Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Sir Richfield hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Allerdings sehe ich jetzt nicht wie man da in ME "reinstolpern" kann.
Du musst zu den NPC nur das sein, was den meisten Menschen als "nett" vorkommen sollte, dann fühlen die sich wie der Salarianer auf dem Junggesellenabschied.

Was irgendwie auch nicht hilft ist, dass du als Shepard mehr oder weniger die freie Wahl hast.
So richtig musst du selber nichts tun, um dir die Zuneigung der NPC zu verdienen.
Du kannst das Spiel mit dem Gedanken "Wen fick ich denn dieses Mal?" beginnen.
Denn, sind wir ehrlich, um mehr geht es dabei auch nicht, oder? Ausser einer Videosequenz hat das doch Null Auswirkungen.

Und das finde ich halt... sehr schwach bis ein wenig bedenklich.
Und schade, da alles andere deutlich weniger konsturiert wirkt. (Bis auf das Ende...)
Das stimmt doch gar nicht. Du kannst als Male Shepard schon mal nicht mit den Hetero-Männern und umgekehrt und in 3 gibt es dann ja auch die rein homosexuellen Charaktere, mit denen du dann ja auch nicht kannst wenn du fem oder male bist.

Zweitens habe ich das ja gerade geschrieben: Die Freundschaft, also freundlich sein wie du es ausdrückst, läuft doch komplett identisch mit der Beziehung. Die Beziehung ist nur der finale Schritt, die du dann wenn du das falsche Geschlecht hast als Option nicht mehr bekommst. Bis dahin ist es der komplett identische Dialog.

Ich verstehe halt das man dieses System nicht gut findet, ich finde es auch nicht allzu komplex und hätte vor allem nachdem da ne Beziehung passiert gerne noch mehr (ich meine jetzt keine Sexszenen, sondern Dialoge mit dem Partner)....aber es stimmt doch einfach nicht das man da in was reinstolpern kann weil das so beliebig ist und das man quasi ausversehen eine homo- oder hetero-Beziehung eingeht die man gar nicht plant. Das ist doch einfach Unfug

PS: und falls du jetzt weiteres zum Beziehungssystem schreiben willst. Ist mir egal, ich verteidige das ja nicht. Ich habe mich nur gegen Eisenherz Einwurf ausgesprochen das er ausversehen ne Homo-Beziehung eingehen könnte, die er kompliziert umschiffen müsste bzw. das die Option Homo-Beziehung vergleichsweise lästiger wäre. Das Beziehungssystem an sich kann man scheiße finden wie man will, aber das hat nichts mit Präferenzoptionen zu tun.
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Sir Richfield
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Sir Richfield »

Wulgaru hat geschrieben:Ich habe mich nur gegen Eisenherz Einwurf ausgesprochen das er ausversehen ne Homo-Beziehung eingehen könnte, die er kompliziert umschiffen müsste bzw. das die Option Homo-Beziehung vergleichsweise lästiger wäre. Das Beziehungssystem an sich kann man scheiße finden wie man will, aber das hat nichts mit Präferenzoptionen zu tun.
Vielleicht versuchst du aber auch nur mit Technik zu argumentieren, dass eisenherz das storytelling für Mist hält?

Das Problem mit Jacob ist ja, dass er sich wie die anderen NPC auch benimmt. An einer bestimmten Stelle musst du schon bewußt "Nein" sagen, damit es nicht zur Kiste kommt.
Mit Jacob kann man fast so wenig "Bro" sein, wie man einfach Kumpel von Liara ist.

Das hat aber nur relativ wenig mit dem System zu tun, sondern eher damit, dass einem eingehämmert wird, dass Jacob auf Männer steht.
Das war eigentlich schon nach ein paar Worten mit dem klar.

