Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutzer

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unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Rapidity01 hat geschrieben:Das Einzige was ich persönlich in Richtung VR mal ausprobiert habe ist das "Project Cardboard" von Google. Quasi ne kleine VR-Brille aus Pappe zum selbst zusammenstecken. Das Ding funktioniert an sich gut aber das Handy mit dem es getestet wurde war zu schwach. Die FPS waren viel zu niedrig. Motion Sicknes o.ä. gabs bei mir nicht.
Damit kann man einen ganz guten Eindruck von VR bekommen.

Das muss man sich dann natürlich in höherer Qualität vorstellen. Höhere Auflösung, mehr FPS, bequemer etc.

Und nach diesem Test muss ich sagen, dass das nichts ist wofür ich viel Geld ausgeben würde. Wenns ohne Zusatzkosten der Konsole beiliegt ok aber 200€ oder sogar noch mehr ist es mir nicht wert. Da müssten schon eine Menge sehr guter Spiele kommen damit ich schwach werde.
Sorry, aber du bist das beste Beispiel eines Nutzers, der sich vorab VR kaputt gemacht hat und nun noch mehr Vorurteile als vorher hat, in dem er sich einbildet VR erlebt zu haben, weil er so eine 08/15 Lösung mit einem zu schwachen Handy ausprobiert hat. Du hast damit garantiert nicht VR richtig erfahren, weil das geht mit so wenig FPS nicht. Noch dazu fehlt bei der Lösung das Positional Tracking, lediglich die Kopf Drehungen werden damit erfasst. Deine VR Erfahrung ist also sogar noch schlechter als mit einem DK1.

Ich kann dir nur raten, dass du auf jeden Fall einer der Endkunden Produkte noch mal richtig(!) ausprobieren solltest um dein völlig verzerrtes Bild wieder gerade zu rücken.
EightySix86
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von EightySix86 »

Twan hat geschrieben:EightySix86: Silberlinge habe ich genannt.

Kenne noch ne tolle Sonytechnik, die ich besessen habe und die alles andere platt gewalzt hat: Minidisc^^

edit las deinen Post gründlicher : ach MDs hattest schon genannt^^
Du kannst aber nicht sagen, dass MDs nicht gut waren oder nur schwach von Sony supportet wurden. Die Kunden haben sich einfach nur gegen die Qualität und für mehr Komfort entschieden (MP3), dass Sony dann den Stecker ziehen muss ist doch klar. Early Adopter heißt halt nicht immer eine neue Technologie vor allen anderen zu haben, sondern manchmal auch es alleine zu haben - für immer :lol:

Hier noch eine ganz neue Sache, die wohl unseren TV über kurz oder lang ersetzen wird (zwar nicht jetzt erfunden, aber es gibt qualitativ nichts vergleichbares - preislich allerdings auch nicht 8O ): LSPX-W1S 4K-Ultra-Kurzdistanzprojektor http://www.sony.de/pro/product/projecto ... #slideshow


Aber genug zu Sony im allgemeinen und back to topic: Wie gesagt für Rennspiele kann ich es mir auch gut vorstellen, dass Argument mit der Spaßbefreiten Zone verstehe ich allerdings nicht :?: oder bist du im PC-Bereich, da hat man manchmal das Gefühl richtig (bei Sim-Fans), aber auf Konsolen... Ich für meinen Teil habe immer viel Spaß mit GT und seit ich ein Lenkrad hab sogar noch mehr :biggrin:
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danke15jahre4p
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Re: Herausforderung bei VR sind laut Yoshida skeptische Nutz

Beitrag von danke15jahre4p »

Twan hat geschrieben:Was soll ich da argumentieren, es sind ja einfach nur Erfahrungswerte, die ich auf Morpheus übertrage.
wärst du denn so freundlich mir argumente zu bringen warum facebook mit oculus oder steam/htc mit vive mehr hardware verkaufen sollten als sony mit morpheus?

oder ist es halt so, wegen erfahrungswerte und so?
crewmate hat geschrieben:Die Rennspiel Community will, das niemand irgendetwas in diesem Genre versucht. Videospiele als Spaß befreite Zone.
naja, die sache ist halt nur die, gibt einige spieler, inkl. mir, die ihren spass an simulationen haben, und der sinn einer simulation ist die realitätsnähe so gut wie möglich hinzubekommen, und da ist vr einfach unabdingbar.

