God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Allerdings sollte man, das stell ich als meine Meinung mal in den Raum, sich nicht als für zu wenig verkaufen, und ein bischen etwas im Gegenzug für sein Geld verlangen. Diese ganze 'wieso etwas besseres verlangen, wenn ich auch an Schrott Spaß haben kann?'-Mentalität ist doch albern. Gameplay mag ja stimmen, aber das Erlebnis kann durch eine gute Story und Charachtere sehr gestärkt werden. Schaut euch doch fast alle bedeutenden Aktionfilme und Aktionspiele an, das absolute Groß zeichnet sich neben klasse Aktion auch durch gute Geschiten und Hintergründe aus. Müssen nicht tiefgründig sein, aber ein ordentlicher Rahmen macht die Aktion tausend mal spannender.
Da gebe ich Dir grundsätzlich Recht.

Aber wer sagt denn, dass GoW4 keinen ordentlichen Rahmen bieten wird?
Nur weil ein gealterter Kratos und der Wechsel von griechischer in nordische Mythologie seltsam erscheint?

Oder hab ich Dich da falsch verstanden und es geht Dir rein um das Prinzip der Leute, die auf alles abseits des Gameplays scheißen?

TaLLa hat geschrieben:Ist trotzdem kein Kratos, sondern nur ein Schatten seiner selbst.
Schatten können äußerst interessant sein :wink:

Onekles hat geschrieben:Bloodborne soll ja auch ne gute Story haben, hab ich gehört. Hab das Ding durchgespielt, nix davon mitbekommen. Hat mir trotzdem gefallen.
Ganz simple Erklärung: Du hast davon nichts mitbekommen, weil From Software Spiele kreiert, die eigentlich keine Geschichte haben, nur sehr viele Überlieferungen (mit denen man sich nicht beschäftigen muss). Im Falle von Bloodborne war (im Gegensatz zur Dark Souls Reihe) aber tatsächlich eine Geschichte vorhanden, nur wurde diese eben nicht sehr offensichtlich vermittelt.
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Temeter 
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von Temeter  »

casanoffi hat geschrieben:Da gebe ich Dir grundsätzlich Recht.

Aber wer sagt denn, dass GoW4 keinen ordentlichen Rahmen bieten wird?
Nur weil ein gealterter Kratos und der Wechsel von griechischer in nordische Mythologie seltsam erscheint?

Oder hab ich Dich da falsch verstanden und es geht Dir rein um das Prinzip der Leute, die auf alles abseits des Gameplays scheißen?
Quatsch, ist ein bischen blöd sich darüber zu beschweren, das andere Leute zu viel Spaß an etwas haben. :Blauesauge:

Finds nur schade, wenn so niedrige Maßstäbe angesetzt werden, wirkt sich ja auch auf viele Serien aus. Gears oder Halo sind durchaus abgefallen, werden nur noch gemolken, aber verkaufen sich trotzdem noch. God of War Ascension war ja genau so ein Ding.

Man könnte durchaus eine Geschichte mit Kratos in der Nordik machen, nur müsste das ganze schon arg kreativ ausfallen. Ich denke es könnte einfach nur eine weitere Mordtour durch das nächste Pantheon werden.

War doch in God of War 2 und 3 auch schon so: Die Geschichte von Kratos war im Grunde in GoW1 abgeschlossen, im Grunde hat man ihn in den Nachfolgern nur noch ohne Sinn und Verstand weitermetzeln lassen, diesmal ohne Charachterentwicklung oder interessante Wendungen?
Persönlichkeit gabs nicht mehr viel, also haben die Devs einfach nur alles bis ins völlig absurde gesteigert, um das irgendwie zu überblenden.
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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Quatsch, ist ein bischen blöd sich darüber zu beschweren, das andere Leute zu viel Spaß an etwas haben. :Blauesauge:

Finds nur schade, wenn so niedrige Maßstäbe angesetzt werden, wirkt sich ja auch auf viele Serien aus. Gears oder Halo sind durchaus abgefallen, werden nur noch gemolken, aber verkaufen sich trotzdem noch. God of War Ascension war ja genau so ein Ding.

