Sony: Verfügung gegen PS3-Hacker erwirkt

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Levi 
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Beitrag von Levi  »

Pyoro-2 hat geschrieben:
Levi  hat geschrieben:ich verteufle das System auch nicht, weil es Leute ausnutzen ... aber diese speziellen Leute ... du kannst mir nicht erzählen, dass speziell diese dir kein Dorn im Auge sind?
Find ich ehrlich gesagt ziemlich krass, dass du davon ausgehst, dass es quasi "gegeben" ist, dass einen das stört o0
Neidisch auf die Leute, oder was?
nein, es sind für mich nur unsoziale egoistische Arschlöcher .... und mir gehts einfach nicht in den Kopf wie man diese Extremfälle Achselzuckend hinnehmen kann. (und nein

Neid ist da überhaupt nicht ... höchstens Neid auf Leute die sowas einfach ignorieren können ;) ...
Zuletzt geändert von Levi  am 28.01.2011 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Ich glaube, die Wenigsten hier haben ein wirklich großes Problem mit Leuten, die sich hier und da mal Schwarzkopien (sei es jetzt Musik, Film, Spiel, für welches System auch immer) besorgen, jedenfalls geht es mir so.

Was ich aber wirklich problematisch, um nicht zu sagen pubertär und belächelnswert finde sind Leute, die genau dieses Handeln versuchen, mit Argumenten zu rechtfertigen.
Kopiert euch was ihr wollt, aber haltet doch dann bitteschön auch die Schnauze und lasst diese "Robin Hood Plattitüden", mit denen ihr euch rebellisch gegen den Staat, die ach so böse Industrie und Moralprediger der Gesellschaft auflehnen wollt.
Das nimmt euch doch eh keiner ab, denn insgeheim geht es doch nur darum, günstig an Software zu kommen...
Rud3l
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Beitrag von Rud3l »

xirot hat geschrieben:
[dd.org]Garm hat geschrieben:Kann man mit dem Ding eigentlich endlich mal externe Festplatten an die Playstation anschließen und alle entsprechenden Formate abspielen? Ich will gar nichts mehr, Raubkopien interessieren mich Null. Aber die Gängelung was ich an die PS3 anschließen nervt mich total.

Bei Apple ist es ja noch wesentlich schlimmer. Aber kann es denn so schädigend sein, einfach mal MP3 und Filmdateien über eine externe Platte abspielen zu können...

Also schaltet der Hack das auch frei?
Was für eine Gängelung.

1. Du wusstest vorher was die PS3 abspielen kann und was nicht
2. Macht man sowieso alles via MediaServer - dadurch geht sowieso alles
3. Kauf dir nen PC, leute gibts :kopfschüttel:
Mein PC steht in einem anderen Zimmer als die PS3. Kabel legen kommt nicht in Frage (Optik), PC ins Wohnzimmer stellen kommt nicht in Frage (Lautstärke), DLAN bietet nicht genug Durchlass (Altbau) und WLAN auch nicht für Blu-Rays und stockt selbst bei DVDs. Also entweder kauf ich mir jetzt nen HTPC für 800 € oder eben die PS3 ist endlich mal offen. Sie kann es ja, sie will nur nicht.

Und was im Moment über eine externe abspielbar ist, ist ein Witz. Da geht nur 10% der Formate, wkv und Co kann man ganz abschreiben.
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feO2x
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Beitrag von feO2x »

Robby1234 hat geschrieben: Raubkopierer stören sich auch nicht an den Leuten, die ihre Spiele normal kaufen. Wieso ist das andersherum denn so?
Die Frage ist ernstgemeint, vielleicht habe ich auch zuviel Nächstenliebe in mir aber ich verstehe es nicht.
Raubkopierer und Käufer haben im Normalfall eines gemeinsam: sie mögen das Spiel, welches sie gerade spielen. Der Unterschied: der Käufer gibt dem Publisher des Spiels Geld, damit der wieder neue Titel in Auftrag geben kann.