greetingz
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

leifman hat geschrieben:tja, und was machen softwarehersteller wenn sich ein device nicht verkauft? sie warten bis eine gewisse marktverbreitung da ist, denn wer entwickelt schon nativ etwas für oculus oder vive wenn sich grade mal 500 high end enthausiasten so ein teil zugelegt haben?

also gibt es keine software für die "masse" und solange es keine software gibt, gibt es auch keine hardwareverkäufe, damit werden oculus und rift zu kämpfen haben, vorallem auf dem pc wo die softwareverkaufszahlen im vergleich zur konsole recht niedrig sind.
Du bist schon immer wieder lustig, muss ich zugeben. :lol:

500 High End Enthusiasten? Oculus Rift hat sich bereits im Juli 2014 über 100.000 mal verkauft gehabt, neue Zahlen gibt es leider keine, dürfte aber klar sein, dass die noch deutlich höher sind inzwischen. Und das waren bisher nur DevKits! Natürlich sind da auch eine Menge Entwickler dabei, aber allein bei Elite Dangerous hängen rund 200 DK2 Nutzer rum (https://forums.frontier.co.uk/showthread.php?t=123985), wobei 20 User als Annahme, die dort nicht abgestimmt haben, noch sehr niedrig angesetzt ist. Wie gesagt, ein DevKit! Kann man nicht oft genug betonen, weil es noch kein ausgereiftes Produkt mit allerlei Kinderkrankheiten ist. Bezweifle, dass die Verkaufszahlen der Endkunden Version nicht um ein vielfaches höher sind. Viele warten bewusst auf die Version, auch weil viele DK2 Nutzer (ich inkl.) davon abraten sich jetzt noch ein DK2 zu holen, wenn man nicht absoluter Fan davon ist und solche haben normal längst eines.

Und wenn ich mir dann so angucke was allein im Indie Bereich bereits alles für VR entwickelt wird, ganz ehrlich, am PC mache ich mir absolut keine Sorgen in Sachen Software Mangel. Was hat denn dagegen Sony bisher an VR Spielen gezeigt? NICHTS! Nur Demos.

Dazu kommt, dass VR nur für Spiele zu verwenden ziemlich vergeudetes Potenzial ist. Entsprechend ist VR hier auch auf dem PC besser aufgehoben um wirklich das volle VR Programm nutzen zu können und nicht eben bloß Spiele.
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danke15jahre4p
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von danke15jahre4p »

Balmung hat geschrieben:500 High End Enthusiasten? Oculus Rift hat sich bereits im Juli 2014 über 100.000 mal verkauft gehabt, neue Zahlen gibt es leider keine, dürfte aber klar sein, dass die noch deutlich höher sind inzwischen.
wenn sich morpheus innerhalb von 2 jahren "nur" 100.000 mal verkauft, kann man getrost von einem flop ausgehen, bei oculus rift wohl nicht, wa!?

ich schätze die 100.000 morpheus verkäufe schafft man alleine im weihnachtsgeschäft 2016 per ps4-vr-bundle für 549,- euro, aber okay, ist nur rein spekulativ.
Und wenn ich mir dann so angucke was allein im Indie Bereich bereits alles für VR entwickelt wird, ganz ehrlich, am PC mache ich mir absolut keine Sorgen in Sachen Software Mangel.
und diese indies können nicht auf die ps4 kommen, weil? zumal dachte ich die ps4 sei zu schwach für vr und jetzt kommst du mir mit indies als argument die in der regel kaum auf high end grafik setzen? okay.
Was hat denn dagegen Sony bisher an VR Spielen gezeigt? NICHTS! Nur Demos.
welches spiel speziell für oculus oder vive entwickelt fällt dir denn grade ein? stoße auf dem pc auch nur auf demos oder halt spiele wo vr optional einen mehrwert für enthausiasten bringen aber keins welches die masse davon überzeugen könnte zuzugreifen.
Dazu kommt, dass VR nur für Spiele zu verwenden ziemlich vergeudetes Potenzial ist. Entsprechend ist VR hier auch auf dem PC besser aufgehoben um wirklich das volle VR Programm nutzen zu können und nicht eben bloß Spiele.
wer sagt denn, dass morhpeus nicht für den pc geöffnet wird? wieso sollte man morpheus dann nicht für all diejenigen anwendungen auch nutzen können die dir für oculus oder vive vorstreben?

