Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryder), Lippensynchronität und mehr sollen verbessert werden

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Suckisuck
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von Suckisuck »

Bachstail hat geschrieben: 05.04.2017 20:29
Suckisuck hat geschrieben: 05.04.2017 20:18 Ich kann ja nur für mich sprechen. Aber ich hatte auf der ONE genau einen Bug in 60 Stunden Spielzeit welcher den Tod von Ryder zur Folge hatte. Ansonsten gab es nicht einen Bug der irgendwie das Gameplay beeinflusste.
Und ich glaube auch nicht das ich in 60 Stunden einfach nur Glück hatte.
Dies kann man aber nicht so pauschalisieren, ich kenne Leute, welche innerhalb von 20 Stunden bereits zig Bugs hatten, den einen trifft es stärker, den anderen nicht, einige sogar gar nicht.

Die Bugs exisiteren definitiv.
Das ist ja auch nicht im geringsten pauschalisiert, das ist meine Erfahrung. Das sollte man auch klar unterscheiden können. Ich hatte z.B. in Fallout 4 deutlich mehr Bugs, welche ein neu laden erforderlich machten. Da passierte das ungefähr 10 mal, das wichtige Questdinge einfach fehlten.
Ich sag nur, das ich bei MEA nicht mehr Bugs feststellen kann als bei manch anderem Titel
unknown_18
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von unknown_18 »

JoeCartoon hat geschrieben: 05.04.2017 19:12
Balmung hat geschrieben: 05.04.2017 18:10 Und wieso wir uns so darüber aufregen, die mehr Qualität für mehr Spaß wollen? Weil ihr mit eurem null Anspruch euren Qualitäts Anspruch uns aufdrängt, denn nach euch Schönrednern richtet sich die Gaming Industrie, denn ihr seid in der Überzahl. Und ihr mit eurem Anspruch zeigt uns die mehr wollen damit quasi den Mittelfinger. Wir haben unseren Spaß, wenn ihr euch der nicht reicht, euer Pech. Ja, unser Pech, weil wie gesagt ja die Gaming Branche nach uns richtet... eben nicht.
Ich verstehe worauf du hinaus willst, aber über Anspruch zu diskutieren bringt nichts. Ja, ME:A ist nicht sehr anspruchsvoll, aber dadurch spricht es die breite Masse besser an und obendrein sinken die Entwicklungskosten. Beide Lager können die Sichtweise des anderen nicht nachvollziehen und ergo die Problematik nur aus ihrer eigenen Sicht beurteilen.

Anspruchsvoller Spieler + anspruchsloses Spiel = miese Erfahrung, aber andersherum genauso. Im Falle von aktuellen AAA Videospielen bedeutet weniger Anspruch aus Sicht des Entwicklers sogar meist mehr Verkäufe. Die Bewertung hängt also von der Sichtweise ab, du versuchst jedoch anspruchslos = schlecht und anspruchsvoll = gut zu etablieren. Eine Sichtweise ist nicht "besser" als eine andere, sondern eben nur anders.
Ich meinte Qualitäts Anspruch, möglichst Bug frei, fertig entwickelt, nichts auf den letzten Drücker hingeschludert. Von Anspruch im Gameplay selbst rede ich noch nicht mal, das die Spiele da für die breite Masse immer mehr weichgespült werden, damit musste ich mich schon lange abfinden und damit kann ich mich auch arrangieren (siehe Horizon Zero Dawn). Aber die Software Qualität, das ist die Qualität mit der ich mich nicht abfinden will und bei der ich auch kein Verständnis habe, wenn Andere das schön reden.
Suckisuck hat geschrieben: 05.04.2017 21:53Ich sag nur, das ich bei MEA nicht mehr Bugs feststellen kann als bei manch anderem Titel
Und das macht es jetzt besser?

Das ist doch genau das was die großen Publisher wollen, uns Spieler daran gewöhnen solche verbugten Spiele zu spielen, uns damit zu sagen "das ist eben Standard". Das ist für die Publisher so rum billiger als ein Spiel anständig zu Ende zu entwickeln und ausgiebig zu testen, was eben Geld kostet, was man sich auf Kosten der Spieler lieber spart. Und diese Geiz ist geil Einstellung verteidigen die Spieler nun eben als "ist normal" oder noch schlimmer "in Spiel x war es viel schlimmer". Nichts von beidem macht es besser.