Daraus ergibt sich zunächst eine ganz einfache Rechnung: wäre der Anteil der Raubkopierer wesentlich größer als der Anteil der Käufer, hätten die Publisher nach geraumer Zeit Geldprobleme und es würden entweder schlechtere Spiele oder weniger bis gar keine Spiele mehr produziert (ein kleineres Entwicklerteam kostet nunmal weniger Geld).

Das war aber meiner Meinung nach bis jetzt nie der Fall. Die Spieleindustrie ist doch seit ca. 20 Jahren nur im Aufschwung. Sicher, kleinere Entwickler wurde geschluckt von den großen Konzernen und AAA Titel werden wahrscheinlich das 10 - 100 fache von dem kosten, was vor 10 Jahren für "große" Titel ausgegeben wurde, aber ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwann mal der Umsatz der Spieleindurstrie zurückgegangen ist. Er war immer stabil bzw. ist gestiegen.

Die eigentlichen Probleme sind für mich, dass
1) sobald ich ein Spiel gekauft habe, "halte ich es für gut". Ich möchte das an einem anderen Beispiel darlegen: ich habe mir Batman - The Dark Knight im Kino angeschaut, weil mir der erste Teil gut gefallen hatte. Den zweiten fande ich aber eher mittelmäßig. Dadurch, dass ich aber an der Kasse bereits mein Geld abgegeben hatte, habe ich den Film "komplett" unterstützt. Schließlich werde ich ja auch als Teil der Statistik aufgeführt, dass der Film in der ersten Woche 2 Millionen Zuschauer hatte. Hier würde ich mir vorstellen, dass ich nach dem Film entscheiden kann, wie viel er mir wert ist, z.B. wenn er mir gefallen hat, 20€, falls nicht, nur 3€. Analog könnte man das auch auf Spiele anwenden. Das erfordert natürlich ehrliche Kunden.
2) das Geld geht nicht an den Entwickler, sondern an den Publisher. Was er damit macht, kann vom Kunden nicht überprüft werden. Lieber wäre es mir, wenn ich das entsprechende Entwicklerstudio unterstützen kann, denn sie sind ja verantwortlich für das Produkt.

Was haltet ihr denn von diesen Modellen, abgesehen davon, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sowas umfassend umgesetzt wird, gegen 0 tendiert?
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Exedus
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Beitrag von Exedus »

Filz1001 hat geschrieben:
Robby1234 hat geschrieben: Raubkopierer stören sich auch nicht an den Leuten, die ihre Spiele normal kaufen. Wieso ist das andersherum denn so?
Die Frage ist ernstgemeint, vielleicht habe ich auch zuviel Nächstenliebe in mir aber ich verstehe es nicht.
Raubkopierer und Käufer haben im Normalfall eines gemeinsam: sie mögen das Spiel, welches sie gerade spielen. Der Unterschied: der Käufer gibt dem Publisher des Spiels Geld, damit der wieder neue Titel in Auftrag geben kann.

Daraus ergibt sich zunächst eine ganz einfache Rechnung: wäre der Anteil der Raubkopierer wesentlich größer als der Anteil der Käufer, hätten die Publisher nach geraumer Zeit Geldprobleme und es würden entweder schlechtere Spiele oder weniger bis gar keine Spiele mehr produziert (ein kleineres Entwicklerteam kostet nunmal weniger Geld).

Das war aber meiner Meinung nach bis jetzt nie der Fall. Die Spieleindustrie ist doch seit ca. 20 Jahren nur im Aufschwung. Sicher, kleinere Entwickler wurde geschluckt von den großen Konzernen und AAA Titel werden wahrscheinlich das 10 - 100 fache von dem kosten, was vor 10 Jahren für "große" Titel ausgegeben wurde, aber ich kann mich nicht erinnern, dass irgendwann mal der Umsatz der Spieleindurstrie zurückgegangen ist. Er war immer stabil bzw. ist gestiegen.