greetingz
EightySix86
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von EightySix86 »

Twan hat geschrieben:Das war crewmate mit der spassbefreiten Zone. Ich zocke zwar am PC, aber mir reichen da Arcadesims ala Shift mitm Pad, habe auch gerne GT auf Playsi 1/2 gezockt.
war auch nicht auf dich bezogen, sondern quasi wieder an alle 8)
Twan hat geschrieben:Trotzdem bleibe ich dabei: Sony wird nix großes für VR tun, es wird 3-5 (tolle!) Spiele zu release geben und dann wird Sony den support einstellen wie bei Move, Vita, eyetoy usw.
Nur wenn es von den Spielern UND Third-Party Entwicklern nicht gut angenommen wird. Move gab es doch ein paar gute Titel, aber Nintendo hatte den Markt der Casual-Gamer einfach schon genug abgegrast und für mehr hat sich das ganze doch nie empfohlen - viel zu gering ist/war die Anzahl an anspruchsvollen Nutzern - und kaum Third-Party Support. Bei der Vita ähnlich, man hat sich auf einem Nintendo Markt versucht und ist gescheitert - und das obwohl beides Move und Vita technisch besser waren als die Nintendo Pendants, aber ohne Third-Party Support und mit nur wenig Interesse der Konsumenten geht es nicht auf Dauer.
Eyetoy ist der Grund warum Nintendo die Wii entwickelt hat und quasi der Vorläufer von kinect, wird nur oft vergessen, dass das schon auf der PS2 kam - ist gescheitert, zum einen war es das falsche Timing (etwas zu früh und technisch nicht stark genug) und zum anderen, weil Sonys Konsolen schon immer mehr für die etwas älteren (ich will vermeiden anspruchsvolleren zu sagen :wink: ) Zocker waren.
Es passte einfach viel besser zu dem Familienimage von Nintendo, da ist die Bewegungssteuerung dann eingeschlagen wie eine Bombe - allerdings auch genau so schnell wieder verpufft, da es sich nicht um Langzeitkunden handelte...
EightySix86
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von EightySix86 »

@Twan: Ich bin auch kritisch was die aktuellen VR-Brillen angeht, nur eben nicht wegen Sony sondern eher trotz Sony :wink:
Es muss sich noch zeigen, ob es schon einen Markt für diese Technik gibt. Ich denke eher der Hype verpufft jetzt relativ schnell und erst die zweite oder dritte (Consumer-)Generation der Brillen wird richtig erfolgreich - denn VR ist die Zukunft, bleibt nur die Frage nach dem wann... (und in welchem Umfang)

Und kritisch sehe ich es auch dann noch, auf der ersten Seite habe ich schon ein Bild verlinkt, als weiteres Beispiel könnte man die Szene aus Inception nehmen, wo die ganzen alten Säcke in dem Kellerloch zusammen 'träumen'. Es wird dann noch mehr realitätsflüchtlinge geben, bis hin zu Leuten die sich sozial total abkapseln. Ich kann und will den Fortschritt nicht aufhalten, aber ich werde bestimmt nicht in Jubelarien ausbrechen wenn Morpheus und Co. erscheinen.

Vielleicht kommt es ja irgendwann zusammen mit einem Racingseat zu mir, denn einen Vorteil hat es ja ganz sicher man muss nicht vor einem Bildschirm sitzen sondern kann den Platz dann frei wählen :D Allerdings ganz sicher nicht in den nächsten 2-3 Jahren.
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

leifman hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:500 High End Enthusiasten? Oculus Rift hat sich bereits im Juli 2014 über 100.000 mal verkauft gehabt, neue Zahlen gibt es leider keine, dürfte aber klar sein, dass die noch deutlich höher sind inzwischen.
wenn sich morpheus innerhalb von 2 jahren "nur" 100.000 mal verkauft, kann man getrost von einem flop ausgehen, bei oculus rift wohl nicht, wa!?

ich schätze die 100.000 morpheus verkäufe schafft man alleine im weihnachtsgeschäft 2016 per ps4-vr-bundle für 549,- euro, aber okay, ist nur rein spekulativ.
Mit dir zu diskutieren ist sinnlos. Ich hab es extra 2 mal erwähnt ZWEI MAL: das Rift ist nur ein DevKit, ein nicht fertiges Produkt mit allerlei Mängel, eigentlich nur für Entwickler gedacht und nicht für Spieler. Und für ein DevKit sind solche Verkaufszahlen extrem hoch. DevKits verkaufen sich normal nicht in solch hohen Stückzahlen.