Das ist einfach eine sehr schlechte Art und Weise darauf zu gucken, es legitimiert lediglich das Vorgehen der Publisher/Entwickler auf eine sehr bequeme Art für diese. Leider haben die Unternehmen es aber längst geschafft dem Großteil einzureden diese Qualität und vor allem diese Patcherei nach Release, wäre heutzutage Standard und damit nichts worüber man sich aufregen müsste.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 05.04.2017 22:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von Imperator Palpatine »

Suckisuck hat geschrieben: 05.04.2017 21:53
Das ist ja auch nicht im geringsten pauschalisiert, das ist meine Erfahrung. Das sollte man auch klar unterscheiden können. Ich hatte z.B. in Fallout 4 deutlich mehr Bugs, welche ein neu laden erforderlich machten. Da passierte das ungefähr 10 mal, das wichtige Questdinge einfach fehlten.
Ich sag nur, das ich bei MEA nicht mehr Bugs feststellen kann als bei manch anderem Titel
Das mag sein aber es ist im Gesamtbild unbestreitbar dass im Querschnitt massive technische Probleme vorliegen die nun von Bioware/EA angegangen werden. Oder zumindest erst einmal angekündigt.

Und das ! geht einfach nicht trifft aber auf eine Kundschaft die in dieser masochistischen Form und Quantität schwerlich woanders zu finden ist. Und das alles trotz dutzender bis hunderten entsprechenden Vorerfahrungen auf die einfach nur durch schlichtes Abwarten reagiert werden könnte/sollte.

Stattdessen agieren viele wie Dory aus - na ja - " Findet Dory ".
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von unknown_18 »

Den Meisten scheint es schlicht scheiß egal zu sein ein verbuggtes unfertiges Spiel zu spielen. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Denn das es verbuggt und unfertig ist geben die Entwickler ja selbst zu, nämlich in dem sie es nachträglich fertig patchen.

Aber mir scheint die meisten Spieler wollen einfach nur Spaß haben, wirklich etwas an den Spielen liegt ihnen nicht, ansonsten würden sie für Software Qualität kämpfen.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von keldana »

Balmung hat geschrieben: 05.04.2017 22:06 Den Meisten scheint es schlicht scheiß egal zu sein ein verbuggtes unfertiges Spiel zu spielen. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären. Denn das es verbuggt und unfertig ist geben die Entwickler ja selbst zu, nämlich in dem sie es nachträglich fertig patchen.

Aber mir scheint die meisten Spieler wollen einfach nur Spaß haben, wirklich etwas an den Spielen liegt ihnen nicht, ansonsten würden sie für Software Qualität kämpfen.
Oder Sie haben einfach nur Glück. Wie ich z.B. der in den letzten Jahren 2 Spiele vorbestellt hat: Deus Ex - Mankind Divided (habs aber noch nicht angefangen und jetzt halt Mass Effect - Andromeda.

Und da ich diese riesigen Mengen an Bugs nicht habe, sehe ich für mich keinen Grund eine Konsequenz daraus zu ziehen. Aber brauche ich auch nicht, da ich normalerweise die Games eh erst bei Erreichen der 20 Euro Marke kaufe. Also vielleicht einfach mal nen Gang runter schalten und die Masse an Spielern nicht für total bescheuert halten.

Denn man sollte auch bedenken ... es gibt selten Zocker die wirklich ALLES vorbestellen. Also wenn jetzt einige Gamer wegen ME:A eine Konsequenz ziehen, können das nur Spieler sein, die Andromeda auch gezockt haben. Wer aber z.B. nur FPS zockt, wird nicht wegen Bugs bei einem TPS / RPG Mix plötzlich in Panik verfallen.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von unknown_18 »

Da es die Software Qualität unabhängig vom Genre betrifft, interessiert es schon. Die allgemeine Software Qualität lässt inzwischen zu wünschen übrig. Und den Grund hab ich schon geannt: Gewinnmaximierung, denn Qualität kostet Geld. ^^
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von Suckisuck »

Balmung hat geschrieben: 05.04.2017 21:58
JoeCartoon hat geschrieben: 05.04.2017 19:12
Balmung hat geschrieben: 05.04.2017 18:10
Suckisuck hat geschrieben: 05.04.2017 21:53Ich sag nur, das ich bei MEA nicht mehr Bugs feststellen kann als bei manch anderem Titel
Und das macht es jetzt besser?

