Killerspieldiskussion - Auch der Papst äußert sich

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johndoe-freename-103791
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Beitrag von johndoe-freename-103791 »

wen interresiert denn heute noch die kirche...

mich jedenfalls nicht
acerace
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Beitrag von acerace »

dass so ne popelige (haha) meldung so viel aufruhr in einem videospieleforum verursacht, wundert mich nicht im geringsten. angesichts der vielen religionen - angefangen bei den fanatischen sony fundamentalisten, über reformierte microsoftianer, bis hin zu den zeugen nintendos -, die hier vertreten sind, ist es nur logisch, dass der gebrechliche greis hier kaum gehör findet. warum auch?

es ist schön und gut, dass der bajuwarische papstamtsträger sich als moralische instanz in szene setzen will, aber das ganze hat in meinen augen einfach einen faden becksteinschen beigeschmack (wenn ihr versteht, was ich meine). viel erfreulicher - und vor allen dingen - aufrichtiger wäre es doch, wenn der papst sich mit den problemen seines eigenen wirtschaftsimperiums befassen und sich öffentlich dazu äußern würde. das geschieht jedoch leider - aus welchen gründen auch immer - nie. wie geil wäre es meldungen zu hören, die wie folgt lauten: "benedikt xvi fordert lückenlose aufklärung der morde in der schweizer garde", oder "papst verurteilt die pädophilen neigungen und sexuellen exzesse österreichischer seminaristen". wenn sowas in der art seitens des vatikans kommen würde, hätte ich keine probleme damit die worte des papstes als moralisch gerechtfertigt anzuerkennen. ansonsten bleiben sie das, was sie sind: scheinheilig.
johndoe-freename-26893
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Beitrag von johndoe-freename-26893 »

Ich finde die Aussage gut, aber wahrscheinlich wird die Aussage bloss wieder dazu benutzt, alle möglichen "Killer"-Spiele zu verbieten und zu bekämpfen!!

Man, man, man......man sollte lieber aufklären und psychologisch rangehen.

Das ist wesentlich besser für alle Beteiligten!!
(Und wir können weiterzocken :)
Dietmar Hess
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Beitrag von Dietmar Hess »

Seth666 hat geschrieben:Meiner Meinung nach hat die Kirche höchstens die Aufgabe ein friedliches Zusammenleben zu fördern und sich in der Gesellschaft für ihre Gläubigen zu engagieren. Aber genau in diesem Punkt muss sich die Kirche Kritik gefallen lassen im Bezug auf deren Vergangenheit. Ablasshandel und Verfolgung von Menschen, die einer anderen Religion angehörten, half nicht den Menschen sondern beutete damals die noch nicht so gebildeten Menschen aus. Viele konnte nichtmal lesen.
Erst durch das engagement von Leuten wie Luther wurde dem Volk wieder etwas freie Meinung zurückgegeben.
Nicht umsonst hat sich die evangelische Religion von der damaligen Kirche abgespalten.
Was man aus der ganzen Menscheitsgeschichte lernen kann ist, dass es immer um den Kampf von Macht ging. Das kann jeder sogar heute im Fernsehen verfolgen.
Und in der heutigen Zeit welches durch Wissen und Verstand größtenteils geprägt ist, ist für viele die Kirche zu einer starren, alten und nutzlosen Institution geworden. So auch größtenteils für mich.
So, nachdem ich mich jetzt durch alle Posts durchgelesen habe, scheinst du mir noch einer der "wenigen" vernünftigen hier zu sein, der auch schön mitliest :wink:
Ich oute mich am besten gleich: ich bin aktiver Christ (freikirchlich - habe also mit der kath. Kirche nicht viel am Hut), mache in meiner Gemeinde Jugendarbeit und gehe auch regelmäßig in die Kirche. Und ich kenne natürlich auch die Bibel.
Um zu verstehen, worum es den Christen (und da zählen auch die Katholiken dazu) geht, warum sie möglichst allen von ihrem Glauben erzählen "müssen", sollte man da schon das Neue Testament mal gelesen haben. Dazu kommt noch, dass man die Bibel auch als "Wort Gottes" ansieht - Gott als die höchste Instanz über allem, der alles erschaffen hat und alles und jeden kennt. Das sind einige Grundvoraussetzungen.
Und es geht darum, dass Gott von seinen Geschöpfen - den Menschen - verlassen und betrogen wurde (Adam und Eva). Durch diese "Sünde" konnten sie vor Gott nicht mehr bestehen und mussten aus dem direkten Kontakt mit ihm gehen. Später gab Gott den Menschen die "10 Gebote", damit sie sich nicht gegenseitig die Köpfe einhauen und so schon im Leben darauf vorbereitet werden, nach dem Tod wieder in Kontakt mit Gott zu kommen. Aber selbst diese 10 Gebote konnten die Menschen nicht einhalten. Also hat sich Gott eine weitere Möglichkeit ausgedacht, dass die Menschen wieder mit ihm zusammenkommen können. Das war dann die Sachen mit Jesus, seinem Sohn. Er hat den Menschen die Gebote Gottes richtig ausgelegt und auch vorgelebt. Sein Tod war das Opfer, das Gott selbst gebracht hat, damit die Menschen, die an ihn glauben nach dem Tod nicht verloren sind.
Und genau das ist auch die Aufgabe, die Jesus seinen Nachfolgern, den Christen aufgetragen hat, den anderen Menschen von dieser Möglichkeit zu erzählen, wie man mit Gott wieder Gemeinschaft haben kann und das nicht erst nach dem Tod! :)