Man könnte durchaus eine Geschichte mit Kratos in der Nordik machen, nur müsste das ganze schon arg kreativ ausfallen. Ich denke es könnte einfach nur eine weitere Mordtour durch das nächste Pantheon werden.

War doch in God of War 2 und 3 auch schon so: Die Geschichte von Kratos war im Grunde in GoW1 abgeschlossen, im Grunde hat man ihn in den Nachfolgern nur noch ohne Sinn und Verstand weitermetzeln lassen, diesmal ohne Charachterentwicklung oder interessante Wendungen?
Persönlichkeit gabs nicht mehr viel, also haben die Devs einfach nur alles bis ins völlig absurde gesteigert, um das irgendwie zu überblenden.
Gut, dann hatte ich den Teil misinterpretiert :D

Klar, mehr Qualität ist immer besser als weniger, keine Frage.
Die Frage nach der Genügsamkeit der Fans ist halt wieder was anderes.

Man könnte diesbezüglich (warum Entwickler immer weniger Arbeit und Kreativität investieren) auch ganz frech die Metapher bringen: ein Pferd springt immer nur so hoch, wie es muss.
Wenn es trotzdem seine Blumen bekommt, hat es ja offensichtlich gereicht.
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Temeter 
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von Temeter  »

casanoffi hat geschrieben:Gut, dann hatte ich den Teil misinterpretiert :D
Mag ich auch schlecht umschrieben haben. Denken ist so schwer bei Hitze... -____-
Klar, mehr Qualität ist immer besser als weniger, keine Frage.
Die Frage nach der Genügsamkeit der Fans ist halt wieder was anderes.

Man könnte diesbezüglich (warum Entwickler immer weniger Arbeit und Kreativität investieren) auch ganz frech die Metapher bringen: ein Pferd springt immer nur so hoch, wie es muss.
Wenn es trotzdem seine Blumen bekommt, hat es ja offensichtlich gereicht.
Schade, aber jap. Immerhin gibt es noch genug Auswahl an Spielen, die ein bischen ambitionierter Vorgehen, manchmal selbst im Tripple-A Bereich.
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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Denken ist so schwer bei Hitze... -____-
Kenn ich, ich sitz im Glashaus-Büro...

Temeter hat geschrieben:Immerhin gibt es noch genug Auswahl an Spielen, die ein bischen ambitionierter Vorgehen, manchmal selbst im Tripple-A Bereich.
:mrgreen:
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Temeter 
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von Temeter  »

casanoffi hat geschrieben: :mrgreen:
Hey, sonst erzählt man mir immer, ich sei zu negativ. :ugly:

Aber mal ehrlich, Zeugs wie Doom hat mich doch wieder positiv gestimmt. Endlich mal wieder ein groß produzierter Shooter, der nicht völlig lahmarschig ist. Wer hätte das im Jahr 2015 noch erwartet? Dishonored 2 ist ebenfalls einzigartig und super interessant, auch wenn der Erstling mit seiner Mainstreamisierung gekämpft hat.

Und ansonsten kommt auch noch genügend anderes Zeug um die Ecke. Kostet keine 100 Millionen Dollar, spielt sich aber bedeutend besser.
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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Hey, sonst erzählt man mir immer, ich sei zu negativ. :ugly:
Negativ bedeutet ja nicht humorlos :D
Außerdem hattest Du mit dem Einwand ja den Nagel auf den Kopf getroffen.

Es ist ja die Ironie der Geschichte, dass mit steigendem Erfolg die Waghalsigkeit und Kreativität oft abnimmt.
Einfach nur deshalb, weil beides ein Risiko fürs erfolgreiche Geschäft ist (welches ja oft erst durch Waghalsigkeit und Kreativität entstanden ist).

Gibt natürlich immer Ausnahmen, keine Frage.

Temeter hat geschrieben:Und ansonsten kommt auch noch genügend anderes Zeug um die Ecke. Kostet keine 100 Millionen Dollar, spielt sich aber bedeutend besser.
Definitiv.
Es sollte bloß nicht zu erfolgreich werden, sonst besteht die Gefahr des Wiederkäuens und Stillstandes ^^
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Temeter 
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von Temeter  »

casanoffi hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:Hey, sonst erzählt man mir immer, ich sei zu negativ. :ugly:
Negativ bedeutet ja nicht humorlos :D
Außerdem hattest Du mit dem Einwand ja den Nagel auf den Kopf getroffen.

