Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSport Standard seien

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Rnjäh!
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Rnjäh! »

Tatsächlich wundert mich das wenig.
In einem Sport indem Geld verdient werden kann wird nunmal viel getan um der Beste zu sein.
Ich will nicht wissen was sich Profisportler, sei es DFL, NFL, Rugby, Kampfsport oder irgendein anderer Leistungssport, so einschmeißen um Leistungsfähig zu sein bzw. zu bleiben.
Ich schätze mal, dass alles was über einen gewissen Bereich an Wirkstoff geht, dann als Doping bezeichnet wird. Aber Schmerzmittel sind vollkommen O.K.
Es ist halt ein Tanz auf Messers Schneide zwischen gerade noch legal und illegales Doping.
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Vinylshark
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Vinylshark »

lenymo hat geschrieben: Ja über viele Stunden hinweg kann es natürlich nützlich sein, aber wie lange Spielen die CS Teams am Stück, wenn ein Turnier läuft?
Da gibt es viele Faktoren die da drüber entscheiden.
Das ESL ESEA Pro League Finals 2015 z.B. hatte eine reine Spielzeit von 4 Stunden + paar Minuten. Wurde Best of 7 gespielt und nach 4 Maps (inkl. einmal Verlängerung) stand der Sieger dann fest.
Pro Map wechsel gabs dann ~15 Minuten (glaub ich) Pause, wobei da auch schon das Warm-Up mit drin war. Von daher weiß ich nicht wie viel Pause die Spieler dann wirklich hatten.
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ZackeZells
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von ZackeZells »

Balmung hat geschrieben:Also verkommt da eSport eher zum Ausdauersport, wer zuletzt körperlich bzw. geistig schlapp macht gewinnt.
Irgendwo muss ja auch eine Komponente auftauchen durch welche sich die Spreu vom Weizen trennt - ohne wäre das Sport bei eSports fehl am platze ;)
unknown_18
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von unknown_18 »

Das hat man aber auch ohne zu schummeln.
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SpookyNooky
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von SpookyNooky »

Brain-Enhancement ist ja kein sporttypisches Phänomen, sondern ist überall da zu finden, wo es um Konkurrenzkampf geht. Insbesondere um Bildung und Arbeit. Siehe auch "mother's little helper". Das ist schon länger ein Problem, in den USA noch stärker als hier.

Wen das Thema interessiert, es gibt sehr gute Reviews und Fachpublikationen. Hier einer aus Nature:
http://www.nature.com/nature/journal/v4 ... 6702a.html
Today, on university campuses around the world, students are striking deals to buy and sell prescription drugs such as Adderall and Ritalin — not to get high, but to get higher grades, to provide an edge over their fellow students or to increase in some measurable way their capacity for learning. These transactions are crimes in the United States, punishable by prison.

Und das ist schon 7 Jahre alt!
Nostalica
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Nostalica »

Man sollte eigentlich Spaß an Sport und Spiel haben, aber wenn man schon zu solchen Mitteln greifen muß, ist das echt traurig!
johndoe1730081
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von johndoe1730081 »

Eines der Probleme dürfte aber mit Sicherheit auch sein, dass gute eSportler schneller heranreifen, als gute Fußballer oder Athleten. Sprich man kann sie wesentlich schneller verheizen, als andere Sportler.
Das sowas nicht immer von den Spielern, sondern auch vom Team ausgeht, sollte man nicht außer Acht lassen.
unknown_18
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von unknown_18 »

Dazu braucht es ja kein Team, wie man sieht, er reicht das die Anderen es auch nutzen, also muss man es selbst auch nutzen, will man Schritt halten. Mit spielen und Spaß haben hat das alles eh schon lange nichts mehr zu tun, auch ohne solche Helfer. Bei solchen Tunieren, wo es um echtes Geld geht, geht es doch nicht darum einfach dabei zu sein und Spaß zu haben. Zumindest nicht, wenn man selbst eine Chance hat zu gewinnen. Als Außenseiter, der eh keine Chance hat und nur sehen will wie weit er in den ersten Runden kommt, sieht das vielleicht wieder anders aus, aber ob man als solche noch einen Platz dort findet, bei den Massen an eSportlern inzwischen, die das Ganze schon zu ernst nehmen um es noch als Spiel sehen zu können? Wohl nur bei kleinen unwichtigen Turnieren.
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Temeter 
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Temeter  »

