The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und Updates alle vier bis sechs Wochen

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unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Wigggenz hat geschrieben:Man stellt sich einfach nicht über andere, nur weil man irgend eine x-beliebiges Hobby mit mehr Leidenschaft als andere betreibt. So etwas ist erbärmlich, auf ganz tiefem Niveau.
Wenn es den Leuten scheiß egal ist, dass sie anderen ihr Hobby mit ihrer Art kaputt machen, dann werde ich auch immer entsprechend darauf reagieren und mir das nicht länger stillschweigend mit angucken, das habe ich lange genug getan.

Ich erwarte darauf keine Antwort und werde daher auf eine auch nicht reagieren, den ich ahne bereits was da gleich wieder für eine kommen wird.
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Wigggenz
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben:Wenn es den Leuten scheiß egal ist, dass sie anderen ihr Hobby mit ihrer Art kaputt machen, dann werde ich auch immer entsprechend darauf reagieren und mir das nicht länger stillschweigend mit angucken, das habe ich lange genug getan.
Verdammt, die SPIELER machen dir doch nicht dein Hobby kaputt!

Das sind die Entwickler/Publisher! Oder wer ist sonst für das Spiel verantwortlich. Der Publisher hat die freie Entscheidung, wie er sein Spiel gestaltet...

Genau so wird Musik wie z.B. die letzten beiden Bullet for my Valentine oder Linkin Park- Alben auch nicht von den feiernden Massen zerstört, sondern von der Band selbst, die im Mainstream den Hals mit Geld und Fame nicht voll genug bekommen kann und alles glattbügelt.

Dass es auch anders geht, beweist z.B. das MOBA-Genre. DotA2 ist bewusst wieder komplex und schwierig, DAS Spiel für wahre Leidenschaftler der ersten Stunde.

Dass im MMORPG-Genre anscheinend nur Arschlöcher sitzen, die sich nicht damit abfinden können, für Fans des klassischen harten Ur-MMORPGs zu entwickeln, sondern direkt den ganzen Massenmarkt abgrasen wollen, dafür können die Spieler nichts, das ist freie Entscheidung des Publishers.

So, da hast du deine Antwort, hoffentlich war es die, die du bei mir unleidenschaftlichen, minderwertigem Verteidiger von Casuals erwartet hast, ich wünsche dir noch einen guten Ritt so hoch zu Ross... peace out.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Ich sagte doch du sollst es so stehen lassen, denn das ist sowas von exakt die Antwort die ich erwartet habe, das ich die nicht einfach so stehen lassen kann, denn es ist nur das was zu viele glauben wollen.

Tatsache ist, die Spieler jammern bei den MMORPGs derart die Foren voll bis sie kriegen was sie wollen und daraus hat sich dann irgendwann die Tendenz immer mehr Richtung Massenmarkt zu gehen entwickelt, damit die Spieler direkt weniger zu jammern haben weil eh alles weichgespült ist... netter Nebeneffekt ist weniger Risiko, mehr Spieler, mehr Einnahmen... dafür immer weniger gut funktionierende MMORPGs.

So sieht die Wahrheit aus, nicht von wegen die Spieler können nichts dafür, diese konnten einfach nur nicht die MMORPGs so nehmen wie sie waren und wollten immer mehr Komfort und noch mehr Komfort und heute wird man mit Komfort erschlagen und die Spieler sind bei jeder Kleinigkeit direkt völlig überfordert, weil sie nichts anderes mehr kennen als Komfort und Bequemlichkeit. Also hört endlich mal mit dieser Scheiße auf die Firmen wären alleine Schuld daran, losgetreten haben es die Spieler selbst und sie hauen auch heute immer noch voll drauf, die Firmen trauen sich schon gar nichts mehr, weil sie dann gleich die Spieler davon laufen sehen. Den irgend Jemand hat den Spielern ins Gehirn geschissen, dass sich gefälligst das MMORPG an sie anzupassen hat und nicht sie sich an das MMORPG.
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Wigggenz
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Wigggenz »

Balmung hat geschrieben:Ich sagte doch du sollst es so stehen lassen, denn das ist sowas von exakt die Antwort die ich erwartet habe, das ich die nicht einfach so stehen lassen kann, denn es ist nur das was zu viele glauben wollen.

Tatsache ist, die Spieler jammern bei den MMORPGs derart die Foren voll bis sie kriegen was sie wollen und daraus hat sich dann irgendwann die Tendenz immer mehr Richtung Massenmarkt zu gehen entwickelt, damit die Spieler direkt weniger zu jammern haben weil eh alles weichgespült ist... netter Nebeneffekt ist weniger Risiko, mehr Spieler, mehr Einnahmen... dafür immer weniger gut funktionierende MMORPGs.