Es ist ja die Ironie der Geschichte, dass mit steigendem Erfolg die Waghalsigkeit und Kreativität oft abnimmt.
Einfach nur deshalb, weil beides ein Risiko fürs erfolgreiche Geschäft ist (welches ja oft erst durch Waghalsigkeit und Kreativität entstanden ist).

Gibt natürlich immer Ausnahmen, keine Frage.

Temeter hat geschrieben:Und ansonsten kommt auch noch genügend anderes Zeug um die Ecke. Kostet keine 100 Millionen Dollar, spielt sich aber bedeutend besser.
Definitiv.
Es sollte bloß nicht zu erfolgreich werden, sonst besteht die Gefahr des Wiederkäuens und Stillstandes ^^
Volle Zustimmung. Zur fairness, es muss nicht alles schlecht sein. Erstmal mehr zu wollen, wenn etwas neues kommt, finde ich eigentlich recht verständlich. Zum Beispiel hat Souls ja auch eher als Nischentitel angefangen, bis es dann schließlich als eines der besten Hack&Slashs überhaupt galt, ohne wirkliche Vergleiche. Da fand ich es schön, dass man noch ein bischen mehr brachte.

Qualität hielten die Souls Titel auch zum größten Teil, wohl gerade weil sie auch mal kreativere Abstecher wie Bloodborne machten. DkS2 fiel stark ab, aber dort ließ man wenigstens neues Personal ran, das offensichtlich eigene Ideen einbringen wollte - wenn auch nicht sehr erfolgreich.
Allerdings finde ich es dort auch gut, dass man bei Teil 3 jetzt nochmal ein Best Of abgeliefert hat, und sich From jetzt seinen nächsten Projekten zuwendet.

Bei Activision hätten wir garantiert schon die nächste Endlosserie. Sony wäre wohl auch mit nichts weniger als einer Trilogie pro Konsole zufrieden. :ugly:
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NotSo_Sunny
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von NotSo_Sunny »

@Übergang von Teil 3 zu diesem...

Sry, wenn jemand schon längst diese Idee gebracht hat, aber was wenn Kratos weniger auf Reisen gegangen ist, sondern die nordischen Götter einfach alles übernommen haben, weil Kratos quasi den gesamten Olymp gekillt hat - also die Konkurrenz beseitigt bzw. ein Machtvakuum geschaffen hat. Wäre imo eine nette Ausgangslage, zumal der Director glaube meinte, dass sich dieser Teil auch um die Konsequenzen von Kratos Handlungen drehen soll.

VincentValentine hat geschrieben: nur fällt die Kritik/Argumentation hinsichtlich der ersten 6 Teile weg wenn das Reboot komplett neue Storywriter hat womit die gesamte Disskussion hinfällig ist.
Die Kritik zielt darauf ab, dass sich der Charakter nach so vielen Teilen langsam ausgelauscht anfühlt. Ein neuer Storywriter ist in keiner Form ein Garant dafür, dass es keine weiteren Abnutzungserscheinungen geben kann.

Max Payne 3 kam von einem komplett anderen Entwickler-Studio und hier wurde der Protagonist teilweise zur Selbstparodie, weil man nicht besseres mit ihm anzufangen wusste, als im Kern nochmal den Konflikt des zweiten Teils abzuspulen.

Kratos neues gewonnenes Vaterglück kann dazu führen, dass ihm neue Facetten abgerungen werden und er sich so wieder frisch anfühlt. Genauso gut kann es bspw. über den Tod des Sohnes wieder nur als Vorwand dienen, damit er abermals zum Hulk mutieren kann.
Sind beides valide Hoffnungen/Befürchtungen.
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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Volle Zustimmung. Zur fairness, es muss nicht alles schlecht sein. Erstmal mehr zu wollen, wenn etwas neues kommt, finde ich eigentlich recht verständlich. Zum Beispiel hat Souls ja auch eher als Nischentitel angefangen, bis es dann schließlich als eines der besten Hack&Slashs überhaupt galt, ohne wirkliche Vergleiche. Da fand ich es schön, dass man noch ein bischen mehr brachte.