Balmung hat geschrieben:Dazu braucht es ja kein Team, wie man sieht, er reicht das die Anderen es auch nutzen, also muss man es selbst auch nutzen, will man Schritt halten. Mit spielen und Spaß haben hat das alles eh schon lange nichts mehr zu tun, auch ohne solche Helfer. Bei solchen Tunieren, wo es um echtes Geld geht, geht es doch nicht darum einfach dabei zu sein und Spaß zu haben. Zumindest nicht, wenn man selbst eine Chance hat zu gewinnen. Als Außenseiter, der eh keine Chance hat und nur sehen will wie weit er in den ersten Runden kommt, sieht das vielleicht wieder anders aus, aber ob man als solche noch einen Platz dort findet, bei den Massen an eSportlern inzwischen, die das Ganze schon zu ernst nehmen um es noch als Spiel sehen zu können? Wohl nur bei kleinen unwichtigen Turnieren.
Ich würde mal vermuten, du kannst auch 'Sportler' sein, und trotzdem noch Spaß daran haben. :wink:

Anonsten hast du natürlich recht, sobald es um solche Turniere geht, breitet sich so ein Scheiß richtig schnell aus. Da braucht es durchgehend Drogentests.
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an_druid
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von an_druid »

Ich denke mann muss nach den richtigen Argumenten suchen, um eine Änderung erzielen zu können. Da werden Verbote oder eine Empörungswelle groß auch nichts bringen.

Mein Argument wäre: Wenn es eben Toppspieler gibt, in dessen Leistung man länger investieren möchte, sollten Man das Thema der Langzeitvolgen bei solchen Mitteln in Angriff nehmen, um auch zukünftig eine stabiele Leistung erzielen zu können. Dan wenn alle anfangen es zu nehmen GIBT es nämlich keinen zusätzlichen Vorteil mehr, sondern nur die Symphtome die dann übrig bleiben.
unknown_18
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von unknown_18 »

Eben, mit der Aussage aus dem Topic geht es doch längst nur noch darum nicht schlechter als die Anderen zu sein, darum mithalten zu können und nicht darum sich einen Vorteil zu verschaffen.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 19.07.2015 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Kensuke Tanabe
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Kensuke Tanabe »

Studierter Fachmann?
Er hat ja nicht geschrieben in welchem Fach er studiert hat! Was medizinisches kann es ja nicht gewesen sein.^^
cHL
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von cHL »

an_druid hat geschrieben:Ohh :| kayy, du bist wohl auch einer derjenigen, die sich auch wirklich alles schönreden was ? Ich bin vom Fach und erkläre dir sehr gerne die Grenze. Also für Laien: Sobald es keine Mittel sind, die nicht zu stark beeinflussend wirken, so dass der Körper sich vollständig nach kurzer Zeit wieder Regeneriert bzw die Substabzen abbauen kann, dann OK! Wenn es jedoch Substanzen sind, die Protein- sowie starke Gewegs/Zellveränderungen hervorrufen, in dem sie das Blutplasma und Sämtliche Versorgungssubstanzen verändern, treten oft nach einer gewissen Zeit im Herzkreislaufsystem sowie Zentralem Nervensystem chronische Schädigungen auf, da eine ausgeglichene Sauerstoffsätigung bzw Versorgung gewisser Zellstrukturen nicht vorhanden sind. So gesehen wird der Körper so ausgetrikst, das er nicht enprechend handelt, wenn die Notreserven aufgebraucht sind, um sich zu schützen oder zu erholen!