Ich dachte erst du würdest einfach die Konsolen generell hier im Vorteil sehen, aber so langsam hab ich das Gefühl, dass du einfach nur ein Sony Fanboy bist. Ich hab jedenfalls keine Lust mehr alles x-mal zu wiederholen (wie als nächstes die Sache die PS4 wäre zu schwach für PS4, auch das hab ich bereits erläutert gehabt...). Solch sich Jemand anders mit dir rumschlagen, ich bin hier raus.
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danke15jahre4p
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von danke15jahre4p »

Balmung hat geschrieben:Ich dachte erst du würdest einfach die Konsolen generell hier im Vorteil sehen, ...
ne, ich sehe nicht die konsole im vorteil, ich sehe hier sony mit morpheus im vorteil den massenmarkt besser und schneller ansprechen zu können als die beiden pc only devices.

gut, wenn du das anders siehst ist ja okay.

greetingz
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slugger
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Re: Project Morpheus

Beitrag von slugger »

Ansich profitieren alle Spiele vom VR. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei extrem vielfälltig. Ich selbst besitze ein DK1 und die geringe Auflösung blendet sich Teilweise nach wenigen Sekunden von selbst aus (leider haut bei mir die Motionsickness stark rein).

Was Leute, die VR noch nicht erleben konnten verstehen müssen, ist zunächst der wichtigste Grund für die Immersion: Das VR 3d ist nicht mit dem eines 3D-Bildschirms vergleichbar.
Dadurch, dass die Software den Augenabstand vorher einmisst, sind Größen und Entfernungen jene, die man auch im realen Leben hat. Ein Baum hat die größe eines Baums, das Haus ist Hausgroß und das riesige Schlachtschiff das auf mich zugeflogen kommt, ist einfach VERDAMMT RIESIG.
Genau das ist, was man selbst mit vielen Worten nicht vermitteln kann und was jeder selbst erlebt haben muss um zu verstehen was VR eigentlich genau anders macht und kann.

Mal ein paar Eindrücke und Anwendungsmöglichkeiten:

-1st-Person erklärt sich vermutlich von selbst

-Bei 3rd-Person Spielen kommt es einem vor, als würde man auf einer Plattform hinter dem Spieler stehen und Ihn steuern - Man ist in dieser Welt und schaut halt zu und sitzt nicht vor einer Glasscheibe die in die Welt hinein sieht

-Selbst nach VR geportete 2D Spiele würden einem etwas bringen, wenn man sie auf einem virtuellen Bildschim spielt. Gerade durch die realistischen Größenverhältnisse kann man riesige Bildschirme erzeugen. Es gibt z.B. ein Virtual Cinema, dort kann man .mkv's laden und diese in einem leeren Kinosaal ansehen- also warum nicht mein Spiel auf einem 120Zoll VR-Bildschirm spielen.

-Wer sich in den 90ern eine VR-Brille aufgesetzt hat und dies mit dem heutigen Stand assoziiert ist komplett auf dem Holzweg. Das heutige VR ist genau dass, was man sich damals erhofft hatte: das Sichtfeld ist komplett abgedeckt und die virtuelle Welt um einen herum läuft flüssig und in realistischen Dimensionen

Ich kann gut verstehen, warum man den Leuten das VR zunächst näher bringen muss. Ich könnte hier noch Romane schreiben und trotzdem nicht vermitteln, was genau da mit den Augen und dem Hirn passiert.
unknown_18
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Wobei du auch nur den Immersionsaspekt erklärst, nicht die Präsenz, die kann man mit dem DK1 aber nicht erleben, selbst auf dem DK2 ist das noch verdammt selten. Beide sind einfach optisch noch zu schlecht um wirklich komplett zu vergessen (auch unterbewusst), dass man eine VR Brille auf dem Kopf hat. ^^
Rapidity01
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Rapidity01 »

Balmung hat geschrieben:
Rapidity01 hat geschrieben:Das Einzige was ich persönlich in Richtung VR mal ausprobiert habe ist das "Project Cardboard" von Google. Quasi ne kleine VR-Brille aus Pappe zum selbst zusammenstecken. Das Ding funktioniert an sich gut aber das Handy mit dem es getestet wurde war zu schwach. Die FPS waren viel zu niedrig. Motion Sicknes o.ä. gabs bei mir nicht.
Damit kann man einen ganz guten Eindruck von VR bekommen.