Langer Text, ich weiß, aber das ist noch recht kurz gehalten. Ein Forum ist sicherlich auch nicht der richtige Ort, so etwas zu erklären, aber ich hoffe, dass ein paar Fragen damit geklärt sind. Das oben genannte sind einfach Dinge, die man als Christ so hinnehmen muss, weil es "Wort Gottes" ist.
Da gibt es auch nichts zu diskutieren. Das ist eine feste Lebenseinstellung.

Du hattest in einem vorherigen Post geschrieben, dass du nicht an Teufel, Dämonen und Hexen und so glaubst ... wie kommst du denn zu deinem Nickname "Seth666". Du weißt sicherlich, was "666" ist? :?

Liebe Grüße
Dietmar
acerace
Beiträge: 646
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Beitrag von acerace »

ich weiß es nicht. erklär es mir doch bitte.
johndoe-freename-106609
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Beitrag von johndoe-freename-106609 »

Das oben genannte sind einfach Dinge, die man als Christ so hinnehmen muss, weil es "Wort Gottes" ist.
Da gibt es auch nichts zu diskutieren. Das ist eine feste Lebenseinstellung.
Das ist imo eines der Probleme jeder Religion oder sonstiger Glaubensgemeinschaft...

Die jeder Religion zugrunde liegenden Schriften - wie die Bibel oder der Koran - sind - trotz ihrer vermeindlichen Aktualität oder Gültigkeit in der Gegenwart - Machwerke der Vergangenheit....
Das gefährliche am Festhalten der Unveränderbarkeit solcher Schriften ist
offensichtlich - die Möglichkeit der nachfolgenden Generationen, die Inhalte
neu zu interpretieren, ja sie sogar ganz oder teilweise für ihre Interessen zu missbrauchen bzw. auf der Grundlage einer Uminterpretation - in Verbindung mit dem Hinweis auf die "Legitimation der heiligen Schrift " , des "Wort Gottes" o.ä. - einem grossen Teil der Glaubensgemeinschaft schlicht "das Gehirn zu waschen".....

Die Gefahr liegt immer im Missbrauch der Dinge könnte man sagen, aber
eine alte Schrift, die - wohlgemerkt meistens verklausuliert oder in Metaphern gesprochen - allein aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte
das Dogma der Unveränderbarkeit trägt, darf - ungeachtet ihrer Inhalte
oder Interpretationsmöglichkeiten - meiner Meinung nach nicht soviel Macht besitzen.
Dies ist hier nicht mehr so, in anderen Ecken der Welt fühlt man sich hingegen in dieser Beziehung wie ins Mittelalter zurückversetzt...

