4P-Bilderserie: Medal of Honor - ein Rückblick

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Ugchen
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Beitrag von Ugchen »

Da stimme ich Riotstarter 100% zu.

Ein solides WW2-Spiel macht mir 10000x mehr Spaß als ein Moderner-Krieg-Spiel.
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senseman16
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Beitrag von senseman16 »

Ugchen hat geschrieben:Da stimme ich Riotstarter 100% zu.

Ein solides WW2-Spiel macht mir 10000x mehr Spaß als ein Moderner-Krieg-Spiel.
DITO 8O

aber das macht keiner mehr!

wie gesagt....entweder remake oder wieder zurück in die alten hufen!

tät glaub ich mal ganz gut !!!
[IMG]http://i34.tinypic.com/2hz76u1.jpg[/IMG]
Riotst@rter
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Beitrag von Riotst@rter »

Dass sowas keiner mehr entwickelt zeigt diese Phantasielosigkeit ja nur noch deutlicher...ich finde außerdem, bei guter Umsetzung kann man Spiele in der Gegenwart nur bedingt mit WW2-Spielen vergleichen. Vor 70 Jahren kamen nunmal andere Taktiken zum Einsatz, ein Panzer wurde auch schonmal zu Fuß mit Wurfminen gesprengt, und nicht als Ziel markiert und dann eben einfach eine A10 gerufen, um ihn plattzumachen.

Aber was wir in unserer Shooterkultur allgemein erleben, schreit zum Himmel, entweder man bekommt seichte, einseitige Kost vorgesetzt, oder irgendjemand hat in seine Engine etwas ganz tolles, neues eingebaut, was in dem Spiel dann bis zum Verrecken ausgereizt wird, ich denke dabei an die Flammenwerfer in CoD-WaW oder die zerstörbare Umgebung in BF-BC2.
Ich kann nicht sagen, dass ich entweder modernen Krieg oder historische Szenarien mehr oder weniger mag. Das ist alles ne Sache der Laune. Das wichtige dabei, ist die Umsetzung....und bitte: DIFFERENZIERTHEIT! Spätestens seit dem Irak-Krieg ist es einfach out, ständig Amerikaner zu spielen und diese sowohl in der Gegenwart als auch in der Geschichte ohne jede Schmach als "die Guten" hinzustellen...ich kann es ja bedingt nachvollziehen dass man im WW2 niemanden einen Nazisoldaten spielen lässt, aber...........

-Warum gab es nach MoH-AA nie wieder ein Spiel was die Sabotage-Elemente noch viel weiter ausgereizt hat? Selbst was große Schlachten angeht, lief so viel mehr, als nur der ewig reproduzierte Run auf Berlin.

-Warum bricht man sich in CoD-Black Ops einen mit der Story ab, um den Erzkommunisten Viktor Reznov zu den Amis desertieren zu lassen, anstatt zwei miteinander zusammenhängende Kampagnen zu bringen, eine SOG-Kampagne und eine in der russischen Specnaz, wo man ihn genauso hätte auftauchen lassen können.

-Warum gab es noch nie ein Vietnam-Spiel auf der Seite des Vietcong? Da müsste man direkt mal sein Hirn benutzen statt einfach mit einer M60 alles plattzuballern. EIn ehrlicher Mensch gesteht sich doch ein, dass es im Krieg keine "Guten" und "Bösen" gibt, das heißt dann auch, dass man meistens beide Seiten umsetzen kann.

-Warum hat sich MW2 echt nicht getraut, ehrlich zu sein, und die Gegner in den letzten Levels mit normalen US Ranger-Uniformen zu bestücken. Nein, da musste eine ominöse "Shadow-Company" her, damit dem Spieler nicht zugemutet wird, auf amerikanische Armee zu schießen.