Das muss man sich dann natürlich in höherer Qualität vorstellen. Höhere Auflösung, mehr FPS, bequemer etc.

Und nach diesem Test muss ich sagen, dass das nichts ist wofür ich viel Geld ausgeben würde. Wenns ohne Zusatzkosten der Konsole beiliegt ok aber 200€ oder sogar noch mehr ist es mir nicht wert. Da müssten schon eine Menge sehr guter Spiele kommen damit ich schwach werde.
Sorry, aber du bist das beste Beispiel eines Nutzers, der sich vorab VR kaputt gemacht hat und nun noch mehr Vorurteile als vorher hat, in dem er sich einbildet VR erlebt zu haben, weil er so eine 08/15 Lösung mit einem zu schwachen Handy ausprobiert hat. Du hast damit garantiert nicht VR richtig erfahren, weil das geht mit so wenig FPS nicht. Noch dazu fehlt bei der Lösung das Positional Tracking, lediglich die Kopf Drehungen werden damit erfasst. Deine VR Erfahrung ist also sogar noch schlechter als mit einem DK1.

Ich kann dir nur raten, dass du auf jeden Fall einer der Endkunden Produkte noch mal richtig(!) ausprobieren solltest um dein völlig verzerrtes Bild wieder gerade zu rücken.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass das nur ein abgespecktes Erlebnis ist. Trotzdem kann ich dir jetz schon sagen, dass ich dafür nicht viel Geld ausgeben würde.
Ich spiele sehr gerne und sehr viel im offline coop. Das ist mit so einem Teil nicht mehr sinnvoll möglich. Ich möchte meinen Mitspieler sehen. Und 2x VR gleichzeitig ist schon alleine von der limitierten Leistung der Konsole nicht möglich. Das Problem meinen Mitspieler nicht zu sehen kommt noch dazu.

Ich warte die Entwicklung der nächsten Jahre mal ab. Es muss sich erstmal zeigen, ob die Spielehersteller das auch stark unterstützen. Was bringt mir son Teil, wenns nur ne Hand voll Spiele gibt die gut sind?
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von unknown_18 »

Rapidity01 hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:
Rapidity01 hat geschrieben:Das Einzige was ich persönlich in Richtung VR mal ausprobiert habe ist das "Project Cardboard" von Google. Quasi ne kleine VR-Brille aus Pappe zum selbst zusammenstecken. Das Ding funktioniert an sich gut aber das Handy mit dem es getestet wurde war zu schwach. Die FPS waren viel zu niedrig. Motion Sicknes o.ä. gabs bei mir nicht.
Damit kann man einen ganz guten Eindruck von VR bekommen.

Das muss man sich dann natürlich in höherer Qualität vorstellen. Höhere Auflösung, mehr FPS, bequemer etc.

Und nach diesem Test muss ich sagen, dass das nichts ist wofür ich viel Geld ausgeben würde. Wenns ohne Zusatzkosten der Konsole beiliegt ok aber 200€ oder sogar noch mehr ist es mir nicht wert. Da müssten schon eine Menge sehr guter Spiele kommen damit ich schwach werde.
Sorry, aber du bist das beste Beispiel eines Nutzers, der sich vorab VR kaputt gemacht hat und nun noch mehr Vorurteile als vorher hat, in dem er sich einbildet VR erlebt zu haben, weil er so eine 08/15 Lösung mit einem zu schwachen Handy ausprobiert hat. Du hast damit garantiert nicht VR richtig erfahren, weil das geht mit so wenig FPS nicht. Noch dazu fehlt bei der Lösung das Positional Tracking, lediglich die Kopf Drehungen werden damit erfasst. Deine VR Erfahrung ist also sogar noch schlechter als mit einem DK1.

Ich kann dir nur raten, dass du auf jeden Fall einer der Endkunden Produkte noch mal richtig(!) ausprobieren solltest um dein völlig verzerrtes Bild wieder gerade zu rücken.
Ich bin mir durchaus bewusst, dass das nur ein abgespecktes Erlebnis ist. Trotzdem kann ich dir jetz schon sagen, dass ich dafür nicht viel Geld ausgeben würde.
Ich spiele sehr gerne und sehr viel im offline coop. Das ist mit so einem Teil nicht mehr sinnvoll möglich. Ich möchte meinen Mitspieler sehen. Und 2x VR gleichzeitig ist schon alleine von der limitierten Leistung der Konsole nicht möglich. Das Problem meinen Mitspieler nicht zu sehen kommt noch dazu.