Für eine Gewisse Zeit mag man zwar eine gewissen Leistung Staunen Schenken aber beispielhaft ist es definitiv nicht, wenn du dich dann nach der ganzen Hochleistungsphase durch körperliche Probleme rumschlagen musst, so das dich das viele Geld nicht mehr glücklich macht! Erlich, es ist erbärmlich außer Sporarten wie Fußbal, Basketball, Golf,Tennis , Handball usw. Glaube nicht, das man diese mit Dopen großartig pushen kannst da außer der Ausdauer vorallem ein enormes Physisches sowie Physikalisches Feingefühl antreniert werden muss.
ich denke du missverstehst meine position. ich rede mir nix schön. für mich ist es aber völlig unerheblich ob sich ein athlet den körper zusammenhaut (was er durch leistungssport in einem gewissen maße sowieso macht). würde ich aus moralischen gründen auf die gesundheitliche integrität dieser menschen pochen, müsste ich leistungssport per se ablehnen.
aber trotzdem akzeptiere ich die abgrenzung, dass doping bei erhöhter schädlichkeit beginnt. da war vielleicht die saloppe formulierung wichtiger als das zweimal-nachdenken ;)

zu fußball etc. finde ich deine einschätzung aber etwas naiv. natürlich wird kein spieler wegen dopings den ball besser annehmen können. aber es ist auf dem niveau ein riesen unterschied ob man in der 90ten noch einen vollsprint hinlegen kann, oder eben nicht. umso so höher die leistungsdichte umso mehr bringen solche kleinen unterschiede. außerdem muss man sich von den gedanken verabschieden, dass sich die spieler vorm match ein "maschierpulver" reinhaun und dann abgehen, sondern eher die vorbereitung im auge haben. sei es um dabei die regeneration effektiver zu machen, das aufbautraining intensivieren zu können oder schlicht den muskelaufbau zu unterstützen.
Piscatorcompos hat geschrieben:
Seltsame Sicht der Dinge hast du da. Und Doping macht einen Unterschied, auch und gerade beim E-Sport. Wenn Reflexe und Reaktionszeit verbessert werden, wenn auch nur um ms, dann erschleicht man sich einen klaren Vorteil.
"vorallem da doping nicht die fähigkeit per se fördert, sondern nur die möglichkeit diese abzurufen erhöht." genau das habe ich ja damit gesagt. ich gebe aber zu, dass meine formulierung so keinen sinn macht. es ist mir nicht egal, sondern hat für mich für das "handwerk" an sich keinen effekt.

und natürlich erfordert eine weitsichtige perspektive, dass man das problem angeht und die verwendung unterbindet, da es ansonsten zu solchen zuständen wie im modernen fußball kommt, wo sich dann ehemalige profis (die zum teil selber alles reingeworfen haben was ging, gerade in deutschland gibt es zu den 50er und 70er jahre teams jede menge hinweise) hinstellen und das "aber man kann deswegen doch nicht besser spielen" ullargument bringen, während eine ganze industrie davon und damit lebt.

kurz gefasst: aus sportpolitischer sicht ist es natürlich problematisch, aber ich selbst als zuseher(und eben nur als solcher) fühle mich nicht betrogen und habe deswegen dazu keinen wirklichen moralischen bezug.

deswegen sehe ich keine notwendigkeit dopende esportler mit urinbeuteln zu bewerfen ;)
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Sabrehawk
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Sabrehawk »

Wenn ich nen Arzt kennen würde der mir Aderall verschreibt bei dem wär ich morgen Stammkunde aber so einfach ist das alles nicht^^ Der braucht mich bloss ansehen und schreibt mir maximal Johanniskraut auf gegen Depressionen ^^ :Vaterschlumpf: Und so einfach Herzinfarkt kriegste weder von DrecksSpeed noch von Aderall, da muss schon einiges zusammenkommen an Faktoren...trust me im a expert .
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Jarnus
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Re: Counter-Strike-Profi behauptet, dass Amphetamine im eSpo

Beitrag von Jarnus »

ganz genau so ist es! bis man von Ritalin, Speed, Amphetamin & co hops geht, dauert es in der regel sehr sehr lange! in den aller meisten fällen ist dabei nicht die droge selbst, was den körper stark schädigt, sondern das lange wach sein, das wenig trinken oder hohe körperliche belastung wärend des konsums!

alkohol ist alle mal 100x schlimmer und schädlicher für körper und gehirn!