Sir Richfield hat geschrieben: ↑23.11.2017 11:01(Und ja, das gilt auch für jedes 7. Ei.)
Und auch für TCGs ABER - und jetzt kommt ein Punkt, welchen viele oft zu vergessen scheinen - TCGs werden zum Beispiel bereits reguliert.
Die Angaben, mit welcher Wahrscheinlichkeit es welche Karte gibt, stehen nicht ohne Grund auf den Packs bzw. der Packung des Displays (ich weiß nicht, ob das der gängige Begriff ist, in Yu Gi Oh wurden die Boxen, in welcher sich alle Karten-Packs innerhalb einer Pack-Reihe befanden, Display gennant, man konnte sich also immer einzeln Packs oder gleich das ganze Display kaufen).
Hier wird also ganz deutlich auf die Gefahren hingewiesen, man erkennt, dass es eine Karte mit silbernem Schriftzug zu der und der wahrscheinlichkeit und eine Karte mit Glitzerbild zu dieser und jener Wahrscheinlichkeit gibt.
Und genau solch eine Regelung fehlt für Lootboxen, ich für meinen Teil verlange kein generelles Verbot (auch wenn ich finde, dass Lootboxen in Single Player Games nichts zu suchen haben), jedoch verlange ich eine deutliche Kennzeichnung und Hinweise zur Gefahrenlage.
Über alles, sei es Geld, Gegenstände oder virtuelle Güter.
kannst du mal einen passenden gesetzestext posten?
Ich bezog mich rein auf die Definition des Wortes, unabhängig der Gesetze.
damit sind wir wieder bei der banalen antwort, dass eine lootbox "etwas" droppt und kein verlust entsteht. ob dir das als begründung ausreicht ist irrelevant.
Du hast zwei wichtige Passagen übersehen, zum einen "keine Begriffsbestimmung" und zum anderen "nach einhelliger Auffassung".
Hier ist rein gar nichts definiert, der eine Richter könnte so und der andere könnte dann so entscheiden, die gesetzliche Definition ist derart schwammig, dass neue gesetzliche Definitionen hergehören und diese würde in meinen Augen auch Lootboxen beinhalten.
Das Ganze gehört generalübeholt und die Kontroverse rund um die Lootboxen ist der perfekte Wegbereiter dafür.
Übrigens lässt sich vortrefflich darüber streiten, ob ein Verlust entsteht oder nicht, denn wenn ich fünf Euro für eine Lootbox ausgebe und am Ende nur ein billiges Färbemittel bekomme, habe ich einen finanziellen Verlust, ein Verlust wäre in meinen Augen also definitiv vorhanden, wenn auch nicht in dem Sinne, wie es Deiner Argumentation zuträglich wäre.
fazit: hört auf über glücksspiel zu lamentieren und macht konstruktive vorschläge explizit für den umgang mit lootboxen, mta's und dergleichen um den grauen sumpf der gier im sinne des verbrauchers zu regulieren.
Habe ich innerhalb dieses Kommentars getan, ich wäre für eine Kennzeichnung von Lootboxen und Hinweise zum Suchtpotenzial, gegebenenfalls auch für ein Mindestalter.