Das ist doch genau das was die großen Publisher wollen, uns Spieler daran gewöhnen solche verbugten Spiele zu spielen, uns damit zu sagen "das ist eben Standard". Das ist für die Publisher so rum billiger als ein Spiel anständig zu Ende zu entwickeln und ausgiebig zu testen, was eben Geld kostet, was man sich auf Kosten der Spieler lieber spart. Und diese Geiz ist geil Einstellung verteidigen die Spieler nun eben als "ist normal" oder noch schlimmer "in Spiel x war es viel schlimmer". Nichts von beidem macht es besser.

Das ist einfach eine sehr schlechte Art und Weise darauf zu gucken, es legitimiert lediglich das Vorgehen der Publisher/Entwickler auf eine sehr bequeme Art für diese. Leider haben die Unternehmen es aber längst geschafft dem Großteil einzureden diese Qualität und vor allem diese Patcherei nach Release, wäre heutzutage Standard und damit nichts worüber man sich aufregen müsste.
Und was wenn ich keine Bugs wahrnehme die mich an dem Vergnügen es zu spielen wahr nehme? Dafür aber doch ein ME welches bisher die besten Planeten der Serie bietet, welche auch sehr gut designed sind. Man kann da Eos und vielleicht Havarl ausnehmen, aber die anderen sind schon sehr gut geworden.
Und ich habe in mittlerweile 32 Jahren seit meinem ersten C64 verdammt viele verbugte Spiele gespielt und so manches habe ich auch wütend in die Ecke geschmissen, Auch in den letzten 2-3 Jahre. Aber dazu gehört MEA nun mal nicht.
Wenn du es scheiße findest ist das dein gutes Recht. Aber unterstell doch nicht anderen das sie dumme Schafe sind welche den Drops der Industrie längst geschluckt haben. Denn wer sich solch ein Recht herausnimmt erscheint am Ende selber nicht wirklich souverän.
Du hast deine Meinung ,andere haben eine andere, aber sie sind deshalb nicht dumm. Dumm sind die welche ihre Meinung als die einzig absolute herausstellen wollen. Ich akzeptiere deine aber unterstell denen die MEA gut finden nicht sie seine dumme Lemminge.
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von SethSteiner »

eigentlichegal hat geschrieben: 05.04.2017 15:09
SethSteiner hat geschrieben: 05.04.2017 14:59 Wieso soll man denn den Maßstab dazu nutzen, um zu bemessen was spielenswert ist und was nicht? Man kann doch einfach differenzieren. Man kann doch auch zwei Positionen gleichzeitig einnehmen, ein Mal diejenige die sagt "Das ist deutlich schlechter als XY" und ein mal die "Es ist zwar Grütze aber ich habe trotzdem Interesse an diesem und jenem". Zu Mal es ja zwischen schlecht und gut ja auch noch eine Grauzone gibt, so wie auch darunter und darüber noch Platz ist.
Weil die Frage weiterhin ungeklärt ist, bezüglich was etwas Grütze ist. Woran bemisst du denn nun aktuelle Spiele? An Grafik, Spielstunden oder Questdesign? An allem? Was ist denn alles? Woher bist du dir sicher, dass du jeden Aspekt berücksichtig hast? Werden also alte Spiele, egal wie gut sie damals waren, mit jedem vergangenen Jahr schlechter, weil ja alles gleich bleibt, aber die Grafik kontinuierlich schlechter wird im Vergleich zu dem, was jeweils aktuell möglich ist? Damit will ich dich wirklich nicht ärgern, aber ich versuche einen Maßstab zu ersinnen, der für Spiele nicht auf Spaß abzielt und wie du siehst tauchen unweigerlich Kriterien auf, die irgendwie nicht so richtig das widerspiegeln, was für mich a priori Sinn ergibt....