um es kurz zu machen : mein "Glauben" (ein Kreationist würde es vermutlich als Irrglauben o.ä. bezeichnen) ist eigentlich die Wissenschaft,
eher noch der gesamte Prozess derselbigen.
Es geht um Veränderung, Adaption , Richtigstellung und vor allem :
Die Bereitschaft etwas als wahr angenommenes, sei es auch noch so populär, in Frage stellen zu können.
Es gibt zwar auch hier- wie überall- Axiome, dessen Wahrheitsgehalt nicht
faktisch bewiesen werden kann, die aber durch die Erfahrung als geltend angenommen werden können.

wenn religion , die ja sehr wohl auch moralisch ein Stützpfeiler dieser Welt sein kann wie man heute sieht, etwas mehr mit dem Zeitgeist gehen würde, bzw. sozusagen mehr den positiven Teil der aktuellen Gesellschaft
derselbigen aufzeigen würde, so könnte das Welten (die Welt) bewegen.

So , etwas weit ausgeholt fällt mir grad auf ;P
Also kürzer : die gefährlichsten Gefängnisse sind die, die sich unser Geist selbst schafft, denn man kann sie nur von aussen sehen
(hey mal bei zitate.net nachfragen obs den schon gibt ^^)
so zum ursprung des threads : imo sollten solche statements in der Regel immer genauer umschrieben sein um missverständnisse auszuräumen,
aber im grunde ruft er wie meistens zum Einhalten der christlichen/menschlichen/gesellschaftlichen/seidnettzueinanderwieauchimmer
Werten auf, das ist sein Job und es ist gut so. (Wobei diese Werte auch komplett ohne Religion vermittelt werden könnten, allerdings wohl nur in Star-Trek oder eben dem fernen Utopia)
Die genaue Interpretation liegt dennoch beim Rest der Menschheit.
Wir Zocker wissen eben im gegensatz zu anderen, dass es eine Abgrenzung von "harten" zu wirklich menschenverachtenden Spielen gibt,
und dass, wie auch damals schon oft zitiert, die potentielle Gewalt in den härteren Spielen für einen gesunden Menschenverstand (deswegen Altersbegrenzung ;P )nur einer der Hüllen für einen "e-" sportlichen Wettlampf, ein geschicklichkeitserforderndes Hobby oder ähnlichem Spass am Spielen ist.

@Dietmar :
So würde ich auch die "666" bei Seths Namen nicht wirklich als Indikator
für seine "wahre Natur" sehen, es ist eben vieles nur ein Spiel, das wir spielen, weil es Spass macht - und zwar genau bis zu dem Punkt, bei dem die Realität uns wiederhat...

sry is ne menge geworden, wers wirklich gelesen hat -thx für die aufmerksamkeit :P
P.S : ist alles auch nur eine von vielen Meinungen und Ansichten ^^
greez nukie
johndoe-freename-94897
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Beitrag von johndoe-freename-94897 »

Na, so ganz richtig liegt der Papst mit seinen Worten nicht, denn seine angesprochene "Perversion" wird nicht fuer Kinder produziert. Der Fehler sitzt bei den Eltern, die sich nicht mit ihrem Kind befassen und beobachten, mit was sie sich die Zeit vertreiben und wie Medien ihre Kinder veraendern.

Die meisten Posts hier, sprechen genau das aus, was der Papst sagen will: Es existiert keine Wertschaetzung mehr, die Dummheit haelt Einzug.. Sehe ich genauso. :lol:
johndoe-freename-106345
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Beitrag von johndoe-freename-106345 »

Seth666 hat geschrieben:@°OO°:

Sehr interessanter Post von dir.

Was mich persönlich sehr fasziniert ist folgendes:
Unser Planet Erde ist in unserem Sonnensystem und der Milchstraße extrem klein, diese Milchstrasse ist wiederum extrem klein im Gegensatz zu unserer Galaxie. Folgendes Video zeigt weiteres bevor ich mir die Finger wund tippe.
Das was mich wahsinnig macht an diesem Vergleich ist, wie extrem klein und unbedeutend wir doch sind in diesem unermesslich gigantischen Universum. Aber für mich ist die spannendste Frage, was liegt hinter den Galaxien und wiederum dahinter und wiederum dahinter. Was liegt hinter dem schwarzen, unendlichen Nichts.
Wer oder was liegt dahinter. Ist es vielleicht dieser Gott an den viele glauben..?