Und das ist es, was ich an Mass Effects Beziehungen bemängel: Dass die ungefähr so subtil sind wie die Werbung auf 4P.
Deshalb denke ich, dass eisenherz das eher in dieser Richtung empfunden hat:
"Ja, ich weiß, du bist homosexuell und ich bin Shepard, alle wollen mit mir. Aber ich will nicht. Was genau muss ich jetzt hier klicken, damit nix passiert???".
Könnte gut sein, dass sich hier das Prinzip "Welche Antwort passt jetzt am ehesten zu mir" zu einem Puzzlespiel "Was muss ich tun, damit X passiert und nicht Y?" gewandelt hat.

Bzw. halte ich das für nachvollziehbar.
PS: und falls du jetzt weiteres zum Beziehungssystem schreiben willst. Ist mir egal, ich verteidige das ja nicht.
Es geht mir nicht um das System. Mir geht es darum, dass das Storytelling im Bereich "Beziehungen" deutlich schwächer ist als bei allem anderen.

Und ME war VOR der ganzen "Debatte" um Gender und SJW, etc.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

Sir Richfield hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Allerdings sehe ich jetzt nicht wie man da in ME "reinstolpern" kann.
Du musst zu den NPC nur das sein, was den meisten Menschen als "nett" vorkommen sollte, dann fühlen die sich wie der Salarianer auf dem Junggesellenabschied.
Ich denke, ich kann wenigstens einen Grund nennen, warum das alles so scheiße aufgesetzt ist...

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no need no flag olulz
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von no need no flag olulz »

Das Dialograd war wohl tatsächlich einer der schlimmsten Ideen im RPG-Segment überhaupt. Gleich nach dem Moralsystem.
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Wulgaru
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Wulgaru »

Sir Richfield hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:Ich habe mich nur gegen Eisenherz Einwurf ausgesprochen das er ausversehen ne Homo-Beziehung eingehen könnte, die er kompliziert umschiffen müsste bzw. das die Option Homo-Beziehung vergleichsweise lästiger wäre. Das Beziehungssystem an sich kann man scheiße finden wie man will, aber das hat nichts mit Präferenzoptionen zu tun.
Vielleicht versuchst du aber auch nur mit Technik zu argumentieren, dass eisenherz das storytelling für Mist hält?

Das Problem mit Jacob ist ja, dass er sich wie die anderen NPC auch benimmt. An einer bestimmten Stelle musst du schon bewußt "Nein" sagen, damit es nicht zur Kiste kommt.
Mit Jacob kann man fast so wenig "Bro" sein, wie man einfach Kumpel von Liara ist.
Ich finde Mechanik und Storytelling sind an dieser Stelle identisch, weil die Mechanik über Dialogoptionen und damit Story funktioniert (die ja dann auch stattfindet, weil du dadurch optionale Exposition über die Charas transportiert bekommst). Aber das ist letztendlich Semantik.

Keiner der Charaktere ist in dem Falle ein bro oder ne sista, wenn du es so ausdrücken willst. Egal ob fem oder male shep sind die Dialoge ja immer gleich, wenn du immer die freundliche Route wählst und nach und nach weitere freischaltest. Die "Kistenoption" ist die letzte Option die freigeschaltet wird, die du dann beim falschen Geschlecht nicht mehr siehst.

Weswegen ich schon bei meinem Ausgangspunkt bleibe:
Das was du ansprichst ist für mich reine Kritik an der Beziehungsmechanik und hat wenig damit zu tun welche sexuellen Präferenzen man da als Optionen hat.
Mag sein das sich eisenherz hier umständlich ausgedrückt hat , aber sein Ausgangspunkt mit der "in die homosexuelle Ecke drängen" ist daher trotzdem etwas was man komplett 1:1 auch "in die hetereosexuelle Ecke drängen" übertragen könnte, weswegen ich darauf ja auch reagiert habe. Du hast dabei keine andere Spielerfahrung als das du die eine Option nicht haben möchstest und sie dich dann eben nervt.
Easy Lee
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Easy Lee »