Natürlich kann man Spiele miteinander vergleichen und da wird ME:A den derzeitigen Genrekönigen nicht das Wasser reichen können. Ich denke, da sind wir uns alle einig. Für mich stellt sich aber eben die folgende Frage: Sorgen die Mängel von ME:A dafür, dass ich keinen Spaß mehr mit dem Spiel haben kann? Nach 15 Stunden kann ich diese Frage sehr eindeutig mit nein beantworten. Und ebenfalls nach 15 Stunden kommt mir so mancher Verriss von ME:A so vor, als würde man das Kind mit dem Bade ausschütten. Denn ME:A ist nicht das schlechteste Spiel, das jemals entwickelt wurde und nein, man wird auch nicht zeugungsunfähig, wenn man es spielt. Was bleibt ist ein solides Spiel, welches sicherlich einige Schwächen, aber auch manche Stärke hat. Und gerade im Vergleich zur alten Trilogie sehe ich zumindest keinen dramatischen Qualitätsabfall.
Es ist doch wie überall, es ist nicht nur 1 Punkt wie Grafik oder Story sondern die Gesamtheit der Faktoren und deren Zusammenspiel. So wie du das schreibst klingt es als gäbe es nur zwei Möglichkeiten, entweder man betrachtet alles super seriös und umfassend oder man tut es nicht weil es womöglich unmöglich ist alles richtig zu werten und darf dann auch nicht sagen, dass etwas Schlecht, Kacke, Grütze oder ähnliches ist. Natürlich werden auch alte Spiele schlechter oder können es werden, das sagt man ja gemeinhin auch so "XY ist schlecht gealtert". Das ist mit Filmen auch nicht anders oder Büchern, nicht alles behält seine Qualität, aus den verschiedensten Gründen.

Natürlich ist ME:A jetzt keine Vollkatastrophe aber es gibt auch keinen Grund es mit Samthandschuhen anzufassen. Egal ob man es als künstlerisches Werk oder als Konsumprodukt sieht, es wird veröffentlich, es wird verkauft und dementsprechend kann man es auch beurteilen und das auch mit klaren Worten und ich sehe keinen Grund das möglichst so zutun, dass man niemanden auf die Füße tritt. Schon die Mass Effect Trilogie hatte ihre Probleme. Als Trilogie war es wohl ganz gut aber einzeln für sich betrachtet waren die Spiele schon eher mäßig, auch weil schon damals der Witcher auf den Plan trat und CD Projekt aber auch andere Firmen Bioware gezeigt haben, wie es besser geht (L.A. Noire wurde ja mit seinen Gesichtsanimationen auch schon genannt). Bioware zehrte über Jahre von seiner Reputation Prä-EA, einigen Meilensteien (der Vollvertonung) und EAs PR Power. Das war schon diskutabel aber nun mit Andromeda hat man nun mal das Problem, dass zehn Jahre nach Mass Effect 1 sich einfach nichts getan zu haben scheint. EA-Bioware hat immer wieder ernstes Feedback gekriegt, das war bei Dragon Age 2 so, bei Dragon Age Inquisition und spätestens bei Mass Effect 3 und doch hat man einfach nichts daraus gelernt. Die technische und die inhaltliche Entwicklung, bei Grafik, Erzählung (Charaktere, Story) und Gameplay ist kaum der Rede wert. Und da sagt "kein dramatischer Qualitätsabfall im Vergleich zur alten Trilogie" eine Menge über Andromeda aus. Man sehe sich an was CD Projekt leistet. The Witcher war noch ein Bugfest aber doch ein kleines, feines und erfrischendes Rollenspiel, das damals übrigens schon NPCs bot die nicht alle die gleiche Anatomie besaßen, anders als bei Bioware deren alte Frauen sich von den 20 Jährigen geilen, jungen Hüpfern nur durch graue Haare und ein paar Falten unterschieden. The Witcher 2 war dann schon ein Riesensprung, technisch die Referenz und auch inhaltlich die Referenz, weil deutlich erwachsener auch als der vorherige Teil. Und dann kommt The Witcher 3 und wieder machte CD Projekt einen gewaltigen Sprung, sowohl im Questdesign als auch was die Welt betrifft. Nicht zu vergessen, dass selbst die Standard-Spiele mit physischen Extras ohne Aufpreis daherkommen.

