katzenjoghurt hat geschrieben:Also eigentlich wär es für so Ab-Und-Zu-User imo total empfehlenswert.
Einem angehenden Artist würd' ICH es immer noch nicht raten - wie gesagt... irgendwann beginnt die Jobsuche und dann sieht er aus wie der letzte Kack-Noob mit seinen Blender-Kenntnissen (ganz egal ob gerechtfertigt oder nicht).
Und die Umgewöhnung an 'ne völlig andere UI... ist dann vermutlich schon krass... grad wenn man 'nem Artist mal über die Schulter guckt... was der für'ne Klickrate an den Tag legt. Da denkste, da sitzt'n Industrieroboter.
Kenn ich. Wenn ein Programm gut zu mir ist, dann fluppt das nur so.
Aber wehe, wenn es sich wehrt.
Oder noch schlimmer, wenn ich mir die halbe Nacht mit Blender um die Ohren geschlagen habe, das dann auf der Maloche schnell zum Prototypen einsetze und dann in schneller Folge zu Rhino, Illustrator, Excel, Word, Div. CMS wechseln muss... Und alles immer mit "a" abwählen will... Aus einem Flow rauszukommen ist fast so übel wie reinkommen.
Ja, das ist halt immer so eine Herausforderung und ich finde dass das irgendwo eigentlich auch ein Problem ist.
Wenn du jung und inspiriert bist und nicht gerade Student, mit Beziehungen gesegnet oder ohne Moral... Wie kommst du da an 3DS? Oder Maya?
Wenn du dann mit Blender was zauberst und dein Portfolio überzeugt, man aber von dir verlangt, sofort mit 3DS produktiv zu sein, wie willst du das machen?
Autodesk ist der Teufel.
Wahr, aber blöderweise sind sie das Adobe von CAD und 3D Rendering Anwendungen... Und 3D Konstruktionssoftware sagt mir Google gerade... Frakk...
Edit: Seit meinem letzten Beruf ist Architekt für mich gleichbedeutend mit "Künstler", abschätzend geäußert.
Ist mir auch egal, was der so plant, Gebäude, Innenräume, Software, Sandwiches...
Das Vorurteil bekommt keiner mehr aus mir raus...