Mich spricht das nicht an. Ich mag ikonische Heldenfiguren mit klar definiertem Profil und muss nicht immer alles auf Teufel komm raus personalisieren.
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von billy coen 80 »

the curie-ous hat geschrieben:Ein anderes Beispiel wo ich sexuelle Orientierung in Vermischung mit guter Charakterdarstellung erleben durfte, war Bill in The Last Of Us. Man hat erst recht spät erfahren, dass er (evtl) homosexuell ist (/sein könnte) und durch diese Neubetrachtung der gemeinsamen vergangenen Erlebnisse mit ihm, hatte ich dadurch eine bessere emotionale Bindung.
Das Geniale an Bill war - neben der Tatsache, dass seine mutmaßliche Homosexualität derart subtil vermittelt worden war, dass man das Spiel auch sehr leicht beenden konnte, ohne sie mitzukriegen - dass er darüber hinaus auch noch auf eine Art dargestellt worden ist, die in meinen Augen diese ganze "ist ein Homo drin???"-Debatte so dermaßen ad absurdum führt: Er vereint eigentlich alle Eigenschaften in sich, die man stereotyp dem bösen WHM zuordnet. Damit hat man gleich noch jeglichem Klischee den Mittelfinger gezeigt. Und es zeigt eben auch, wie nebensächlich in vielen Plots diese Thematik ist. Wer nicht aufpasst, kriegt es noch nicht einmal mit, dass in TLOU ein schwuler Mann vorkommt.

Bei Ellie lässt man den Spieler ja auch eher im Unklaren, ob der Kuss in "Left Behind" wirklich nur freundschaftlicher Natur war oder ob auch sie sich eher zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen könnte; was in ihrem Alter aber oft eh noch nicht so klar und eindeutig definierbar ist.
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Temeter 
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Temeter  »

billy coen 80 hat geschrieben:
the curie-ous hat geschrieben:Ein anderes Beispiel wo ich sexuelle Orientierung in Vermischung mit guter Charakterdarstellung erleben durfte, war Bill in The Last Of Us. Man hat erst recht spät erfahren, dass er (evtl) homosexuell ist (/sein könnte) und durch diese Neubetrachtung der gemeinsamen vergangenen Erlebnisse mit ihm, hatte ich dadurch eine bessere emotionale Bindung.
Das Geniale an Bill war - neben der Tatsache, dass seine mutmaßliche Homosexualität derart subtil vermittelt worden war, dass man das Spiel auch sehr leicht beenden konnte, ohne sie mitzukriegen - dass er darüber hinaus auch noch auf eine Art dargestellt worden ist, die in meinen Augen diese ganze "ist ein Homo drin???"-Debatte so dermaßen ad absurdum führt: Er vereint eigentlich alle Eigenschaften in sich, die man stereotyp dem bösen WHM zuordnet. Damit hat man gleich noch jeglichem Klischee den Mittelfinger gezeigt. Und es zeigt eben auch, wie nebensächlich in vielen Plots diese Thematik ist. Wer nicht aufpasst, kriegt es noch nicht einmal mit, dass in TLOU ein schwuler Mann vorkommt.

Bei Ellie lässt man den Spieler ja auch eher im Unklaren, ob der Kuss in "Left Behind" wirklich nur freundschaftlicher Natur war oder ob auch sie sich eher zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlen könnte; was in ihrem Alter aber oft eh noch nicht so klar und eindeutig definierbar ist.
Ist aber auch etwas anderes in einem Bioware-RPG, wo du praktisch freie Auswahl der Beziehung hast.
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von billy coen 80 »

Temeter  hat geschrieben:Ist aber auch etwas anderes in einem Bioware-RPG, wo du praktisch freie Auswahl der Beziehung hast.
Will ich dabei auch gar nicht bestreiten. Aber machen wir uns nix vor, es ist doch inzwischen Usus, dass auch abseits von Spielen, die eine gewisse Tradition darin haben, auch Beziehungen darzustellen, immer wieder diese Fragen kommen, ob denn in der Handlung auch homosexuelle Charaktere vorkommen.