BIoware hält irgendwie das Niveau und passt sich ein wenig an, etwas höher auflösende Texturen, ein paar mehr Polygone aber alles in allem bleibt man so ziemlich dort wo man ist und nach 10 Jahren fällt sowas einfach auf. Vor allem, wenn andere sehr wohl in der Lage sind sich mit jedem Titel weiterzuentwickeln.

Das heisst aber nun Mal nicht, dass man keinen Spaß mit EA Titeln haben kann, hat man mit Sicherheit und auch mit Andromeda aber man muss eben auch nicht mehr daraus machen als es ist.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von unknown_18 »

Suckisuck hat geschrieben: 05.04.2017 22:51Und was wenn ich keine Bugs wahrnehme die mich an dem Vergnügen es zu spielen wahr nehme?
Nicht wahr nehmen heißt nicht, dass keine vorhanden sind. Aber gut, in dem Punkt stimme ich soweit zu, dass Jeder Bugs unterschiedlich wahr nimmt.
Und ich habe in mittlerweile 32 Jahren seit meinem ersten C64 verdammt viele verbugte Spiele gespielt und so manches habe ich auch wütend in die Ecke geschmissen, Auch in den letzten 2-3 Jahre. Aber dazu gehört MEA nun mal nicht.
Wie gesagt, nur weil es schlimmeres gibt, macht das eine nicht optimale Qualität besser. Ansonsten könnte ich ein 50% Spiel nehmen und sagen "ich hab schon schlimmeres gespielt", es bleibt aber dennoch nur ein 50% Spiel.
Wenn du es scheiße findest ist das dein gutes Recht.
Wenn "es" für Produkt Qualität steht, ja, wenn "es" für ME:A steht, nein, das behaupte ich gar nicht.
Aber unterstell doch nicht anderen das sie dumme Schafe sind welche den Drops der Industrie längst geschluckt haben.
Das brauche ich gar nichts unterstellen, das haben sie längst selbst bewiesen.
Denn wer sich solch ein Recht herausnimmt erscheint am Ende selber nicht wirklich souverän.
Ich würde auch nie behaupten das ich unfehlbar wäre, aber so falsch liege ich oftmals nicht daneben. Natürlich will die Allgemeinheit so etwas nicht hören, selbst wenn es wahr ist, weil es ist ja ein Angriff auf sie selbst, da geht dann immer automatisch der Verteidigungsmodus an.
Du hast deine Meinung ,andere haben eine andere, aber sie sind deshalb nicht dumm. Dumm sind die welche ihre Meinung als die einzig absolute herausstellen wollen. Ich akzeptiere deine aber unterstell denen die MEA gut finden nicht sie seine dumme Lemminge.
Dumm nicht, Lemminge aber schon. Sonst würde der Hype nicht jedes mal aufs neue so super bei ihnen funktionieren. ;)
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DoktorDoh
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von DoktorDoh »

@Balmung
Was du aber in deiner ganzen Argumentation überhaupt nicht berücksichtigst ist, wie groß im Vergleich zu früher die Spiele sind. ME:A hat z.B. 1200 Gesprächspartner, ME3 nur 670. Das sind 530 potentielle neue Fehlerquellen. Die Planeten sind in ME:A um einiges größer und befüllter als in ME3, überall steht Zeug, aka neue Glitchquellen herum.

Ich gebe dir in dem Punkt zwar Recht, dass die Qualität mancher Spiele die heutzutage released werden ziemlich fürn Arsch ist, aber das ist meist nur bei solchen "Monster" Spielen so (Fallout, Witcher etc). Einfach diese riesigen Areale mit Unmengen an potentiellen Fehlerquellen und eben nicht mehr die Schlauchlevel von 1999 mit maximal 3 Kisten pro Map ;)

Klar wäre es schöner wenn genügend Ressourcen für das Testen aufgewendet wird, aber die sind halt einfach mal (bestimmt) 10-20 mal so hoch wie damals. Und ich behaupte, selbst EA oder Ubisoft will ein Spiel nicht absichtlich unfertig releasen, da sie ja "nachpatchen". Das "nachpatchen" verursacht Kosten, welche keinen Gewinn erzielen, sondern bringen viele Spieler dazu das Spiel entweder gar nicht zu kaufen oder erst in der GOTY (Und dann meistens Billiger).