Meiner Meinung nach hat die Kirche höchstens die Aufgabe ein friedliches Zusammenleben zu fördern und sich in der Gesellschaft für ihre Gläubigen zu engagieren. Aber genau in diesem Punkt muss sich die Kirche Kritik gefallen lassen im Bezug auf deren Vergangenheit. Ablasshandel und Verfolgung von Menschen, die einer anderen Religion angehörten, half nicht den Menschen sondern beutete damals die noch nicht so gebildeten Menschen aus. Viele konnte nichtmal lesen.
Erst durch das engagement von Leuten wie Luther wurde dem Volk wieder etwas freie Meinung zurückgegeben.
Nicht umsonst hat sich die evangelische Religion von der damaligen Kirche abgespalten.
Was man aus der ganzen Menscheitsgeschichte lernen kann ist, dass es immer um den Kampf von Macht ging. Das kann jeder sogar heute im Fernsehen verfolgen.
Und in der heutigen Zeit welches durch Wissen und Verstand größtenteils geprägt ist, ist für viele die Kirche zu einer starren, alten und nutzlosen Institution geworden. So auch größtenteils für mich.


MfG
right. was die kirchengeschichte und luthers wirken angeht hast völlig recht.
aber irgendwie kommt es mir so vor, dass, was ich schon angesprochen hab, jesus christus, seine historizität, sein wirken und der inhalt seiner botschaft zu schnell und reflexartig mit der geschichte der kth. institution und ihren überkrassen fehltritten, die NICHTS mit dem gott der bibel gemein haben, gleichgesetzt werden. das ist absolut schade.

um auf dein interesse an dem, was hinter all dem existierenden steht, zu kommen:
wenn wir die möglichkeit der existenz gottes ausblenden, können wir uns noch lange (zumindest bis unsereins zu staub zerfällt) fragen, was denn nu hinter all dem steckt und uns darin gefallen, dass wir darüber nachdenken, auch wenn wir nie zu einer antwort kommen. ein gefühl der ungewissheit würde bei mir da jedoch zurückbleiben.
und da ich den tod schon erlebt habe und sehen musste, wie kurz ein menschenleben und wie schnell es vorbei sein kann, kann und will ich nicht leichtsinnig mit der frage nach dem sinn dieses lebens umgehen.

und an der oben genannten historizität der person christi komm ich nicht vorbei. es gibt neben den berichten, aus denen sich die bibel zusammensetzt noch außerbiblische berichte von damaligen historikern, etc., die das wirken jesu erwähnen. für mich grund genug, den sachverhalt genau zu betrachten und ernst zu nehmen.

man kann einfach nich alles in so´n forum schreiben, außerdem bin ich auf arbeit :lol:.

aber wenn es diesen gott gibt, haben menschen, die an ihn glauben und mit ihm leben, noch mehr zu sagen, als worte, die bloß frieden bewahren.
nämlich worte, die über diese zeit, die wir auf der erde verbringen hinaus gehen und die noch mehr zu bieten haben, als die befriedigung unseres strebens nach harmonie und frieden hier.

alright man, was die festgefahrene, den grund ihres bestehens vergessene INSTITUTION kirche angeht liegst du leider richtig... - dat macht mich manchmal stinksauer. in vielen evangelischen kirchen läufts oft nich besser. ich bin ev, geh aber in´ne ev.freikirche, die alles andere als festgefahrn ist und sich verbunkert. :wink:

mach et jut! :D
S-Markt
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Beitrag von S-Markt »

Seth666 hat geschrieben:@°OO°:

Sehr interessanter Post von dir.

Was mich persönlich sehr fasziniert ist folgendes:
Unser Planet Erde ist in unserem Sonnensystem und der Milchstraße extrem klein, diese Milchstrasse ist wiederum extrem klein im Gegensatz zu unserer Galaxie. Folgendes Video zeigt weiteres bevor ich mir die Finger wund tippe.
Das was mich wahsinnig macht an diesem Vergleich ist, wie extrem klein und unbedeutend wir doch sind in diesem unermesslich gigantischen Universum. Aber für mich ist die spannendste Frage, was liegt hinter den Galaxien und wiederum dahinter und wiederum dahinter. Was liegt hinter dem schwarzen, unendlichen Nichts.
Wer oder was liegt dahinter. Ist es vielleicht dieser Gott an den viele glauben..?


