Für mich gehts mittlerweile darum, das die Entwickler/Publisher Psycho-Manipulation betreiben um mehr Geld zu bekommen. Siehe Beitrag von mir weiter oben.
Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
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Doc Angelo
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
- matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Ja, dieses Patent ist mies... Kann man nicht anders bezeichnen.Doc Angelo hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:10Für mich gehts mittlerweile darum, das die Entwickler/Publisher Psycho-Manipulation betreiben um mehr Geld zu bekommen. Siehe Beitrag von mir weiter oben.
Aber angeblich wird es noch nicht verwendet. Und mit ein bisschen Glück, traut man sich das nun auch nicht mehr, nachdem es bekannt geworden ist...
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Lootboxen sind schon aufgrund der bloßen RNG-Mechanik des Ganzen ein Skandal für mich. Das ist nichts anderes als ne Slot-Maschine. Und die zielen primär auf Minderjährige! Ist vollkommen egal ob kosmetisch oder nicht. (Visuelles gehört zu einen Videospiel! Wieso das immer als OK betrachtet wird ergibt sich mir nicht. Wie viele Leute wählen in Multiplayer Charaktere nur weil sie cool aussehen? Und es sind immer noch Kinder die davor sitzen!)matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:56Scorplian190 hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:44 Lootboxen sind scheiße!
Egal ob mit Echt-Geld oder Ingame-Geld, nur Kosmetik-Stuff oder Spielrelevantes![]()
Für mich sind die Lootboxen einer der grausigsten Ideen die jemals in Videospielen entstanden sind.
Die Abschwächung ist nett, aber löst meinen Frust über das Spiel nicht.![]()
Aber ganz ehrlich:
So langsam verstehe ich die Kritik hinter den Lootboxen nicht mehr:
Geht es nun um das Konstrukt Loot-Box an sich?
Oder geht es nur um die mit Echtgeld kaufbaren Lootboxen (da P2Win)?
Oder geht es gar um Progress-Systeme im Allgemeinen?
@Scorplian190: Die Frage geht nicht an dich direkt. Nur dein Post dient als Aufhänger.
Wie soll sich die Spielerschaft als harte Front gegen die Industrie stellen, wenn man sich untereinander im kleineren Kreis nicht mal einig ist, was es nun genau zu erreichen gilt?
Man hätte Lootboxen schon bei Blizzard zum No Go machen müssen, aber Corporate-Sprechrohre wie Total Biscuit nannten es sogar “Pro-Konsumer“. Tja, irgendwer muss ja den neuen 5000£ PC bezahlen. Das oder er ist einfach der größte Blizzard-Fanboy ever. Leute wie Jim Sterling (oft genug ne Dramaqueen) haben zurecht damals darauf aufmerksam gemacht, wenn man dies jetzt durchgehen ließe würden sich die Publisher nicht den kleinen Finger nehmen, sondern die Ganze Körperhälfte. Aber he ist ja Blizzard. Overwatch war übrigens ein Vollpreisspiel. Wenigsten hab ich bei normalen DLC, so beschissen diese auch sind, die Gewissheit was ich bekomme.
- Scorplian
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Also ich mag sie halt wirklich an sich schon nicht. Ich finde die Dinger einfach demotivierend...matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:56Aber ganz ehrlich:ShowScorplian190 hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:44 Lootboxen sind scheiße!
Egal ob mit Echt-Geld oder Ingame-Geld, nur Kosmetik-Stuff oder Spielrelevantes![]()
Für mich sind die Lootboxen einer der grausigsten Ideen die jemals in Videospielen entstanden sind.
Die Abschwächung ist nett, aber löst meinen Frust über das Spiel nicht.![]()
So langsam verstehe ich die Kritik hinter den Lootboxen nicht mehr:
Geht es nun um das Konstrukt Loot-Box an sich?
Oder geht es nur um die mit Echtgeld kaufbaren Lootboxen (da P2Win)?
Oder geht es gar um Progress-Systeme im Allgemeinen?
@Scorplian190: Die Frage geht nicht an dich direkt. Nur dein Post dient als Aufhänger.
Wie soll sich die Spielerschaft als harte Front gegen die Industrie stellen, wenn man sich untereinander im kleineren Kreis nicht mal einig ist, was es nun genau zu erreichen gilt?
Ich öffne so ne Box und 90% darin ist einfach Mist, und wenn dann mal was interessantes kommt, dann ist es oftmals nicht für die Charaktere die mich interessieren.
