Inafune: "Meine Generation hält uns zurück"

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4P|BOT2
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Inafune: "Meine Generation hält uns zurück"

Beitrag von 4P|BOT2 »

Vor ein paar Tagen hatte Keiji Inafune überraschend seinen Abgang bei Capcom Inafune: "Meine Generation hält uns zurück"
QUAD4
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RESPEKT!

Beitrag von QUAD4 »

RESPEKT!

der mann hat eier :)

lieber den xten teil von megaman,street fighter usw. anstatt was neues probieren. grade wenn sich die etablierten marken nicht mehr sonderlich gut verkaufen sollte man was neues probieren.
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Muramasa
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Beitrag von Muramasa »

scheint ja immernoch drunter und drüber zu gehn in japan
apm
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Beitrag von apm »

naja wirklich anders läuft es hier im westen nun auch nicht. wieviele pre-/sequels sind denn dieses jahr rausgekommen oder sind angekündigt? ^^
die qualität ist ja nun erstmal egal, aber was frisches neues wär mir immer lieber, als das selbe spiel nur mit ein paar mehr features. ;)

bei dem portfolio und der erfahrung darf man sich auch sowas leisten. hoffentlich macht er jetzt was eigenes.
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Pennywise
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Re: RESPEKT!

Beitrag von Pennywise »

QUAD4 hat geschrieben:RESPEKT!

der mann hat eier :)

lieber den xten teil von megaman,street fighter usw. anstatt was neues probieren. grade wenn sich die etablierten marken nicht mehr sonderlich gut verkaufen sollte man was neues probieren.
Gott ich hasse Inafune mittlerweile , als er noch bei Capcom war hat er dermaßen die Schnauze aufgerissen und es kam NIX von ihm an dem er beteiligt war was auch nur Ansatzweise was neues oder tolles ist.

Zusätzlich verallgemeinert er die Kritik einfach so dermaßen das er gute Entwickler einfach mal außer acht lässt wie z.B. Atlus oder NIS.

Wenigstens kann er jetzt auch Capcom mal Kritisieren die das ganze mehr als zu Recht verdienen.....
Besonders wenn man jetzt Jun Takeuchi als Planer hat :X
Akill
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Beitrag von Akill »

Ich bin froh dass ein so rein ökonomisch orientierter Entwickler Capcom den Rücken kehrt. Die Spieleindustrie brauch eben mehr als das von Inafune angesprochene ökonomische Bewusstsein. Gerade die Börsenorietierung macht Spiele qualitativ nicht besser sondern schlechter.

Eine Hire and Fire Mentalität wie sie im Westen vorherscht und wie sie Inafune in seinen zitierten Aussagen fordert, ist für eine Kreativbranche nicht gut.
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Homer-Sapiens
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Beitrag von Homer-Sapiens »

Was genau ist sein Problem... das man in Japan, auch wenn in seinen Augen nix dolles dabei raus kommt, arbeitet für seinen monatlichen Gehaltsscheck... das man im "Westen" (seiner Meinung nach) aber viel schneller noch mehr Geld machen kann in dem man seine Firma zur Not an den Meistbietenden verhökert... oder das Capcom nicht jedem Spiel seinen Stempel aufdrückt und ihn vermarktet (und bezahlt/ vergöttert!?) wie er es (in seinen Augen) verdient hat?

Er beschwert sich, daß aus Japan nix vernünftiges mehr kommt, dabei war er zuletzt selbst "oberster Chef aller Entwicklungsabteilungen Capcoms"... er scheint kein wirklich fähiger Chef zu sein wenn er gegen die (in seinen Augen) offensichtliche Mängel selber nichts besseres unternimmt als zu kritisieren und den Hut zu nehmen.
Zuletzt geändert von Homer-Sapiens am 02.11.2010 08:52, insgesamt 1-mal geändert.

"Mein Homer ist kein Kommunist! Er ist vielleicht ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist, aber er ist ganz sicher kein Porno-Star!"
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Jaja....Japan ist am Ende...usw....und der Westen auch...was spielen wir überhaupt noch...achja...Spaß...oder sowas ähnliches... :wink:
Nehebkau
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Beitrag von Nehebkau »

Homer-Sapiens hat geschrieben:Was genau ist sein Problem... das man in Japan, auch wenn in seinen Augen nix dolles dabei raus kommt, arbeitet für seinen monatlichen Gehaltsscheck... das man im "Westen" (seiner Meinung nach) aber viel schneller noch mehr Geld machen kann in dem man seine Firma zur Not an den Meistbietenden verhökert... oder das Capcom nicht jedem Spiel seinen Stempel aufdrückt und ihn vermarktet (und bezahlt/ vergöttert!?) wie er es (in seinen Augen) verdient hat?

Er beschwert sich, daß aus Japan nix vernünftiges mehr kommt, dabei war er zuletzt selbst "oberster Chef aller Entwicklungsabteilungen Capcoms"... er scheint kein wirklich fähiger Chef zu sein wenn er gegen die (in seinen Augen) offensichtliche Mängel selber nichts besseres unternimmt als zu kritisieren und den Hut zu nehmen.
Ich glaube eher, dass er dies versucht hat zu sagen:
Die Entwickler bekommen auch für schlechte spiele ihren Gehaltscheck. Wieso sich also die Mühe machen und etwas innovatives oder sehr gutes kreieren? Man kann ja einfach ein sequel mit 2 neuen features programmieren und gut is.

Wäre der Markt "härter", also man bekommt mehr Geld je besser das Spiel ist, würden sich die Entwickler auch mehr anstrengen wollen/müssen.
Denn Geld ist immer eine sehr gute Motivation, auch bei kreativen Jobs. Zudem stünden die Entwickler unter druck ein gutes Spiel zu entwickeln um auch etwas damit zu verdienen.