So sieht die Wahrheit aus, nicht von wegen die Spieler können nichts dafür, diese konnten einfach nur nicht die MMORPGs so nehmen wie sie waren und wollten immer mehr Komfort und noch mehr Komfort und heute wird man mit Komfort erschlagen und die Spieler sind bei jeder Kleinigkeit direkt völlig überfordert, weil sie nichts anderes mehr kennen als Komfort und Bequemlichkeit. Also hört endlich mal mit dieser Scheiße auf die Firmen wären alleine Schuld daran, losgetreten haben es die Spieler selbst und sie hauen auch heute immer noch voll drauf, die Firmen trauen sich schon gar nichts mehr, weil sie dann gleich die Spieler davon laufen sehen. Den irgend Jemand hat den Spielern ins Gehirn geschissen, dass sich gefälligst das MMORPG an sie anzupassen hat und nicht sie sich an das MMORPG.
Und Entwickler haben nicht die Möglichkeit, nicht auf Gejammer zu hören?

Dein verklärtes Weltbild ist wirklich erschreckend. Soviel Arroganz kann ich mir nicht länger geben, ich muss dich auf die Ignorierliste setzen, sonst macht du mich dadurch so wütend, dass ich mich am Ende zu verwarnungswürdigen Posts hinreißen lasse.
Fiddlejam
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Fiddlejam »

Balmung hat geschrieben:Aber gut, ich versuchs noch mal zu erklären, ein letztes mal... Es geht grob darum in einem MMORPG auch mal nur so am Strand zu sitzen (oder sonst wo) und den Sonnenuntergang zu beobachten (und das nicht nur an einem der ersten Tage), es geht darum gemütlich zu spielen und die Atmosphäre auf sich wirken zu lassen, darum eine Auge für Details zu haben und nicht nur was Objekte im Spiel betreffen sondern auch das man sich z.B. nicht mitten auf den Weg setzt sondern am Rand. Das man in seinem Char mehr sieht als nur ein Mittel zum Zweck, das man eine Bindung zu diesem hat und ihn so mag wie er ist selbst wenn er nicht perfekt ist. Das es scheiß egal ist was die beste Skillung ist und man das spielt was man selbst will und nicht das was einem das Spiel als beste Skillung vorgibt. Das man sich Dinge auch mal erarbeiten muss und nicht alles immer nur Friede Freude Eierkuchen ist und endlos Spaß macht. Das man offen auf alle Spieler zugehen kann und nicht bloß auf seine Gilde und der Rest wird ignoriert weil könnte ja einer dieser Spieler sein der einem nur das MMORPG ruinieren will. Ein MMORPG zu leben heißt einfach nicht bloß ein Spiel darin zu sehen sondern mehr und es deswegen ernst zu nehmen und nicht bloß so ernst wie man ein gewöhnliches Spiel halt ernst nimmt... also nicht besonders.
Ok, den ersten Part kann ich wirklich nicht verstehen. Aber das ist mehr oder weniger meine Sache, wenn ich einen Sonnenuntergang und hübsche Landschaften will, gehe ich vor die Tür. Damit meine ich nicht, dass ich gegen jedwedes Innehalten und Bewundern der Landschaft bin. Geschweige denn dass es mir immer nur um irgendwelche Erfolge ging. Im Gegenteil, ich bin in MMOs eigentlich ziemlich oft ziemlich unerfolgreich. Ich sehe halt mal ein paar Stunden rein und selbst dann ist nicht garantiert, dass ich tatsächlich irgendwelchen Quest- oder Levelfortschritt gewinne. Ich mag Open World MMOs in denen es etwas zu entdecken gibt. Aber nur das? Ohne nebenbei mit anderen Spielern zu erzählen oder sonst was? Ist einfach nichts für mich. Aber das ist einfach nur meine persönliche Macke. Ich kann auch keine Musik hören ohne nebenbei irgendetwas zu tun.

Back to topic, du wirst die Antwort ahnen: All das kannst du auch in einem f2p erleben.
Nein, tun sie nicht, aber sie wissen das mit zunehmendem Alter der Prozentsatz an Spieler abnimmt, die nicht Reif genug sind. Natürlich ist das irgendwo dumm, ich hab auch schon mit einem 14jährigen gespielt der reifer war als die meisten Mitte Zwanzig Jährigen. Aber mir fällt keine andere Filtermethode ein die wirklich fairer wäre. Außerdem geht auch oft darum, dass man bei nicht Volljährigen mit gewissen Themen aufpassen muss, auch das sollte man nicht vergessen.
Siehst du, genau das ist es, was ich meine. Die effektive Filtermethode? Nehmt keine dummen Menschen in eure Gilde auf. Punkt. So einfach. Der Fehler den ich hier anspreche ist, dass man sich auf die Korrelation zwei Faktoren verlässt statt direkt das gewünschte Ergebnis zu verlangen.