Eine Software (ab einer gewissen Größe) kann auch nie perfekt Bugfrei sein, das weiß jeder Entwickler. Also versucht man den Zeitpunkt abzuschätzen, ab wann man mit den vorhandenen Bugs leben kann. Diese Freigabe ist bei ME:A jedoch um mindestens 2-3 Monate zu früh gegeben worden :D
Zuletzt geändert von DoktorDoh am 05.04.2017 23:46, insgesamt 3-mal geändert.
Suckisuck
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von Suckisuck »

Besonders weil eine optimale Qualität eh bei kaum einem Spiel erreicht wird.
Aber man könnte jetzt ewig diskutieren, es wird eh nichts bringen. Jeder der MEA spielt ist ein blöder Industrie Lemming sagt Balmung. Na dann,
Genauso wie all die welche sich eine VR Brille für ein paar Minispiele gekauft haben, oder? Das war ja nun auch ein Hype ohne Ende.

Tja, was bleibt, So ist jeder sein eigener Lemming.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von JackyRocks »

DoktorDoh hat geschrieben: 05.04.2017 23:34 @Balmung
Was du aber in deiner ganzen Argumentation überhaupt nicht berücksichtigst ist, wie groß im Vergleich zu früher die Spiele sind. ME:A hat z.B. 1200 Gesprächspartner, ME3 nur 670. Das sind 530 potentielle neue Fehlerquellen. Die Planeten sind in ME:A um einiges größer und befüllter als in ME3, überall steht Zeug, aka neue Glitchquellen herum.

Ich gebe dir in dem Punkt zwar Recht, dass die Qualität mancher Spiele die heutzutage released werden ziemlich fürn Arsch ist, aber das ist meist nur bei solchen "Monster" Spielen so (Fallout, Witcher etc). Einfach diese riesigen Areale mit Unmengen an potentiellen Fehlerquellen und eben nicht mehr die Schlauchlevel von 1999 mit maximal 3 Kisten pro Map ;)

Klar wäre es schöner wenn genügend Ressourcen für das Testen aufgewendet wird, aber die sind halt einfach mal (bestimmt) 10-20 mal so hoch wie damals. Und ich behaupte, selbst EA oder Ubisoft will ein Spiel nicht absichtlich unfertig releasen, da sie ja "nachpatchen". Das "nachpatchen" verursacht Kosten, welche keinen Gewinn erzielen, sondern bringen viele Spieler dazu das Spiel entweder gar nicht zu kaufen oder erst in der GOTY (Und dann meistens Billiger).

Eine Software (ab einer gewissen Größe) kann auch nie perfekt Bugfrei sein, das weiß jeder Entwickler. Also versucht man den Zeitpunkt abzuschätzen, ab wann man mit den vorhandenen Bugs leben kann. Diese Freigabe ist bei ME:A jedoch um mindestens 2-3 Monate zu früh gegeben worden :D
Hör mir bitte auf mit den Gesprächspartnern. Das ist genau so wenig eine brauchbare Aussage wie: wir haben 50.000 Quests. Die Frage ist wieviel Zeilen du tatsächlich umsetzt und da frage ich mich ehrlich gesagt ob das tatsächlich mehr sind als in ME3. Mal abgesehen davon, dass das auch schon wieder eine ziemlich fadenscheinige Erklärung ist. Keiner von uns hat sich hingestellt und gesagt: wenn ihr nicht mindestens 1.000 sprechende Protagonisten (was ich ehrlich gesagt bezweifle) einbaut, dann rebellieren wir. Wenn ich das als Developer und Publisher auf mich nehme (und effektiv verschwende), dann ist es meine Pflicht diese Dinge auch auf ein ordentliches technisches Niveau zu bringen. Das da schlicht so gut wie gar nix getestet wurde zeigen doch zig andere Bugs die einfach nur schlampig sind aber leicht zu reproduzieren. Von den Gesichtsanimationen abgesehen haben wir da unerklärliches spätes Nachladen von Texturen, Qualitätsdowngrades während Cutscenes, Gegner die irgendwo drinne stecken bleiben, Bereiche in denen man sich aktiv selbst aus der Map teleportieren kann, Räume die ewig nicht nachladen und das wohl größte Verbrechen das Jemals im Gamingbereich begangen wurde: diese unsäglichen Animationen die nicht skipbar sind.