Die eigentlichen Probleme sind für mich, dass
1) sobald ich ein Spiel gekauft habe, "halte ich es für gut". Ich möchte das an einem anderen Beispiel darlegen: ich habe mir Batman - The Dark Knight im Kino angeschaut, weil mir der erste Teil gut gefallen hatte. Den zweiten fande ich aber eher mittelmäßig. Dadurch, dass ich aber an der Kasse bereits mein Geld abgegeben hatte, habe ich den Film "komplett" unterstützt. Schließlich werde ich ja auch als Teil der Statistik aufgeführt, dass der Film in der ersten Woche 2 Millionen Zuschauer hatte. Hier würde ich mir vorstellen, dass ich nach dem Film entscheiden kann, wie viel er mir wert ist, z.B. wenn er mir gefallen hat, 20€, falls nicht, nur 3€. Analog könnte man das auch auf Spiele anwenden. Das erfordert natürlich ehrliche Kunden.
2) das Geld geht nicht an den Entwickler, sondern an den Publisher. Was er damit macht, kann vom Kunden nicht überprüft werden. Lieber wäre es mir, wenn ich das entsprechende Entwicklerstudio unterstützen kann, denn sie sind ja verantwortlich für das Produkt.

Was haltet ihr denn von diesen Modellen, abgesehen davon, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sowas umfassend umgesetzt wird, gegen 0 tendiert?
Eine sehr gute Idee und ich verstehe auch das Dilemma Besonders die Letzten paar Filme die rausgekommen sind waren Purer Mist und so sieht es auch bei den Spielen auf die ein Riesen Fehlkauf waren obwohl Sie überall Traumwertungen hatten.

nur umgesetzt wirds eh nie
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

ich persönlich finde Sonys Aktion immer noch etwas lächerlich. Sicher hat GeoHot der ganzen Problematik erst Tür und Tor geöffnet (es hätte früher oder später sicherlich auch jemand anderes geschafft)

Aber wofür genau ist die einstweilige Verfügung gut?
Es is doch dafür wohl nun zu spät.
Und wie genau konnte ein Richter begründen, dass man nicht am den System rumbasteln kann?

Also vllt hab ich das falsch verstanden, aber ich kann doch mit _meiner_ PS3 machen was ich möchte und wenn ich sie hacken will..... dann darf ich das tun. Und das Wissen darüber an dritte zu übermitteln ist doch per se auch nicht strafbar oder?

Ich kann der Argumentation einfach nicht folgen... tut mir leid

Zum Thema Raubkopien und Schmarotzer äußer ich mich mal nicht, das wird hier uferlos und wurde eh schon 100 mal durchgekaut ^^

@Levi

seit wann bist du eigentlich Wankelmotorfan?! ^^


PS: schaut euch mal das Modell der Entwickler/Publisher genau an. Ihr werdet feststellen, dass das Model kaum anders funktioniert.

Der Publisher ist der Investor, welcher bei einem Entwickler ein Spiel in Auftrag gibt. Das ist in etwa so als würdet ihr nen Ingenieur bezahlen euch ein Auto zu konstruieren. Und am Ende verkauft ja ihr/ respektive der Publisher das Auto/Spiel

warum sollte der Entwickler die Kohle bekommen? Der wurde ja schon bezahlt.

Warum das ganze? Weil Spieleentwicklungen unglaubliche Investitionssummen verschlingen und mit hohem Risiko gedeckelt sind. Um dieses Risiko zu minimieren gibt es Publisher die sich mit der Materie auskennen und ihr Geschäftsmodell optimieren können.