Am liebsten sind mir währungsunabhängige Freischaltbedingungen, da hab ich dann auch ein Ziel vor Augen, das mir Spaß bereitet!
Das mit dem Echt-Geld setzt für mich halt nur noch einen drauf, aber ich kann es ignorieren.
Progress-Systeme (du meinst mit Leistungsverbesserung für Charaktere, oder?) finde ich auch schon generell dumm, da ich normalerweise ein Beat'emUp-Spieler bin worin (normalerweise) keine Verbesserungen für Charaktere existieren.
Aber SWBF2 hat für mich noch einen viel massiveren Kritik-Punkt. Was ich schon erstaunlich finde bei meiner Einstellung zu den Lootboxen
- Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Deine Meinung ist also "richtig"? Aha.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:09Und das ist dann eben deine Meinung...Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:55ShowDeine Meinung.
Da ein Verbraucherboykott um Anbieter zu Verhaltensänderungen zu zwingen (um den es hier geht) ein wirtschaftliches Handlungsinstrument ist, geht es ausschließlich um die wirtschaftliche Komponente: Umsatz des Anbieters oder nicht, Kauf oder Nichtkauf. Weiteres kommt beim Anbieter nicht an.
Somit wäre es lt. deiner Logik egal, dass ich ein zu boykottierendes Spiel spiele, solange ich es nicht bezahle (und es auch nicht illegal beschaffe)? Somit müsste ich doch aber ausnutzen, dass jemand nicht boykottiert hat... Und zeige ganz nebenbei, dass ich eben doch nicht in der Lage war zu verzichten...
Nee. Wenn Boykott, dann richtig. Oder man kann es gleich sein lassen...
Aber daran merkt mein eine gewisse pragmatische Grundeinstellung: "Solange es meinem Vorteil gereicht..."
Den Publishern wird sowas aber vorgehalten...
Der Boykott ist eine Kommunikationsform mit dem Publisher, ein wirtschaftliches Handlungsinstrument und nicht in erster Linie ein selbstkasteiender Verzicht. Es geht darum, dem Publisher im Rahmen der Möglichkeiten als Einzelner die Nachricht zukommen zu lassen, dass sein Anbieterverhalten nicht ok ist, also durch Nichtkauf sanktioniert wird.
Sofern im Umfeld jedoch jemand das Spiel hat (konsequenterweise sollte man diesen jemand, wenn man ausreichend sozialen Kontakt zu diesem pflegt, vorher jedoch zumindest bei Gelegenheit auch um Boykott seinerseits gebeten haben), spricht nichts dagegen das zu spielen, denn dadurch wird der Boykott nicht sabotiert. Es geht nicht darum, auf das Spielen des Spiels zu verzichten, sondern auf den Kauf. Ein Boykott ist etwas Wirtschaftliches.
Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt.
Warum du aus einem Boykott anstatt eines wirtschaftlichen Handlungsinstrument nun ein nahezu metaphysisches selbstzentriertes Fasten machen willst, erschließt sich mir nicht. Aber gut, deine Ansicht scheint ja die richtige zu sein, also handhabe das wie du willst.
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Doc Angelo
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Was sollte mich dazu veranlassen zu glauben, das sie etwas nicht verwenden was praktisch nicht nachweisbar ist? Für die Leute die sowas entscheiden gibt es die Frage "Sollten wir das tun?" nicht. Für die gibt es nur die Frage: "Wieviel Geld können wir damit machen?" Klar: Wenn man plötzlich unverwundbar ist nach einem Kauf, dann fällt das vielen sofort auf. Was macht man? Eine Risiko-Analyse, unterstützt von den gleichen Psychologen die das System mit entworfen haben. Dann findet man ein gewisses Level an Manipulation, so das dem Spieler nichts auffällt, er aber trotzdem einen kleinen Vorteil im Spiel hat. Wie gesagt, bei denen gehts wirklich nur um Geld.
- matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Deine Argumentation ist recht eigenwillig.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:37ShowDeine Meinung ist also "richtig"? Aha.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:09ShowUnd das ist dann eben deine Meinung...Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 15:55Show
Deine Meinung.
Da ein Verbraucherboykott um Anbieter zu Verhaltensänderungen zu zwingen (um den es hier geht) ein wirtschaftliches Handlungsinstrument ist, geht es ausschließlich um die wirtschaftliche Komponente: Umsatz des Anbieters oder nicht, Kauf oder Nichtkauf. Weiteres kommt beim Anbieter nicht an.