Kein Mensch kann mir erzählen, dass Jemand der wenigstens 30 Stunden in dem Spiel verbracht hat nicht zum Team gegangen wäre und gesagt hätte: Leute wo ist der verdammte Skip Button??? Ich dreh gleich frei!!!

Das sind Alles keine abstrusen kleinen und versteckten Bugs. Das sind Dinge die dir von Anfang an und oft ins Gesicht starren und dich mit nem Stock anstoßen und sagen "Nervt dich das?" Ich kann auch nicht glauben, dass Niemand gesagt hat: Boah Leute 3 oder 4 Planeten für ne 2 Minuten Quest und jedes Mal die nicht skipbaren Animationen oben drauf? Hackt es noch?

Sorry aber das kann man einfach nicht schönreden oder weg erklären. Das Spiel kostet in der normalen Version 60!!! Euro. Da braucht mir keiner was erzählen von: naja das ist halt schwieriger weil das Spiel größer ist. Mit so nem Schrott hatte DA:I nicht zu kämpfen, wieso also dann ME:A, dass effektiv die größere Franchise ist?
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von keldana »

JackyRocks hat geschrieben: 05.04.2017 23:58 Das da schlicht so gut wie gar nix getestet wurde zeigen doch zig andere Bugs die einfach nur schlampig sind aber leicht zu reproduzieren. Von den Gesichtsanimationen abgesehen haben wir da unerklärliches spätes Nachladen von Texturen, Qualitätsdowngrades während Cutscenes, Gegner die irgendwo drinne stecken bleiben, Bereiche in denen man sich aktiv selbst aus der Map teleportieren kann, Räume die ewig nicht nachladen und das wohl größte Verbrechen das Jemals im Gamingbereich begangen wurde: diese unsäglichen Animationen die nicht skipbar sind.
Ich habe kein Problem mit den nicht skipbaren Animationen ... und wie könnte ich wohl diese ganzen Bugs reproduzieren, außer das Spiel einfach zu spielen ? Und wie gesagt ... bis auf 1 Gegner, der gestern Abend mal stecken blieb, kenne ich das alles nicht.

P.S. Ist mit "Qualitätsdowngrades während Cutscenes" diese Filmkörnung gemeint, die z.B. beim Anflug auf nen Planeten auftaucht. Dann wäre das zumindest doch etwas, das ich schon mal gesehen habe ....

P.P.S. Bei Dir Windows und Spiel auch auf ner SSD ? Wenn nicht, könnte das erklären, wieso nachladen nicht schnell genug geht.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von hydro skunk 420 »

JackyRocks hat geschrieben: 05.04.2017 23:58 Das sind Alles keine abstrusen kleinen und versteckten Bugs. Das sind Dinge die dir von Anfang an und oft ins Gesicht starren und dich mit nem Stock anstoßen und sagen "Nervt dich das?"
Du kannst ja richtig witzig sein. :mrgreen:

Hab jetzt einiges deiner Kritik gelesen und konnte darin Dinge entdecken, die mich ebenfalls sehr stören würden. Fast so sehr, dass ich mir nochmal genau überlegen werde welchen Preis mir das Spiel wert ist.
Vor'm Herbst wollte ich allerdings ohnehin nicht zuschlagen.

Weiterhin möchte ich diesen Post nutzen um mich bei dir zu entschuldigen. Ich glaube mich letztes Mal ein wenig in Wort und Ton vergriffen zu haben.