Einzelne Entwickler würden ohne die Publisher Reihenweise Pleite gehen, wenn sie mal nen flopp produzieren. Dann würde es Bizarre wohl schon lang nicht mehr geben...

a propos Bizarre... hat die jetzt endlich mal jemand gekauft?! ^^
Zuletzt geändert von Zierfish am 28.01.2011 11:01, insgesamt 1-mal geändert.
(21:27:51) (schibbu) ihr seit unter mein niwo
(21:28:09) ([St4lk3r]) erstmal nivou schreiben können
(21:28:16) (|m4rCeL) zu blöd nievo zu schreiben
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Filz1001 hat geschrieben:
Robby1234 hat geschrieben: Die eigentlichen Probleme sind für mich, dass
1) sobald ich ein Spiel gekauft habe, "halte ich es für gut". Ich möchte das an einem anderen Beispiel darlegen: ich habe mir Batman - The Dark Knight im Kino angeschaut, weil mir der erste Teil gut gefallen hatte. Den zweiten fande ich aber eher mittelmäßig. Dadurch, dass ich aber an der Kasse bereits mein Geld abgegeben hatte, habe ich den Film "komplett" unterstützt. Schließlich werde ich ja auch als Teil der Statistik aufgeführt, dass der Film in der ersten Woche 2 Millionen Zuschauer hatte. Hier würde ich mir vorstellen, dass ich nach dem Film entscheiden kann, wie viel er mir wert ist, z.B. wenn er mir gefallen hat, 20€, falls nicht, nur 3€. Analog könnte man das auch auf Spiele anwenden. Das erfordert natürlich ehrliche Kunden.
Es gibt in Düsseldorf ein Restaurant, dass genau nach diesem Prinzip funktioniert. Du bestellst dein Essen und zahlst dann den Betrag, den dir das Essen wert war.
In dem Fall funktioniert das, weil du die direkte Konfrontation mit den Köchen und Servicekräften hast, da geht niemand aus dem Lokal raus, ohne zu bezahlen. Der Apell an das schlechte Gewissen zündet, vermutlich aber auch, weil hier die eindeutige Dienstleistung gesehen wird.

Im anonymen Internet würde das sicherlich nicht so ohne Weiteres klappen, da die Versuchung viel zu groß ist, es ganz umsonst zu bekommen... man erntet ja nicht mal böse Blicke dafür.

Generell halte ich dieses Modell für sehr problematisch, denn wenn wir das mal auf die Arbeitswelt adaptieren, möchte man doch eigentlich nicht so gerne, dass ein Chef einen ausschliesslich nach diesen Kriterien bezahlt ("also diesen Monat hat mir deine Arbeit nicht wirklich gefallen, du gehst mal leer aus").

Der Ansatz mag toll sein, aber er scheitert genau wie der Kommunismus an der Tatsache, dass zu viele Menschen nicht bereit sind, ehrlich und wohlwollend zu sein.
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

Pinkyhaut hat geschrieben:
Levi  hat geschrieben:
Pinkyhaut hat geschrieben: Doch kannst du da mir es ziemlich egal ist ob irgend ein Sozialschmarotzer 300 Euro im Monat bekommt. Es Gibt in diesem Land viel Schlimmerer Dinge.
ich verteufle das System auch nicht, weil es Leute ausnutzen ... aber diese speziellen Leute ... du kannst mir nicht erzählen, dass speziell diese dir kein Dorn im Auge sind?

und wenn doch nicht .. ok ... dann kann ich zumindest verstehen, wie man zu solchen Argumenten kommt ....
Für mich sind andere Menschen in diesen Land Sozialschmarotzer zb Firmen die Trotz Riesen Gewinne Mitarbeiter entlassen nur um noch mehr Gewinne zu erwirtschaften.

Und nehmen wir zb mal Schlecker die sind hingegangen und haben ihre Mitarbeiter entlassen nur um sie dann wieder über die eigene Zeitarbeitsfirma wieder einzustellen. Natürlich nur noch zur Hälfte des Ursprünglichen Lohns.