Da fragt man sich teils schon, vor dem Hintergrund dessen, was in diesen Spielen erfahrungsgemäß so los ist, wie denn dann ein schwuler Charakter so integriert werden soll, damit dann auch jeder Interessierte (oder auch jeder andere) es mitbekommt - vor allem ohne direkt den Holzhammer in Form der Klischee-Fummeltrine auszupacken...
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Imperator Palpatine
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Imperator Palpatine »

Kajetan hat geschrieben:
Sir Richfield hat geschrieben: Du kannst das Spiel mit dem Gedanken "Wen fick ich denn dieses Mal?" beginnen.
Denn, sind wir ehrlich, um mehr geht es dabei auch nicht, oder? Ausser einer Videosequenz hat das doch Null Auswirkungen.
Dabei könnte man das doch sooo einfach in das Gameplay einbinden.

Ist man mit einem Mitglied der Party eine Beziehung eingegangen, sinken die Werte während eines Kampfes bei BEIDEN Charakteren, sobald dieser Charakter in der Party ist, die auf einen Kampf stößt. Weil man sich zu sehr Sorgen macht, dass dem anderen etwas passieren könnte. Lässt man den Beziehungspartner aber immer schön sicher zu Hause, werden alle anderen Party-Mitglieder stinkig, weil man ja Vetternwirtschaft betreibt und die anderen bluten lässt. Trainiert man "Emotionale Distanz", um die eigene Kampfkraft wieder zu steigern, wird der Beziehungspartner pissed, weil man zu distanziert wirkt. Und das tolle ist dann ... geht man mit NIEMANDEM eine Beziehung ein, werden alle potentiellen Beziehungspartner vor den Kopf gestoßen und die Moral der Truppe sinkt.

So kann man eindrucksvoll demonstrieren, was romantische Beziehungen letztendlich ausmacht: Egal, was man tut, irgendjemand wird immer sauer sein! :)
Ach Schmarrn, ich ziehe Conan gleich in den Kampf und meine Partnerin läuft Valeria gleich Amok wenn ich auch nur ansatzweise getroffen werde, selbst im Leben nach dem virtuellen Tod. Und die anderen Besatzungsmitglieder halten die Schnauze weil sich keiner mit meiner Space Amazone anlegen will :)

https://www.youtube.com/watch?v=P9ZKCEN-NAA
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von billy coen 80 »

Imperator Palpatine hat geschrieben:Ach Schmarrn, ich ziehe Conan gleich in den Kampf und meine Partnerin läuft Valeria gleich Amok wenn ich auch nur ansatzweise getroffen werde, selbst im Leben nach dem virtuellen Tod. Und die anderen Besatzungsmitglieder halten die Schnauze weil sich keiner mit meiner Space Amazone anlegen will :)

https://www.youtube.com/watch?v=P9ZKCEN-NAA
Hach, danke für den Link. Das sind ja Szenen, bei denen man sich kaum noch erinnern kann, dass sie in dem Film überhaupt vorkommen, weil im deutschen TV diese Eumel ständig meinen, Filme zu Uhrzeiten zeigen zu müssen, zu denen man sie in ihrer ungeschnittenen Form nicht zeigen darf. Schreckliche Angewohnheit!!! Wenn man Conan nicht in der Primetime bringen kann, ohne den Film am Ende so zu zeigen, dass es letztlich in dann noch verbliebenen achtzig Minuten keine einzige Kampfszene mehr gibt, dann sollte man ihn einfach halt gar nicht erst zur Primetime anbieten.

Oder die Pfosten von RTL2, die gerne Gremlins im Mittagsprogramm zeigen und man dann am Ende im ganzen Film, aus Rücksicht auf die lieben Kleinen, gefühlt keinen einzigen Gremlin gesehen hat... Die Laufzeit des Filmes lag da, nach Abzug von überdimensionierten Werbeblöcken, übrigens bei so etwa 65 Minuten. :roll:
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Kajetan
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben:Oder die Pfosten von RTL2, die gerne Gremlins im Mittagsprogramm zeigen und man dann am Ende im ganzen Film, aus Rücksicht auf die lieben Kleinen, gefühlt keinen einzigen Gremlin gesehen hat... Die Laufzeit des Filmes lag da, nach Abzug von überdimensionierten Werbeblöcken, übrigens bei so etwa 65 Minuten. :roll:
Ernsthaft? Das haben die getan? Einen Horror-Film (!) für Erwachsene (!) im Mittagsprogramm für die Kiddies zeigen, weil wegen der hachso süßen Knuddel-Mogwais, oder was?
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von billy coen 80 »