Qualität hielten die Souls Titel auch zum größten Teil, wohl gerade weil sie auch mal kreativere Abstecher wie Bloodborne machten. DkS2 fiel stark ab, aber dort ließ man wenigstens neues Personal ran, das offensichtlich eigene Ideen einbringen wollte - wenn auch nicht sehr erfolgreich.
Allerdings finde ich es dort auch gut, dass man bei Teil 3 jetzt nochmal ein Best Of abgeliefert hat, und sich From jetzt seinen nächsten Projekten zuwendet.

Bei Activision hätten wir garantiert schon die nächste Endlosserie. Sony wäre wohl auch mit nichts weniger als einer Trilogie pro Konsole zufrieden. :ugly:
Mindestens :lol:

Ich bin auch extrem gespannt, was man von From Software Zukunft erwarten darf.
Dass sie sich nicht scheuen, Dinge zu verändern - selbst wenn es am Ende nicht so gut ankommen sollte, wie erhofft - stimmt mich auf jeden Fall optimistisch.

Bloodborne war diesbezüglich ein äußerst positiver Ausfallschritt :P

Und auf den neuen Kratos freue ich mich definitiv.
Gerade weil ich ahne, dass mich sowohl der Hintergrund, dessen Überlieferung und der Plot mehr ansprechen könnte, als in allen vorherigen Teilen.
D_Radical hat geschrieben:Kratos neues gewonnenes Vaterglück kann dazu führen, dass ihm neue Facetten abgerungen werden und er sich so wieder frisch anfühlt. Genauso gut kann es bspw. über den Tod des Sohnes wieder nur als Vorwand dienen, damit er abermals zum Hulk mutieren kann.
Ich hoffe ersteres (mit einer kleinen Prise vom zweiten) ^^
Würde auch in meinen Augen gut passen.
Kratos Persönlichkeit war bisher nur durch Verbitterung, Wut und Hass geprägt.
Fand ich zum sterben langweilig.

Der einzige Fetzen aus seiner Geschichte, der mich wirklich interessiert, war das Traumata mit seiner Familie, die er wortwörtlich im blinden Blutrausch selbst tötete. Das, was ja eigentlich auch der Katalysator der gesamten Geschichte war - wurde nur leider immer vollkommen beiseite geschoben.

Da erhoffe ich mir vom kommenden Teil deutlich mehr Transport (über Kratos, als "echten Menschen").
Auch wenn ich mir Drehbuch-mäßig sicher nichts großartig überraschendes erwarte...
Zuletzt geändert von casanoffi am 24.06.2016 13:25, insgesamt 1-mal geändert.
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NotSo_Sunny
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von NotSo_Sunny »

ronny_83 hat geschrieben:
D_Radical hat geschrieben:@Übergang von Teil 3 zu diesem...

Sry, wenn jemand schon längst diese Idee gebracht hat, aber was wenn Kratos weniger auf Reisen gegangen ist, sondern die nordischen Götter einfach alles übernommen haben, weil Kratos quasi den gesamten Olymp gekillt hat - also die Konkurrenz beseitigt bzw. ein Machtvakuum geschaffen hat.
Konkurrenz in wie weit? Die Idee kann man nur verfolgen, wenn man denn so frei ist und verschiedene Mythologien miteinander vermischt. Und dann hätte er die auch auf die germanischen Götter treffen müssen. Und die hätten wohl Maut für die Autobahn genommen.
Vermischte Mythologien ist ja nichts neues und funktioniert wie in Age of Mythologie einfach darüber, dass die Götter in ihrem Einfluss-Bereich nicht omnipotent sind. Wenn die nordischen Götter also bisher nur im Norden agiert haben bzw. einfach generell von den griechischen unterdrückt wurden, die eine Zeit lang wohlmöglich über alles herrschten, dann muss Kratos auch nicht auf sie getroffen sein.
Ansonsten kann die Story auch wie gehabt gerne die sein, dass sich die nordischen Kreaturen überhaupt erst entwickelt haben, nachdem die Leere, die die griechischen Götter hinterlassen haben, diese Entwicklung erst begünstigt hat.
So oder so wäre die Verbindung aus Kratos Rache und dem Aufstieg der nordischen Mythologie gegeben.
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Temeter 
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von Temeter  »

casanoffi hat geschrieben:Und auf den neuen Kratos freue ich mich definitiv.
Gerade weil ich ahne, dass mich sowohl der Hintergrund, dessen Überlieferung und der Plot mehr ansprechen könnte, als in allen vorherigen Teilen.
Wäre schön, positiv überrascht zu werden. :Blauesauge:
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casanoffi
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von casanoffi »