Oder hier kann man auch sehen wer die Waren Sozialschmarotzer in diesem Land sind. http://www.claudia-klinger.de/digidiary ... -resonanz/
und das macht jetzt die anderen Arschlöcher weniger zum Arschloch? ... nur weils etwas gibt was noch schlimmer ist, das weniger schlimme verneinen/vergessen/ignorieren? ... dann komm ich nämlich gleich mit dem Hunger in der dritten welt, wenn man das on top bringen möchte ;) ... hoffe du verstehst, worum es mir geht


btw@Pay-what-you-want-Modell: diverse Indieentwickler und teils auch Musiker benutzen es schon regelmäßig mal ... und siehe da: es funktioniert!

@Zierfish: seitdem ich einmalig nen RX7 in meiner frühen Jugend live "gehört" habe :D ... er ist einfach was spezielles X) ... nur leider momentan "noch" nicht haltbar :D
Zuletzt geändert von Levi  am 28.01.2011 11:00, insgesamt 2-mal geändert.
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DrPuNk
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Beitrag von DrPuNk »

Filz1001 hat geschrieben: 2) das Geld geht nicht an den Entwickler, sondern an den Publisher. Was er damit macht, kann vom Kunden nicht überprüft werden. Lieber wäre es mir, wenn ich das entsprechende Entwicklerstudio unterstützen kann, denn sie sind ja verantwortlich für das Produkt.

Was haltet ihr denn von diesen Modellen, abgesehen davon, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sowas umfassend umgesetzt wird, gegen 0 tendiert?
Also dieser Punkt gefällt mir sehr gut, aber wie Du selbst ja schon geschrieben hast wird das wohl nicht funktionieren, leider...
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DrPuNk
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Beitrag von DrPuNk »

4P|Zierfish hat geschrieben:ich persönlich finde Sonys Aktion immer noch etwas lächerlich. Sicher hat GeoHot der ganzen Problematik erst Tür und Tor geöffnet (es hätte früher oder später sicherlich auch jemand anderes geschafft)

Aber wofür genau ist die einstweilige Verfügung gut?
Es is doch dafür wohl nun zu spät.
Und wie genau konnte ein Richter begründen, dass man nicht am den System rumbasteln kann?

Also vllt hab ich das falsch verstanden, aber ich kann doch mit _meiner_ PS3 machen was ich möchte und wenn ich sie hacken will..... dann darf ich das tun. Und das Wissen darüber an dritte zu übermitteln ist doch per se auch nicht strafbar oder?

Ich kann der Argumentation einfach nicht folgen... tut mir leid
Ich stimme mit Dir vollkommen überein.
Aber jetzt mußte aufpassen, gleich kommen die Sony-Fanboys aus ihren Kellern und schießen sich auf Dich ein :wink:
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

4P|Zierfish hat geschrieben: Also vllt hab ich das falsch verstanden, aber ich kann doch mit _meiner_ PS3 machen was ich möchte und wenn ich sie hacken will.....
Das hast du tatsächlich falsch verstanden, denn mit dem Kauf der PS3 hast du die ellenlange EULA akzeptiert, in der dir ziemlich klar gezeigt wird, was du darfst und was nicht. Die liest sich zwar eh kein Mensch durch, dadurch wird sie aber nicht weniger rechtskräftig.

Wenn du also "legal" hacken möchtest, musst du erst vor Gericht gegen die EULA angehen.
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Robby1234
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Beitrag von Robby1234 »

Also entweder kauf ich mir jetzt nen HTPC für 800 € oder eben die PS3 ist endlich mal offen. Sie kann es ja, sie will nur nicht.
Hätt ich jetzt nicht das teuerste Silverstone Gehäuse genommen hätte mein HTPC in etwa 350,- € gekostet und der kann ein wenig mehr als jede Playstation dieser Welt.

Die PS3 war meiner Meinung nach noch nie als Media Server zu gebrauchen allein schon wegen der fehlenden .mkv Unterstützung. Selbst mein Fernseher allein wäre besser dafür geeignet, der kann zumindest .mkv´s abspielen.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

@Levi

ich kann dir aber nur von nem Wankelmotor abraten. Sicher sie klingen super und fahren sich auch witzig.

