Seite 1 von 8

Der EA-Chef und sein Hang zum digitalen Vertrieb

Verfasst: 08.01.2011 15:07
von 4P|BOT2
Für John Riccitiello liegt die Zukunft im <STRONG>digitalen Vertrieb</STRONG>, dies verkündete der Geschäftsführer von Electronic Arts gegenüber Der EA-Chef und sein Hang zum digitalen Vertrieb

Wie die Lemminge

Verfasst: 08.01.2011 15:07
von Lohe74
Ich denke das allerdings auch. Wenn man sich anschaut, wie manche wie die blöden auf jeden neuen DLC (nach bereits 1 Woche Release des Hauptspiels) stürmen, steht das eh fest. So ein Geschäft würde ich mir auch nicht entgehen lassen als Publisher. Traurig, daß genau diese Leute das Videolspielhobby / den Markt gerade neu ausrichten. Siehe DLC zu manchen Kinectspielen. Es merkt niemand der Spieler oder das Geld sitzt zu locker oder man hat keinen Bezug mehr (oder steht unter Zugzwang, weil ein Bekannter ja auch DLC kaufen konnte, er war also potent, ich nicht). Das ist ein ganz widerliches System. Sowas gabs zu Anfangszeiten des Videospiels nicht.

Zum Glück sind jedoch nicht alle Plattformen so wie bspw. MS Xbox360 Konsole und auch nicht alle Spieler möchten auf Anleitung, Verpackung und DVD verzichten. Vom Speicherplatzverbrauch aktueller Spiele auf der HD möchte ich garnicht mal anfangen. Ich halte von digitalen Vertriebswegen nichts (bis auf abgeschlossene Programme, bspw. alte Spiele, die man nur schwer kaufen kann noch).

Verfasst: 08.01.2011 15:15
von Axozombie
Wir haben Spieler, die 5.000 Dollar im Monat ausgeben, um FIFA Ultimate Team zu spielen
wtf?

muss ich dass verstehen?


ein einziger spieler . . . . 5000 Dollar im Monat . . .
klar lass es nur einer von allen sein.
aber 5000 Dollar


bzw, kann mir jmd das spiel erklären? was kauft man da denn so.
würde mir da gerne mal was drunter vorstellen


@ digitalen Vertrieb

kein problem mit, ich hasse sowieso den verpackungsscheiß und drin ist sowieso kaum noch was, wenns hoch kommt eine 5 seiten anleitung, ansonsten einfach nur der epilepsie warnung


wobei mir die "stück für stück" aussage bisschen sorgen macht.
dlc so wie sie heute geht ja gerade so, auch wenn ich da kein freund bin.
aber wenn das so ausartet das man zB spiele missionsweise (mal extreme genohmen), dann naja . . .
in zeiten wo mappacks mit 5 maps für 15€ verkauft werden und diese auch noch dankend angenohmen werden, würde mich nichts mehr wundern

Verfasst: 08.01.2011 15:21
von Game&Watch
Mich störts nich, ich hab ne schnelle Leitung, ganz frisch gelegt^^

Wie ich mir meine Spiele kaufe, is mir im Grunde egal. Nur halt schade um den schönen Geruch wenn man ein neu gekauftes Spiel das erste mal ausgepackt hat^^

DLC

Verfasst: 08.01.2011 15:26
von Messenjah
Lass mich Raten: Die Bringen jetzt nur noch halbfertige Games zum halben Preis als Retail Version in den Laden und wenn man das Spiel durchspielen Will, muss man die Restlichen 30€ bezahlen, selbst wenn man das Spiel bei der Softwarepyramide komplett für 20€ hätte kaufen können.

Großartig.

Verfasst: 08.01.2011 15:28
von Vino
Schade um den Gebrauchtmarkt

eklig

Verfasst: 08.01.2011 15:32
von Muramasa
I think that we'll find ways to even sell our packaged goods content in chunks and in pieces and subscriptions and micro-transactions
richtig eklig zu lesen, aber EA kann mir gestohlen bleiben, ich spiele lieber meine super fantasy quest world aus japan spiele in einer schönen verpackung^^

Verfasst: 08.01.2011 15:33
von Agnar90
Sollen sie das ruhig machen. Ich werd mir bestimmt nie ein Vollpreisspiel auf diese Weise kaufen. Zum Glück gibt es in diesem Falle Möglichkeiten auch anderweitig an die Spiele zu kommen.