Ich warte die Entwicklung der nächsten Jahre mal ab. Es muss sich erstmal zeigen, ob die Spielehersteller das auch stark unterstützen. Was bringt mir son Teil, wenns nur ne Hand voll Spiele gibt die gut sind?
Jain, man kann VR richtig nicht abgespeckt erleben, entweder richtig oder gar nicht. ;)

Gut, das sind Argumente, die ich nachvollziehen kann. Wenn man gerne lokal Multiplayer spielt und das primär, dann ist VR in der Tat nicht so gut. Auf der anderen Seite steht ja nirgends geschrieben, dass man dann nur noch mit VR Brille auf dem Kopf spielt, das herkömmlich Gaming wird ja nicht durch VR ersetzt, würde ich stark bezweifeln, dass das passiert.

Dennoch rate ich Jedem, der nur etwas interessiert daran ist, die Endkunden VR Brillen richtig auszuprobieren. Du wirst sehen, trotz deiner Card Board Erfahrung, wirst du ein völlig andere Erlebnis erleben, das du dir auf die Art nicht vorgestellt hast.

Wie gesagt, viele setzen sich die VR Brille auf und sehen dann als erstes die Immersion durch das eintauchen in VR, das ist aber nur der erste Schritt. Ziel von VR ist es nicht mehr Immersion zu bringen, sondern Präsenz zu erleben, zu fühlen als wäre man tatsächlich da und nicht zu fühlen als sitzt man mit einer VR Brille auf dem Kopf da und guckt in eine immersive virtuelle Welt. Oder aus VR Entwickler Sicht gesehen: den Nutzer so auszutricksen, dass dessen Kopf die virtuelle Welt nicht in Frage stellt.

Gab da einen schönen Vortrag Ende letzten Monat:

https://youtu.be/UDu-cnXI8E8?t=42m20s

Sollte man sich mal ansehen. Vielleicht verstehen ja Einige dann was das Ziel von VR ist, eben nicht Immersion.
Hahle
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von Hahle »

Es reicht ja schon ein gutes Spiel.
Dann baut man eine Test-Station für Jedermann da auf, wo man auch die Monitore findet und dann wird das schon.
Und der Preis ist doch lediglich für Schüler und Studenten ein Problem.
Wenn einer wirklich will, dann holt der sich ja auch mit Hartz4 sein IPhone. Wird dann halt auf Raten bezahlt. Alles kein Problem heutzutage. (Ob das clever ist, sei mal dahingestellt.)

PC-Hardware für viele bis maximale Details, das wird wahrscheinlich schon etwas teurer. Aber den Markt dafür gibt es und der läuft doch selbst heute schon gut und dass, obwohl sich die PC's dann in der Praxis meist nur langweilen.
piotrmike
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Re: Project Morpheus: Die größte Herausforderung bei VR sind

Beitrag von piotrmike »

leute schaut euch mal das dk2 von oculus an! zieht es an und ihr werdet kotzen! ja das gefühl ist grandios aber die auflösung zum kotzen, sogar mit full HD sieht man deutliche pixel und man kommt sich vor wie eine fliege.... VR ohne 4k wird sowas von floppen, das sagt JEDER der schon mal DK2 auf dem kopf hatte

und eine auflösung in 4k und 75hz rauszurendern (damit es flüßig im vr läuft wenn solche bildschirme mal verbaut werden) wird vermutlich nicht mal eine TITAN grafikkarte schaffen! alien isolatation läuft mit einer nvidia 970er und eine gescheiden pcstellenweise nicht mal flüßig im VR - ohne gar keine problem!

Vr zieht auch stark an der leistung! morpheus mit full hd wird sowas von floppen und eine höhere auflösung schafft die ps4 sowieso nicht....

würden sie teststationen mit jetzigen hardware errichten würde es keiner kaufen, ausprobieren testen ja schon, aber kaufen (mit dieser auflösung) wird es sich keiner! es liegt also nicht daran die leute zu überzeugen, es liegt daran das gerät perfekt zu machen, was vermutloich aber erst morpheus v2 oder v3 mit 4k support schaffen wird!