Aber der Spritverbrauch ist enorm und die Dichtungen im Motor gehen dir zu schnell drauf. Die Reperaturkosten will keiner zahlen ;)

kauf dir lieber n Auto mit aufgeladenem 4 Zyl
und allem technischen Schnickschnack, was die Autoindustrie da grad rein stecken kann.

@Nanimonei

die EULA hab ich mit dem Kauf der PS3 afaik gewiss nicht akzeptiert.

Oder steht die auf der Verpackung, so groß, dass ich sie nicht übersehen kann?
Zuletzt geändert von Zierfish am 28.01.2011 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
(21:27:51) (schibbu) ihr seit unter mein niwo
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crackajack
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Beitrag von crackajack »

Filz1001 hat geschrieben:Was haltet ihr denn von diesen Modellen, abgesehen davon, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sowas umfassend umgesetzt wird, gegen 0 tendiert?
Wurde doch schon in ähnlicher Form gemacht. Man konnte bei 2dBoy (World of Goo) bezahlen was man wollte, halt immer noch vor dem Download, aber ich denke das war z.T. ja eben auch an Kopierer gerichtet bzw. haben wohl auch Leute erst hinterher bezahlt.
Trent Reznor hat ja auch Alben als download mit freie Spende Modell veröffentlicht.
Während 2dBoy über den Umsatz zufrieden ist, war Trent iirc nicht völlig begeistert. Beide Versuche hatten auch Käufer dabei die weit über normalem Marktpreis zahlten, aber halt auch enorm viele die wirklich gar nix gaben bzw. höhnische Beträge, die die Serverkosten kaum decken und den Künstlern bei p2p weniger geschadet hätten.
Und selbst wenn 2dBoy es als Erfolg sah, als zweifacher Käufer des Spiels, einmal als CD einmal über Live, kommt es mir schon demotivierend vor wenn andere eben genau solche guter Wille Aktion ausnutzen um legal dasselbe zu machen wie wenn sie es woanders saugen würden.
Und ganz ehrlich; wenn jemand nichts für etwas verlangt, dann bin ich auch dazu geneigt auch nichts zu geben. So egoistisch eingestellt zu sein, wenn ich für eine Pizza, meine Versicherungen und Auto einfach bezahlen muss, bin ich dann auch. Bevor ich da sparen müsste nehme ich doch in Kauf das die Unterhaltungsindustrie zu Grunde geht, wenn sie sich auf meine völlig freiwillige Zahlungsbereitschaft verlassen würde. Wenn da ein Preis steht, dann gebe ich den gerne, aber ohne Preisschild könnte ich mir die Unterstützung ev. verkneifen.
''You must be the change you wish to see in the world.'' Gandhi
''An eye for an eye, and soon the whole world is blind.'' Gandhi
''Verstand dient der Wahrnehmung der eigenen Interessen, Vernunft ist Wahrnehmung des Gesamtinteresses.'' Weizsäcker
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Chibiterasu
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Beitrag von Chibiterasu »

Levi  hat geschrieben: btw@Pay-what-you-want-Modell: diverse Indieentwickler und teils auch Musiker benutzen es schon regelmäßig mal ... und siehe da: es funktioniert!
Stimmt schon, aber nehmen wir mal an das ist bei jedem Spiel so, also auch von den großen Konzernen wie EA und Activision.

Das geht schlecht aus.

Dann tritt ein Gewohnheitseffekt ein und dieses "wir kämpfen für die Schwachen (=Indies)" Gefühl verschwindet mit der Zeit.

Momentan funktioniert es, weil es schillernde Ausnahmen in einer Welt voller DRM und anderer Restriktionen sind.


Und natürlich würde ich auch gerne die Entwickler selbst entlohnen aber die Publisher tragen nunmal das Risiko und deswegen müssen die auch bezahlt werden. Wenn sie genug bezahlt werden, dann wird es den Entwicklern nicht selten durch neue Aufträge verdankt.
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