-Warum gibt es allgemein kaum noch Shooter auf dem Markt, die Gebrauch von den Dingen machen, die vor paar Jahren mal als der neue Standard galten. Beispielsweise steckt so viel Potenzial in der Physik- und Grafikengine, die in Far Cry 2 benutzt wurde. Zumindest was Optik und Physik angeht hatte ich bei dem Spiel mal wieder das Gefühl von technischem Fortschritt, der Rest war....naja....mittelmäßig......
Man stelle sich mit diesen Effekten doch mal ein Vietnam-Szenario vor.....
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Scorcher24_
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Beitrag von Scorcher24_ »

Ich würde es schon begrüßen wenn aktuelle Shooter sich wieder mehr auf das konzentrieren, was sie sind und man auch mal wieder als 1 Mann Armee durch die Gegend ziehen kann. Mir hat Singularity weit mehr Spaß gemacht als Mw1 und wahrscheinlich mehr als MoH mir bieten könnte. Ich habs nicht, kanns nicht beurteilen.

Aber um ehrlich zu sein: Ich kann das Setting WW2 nicht mehr sehen. Wenn ich noch einen WW2 Shooter spielen muss, werd ich auf die Tastatur kotzen. Das ist einfach ausgelutscht. Saboteur, respektive R.U.S.E. war mein letztes WW2 Game und das bleibt auch so.

Vietnam.. naja finde ich nicht so prickelnd. Wenns gut umgesetzt ist ja, so wie das Spiel "Vietnam" obwohl mir da zuviel Tunnelgekrieche dabei war.

Ich persönlich hätte mal wieder am liebsten ein Spiel wie Mercenaries, nur in schön. Just Cause ist zwar ganz nice aber ist mir ein wenig zu actionlastig (macht aber trotzdem Spaß nichtsdestotrotz).

Als Setting fände ich auch mal kleinere Konflikte wie Falklandinseln toll. Oder einfach mal wieder ein Agenten-Shooter mit einer fiktiven Story etc.

Oder, ums mit Jörgs Worten zu sagen: Nen Waffenporno ohne viel Gedöns den man nicht in 5h durch hat.

Ideal:
Die Engine von BC2 mit dem Gameplay von Singularity und einer episch inszenierten Story ala Infinity Ward in einem fiktiven Setting.. :P
rya.
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Bobby_R
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Beitrag von Bobby_R »

Was ich an WW Shooten toll finde... den Wiedererkennungswert! Gut, ich würde vermutlich auch ein GTA: Berlin bevorzugen. Aber damals vom Schloss Wolf runterzukommen, in die Dörfchen zu gelangen, durch ländliche Wälder zu streifen... das hat einfach was. Was ich auch mordsstark fand... die Alptraum Szenen in Darkness. WWI und so... (:
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Provo
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Beitrag von Provo »

Ich höre mir heute noch sehr oft den Soundtrack von Medal of Honor (PS) an.
Das Spiel war damals was echt neues für mich und so spannend und fesselnd.
Gegen Ende hin auch hammerschwer (Schweres Wasser Fabrik und Das Bergwerk)
Oder die Undercover Mission im Bahnhof "Ihre Papiere bitte"
Dann diese unglaubliche Detailverliebtheit mit Propaganda an den Wänden und Lautsprecherdurchsagen ("Oberst Müller bitte blablabla) die auf dich reagieren, die blöden Kommentare deiner gegner "Achtung Ami"
Ich liebe Medal of Honor.
Auch im Multiplayer echt stark, diese vielen lustigen Charaktere (Raptor, Churchill, Oberst Müller die fette Sau :D ) haben uns so manchen Zocknachmittag beschert.

Der Nachfolger, MoH Underground, war dann schon wieder nicht so gut.