Somit wäre es lt. deiner Logik egal, dass ich ein zu boykottierendes Spiel spiele, solange ich es nicht bezahle (und es auch nicht illegal beschaffe)? Somit müsste ich doch aber ausnutzen, dass jemand nicht boykottiert hat... Und zeige ganz nebenbei, dass ich eben doch nicht in der Lage war zu verzichten...
Nee. Wenn Boykott, dann richtig. Oder man kann es gleich sein lassen...
Aber daran merkt mein eine gewisse pragmatische Grundeinstellung: "Solange es meinem Vorteil gereicht..."
Den Publishern wird sowas aber vorgehalten...
Der Boykott ist eine Kommunikationsform mit dem Publisher, ein wirtschaftliches Handlungsinstrument und nicht in erster Linie ein selbstkasteiender Verzicht. Es geht darum, dem Publisher im Rahmen der Möglichkeiten als Einzelner die Nachricht zukommen zu lassen, dass sein Anbieterverhalten nicht ok ist, also durch Nichtkauf sanktioniert wird.
Sofern im Umfeld jedoch jemand das Spiel hat (konsequenterweise sollte man diesen jemand, wenn man ausreichend sozialen Kontakt zu diesem pflegt, vorher jedoch zumindest bei Gelegenheit auch um Boykott seinerseits gebeten haben), spricht nichts dagegen das zu spielen, denn dadurch wird der Boykott nicht sabotiert. Es geht nicht darum, auf das Spielen des Spiels zu verzichten, sondern auf den Kauf. Ein Boykott ist etwas Wirtschaftliches.
Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt.
Warum du aus einem Boykott anstatt eines wirtschaftlichen Handlungsinstrument nun ein nahezu metaphysisches selbstzentriertes Fasten machen willst, erschließt sich mir nicht. Aber gut, deine Ansicht scheint ja die richtige zu sein, also handhabe das wie du willst.
Ich sage nicht, dass meine Interpretation von Boykott richtig ist (oder deine falsch), nur sehe ich das anders wie du. Wer nun Recht hat, steht irgendwoanders.
Das es bei einem Boykott in erster Linie um den Nichtkauf geht, sollte klar sein. Aber es fühlt sich für mich falsch an, etwas zu boykottieren und dennoch zu nutzen... Das ist aber eventuell auch meine eigene Befindlichkeit.
Aber stimmt schon: Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt. Und wenn ich ein Spiel boykottiere, dennoch spiele und Lootboxen öffne... Auch dann kommt etwas beim Publisher an.
- Wigggenz
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Meine Argumentation ist nicht eigenwillig. Im Gegensatz zu deiner auf Befindlichkeiten und "falsch anfühlen" basierenden Argumentation nähere ich mich dem Boykott lediglich auf der wirtschaftlichen Ebene nähere, während du ihm aber noch eine emotional-moralisierende Ebene hinzufügen möchtest. Demnach ist deine Argumentation hier die Eigenwillige weniger Sachliche.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:54Deine Argumentation ist recht eigenwillig.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:37ShowDeine Meinung ist also "richtig"? Aha.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:09Show
Und das ist dann eben deine Meinung...
Somit wäre es lt. deiner Logik egal, dass ich ein zu boykottierendes Spiel spiele, solange ich es nicht bezahle (und es auch nicht illegal beschaffe)? Somit müsste ich doch aber ausnutzen, dass jemand nicht boykottiert hat... Und zeige ganz nebenbei, dass ich eben doch nicht in der Lage war zu verzichten...
Nee. Wenn Boykott, dann richtig. Oder man kann es gleich sein lassen...
Aber daran merkt mein eine gewisse pragmatische Grundeinstellung: "Solange es meinem Vorteil gereicht..."
Den Publishern wird sowas aber vorgehalten...
Der Boykott ist eine Kommunikationsform mit dem Publisher, ein wirtschaftliches Handlungsinstrument und nicht in erster Linie ein selbstkasteiender Verzicht. Es geht darum, dem Publisher im Rahmen der Möglichkeiten als Einzelner die Nachricht zukommen zu lassen, dass sein Anbieterverhalten nicht ok ist, also durch Nichtkauf sanktioniert wird.
Sofern im Umfeld jedoch jemand das Spiel hat (konsequenterweise sollte man diesen jemand, wenn man ausreichend sozialen Kontakt zu diesem pflegt, vorher jedoch zumindest bei Gelegenheit auch um Boykott seinerseits gebeten haben), spricht nichts dagegen das zu spielen, denn dadurch wird der Boykott nicht sabotiert. Es geht nicht darum, auf das Spielen des Spiels zu verzichten, sondern auf den Kauf. Ein Boykott ist etwas Wirtschaftliches.
Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt.
Warum du aus einem Boykott anstatt eines wirtschaftlichen Handlungsinstrument nun ein nahezu metaphysisches selbstzentriertes Fasten machen willst, erschließt sich mir nicht. Aber gut, deine Ansicht scheint ja die richtige zu sein, also handhabe das wie du willst.
Ich sage nicht, dass meine Interpretation von Boykott richtig ist (oder deine falsch), nur sehe ich das anders wie du. Wer nun Recht hat, steht irgendwoanders.
Das es bei einem Boykott in erster Linie um den Nichtkauf geht, sollte klar sein. Aber es fühlt sich für mich falsch an, etwas zu boykottieren und dennoch zu nutzen... Das ist aber eventuell auch meine eigene Befindlichkeit.
Aber stimmt schon: Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt. Und wenn ich ein Spiel boykottiere, dennoch spiele und Lootboxen öffne... Auch dann kommt etwas beim Publisher an.
Äh, ja Lootboxen zu kaufen wäre ja auch schön dämlich und würde den eigenen Boykott sabotieren.
Falls es um so oder so ausgeschüttete Lootboxen geht: der Publisher kann doch nicht sehen, ob der Käufer oder dessen boykottierender Bekannter die Lootbox öffnet. Geöffnet wird sie so oder so. Das Verhalten des boykottierenden Nichtkäufers beeinflusst den Publisher in diesem Fall also überhaupt nicht.
- matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Dann steige ich an dem Punkt aus. Ich glaube nicht, dass es zu irgendwas positiven führt, weiterhin mit dir zu schreiben.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:03ShowMeine Argumentation ist nicht eigenwillig. Im Gegensatz zu deiner auf Befindlichkeiten und "falsch anfühlen" basierenden Argumentation nähere ich mich dem Boykott lediglich auf der wirtschaftlichen Ebene nähere, während du ihm aber noch eine emotional-moralisierende Ebene hinzufügen möchtest. Demnach ist deine Argumentation hier die Eigenwillige weniger Sachliche.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:54ShowDeine Argumentation ist recht eigenwillig.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:37Show
Deine Meinung ist also "richtig"? Aha.
Der Boykott ist eine Kommunikationsform mit dem Publisher, ein wirtschaftliches Handlungsinstrument und nicht in erster Linie ein selbstkasteiender Verzicht. Es geht darum, dem Publisher im Rahmen der Möglichkeiten als Einzelner die Nachricht zukommen zu lassen, dass sein Anbieterverhalten nicht ok ist, also durch Nichtkauf sanktioniert wird.
Sofern im Umfeld jedoch jemand das Spiel hat (konsequenterweise sollte man diesen jemand, wenn man ausreichend sozialen Kontakt zu diesem pflegt, vorher jedoch zumindest bei Gelegenheit auch um Boykott seinerseits gebeten haben), spricht nichts dagegen das zu spielen, denn dadurch wird der Boykott nicht sabotiert. Es geht nicht darum, auf das Spielen des Spiels zu verzichten, sondern auf den Kauf. Ein Boykott ist etwas Wirtschaftliches.
Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt.
Warum du aus einem Boykott anstatt eines wirtschaftlichen Handlungsinstrument nun ein nahezu metaphysisches selbstzentriertes Fasten machen willst, erschließt sich mir nicht. Aber gut, deine Ansicht scheint ja die richtige zu sein, also handhabe das wie du willst.
Ich sage nicht, dass meine Interpretation von Boykott richtig ist (oder deine falsch), nur sehe ich das anders wie du. Wer nun Recht hat, steht irgendwoanders.
Das es bei einem Boykott in erster Linie um den Nichtkauf geht, sollte klar sein. Aber es fühlt sich für mich falsch an, etwas zu boykottieren und dennoch zu nutzen... Das ist aber eventuell auch meine eigene Befindlichkeit.
Aber stimmt schon: Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt. Und wenn ich ein Spiel boykottiere, dennoch spiele und Lootboxen öffne... Auch dann kommt etwas beim Publisher an.
Äh, ja Lootboxen zu kaufen wäre ja auch schön dämlich und würde den eigenen Boykott sabotieren.