Und ebenso mit p2p. Monatlich Geld zu bezahlen ist kein Garant für eine gute Community, sondern für eine in der es nur Arschlöcher gibt die 15€ im Monat über haben. Wenn der Verlust des nicht-kostenlosen Accounts auf dem Spiel steht, hält das die Idioten nicht fern, es sorgt nur dafür dass die Idioten ruhig halten.
Wie gesagt, damit erschafft man keine gute Community sondern eine schlechte im Schafspelz.
Hier mal ein interessanter Beitrag zum Thema F2P eines Game Designers aus der Branche:
Zuerst einmal redet er hier von Umstellungen auf f2p, nicht von bereits ursprünglichen f2p-Spielen (er betont sogar in einem Folgepost, dass f2ps die bereits ursprünglich so konzipiert sind weit besser funktionieren).

Im ersten Punkt bezüglich Content-Fokus redet er dann aber plötzlich über Bigpoint, die nur ur-f2ps und keine Umstellungen anbieten. (Und generell sehr suspekt sind. Die Bigpoint-Spiele könnte man als Beispiele für die angebliche große Flut an billigen f2ps anbieten, aber ganz ernsthaft, wir reden hier doch nicht über solche billigen Browser-Minigames nach dem Facebook-Modell? Toter Gaul und so. Mein Fokus wäre jetzt eher auf vollwertigen, clientbasierten MMOs mit f2p-Modell.)

Die Sache mit der Production Value ist auch mehr als suspekt. Da tut er ja geradezu so als wäre p2p ein todsicheres Modell und die Umstellung auf f2p wäre nur mal so ne fixe Idee der Publisher.
Aber offensichtlich lohnt sich p2p eben nicht, sonst könnten sich diese Spiele mit dem Modell ja halten. Tun sie aber nicht.

Bezüglich Community: Bullshit. Einfach nur Bullshit. Natürlich gibt es eine Stammzahlergruppe. Das sind die, die am meisten ausgeben, wie bereits von mir erwähnt, und am meisten geben sie aus für Dinge die vor allem im Endgame relevant werden (Upgradehilfen, Exp-Boosts usw.). Selbst rein kosmetische Items kriegt man nicht los wenn der Spieler seinen Char zumindest so weit gespielt hat dass er sagen kann "ok, das bedeutet mir was, da bin ich bereit Geld zu investieren".
Das was er hier beschreibt trifft wieder größtenteils auf Browsergames mit ihren Energiesystemen (für Geld aufladbar) zu. Kann man sich jedes beliebige f2p MMORPG anschauen, die Leute mit Kostümen und geupgradeten Waffen sind beinahe alle Mid- bis Highlevel.

Innovation. Beinahe ebenso großer Quatsch. Die meisten p2p-Modelle benutzen das selbe Click&Kill System wie WoW. (und sind dann auch meist die, die auf f2p umgestellt werden)
Die meisten innovativen Spiele findet man noch im f2p-Markt.
Wenn es den Leuten scheiß egal ist, dass sie anderen ihr Hobby mit ihrer Art kaputt machen, dann werde ich auch immer entsprechend darauf reagieren und mir das nicht länger stillschweigend mit angucken, das habe ich lange genug getan.
Wie Wiggenz bereits sagte: Die Spieler machen dir dein Hobby nicht kaputt.
Es ist doch wohl das gottverdammte Recht eines jeden einzelnen, sich für ein Bezahlmodell zu entscheiden, mit dem man persönlich zurechtkommt.
Dein Hobby wird, wie bereits angedeutet allerhöchstens von Publishern gestört, die p2p-Titel mit halbem Arsch auf schlechte f2p-Titel umstellen. Das ist ein Problem, und darüber regen sich wahrscheinlich alle auf, auch pro-f2p-Spieler, weil es die vernünftigen f2ps automatisch in ein schlechtes Licht rückt.
Tatsache ist, die Spieler jammern bei den MMORPGs derart die Foren voll bis sie kriegen was sie wollen und daraus hat sich dann irgendwann die Tendenz immer mehr Richtung Massenmarkt zu gehen entwickelt, damit die Spieler direkt weniger zu jammern haben weil eh alles weichgespült ist... netter Nebeneffekt ist weniger Risiko, mehr Spieler, mehr Einnahmen... dafür immer weniger gut funktionierende MMORPGs.
Aye, schon schlimm wenn die Entwickler auf die Wünsche der Spieler eingehen... :roll:

Massenmarkt ist etwas anderes als auf die Bedürfnisse der Masse zu hören.
Wenn ein Entwickler krankhaft auf den Mainstream blickt und sein Spiel entsprechend anpasst, will er ein Publikum erreichen, dass für ihn wahrscheinlich einfach nicht erreichbar ist (siehe die WoW-Klone) und vergrault sich dabei das Publikum, dem er sein Produkt eigentlich verkaufen könnte.
Das ist das eigentliche Problem, nicht "oh Gott, ein Produkt das mehr Leuten gefällt", sondern "ein Produkt, dass sein eigentliches Publikum vergrault".
Skoop86
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Skoop86 »

Genau wegen so einem Abo Modell habe ich kein WoW gespielt und lieber auf Guild Wars gesetz. Naja so lass ich die finger weg.
Esines
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Esines »

@Balmung
Mich würde mal interessieren, welches MMORPG mit Abomodell deinen Vorstellungen entspricht, bezüglich Community und Update-Qualität.
Mir persönlich fällt da keins ein.
Eve Online vllt. aber da kann man sich mWn nirgendwo an den Weg setzen oder den Sonnenuntergang betrachten.
WoW dürfte doch für die meisten leidenschaftlichen MMORPGler spätestens seit den Pandaren tot sein oder nicht?

@Topic:
Ich hätte mir gewünscht Zenimax geht den gleichen Weg wie Arenanet mit Guild Wars 2.
Das scheint profitabel zu sein und an Updates mangelt es auch nicht.
Die Community erscheint mir auch nicht zu toxisch zu sein.
Also warum dieses "veraltete" Modell?
Und dazu dann noch der von Anfang integrierte Cashshop.
Zumal dadurch die Begründung zum Abomodell absurd wird.
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Aurellian
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Aurellian »

Esines hat geschrieben:Ich hätte mir gewünscht Zenimax geht den gleichen Weg wie Arenanet mit Guild Wars 2.
Das scheint profitabel zu sein und an Updates mangelt es auch nicht.
Die Community erscheint mir auch nicht zu toxisch zu sein.
Naja, GW2 hat auch mehr als hinreichend viele Macken. Man wird zwar mit Updates zugeschmissen, aber qualitativ finde ich die überwiegend bescheiden. Seit es die Unliving Story gibt, also seit Anfang des Jahres, kam nur massenhaft temporärer Farmcontent, nen paar temporäre Jumpingpuzzles und viel Blödsinn. Da war bisher nichts Permanentes. Als Dungeoneer ist man sowieso am Arsch, da das letzte nennenswerte Update vor mehr als einem halben Jahr kam und sich seitdem nichts, aber auch gar nichts getan hat. Das WvW scheinen sie auch immer mehr kaputtzupatchen. Von daher wäre mir en Wechsel zum WoW-Patchmodell deutlich lieber - seltenere Updates, die dann aber auch was bieten.
unknown_18
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von unknown_18 »

Esines hat geschrieben:@Balmung
Mich würde mal interessieren, welches MMORPG mit Abomodell deinen Vorstellungen entspricht, bezüglich Community und Update-Qualität.
Mir persönlich fällt da keins ein.
Aktuell Final Fantasy XIV A Realm Reborn, der Reststart des verkorksten ersten Versuchs. Die Community dort macht bis jetzt einen ordentlichen Eindruck, noch kein Grund zu klagen und grob kenne ich diese seit der Alpha, also über ein 3/4 Jahr. Update-Qualität kann ich natürlich nichts zu sagen, das MMORPG befindet sich ja gerade im Headstart (der läuft allerdings nicht so gut wie er sollte - massive Server Probleme), bleibt also abzuwarten. Aber das es Themen Park in Reinkultur ist, steht zu befürchten, dass alles auch wieder zu schnell voran geht und die Entwickler nicht mit Content hinterher kommen können, weil er einfach nicht mal annähernd so schnell produziert werden kann wie ihn die Spieler durch haben. Das ist eigentlich ein Rennen, dass die Entwickler heute schon verloren haben bevor es anfängt. Die Basis stimmt aber bei FFXIV:ARR erst einmal einigermaßen, wirklich meinen MMORPG Geschmack trifft es auch nicht, aber ich passe mich an.