MfG
Endlich mal einer mit nem echten Sinn für Dimensionen.
Füge noch die Zeit dazu (den lächerlich kurzen Zeitraum, den es Menschen auf der Erde und im Zeitgefüge des Universums überhaupt gibt) und man findet die Demut, die uns Religionen immer einreden wollen.

Stellen sich dann folgende Fragen:
1. Wenn wir Gottes Kinder sind, wieso leben wir dann auf diesem unbedeutenden Planeten?
2. Warum nehmen wir nur einen sehr begrenzten Teil unserer Umwelt war?
3. Welchen Grund hatte Gott uns zu schaffen? Lange Weile?
4. Wenn er wirklich irgendwo im Nichts sitzt und allmächtig ist, warum kommt er dann nicht mal kurz vorbei und löst alle Probleme mit seiner Allmacht? Ich würde es tun.
S-Markt
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Beitrag von S-Markt »

Gnork hat geschrieben: Wer keine Ahnung von der Bibel hat, sollte nicht dumm irgendwelche Bibelstellen zitieren.
Und wer jetzt irgendwie der Meinung ist, dass die Kirche, der Papst und alle Christen alles genau wie es in der Bibel steht wortwörtlich nehmen und so richtigheißen... naja...
Also, dann ist das "Wort Gottes" gar nichts wert, weil man sowieso nicht wissen kann, wie es richtig interpretiert wird?

Wie viele Menschen sind aufgrund solcher Bibelstellen ermordet und verstümmelt worden?

Und Du ruft doch geradezu dazu auf, diese Bibelstellen nach eigenem Gutdünken zu interpretieren mit dem Text " und wer jetzt irgendwie der Meinung ist..." Wenn man es nicht wörtlich nimmt, kann man die Bibel auch gleich der termischen Verwertung zuführen, zu mehr ist sie dann nicht zu gebrauchen.

Und nehmen wir doch mal den Fall wo Abraham Isaak opfern soll.
Wie anders, als psychopatisch und brutal kann man Gottes Forderung nach heutiger Sicht interpretieren.
Da ist ein allmächtiges Wesen, das ein dermaßen armseliges Selbstwertgefühl hat, daß es durch ungeheuerliche Forderungen seinen Gläubigen gegenüber deren Glauben beweisen lassen muß.
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Seth666
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Beitrag von Seth666 »

Dietmar Hess hat geschrieben: Du hattest in einem vorherigen Post geschrieben, dass du nicht an Teufel, Dämonen und Hexen und so glaubst ... wie kommst du denn zu deinem Nickname "Seth666". Du weißt sicherlich, was "666" ist? :?

Liebe Grüße
Dietmar
Der Name seth kommt aus der ägyptischen Mythologie und ist ein Gott des Chaos und Verderbens. Normalerweise nutzte ich das 666 nicht, sonder 6699.
Die 6 mit der darauffolgenden 9 ergibt ein Jing-Jang 69.
Ich suche mir eigentlich immer Namen aus die etwas bedeuten.
Manche nutzen Namen von Personen aus Spielen oder Fantasybüchern oder basteln sich ihre Namen auch zusammen wie ich.

Ein bischen Chaos und Ausgeglichenheit in seinem Leben hat doch jeder schon mal gehabt.

Aber mehr würde ich in die Usernamen jetzt auch nicht reininterpretieren.

Aber eins kann ich dir versichern, ich bin nicht vom Teufel besessen - also auch nicht von Sony oder Microsoft.
:wink:

MfG
Dietmar Hess
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Beitrag von Dietmar Hess »