Verfasst: 08.01.2011 15:37
von Exedus
Sollen se ruhig machen es gibt andere schöne sachen in denen ich mein Geld investieren kann

Verfasst: 08.01.2011 15:57
von Sir_pillepalle
Das hat Valve mit Steam schon vor einer ganzen Weile begriffen und ist damit inzwischen der absolute Platzhirsch. Und dank Weakenddeals und immer anderen guten Angeboten kommt da auch preistechnisch kaum jemand mit. In der Hinsicht ist mir Steam immer noch am liebsten, zumal ich bisher noch nie Probleme damit hatte.

Verfasst: 08.01.2011 16:06
von Armageddon_de_Nox
Im Grunde störts mich nicht wenn das Spiel zusätzlich noch in einer klassischen Hülle ausgeliefert wird. Ich hab gern was "Materielles" in der Hand obwohl heute außer der CD meistens nicht mehr viel beiliegt...

Ich mag einfach das Gefühl, wenn mein Blick übers Regal wandert und jedes der Spiele laut schreit: "Spiel mich!" :D Herrlich :wink:

Wovon ich nichts halte, ist dieses stückchenweise auf den Markt werfen von Spielen mittels DLCs. Und dass das in Zukunft wohl der Normalfall sein wird, hat EA hiermit klar bestätigt. In solchen Fällen heißt die Devise abwarten, bis eine günstige Spiel des Jahres Edition rauskommt, die meist alle Add-Ons enthält. Ich kann warten :)

Verfasst: 08.01.2011 16:07
von johndoe1070429
Herstellung von Verpackungen, DVDs etc. fallen weg, Vertrieb ausser dem Server fallen auch weg, der Händler/ Zwischenhändler verdient auch nix, aber das Spiel kostet, Publisher typisch, trotzdem das gleiche.
Mir egal was andere machen, ich will Medien die ich in der Hand halten bzw. ins Regal stellen kann. Bestes Beispiel:
Ich kaufte meine Xbox360 mit sagenhaften 20 GB Festplattenspeicher von denen ich etwa 14 GB nutzen darf. Dann kommen die Spinner von Publishern, verscherbeln kastrierte Spiele und ich soll mir eine überteuerte Festplatte holen um DLCs welche ursprünglich zum Spiel gehörten kaufen zu dürfen? Die Platte ist mittlerweile voll mit Patches und Updates weil die es nicht schaffen auch nur ein Spiel funktionierend auf den Markt zu werfen!

Eigentlich sollte jeder der ein verbugtes Spiel hat den Publisher anschreiben das man Patches, Updates und Bugfixes aufgrund fehlendem I- Net Anschlusses per Post auf einem Medium zu senden. Vielleicht wachen die dann mal auf.

Ich vermisse wirklich die Pappschachteln mit Gimmicks und vernünftigen Handbüchern.

EA meinen sie verdienen zu wenig? Klasse Neuigkeit!

Verfasst: 08.01.2011 16:09
von Araghuhn
:D klar dass ein Mensch wie der EA Boss seinen wahr gewordenen Traum in digital vertriebener Software sieht: Minimale Vertriebskosten, maximaler Kopierschutz bei theoretisch gleichem Umsatz, da die rein digitalen Produkte bisher mindestens das gleiche Kosten wie die verpackte Software im Laden.

Der Free-to-Play-Ansatz ist sicherlich ein Sonderfall im Spielehandel.
Ich denke, hier hat jeder selber die Verantwortung wie viel Geld er ausgibt, wobei ich das genannte Beispiel von 5000 $ für ein Gerücht, oder für blanken Wahnsinn halte, egal wie vermögend der Spieler auch sein mag.
So was hört man sonst nur aus der Glückspielbranche.

Was jedenfalls den Vertrieb von "normalen" Single- und Multiplayertiteln wie "Mass Effect", "Darksiders" oder auch "Starcraft" halte ich es für fast unmöglich, dass das Einzelhandelsgeschäft seine Position verliert.

Es ist einfach nicht das gleiche, eine Verpackung mit DVD und gedrucktem Handbuch + evtl. weitere Beilagen ("Collector's Edition" ö.ä.), etc. wie den reinen Softwarecode zu erstehen, für mindestens das gleiche Geld.
Finanziell ist für den Verbraucher dazu auch der Wiederverkaufswert eines gebrauchten Spiels nicht zu unterschätzen!!
Dadurch ist es ökonomischer Blödsinn, für einen identischen Preis die digitale Software bei einem Portal wie Steam zu erstehen.