Falls es um so oder so ausgeschüttete Lootboxen geht: der Publisher kann doch nicht sehen, ob der Käufer oder dessen boykottierender Bekannter die Lootbox öffnet. Geöffnet wird sie so oder so. Das Verhalten des boykottierenden Nichtkäufers beeinflusst den Publisher in diesem Fall also überhaupt nicht.
Du hast aus meiner Sicht eine sehr eigenwillige Sicht der Dinge. Alles wird so gedreht wie es dir passt. Wenn dir was nicht passt, wird es für die eigene Argumentation zurechtgerückt.
Somit muss ich leider davon ausgehen, dass du an einer ernst gemeinten Diskussion nicht interessiert bist.
Bleibt mir also nur, dir zu deiner selbst auferlegten Opferrolle zu gratulieren. Um es mit deinen Worten aus den Anfängen des Thread zu sagen: "Heul" dich weiter aus. Vielleicht bringt es dir ja was.
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Derjenige, der dem Boykott überhaupt nicht wesenseigene Eigenschaften bzw. Voraussetzungen zuschreiben will (und die so von ihm definierte Form des Boykotts gleichzeitig als die "Richtige" bezeichnet), beschwert sich darüber, dass andere etwas "drehen" oder "zurechtrücken".matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:14Dann steige ich an dem Punkt aus. Ich glaube nicht, dass es zu irgendwas positiven führt, weiterhin mit dir zu schreiben.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:03ShowMeine Argumentation ist nicht eigenwillig. Im Gegensatz zu deiner auf Befindlichkeiten und "falsch anfühlen" basierenden Argumentation nähere ich mich dem Boykott lediglich auf der wirtschaftlichen Ebene nähere, während du ihm aber noch eine emotional-moralisierende Ebene hinzufügen möchtest. Demnach ist deine Argumentation hier die Eigenwillige weniger Sachliche.matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:54Show
Deine Argumentation ist recht eigenwillig.
Ich sage nicht, dass meine Interpretation von Boykott richtig ist (oder deine falsch), nur sehe ich das anders wie du. Wer nun Recht hat, steht irgendwoanders.
Das es bei einem Boykott in erster Linie um den Nichtkauf geht, sollte klar sein. Aber es fühlt sich für mich falsch an, etwas zu boykottieren und dennoch zu nutzen... Das ist aber eventuell auch meine eigene Befindlichkeit.
Aber stimmt schon: Entscheidend ist, was beim Publisher ankommt. Und wenn ich ein Spiel boykottiere, dennoch spiele und Lootboxen öffne... Auch dann kommt etwas beim Publisher an.
Äh, ja Lootboxen zu kaufen wäre ja auch schön dämlich und würde den eigenen Boykott sabotieren.
Falls es um so oder so ausgeschüttete Lootboxen geht: der Publisher kann doch nicht sehen, ob der Käufer oder dessen boykottierender Bekannter die Lootbox öffnet. Geöffnet wird sie so oder so. Das Verhalten des boykottierenden Nichtkäufers beeinflusst den Publisher in diesem Fall also überhaupt nicht.
Du hast aus meiner Sicht eine sehr eigenwillige Sicht der Dinge. Alles wird so gedreht wie es dir passt. Wenn dir was nicht passt, wird es für die eigene Argumentation zurechtgerückt.
Somit muss ich leider davon ausgehen, dass du an einer ernst gemeinten Diskussion nicht interessiert bist.
Bleibt mir also nur, dir zu deiner selbst auferlegten Opferrolle zu gratulieren. Um es mit deinen Worten aus den Anfängen des Thread zu sagen: "Heul" dich weiter aus. Vielleicht bringt es dir ja was.![]()
Kurios. In dem Sinne auch verständlich, dass hier nach einem vermeintlich gesichtswahrenden Ausweg gesucht wird, wenn einem die Sachargumente schlicht ausgehen.
Ebenfalls witzige Randnotiz:
Andere mit "Heul dich aus!" abwimmeln, andere fälschlicherweise der Unsachlichkeit bezichtigen, und sich verziehen, und dann Anderen das Selbstauferlegen Opferrolle andichten. Die Ironie.