S-Markt hat geschrieben:Und nehmen wir doch mal den Fall wo Abraham Isaak opfern soll.
Wie anders, als psychopatisch und brutal kann man Gottes Forderung nach heutiger Sicht interpretieren.
Da ist ein allmächtiges Wesen, das ein dermaßen armseliges Selbstwertgefühl hat, daß es durch ungeheuerliche Forderungen seinen Gläubigen gegenüber deren Glauben beweisen lassen muß.
Gutes Beispiel, wie hier die Bibel völlig aus dem Zusammenhang gerissen zitiert wird.
Hat Abraham Isaak wirklich opfern müssen? Also in meiner Bibel steht da nichts von. Bitte etwas weiter lesen, sonst seit ihr genauso kompetent für dieses Thema wie Beckstein für Computerspiele.
S-Markt hat geschrieben:1. Wenn wir Gottes Kinder sind, wieso leben wir dann auf diesem unbedeutenden Planeten?
2. Warum nehmen wir nur einen sehr begrenzten Teil unserer Umwelt war?
3. Welchen Grund hatte Gott uns zu schaffen? Lange Weile?
4. Wenn er wirklich irgendwo im Nichts sitzt und allmächtig ist, warum kommt er dann nicht mal kurz vorbei und löst alle Probleme mit seiner Allmacht? Ich würde es tun.
zu 1. Wieso ist die Erde unbedeutend? Wolltest du lieber auf dem Mond leben oder auf der Venus?
zu 2. Keine Ahnung, warum du diesen Eindruck hast?
zu 3. Frag ihn doch selbst.
zu 4. Er wollte keine dummen Marionetten, die er lenken muss. Gott hat uns mit einem eigenen Willen ausgestattet, damit wir selbst entscheiden können und damit wir am Ende des Lebens vorzeigen können, was wir mit unsere Entscheidungsmöglichkeit gemacht haben. Warum sollte Gott immer und überall eingreifen? Was würde denn passieren, wenn eines seiner "Kinder" stirbt? Es kommt zu ihm in den Himmel, wo es kein Leid und keine Krankheit mehr gibt. Wäre das schlimm?
Gott denkt in ganz anderen Dimensionen als wir. Von daher steht es mir sicherlich nicht zu, ihn für etwas zu verurteilen. Wenn der Mensch entscheidet, er schlägt dem Nachbarn den Kopf ein, dann ist das nicht das Problem Gottes, sonders des Menschen. Gott hat es nicht nötig, sich vor dir zu rechtfertigen. Wenn du nichts von ihm wissen willst oder meinst, dass es ihn nicht gibt, wieso sollte er dann in dein Leben eingreifen? Es gibt ihn doch für dich nicht. Aber beschwer dich dann am Ende nicht, dass du ja nicht gewusst haben konntest, dass es noch dem Tod noch weiter geht :roll:

Liebe Grüße
Dietmar
johndoe-freename-106609
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Beitrag von johndoe-freename-106609 »

also Gedanken über was ist danach ( sowohl räumlich als auch zeitlich) hab ich auch, aber nur weil ich die Existenz Gottes o.ä. nicht leugnen kann - das ist fakt - lasse ich mich nicht von ihr überzeugen.. oO
- auch nicht wenn es einem dieses schöne Gefühl geben sollte, eine befriedigende Antwort auf die für den menschlichen Geist (noch) nicht vorstellbaren Fragen gefunden zu haben..
meiner Meinung nach wäre das , sry , einen kritisch denkenden Teil von sich aufzugeben und die Lücke mit Endorphine erzeugender , scheinbarer Sicherheit über unser Sein und den "Sinn" unserer Existenz zu füllen...
nix für ungut ;P

greez nukie
Dietmar Hess
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Beitrag von Dietmar Hess »

nukie hat geschrieben:also Gedanken über was ist danach ( sowohl räumlich als auch zeitlich) hab ich auch, aber nur weil ich die Existenz Gottes o.ä. nicht leugnen kann - das ist fakt - lasse ich mich nicht von ihr überzeugen.. oO
- auch nicht wenn es einem dieses schöne Gefühl geben sollte, eine befriedigende Antwort auf die für den menschlichen Geist (noch) nicht vorstellbaren Fragen gefunden zu haben..
meiner Meinung nach wäre das , sry , einen kritisch denkenden Teil von sich aufzugeben und die Lücke mit Endorphine erzeugender , scheinbarer Sicherheit über unser Sein und den "Sinn" unserer Existenz zu füllen...
nix für ungut ;P

greez nukie
Schade, dass das für dich alles zu einfach klingt :wink:
Getreu nach dem Motto: "Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht"

Gruß
Dietmar
johndoe-freename-106609
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Beitrag von johndoe-freename-106609 »

edit : "...nur weil ich die Existenz von Gott nicht ausschliessen kann....."
sollte es heissen loel :P