Darum hat er auch den vergleich zum Kommunismus gemacht.

Mehr Geld -> grössere Motivation -> besseres/innovatives Spiel -> mehr Geld -> grössere Motiva.... ja ich denke man sollte das verstehen könen, oder?

(Aber ja, ein Entwickler sollte es nicht nur für das Geld machen. Aber keiner will Spiele-Entwickler werden nur zum das grosse Geld machen. Menschen sind aber von Natur aus faul und brauchen Motivation. Und nun wiederhole ich mich wieder ;) )
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Homer-Sapiens
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Beitrag von Homer-Sapiens »

@Nehebkau:
Was er versucht zu sagen war durchaus rauszulesen, nur versteh ich nicht warum jemand in seiner (Ex-)Position sowas sagt. Käme sowas von ´nem Außenstehnenden (Fachpresse, Konkurrenz oder irgendwem mit Branchenkentnissen) könnt man (ich) so eine Kritik ja nachvollziehen, aber er als Chef der Spieleentwicklung Capcoms soll sich nicht beschweren, daß man auch für minderwertige Arbeit sein Geld bekommt, er sollte doch viel mehr dafür sorgen, daß es garnicht erst zu "lausigen" Spielen kommt. Und wer, wenn nicht jemand in seiner Position, sollte Einfluss auf kommende Entwicklungen haben?!

In dem Zusammenhang finde ich seine Kritik/Weggang relativ überflüssig, glänzte Capcom (also auch er als Leiter für die Entwicklung neuer Spiele, womit die Arschkarte auch bei ihm liegt :wink: ) in letzter Zeit doch vor allem durch Fortsetzungen bereits bekannter Reihen anstatt etwas wirklich neues zu versuchen.

"Mein Homer ist kein Kommunist! Er ist vielleicht ein Lügner, ein Schwein, ein Idiot oder ein Kommunist, aber er ist ganz sicher kein Porno-Star!"
melb00m
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Beitrag von melb00m »

Nehebkau hat geschrieben:Mehr Geld -> grössere Motivation -> besseres/innovatives Spiel -> mehr Geld -> grössere Motiva.... ja ich denke man sollte das verstehen könen, oder?
Sollte man meinen, stimmt aber nicht. Mehr Gehalt taugt nur als sehr kurzfristiger Motivator, sagt dir jeder der sich mit Mitarbeiterführung auskennt. Zu wenig Gehalt dagegen demotiviert dauerhaft.

Um die Leute richtig zu motivieren bei der Arbeit sind andere Dinge tauglicher.
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Barranoid
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Beitrag von Barranoid »

Naja auf der einen Seite hat er sicher nicht unrecht mit seinen Wehklagen ob der japanischen Industrie...aber wie hier bereits erwähnt wurde, war grade ER selbst federführend in dem Segment und hätte durchaus die Lage ändern können.

Also ein wenig zwiegespalten bin ich entsprechend schon ob ich ihm zustimmen soll oder auch den berühmten Mittelfinger hebe, weil er nur ein Heuchler mehr ist.

Allerdings denke ich nicht, dass es eine Frage der Motivation der östlichen und westlichen Entwickler ist, sondern vielmehr eine Frage des Marktes, der durch nachweisbare Verkaufszahlen, seinen Anspruch an Qualität, Originalität und neue Konzepte, dramatisch zurückgeschraubt hat in den letzten Jahren. Man kann noch so viele tolle, revolutionäre Ideen haben...wenn der Kunde sie nicht möchte weil "was der Bauer nich kennt, frisst er nicht..." braucht man sich nicht über die derzeitige (Fehl)entwicklung wundern.
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Dieser Typ redet manchmal so einen Bullshit.

Japan war und ist für mich bis heute der wichtigste und qualitativ hochwertigste Spielemarkt. Einzig der Grütz, der sich auf Kopien allzu westlicher Spiele konzentriert (siehe Quantum Theory, Resi 5, FF XIII) trübt das Bild.

Sonst sehe ich da gar keine Gefahr. Jeder Spielemarkt sollte eben seine Stärken ausspielen und nicht seinen Charakter für Geld verkaufen...ehrlich, was verlangt der Mann eigentlich?
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Venator1.6
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Beitrag von Venator1.6 »

Mit dem Auschlachten von Marken bis zum "Geht-nicht-mehr" hat er nicht ganz unrecht. Nahezu alle großen Spiele dieses Herbstes sind Fortsezungen: Need for Speed: Hot Pursuit, Call of Duty: Black Ops, Gothic 4: Asassins Crees: Brotherhood, Medal of Honor (Remake), Fallout: New Vegas, Two Wolds 2, Halo: Reach etc.
Natürlich gibt es auch großartige Spiele, die keine Sequels sind (zB Vanquish), allerdings sind die in der Unterzahl.
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BF Bad Company 2 ist einfach besser als BF3.
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nekojaghen
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Beitrag von nekojaghen »

Mir scheint, der gute Mann hat noch nicht begriffen, wie westliche Studios funktionieren. Kohle scheffeln durch über die Marketing-Maschinerie gehypete Fließbandspiele, Aktionäre zufriedenstellen und/oder Typen wie Tim Schafer rauszuekeln weil sie etwas Individualität und Kreativität beweisen, hat meiner Meinung nach nicht viel mit guten Spielen zu tun. Mitarbeiter werden wohl eher unter Druck gesetzt, die nächste Deadline einzuhalten und den nächsten DLC rauszudrücken, als dass sie dazu angehalten werden, wirklich "gute" Spiele zu machen.

Aber soll er denken wie er will, heutzutage ist es ohnehin fast egal, wer kommt und wer geht.
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