Kajetan hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:Oder die Pfosten von RTL2, die gerne Gremlins im Mittagsprogramm zeigen und man dann am Ende im ganzen Film, aus Rücksicht auf die lieben Kleinen, gefühlt keinen einzigen Gremlin gesehen hat... Die Laufzeit des Filmes lag da, nach Abzug von überdimensionierten Werbeblöcken, übrigens bei so etwa 65 Minuten. :roll:
Ernsthaft? Das haben die getan? Einen Horror-Film (!) für Erwachsene (!) im Mittagsprogramm für die Kiddies zeigen, weil wegen der hachso süßen Knuddel-Mogwais, oder was?
Naja, Horror für Erwachsene ist es ja nicht wirklich, eher ne Horrorkomödie. Ursprünglich, so las ich mal, sollte der Film deutlich düsterer und ernster werden, aber den Produzenten schwebte eher ein familientauglicherer Film vor.

Dennoch ist es schon schräg, den Film zu Uhrzeiten zu zeigen, zu denen eben auch in der Regel noch Zuschauer vor der Flimmerkiste sitzen, die auch von dem Film, trotz seines humorvollen Grundtenors, sehr verängstigt werden könnten, schon alleine wegen des Aussehens der Gremlins, mit der dann eben nötigen Aktion, mal eben ne halbe Stunde Filmmaterial rauszuschneiden, damit der Film wirklich "bedenkenlos" zu dieser Uhrzeit gezeigt werden kann.

PS: Ah, zugegeben, mit den Zeiten hatte ich falsch in Erinnerung. Die geschnittene Fassung lief 85 Minuten. Es gab insgesamt 13 Minuten und 31 Sekunden Filmmaterial, welches man entfernt hatte. War also nicht ganz so schlimm, wie ich in Erinnerung hatte.

http://www.schnittberichte.com/schnittb ... ID=3064144

Dennoch kann man sich bei derart vielen Schnitten vorstellen, wie plausibel die Story am Ende noch war...

Und mit Teil 2 war es ähnlich:

http://www.schnittberichte.com/schnittb ... ID=2342461
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SethSteiner
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von SethSteiner »

Kajetan hat geschrieben:
billy coen 80 hat geschrieben:Oder die Pfosten von RTL2, die gerne Gremlins im Mittagsprogramm zeigen und man dann am Ende im ganzen Film, aus Rücksicht auf die lieben Kleinen, gefühlt keinen einzigen Gremlin gesehen hat... Die Laufzeit des Filmes lag da, nach Abzug von überdimensionierten Werbeblöcken, übrigens bei so etwa 65 Minuten. :roll:
Ernsthaft? Das haben die getan? Einen Horror-Film (!) für Erwachsene (!) im Mittagsprogramm für die Kiddies zeigen, weil wegen der hachso süßen Knuddel-Mogwais, oder was?
Pfft, außer deepes Arthouse vom Sundance Film Festival ist doch nichts für Erwachsene und "Horror"filme schon mal gar nicht.
billy coen 80
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Re: Mass Effect: Andromeda - Shepard und FemShep: BioWare über den Wandel vom vorgegebenen Charakter zum eigenen Helden

Beitrag von billy coen 80 »

Kleiner Nachtrag: Wo hier ja auch eine Conan-Szene verlinkt wurde... Der lief vor noch gar nicht so langer Zeit bei RTL2 auch im Vormittagsprogramm...

http://www.schnittberichte.com/schnittb ... ?ID=308309

Der Film musste - wie man sich unschwer vorstellen kann - um 23 1/2 Minuten gekürzt werden. Also manchmal fragt man sich echt, was manche Programmchefs so an Kräutern rauchen, um solche Entscheidungen zu treffen... 8O