Minecraft-Fans gründete, hat derzeit acht Entwickler in Vollzeit.Jemand der das als Hobby machte und am Ende Erfolg damit hat redet sich natürlich leicht, hängen ja keine Arbeitsplätze dran...