Temeter  hat geschrieben:Wäre schön, positiv überrascht zu werden. :Blauesauge:
Hoffnung und Misstrauen halten sich z. Z. noch die Waage :biggrin:
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The_Outlaw
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von The_Outlaw »

- versehentlicher Doppelpost, bitte gehen Sie weiter -
Zuletzt geändert von The_Outlaw am 25.06.2016 15:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: God of War: Soll keinen Mehrspielermodus beinhalten und nicht Kratos' letzter Auftritt sein

Beitrag von The_Outlaw »

Um deinen Schlusspunkt mal vorwegzunehmen:
Ich will damit nur sagen das Kratos aufgrund seiner "Eindimensionalität" sowieso noch ein komplett unbeschriebenes Blatt ist
Die Sichtweise finde ich tatsächlich ganz interessant und lässt mich deinen Standpunkt verstehen, wieso man erzählerisch sogar Pro Kratos argumentieren könnte.

R_eQuiEm hat geschrieben:Wenn ich dich richtig verstehe liegt dein hauptsächliches Problem darin das die Figur Kratos keine gute erzählbare Geschichte mehr hergeben kann. (...) Jetzt erleben wir vielleicht seine Reflexion. Wird er noch dafür bestraft? Zeigt er Demut? Wie erzieht er? blabla...
Das ''kann'' stelle ich gar nicht in Frage. Egal, wie sie die Überleitung zum neuen Teil erzählerisch gestalten wollen: Dass sie grundsätzlich über die Inszenierung wieder so abliefern, dass das Spiel für sich genommen funktioniert, da habe ich nun gar keine Sorgen.

Zumal du mit deinen möglichen Fragen, die man erzählerisch angehen könnte, ja schon andeutest, was man nach dem bisher gesehenen hoffen kann: Dass Kratos mit mehr Wesenszügen als Rachegelüsten ausgestattet werden kann und sich das im Idealfall auch positiv auf das Story-Telling auswirkt.

Am Ende des Tages ist es einfach eine persönliche Vorliebe, dass ich Geschichten auch gerne einmal abgeschlossen wissen würde. Bei mir ist doch immer die Angst vorherrschend, dass ein Abenteuer und dessen Figuren, mit denen ich abgeschlossen habe, durch Fortsetzungen, so blöd es klingt, ''entwertet'' werden, wenn plötzlich (Charakter)Entwicklungen eintreten, die auf mich irgendwie befremdlich wirken.
(Beispiel: Tales of Symphonia ist eines meiner absoluten Lieblingsspiele, 9 mal durchgespielt und über 500 Stunden damit verbracht, aber aus Angst, dass mir die Fortsetzung einige so lieb gewonnene Figuren kaputt macht, habe ich diese nie gespielt und werde ich wohl auch nie.)

Dass viele gar nicht begeistert wären, würde man auf Kratos verzichten, kann ich verstehen, aber eine neue Figur müsste sich weniger an dem messen, was vorher passiert ist und hätte daher ganz andere Voraussetzungen. Dass dann wieder andere sich beschweren und einwenden würden, dass es bei einem solchen Action-Titel eh egal sei, wer da nun kämpft, ist mir bewusst. Eine ideale Lösung gibt's wohl nicht, sie können nur versuchen, es erzählerisch so gut es geht zu lösen, dass das Spieler denkt ''Jap, das ist Kratos, wie wir ihn kennen und trotzdem irgendwie glaubhaft anders''.
Da lasse ich mich auch gerne eines besseren belehren, wenn den Entwicklern das gelingt. Meine Bedenken bleiben, aber, wie gesagt, am Ende des Tages will ich das Spiel definitiv spielen. Wenn am Ende der einzige Kritikpunkt ist, dass nicht nachvollziehbar ist, wie es nach dem Triumph über den Olymp zu einem Leben im Norden kommt, rechne ich mit nem ziemlich geilen Spiel.