- matzab83
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Nee, nur Feierabend und kein Bock mehr.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:19Derjenige, der dem Boykott überhaupt nicht wesenseigene Eigenschaften bzw. Voraussetzungen zuschreiben will (und die so von ihm definierte Form des Boykotts gleichzeitig als die "Richtige" bezeichnet), beschwert sich darüber, dass andere etwas "drehen" oder "zurechtrücken".matzab83 hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:14Dann steige ich an dem Punkt aus. Ich glaube nicht, dass es zu irgendwas positiven führt, weiterhin mit dir zu schreiben.Wigggenz hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:03Show
Meine Argumentation ist nicht eigenwillig. Im Gegensatz zu deiner auf Befindlichkeiten und "falsch anfühlen" basierenden Argumentation nähere ich mich dem Boykott lediglich auf der wirtschaftlichen Ebene nähere, während du ihm aber noch eine emotional-moralisierende Ebene hinzufügen möchtest. Demnach ist deine Argumentation hier die Eigenwillige weniger Sachliche.
Äh, ja Lootboxen zu kaufen wäre ja auch schön dämlich und würde den eigenen Boykott sabotieren.
Falls es um so oder so ausgeschüttete Lootboxen geht: der Publisher kann doch nicht sehen, ob der Käufer oder dessen boykottierender Bekannter die Lootbox öffnet. Geöffnet wird sie so oder so. Das Verhalten des boykottierenden Nichtkäufers beeinflusst den Publisher in diesem Fall also überhaupt nicht.
Du hast aus meiner Sicht eine sehr eigenwillige Sicht der Dinge. Alles wird so gedreht wie es dir passt. Wenn dir was nicht passt, wird es für die eigene Argumentation zurechtgerückt.
Somit muss ich leider davon ausgehen, dass du an einer ernst gemeinten Diskussion nicht interessiert bist.
Bleibt mir also nur, dir zu deiner selbst auferlegten Opferrolle zu gratulieren. Um es mit deinen Worten aus den Anfängen des Thread zu sagen: "Heul" dich weiter aus. Vielleicht bringt es dir ja was.![]()
Kurios. In dem Sinne auch verständlich, dass hier nach einem vermeintlich gesichtswahrenden Ausweg gesucht wird, wenn einem die Sachargumente schlicht ausgehen.
Ebenfalls witzige Randnotiz:
Andere mit "Heul dich aus!" abwimmeln, andere fälschlicherweise der Unsachlichkeit bezichtigen, und sich verziehen, und dann Anderen das Selbstauferlegen Opferrolle andichten. Die Ironie.
- schakal133.7
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Du weißt schon das so im allgemeinen die Werbung bzw. das Marketing funktioniert? Du wirst durchgehend manipuliert, damit Unternehmen mehr Geld aus dem einzelnen Konsumenten bekommen. Das nennt man Kapitalismus und darauf beruht auch die Spielebranche, auch schon vor 10-20 Jahren.Doc Angelo hat geschrieben: ↑02.11.2017 16:10Für mich gehts mittlerweile darum, das die Entwickler/Publisher Psycho-Manipulation betreiben um mehr Geld zu bekommen. Siehe Beitrag von mir weiter oben.
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Doc Angelo
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
...ich vermute Du hast den angesprochenen Beitrag nicht gelesen?schakal133.7 hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:48 Du weißt schon das so im allgemeinen die Werbung bzw. das Marketing funktioniert? Du wirst durchgehend manipuliert, damit Unternehmen mehr Geld aus dem einzelnen Konsumenten bekommen. Das nennt man Kapitalismus und darauf beruht auch die Spielebranche, auch schon vor 10-20 Jahren.
- schakal133.7
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Shame on me, so etwas passiert wenn man heimlich auf der Arbeit auf 4Players gehtDoc Angelo hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:53...ich vermute Du hast den angesprochenen Beitrag nicht gelesen?schakal133.7 hat geschrieben: ↑02.11.2017 17:48 Du weißt schon das so im allgemeinen die Werbung bzw. das Marketing funktioniert? Du wirst durchgehend manipuliert, damit Unternehmen mehr Geld aus dem einzelnen Konsumenten bekommen. Das nennt man Kapitalismus und darauf beruht auch die Spielebranche, auch schon vor 10-20 Jahren.
- Kobba
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Re: Star Wars Battlefront 2 - Nach Pay-to-Win-Vorwürfen: Weitere Änderungen an den Beutekisten angekündigt
Schlimm das man Elemente die man kreativ ins Spiel integrieren könnte, auf sowas unkreatives wie Loot Boxen auslagert, hat man als Entwickler keinen Stolz mehr? Wenn man in RPGs durch Ruinen streift und Kisten findet ist das ja eine Sache, eine ganz andere ist der lahme Scheiss der hier gemacht wird, vollkommen losgelöst vom eigentlichen Gameplay, das stinkt.
https://www.youtube.com/watch?v=8lp-MERd6BQ
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