Nichts allgemein gegen Steam, ich nutze es selber gelegentlich sehr gerne:
Für Budget-Käufe und die Sonderangebote - da stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis dann meistens.
Aber am Beispiel "Darksiders": Steam bot diesen Titel online für knapp 50 € an, als er längst bei Anbietern wie Amazon oder Media Markt als schick aufgemachtes "Hell Book" für etwa 30 € zu haben war.
Hier sieht man, das der Einzel- und Zwischenhandel auch sehr verbraucherfreundlich sein kann, auch wenn es dafür solcher Größen wie eben Amazon oder der Metro-Kette bedarf.

Neuerdings versuchen Firmen wie Ubisoft oder neuerdings Activision-Blizzard diese Argumente zwar zu unterdrücken, indem man meint, auch bei Software die auf Datenträgern verkauft wird, verkaufe man ja eigentlich nur ein "Nutzungsrecht", dass zudem auch noch limitiert wird.
Diese Spiele werden also nur zum gewohnten Spielevollpreis vermietet!

Sorry, aber da kann ich auch gleich in die Videothek gehen.

Schade, dass so viele Verbraucher und Spielefans sich diese Machenschaften gefallen lassen.

Auch wenn ich mich bisher zu den Blizzard-Fans gezählt habe, Starcraft habe ich bisher noch nicht, und werde es auch erst kaufen, wenn mir der Preis für das "Nutzungsrecht" angemessen erscheint.
Dafür gibt es zum Glück genügend andere ausgezeichnete Videospiele. :lol: :lol: :lol:

Verfasst: 08.01.2011 16:18
von studienprophet
Ich kann mir gut vorstellen, dass das irgendwann die Zukunft sein wird. Kassette, Videokassette und irgendwann wird vermutlich auch die CD aussterben. Noch ist das natürlich Zukunfstmusik, die sich nach aktuellen Stand aber am ehesten dann rein auf Festplatten und gestreamt abspielen wird. Zusätzliche Objekte z.B. bei einer Collecter's Edition können beim Kauf ja trotzdem noch an den Käufer versandt werden. Und bis dahin macht sich mit Sicherheit auch keiner Gedanken mehr über das Speichervolumen der Festplatte.
Nur bei den Wörtern Mikrotransaktionen und Abos läuft es mir wieder schaurig den Rücken runter. Ich will den ganzen Happen und wenn's gut ist, vielleicht noch nen Nachtisch, d.h. das Hauptspiel und eventuell ein Addon (wenn's gut ist :D )
Na ja, aber solange ich es nicht kaufen muss, kann es mir auch egal sein.

Re: EA meinen sie verdienen zu wenig? Klasse Neuigkeit!

Verfasst: 08.01.2011 16:23
von Axozombie
Araghuhn hat geschrieben:

Aber am Beispiel "Darksiders": Steam bot diesen Titel online für knapp 50 € an, als er längst bei Anbietern wie Amazon oder Media Markt als schick aufgemachtes "Hell Book" für etwa 30 € zu haben war.
39,90€ . . . war es am anfang bei steam (und es gab als preorder bonus sogar Titan Quest + addon oben drauf.
und zu den zeitpunkt war der preis bei amazon auch 39,90€
der bei amazon jetzt übrigens immer noch so ist.
also ist steam mittlerweile günstiger als amazon mit 29,99€

und ansonsten bleib zu sagen das die preise zu release immer gleich ist also 50€ (ausser bei ausnahmen wie cod die dann 60€ haben wollen -.-)

die sache ist nur das bei amazon die preis um ein vielfaches schneller sinken. da ist bei steam wirklich noch nachhol bedarf . . . aber es liegt ja nicht bei steam, sondern bei den publishern, die die preise bestimmen.


achja zu der sache, es wird an verpackung eingespart und sonstwas, also müsste es günstiger sein.
man darf aber nicht vergessen das steam auch was dran verdienen will, machen das ganz bestimmt nicht umsonst, ich glaube deren prozentsatz liegt auch noch ziemlich hoch, ich glaube mal was von 40%-60% gehört zu haben (bei indie game entwicklern sieht das anders aus da sind es glaub ich gerade mal 20%)
habe aber gerade keine quelle zur hand, und ist auch schon länger her das ich von sowas gehört habe.
steam bzw valve geben ja sogut wie keine info zur preispolitik und sonstiges raus