Sorry dafür.
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Re: Mass Effect: Andromeda - Details zu den kommenden Patches: Filmsequenzen, Animationen, Romanzen-Optionen (Scott Ryde

Beitrag von unknown_18 »

DoktorDoh hat geschrieben: 05.04.2017 23:34 @Balmung
Was du aber in deiner ganzen Argumentation überhaupt nicht berücksichtigst ist, wie groß im Vergleich zu früher die Spiele sind. ME:A hat z.B. 1200 Gesprächspartner, ME3 nur 670. Das sind 530 potentielle neue Fehlerquellen. Die Planeten sind in ME:A um einiges größer und befüllter als in ME3, überall steht Zeug, aka neue Glitchquellen herum.
Ja, natürlich, das weiß ich alles selbst, Spiele Entwicklung ist ein kleines Nebenhobby, das ich seit Mitte der 80er nebenbei betreibe, wobei mehr Theorie, nicht ganz so viel Praxis wie ich mir wünsche würde.

Nur warum sollte mich das als Spieler interessieren? Warum sollte ich den Entwicklern mehr Fehler zugestehen? Dann müssen diese halt mehr testen. Kein Grund die Spieler als Betatester zu missbrauchen.

Und mal ehrlich, diese Animationen, da hätte man sich nur mal 30 Minuten das fertige Spiel ansehen müssen und man wäre automatisch drüber gestolpert. Da sind andere Bugs, die nur in bestimmten Situationen getriggert werden, etwas ganz anderes.
Klar wäre es schöner wenn genügend Ressourcen für das Testen aufgewendet wird, aber die sind halt einfach mal (bestimmt) 10-20 mal so hoch wie damals. Und ich behaupte, selbst EA oder Ubisoft will ein Spiel nicht absichtlich unfertig releasen, da sie ja "nachpatchen". Das "nachpatchen" verursacht Kosten, welche keinen Gewinn erzielen, sondern bringen viele Spieler dazu das Spiel entweder gar nicht zu kaufen oder erst in der GOTY (Und dann meistens Billiger).
Dafür haben sie bei einem Spiel, das sich 1 Million mal verkauft auch potenziell 1 Million Tester, was ihnen einen Menge Kosten spart, denn ein internes Test Team ist vielleicht gerade mal 0,01% so groß und braucht deutlich mehr Zeit, hat aber auch bessere Tools um Bugs zu melden und somit leicht finden und beseitigen zu können. Dennoch spart ein Publisher massiv Geld, trotz allem, sonst würden sie s nämlich nicht in dem Zustand auf den Markt bringen. Schließlich schaut der Publisher sich das Spiel an und gibt dann grünes Licht für dieses potenzielle Gold Master und meist weiß der Publisher daher ganz genau in welchem schlechten Zustand das Spiel ist, ihm ist das Release Datum und die Investoren im Nacken, die ihr Geld + Gewinn haben wollen, aber deutlich wichtiger.
Eine Software (ab einer gewissen Größe) kann auch nie perfekt Bugfrei sein, das weiß jeder Entwickler. Also versucht man den Zeitpunkt abzuschätzen, ab wann man mit den vorhandenen Bugs leben kann. Diese Freigabe ist bei ME:A jedoch um mindestens 2-3 Monate zu früh gegeben worden :D
Perfekt Bugfrei sicherlich nicht, aber sogenannte Showstopper sind ein Unding, Bugs die einem am weiterspielen hindern und es nötig machen einen alten Spielstand zu laden.

In Horizon Zero Dawn, das ich vor ein paar Stunden beende habe, sind mir in 113 1/2 Stunden keine wirklich gravierenden Bugs aufgefallen. Ein unschöner Bug, dass in Dialogen die Sprache mit den Lippenbewegungen ab und zu nicht zusammen passt (sieht für mich so aus als würden da Lippenbewegungen für eine andere Sprache als deutsch abgespielt). Ansonsten nur Kleinigkeiten.

Wenn ich aber höre das in ME:A Dialoge frühzeitig abgebrochen werden, der andere Charakter außer Reichweite steht und man nicht hört was er sagt. Solche Dinge sind für mich keine unbedeutenden Bugs mehr. Hier haben eindeutig die Tester versagt oder man hat ihnen schlicht viel zu wenig Zeit gegeben. Und so etwas finde ich einfach unzumutbar für Spieler die 60 Euro für ein neues Spiel hingelegt haben ohne zu wissen was für ein Bugfest auf sie wartet.

P.S. kann natürlich auch sein, dass es von der Plattform abhängig ist auf der man es spielt über welche Bugs man stolpert. Das würde erklären wieso Manche viele Bugs noch gar nichtgesehen haben.