Die ganzen PC Nachfolger waren dann wieder ne ganz andere Richtung, weg von diesem One man Army Ding hin zu nem realistischeren Kriegsshooter. Gefällt mir nicht wirklich, macht zwar auch Spaß aber wird mir nicht mehr den Spaß bringen den mir damals der erste Teil gebracht hat.
N Remake des ersten Teils wäre allerdings echt saucool.
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senseman16
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Beitrag von senseman16 »

Provo hat geschrieben:Ich höre mir heute noch sehr oft den Soundtrack von Medal of Honor (PS) an.
Das Spiel war damals was echt neues für mich und so spannend und fesselnd.
Gegen Ende hin auch hammerschwer (Schweres Wasser Fabrik und Das Bergwerk)
Oder die Undercover Mission im Bahnhof "Ihre Papiere bitte"
Dann diese unglaubliche Detailverliebtheit mit Propaganda an den Wänden und Lautsprecherdurchsagen ("Oberst Müller bitte blablabla) die auf dich reagieren, die blöden Kommentare deiner gegner "Achtung Ami"
Ich liebe Medal of Honor.
Auch im Multiplayer echt stark, diese vielen lustigen Charaktere (Raptor, Churchill, Oberst Müller die fette Sau :D ) haben uns so manchen Zocknachmittag beschert.

Der Nachfolger, MoH Underground, war dann schon wieder nicht so gut.

Die ganzen PC Nachfolger waren dann wieder ne ganz andere Richtung, weg von diesem One man Army Ding hin zu nem realistischeren Kriegsshooter. Gefällt mir nicht wirklich, macht zwar auch Spaß aber wird mir nicht mehr den Spaß bringen den mir damals der erste Teil gebracht hat.
N Remake des ersten Teils wäre allerdings echt saucool.
nach dem neuen MoH müssten die echt mal ein remake machen!

also ein remake über ein spiel was so gut wie jedem gefällt ist nicht verkehrt.

aber wer macht das schon ?!
jeder will mit der zeit gehen und seine konkurenten plat machen!

das ist keine,, ich will meinen fans und spielern was tolles bieten''
das ist eher ein,, ich will besser wie die konkurenz sein und mehr verkaufszahln haben'' wir sind zweite reihe mehr nicht!

würden wir mal alle das mundwerk aufmachen und mal was dagegen sagen würden die vllt wieder klaren kopf bekommen!

d.h die spiele nicht kaufen z.b xD^^
leider gibt es genug fanboy dene alles gefällt was da kommt !!!

naja sehen wir mal wie das weiter geht!

manche entwickler können sich halten!
aber die meisten berühmtesten die man so kennt kaken ab... siehe EA r.i.p
[IMG]http://i34.tinypic.com/2hz76u1.jpg[/IMG]
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breakibuu
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Beitrag von breakibuu »

Riotst@rter hat geschrieben: -Warum hat sich MW2 echt nicht getraut, ehrlich zu sein, und die Gegner in den letzten Levels mit normalen US Ranger-Uniformen zu bestücken. Nein, da musste eine ominöse "Shadow-Company" her, damit dem Spieler nicht zugemutet wird, auf amerikanische Armee zu schießen.
Das is ja nich der einzige Punkt in der Infinity Ward nicht mutig genug war mal Klartext zu sprechen, bzw. du zeigen.

Es wird nicht ein einziges mal erwähnt, dass gerade der Dritte Weltkrieg ausgebrochen is. Wenn man nur das Spiel an sich betrachtet, wirkt es eher so als hätten Terroristen Washington besetzt.
Davon mal abgesehen, die Russen stehen in Washington und es fliegen keine Nukes? Und generell, warum sehen die russischen Soldaten aus wie Paintballspieler? Selbst die Taliban sehen im Spiel mehr nach einer Armee aus, als es die Russen tun.

Wenn der elende Dritte Weltkrieg ausbricht, dann sollen sich NATO- und russische Truppen in den nuklearen Überbleibseln von Berlin mit 3000 Panzern auf jeder Seite und 50.000 Infanteristen bekämpfen. Hubschrauber und Flugzeuge fliegen im Sekundentakt übers Schlachfeld. Stalingrad und der D-Day sollten ein Kinderspielplatz gegen den Dritten Weltkrieg sein
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