Das es allgemein nicht gut um P2P MMORPGs aussieht liegt aber wie gesagt nicht an P2P sondern allein an den MMORPGs selbst. An FFXIV:ARR sieht man gut, dass solche MMORPGs immer noch genug Spieler anziehen können. Es ist also nicht so, dass sie nicht mehr genug Spieler finden könnten. Das halten ist das Problem, aber das liegt allein an den MMORPGs selbst, wie gesagt, nicht an P2P.
Eve Online vllt. aber da kann man sich mWn nirgendwo an den Weg setzen oder den Sonnenuntergang betrachten.
Wobei man fairer Weise sagen muss, dass Eve nicht ganz P2P ist, weil man sich mit InGame Geld das Abo kaufen kann, so wie es auch bei Wildstar möglich sein wird.
WoW dürfte doch für die meisten leidenschaftlichen MMORPGler spätestens seit den Pandaren tot sein oder nicht?
Keine Ahnung, WoW scheiterte bei mir bereits in der Beta (und später noch mal, weil ich gedacht hatte das hat sich inzwischen verbessert - Fehlkauf) am... "Charakter Editor" ... wenn man den überhaupt so nennen kann.

Die leidenschaftlichen MMORPGler schauen inzwischen eh längst mehr auf Sandbox MMORPGs, die allein schon wegen ihrem Aufbau dem ursprünglichen Sinn des Genres näher kommen und vor allem kein Endcontent haben, weil sie keinen brauchen, die Spieler erschaffen sich von Beginn an den Content selbst. Entsprechend ist es auch viel einfacher Monate/Jahre lang zu spielen... frag mal die ehemaligen Star Wars Galaxie Spieler.
johndoe713589
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von johndoe713589 »

15 euro im monat ist schon sehr happig.
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Alter Sack
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Alter Sack »

Ich hab nichts grundlegendes gegen ein Abomodell ... aber 15 Euro --- :mrgreen: Wohl kaum. Soviel können die gar nicht bieten.
Baralin
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Baralin »

cyntiasly hat geschrieben:Würde ich meine Hand nicht fürs ins Feuer legen. Blizzard hat eine Fanbase wovon andere Entwickler für immer träumen. Und die Spiele gehen weg wie geschnitten Brot.
Zumindest hatten sie das früher. Ich bezweifele ja, dass das immer noch so ist.

btt: Abomodell halte ich für gewagt. Bei mir sind die MMO-Zeiten ja vorbei, ob jetzt ohne Abo oder nicht.
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Mandarinenjoe »

naja das game wird 2-3 monate gehyped, danach laufen alle weg, weil sie sehen, dass es schrott ist...dann wirds nach 5 monaten f2p...wird auf jedenfall schneller gehen als mit swtor seinerzeit
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Kajetan
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Kajetan »

Baralin hat geschrieben:
cyntiasly hat geschrieben:Würde ich meine Hand nicht fürs ins Feuer legen. Blizzard hat eine Fanbase wovon andere Entwickler für immer träumen. Und die Spiele gehen weg wie geschnitten Brot.
Zumindest hatten sie das früher. Ich bezweifele ja, dass das immer noch so ist.
Die Konkurrenz wäre gottverdammtfroh nur über 10% der stabilen Spielerbasis zu verfügen, die WoW selbst heute noch hat. Diablo 3 hat sich als PC-Exclusive in zwei Monaten weit über 9 Mio. mal verkauft. Wenn überhaupt, dann leidet Blizzard auf ganz, GANZ hohem Niveau.
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Sushi Phoenix
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Re: The Elder Scrolls Online: Setzt auf ein Abo-Modell und U

Beitrag von Sushi Phoenix »

Weiß nicht ob ich so ein Abo Modell gut oder schlecht finden soll, es hat klare Vor-und Nachteile.

Ein Spiel mit Abo Modell hat jedenfalls schonmal den Vorteil, das sich nicht gleich wieder die komplette breite Masse einnistet und somit die Konzentration von Trollen, Hatern und absoluten Vollhonks direkt gemindert wird. Der virtuelle Abschaum hat es eher auf free2play Spiele abgesehen, denn da können sie für geistige Tiefflüge sorgen, ohne einen Cent bezahlen zu müssen und brauchen sich somit auch keine Sorgen über Rauswürfe zu machen, da sie ja eh nichts zu verlieren haben.

Zudem ist so ein Abo auch immer eine ungewöhnliche Motivations-Spritze, jedenfalls für mich. Mir geht bei MMORPGS gerne mal die Luft aus, wenn der Frotschritt anfängt zu stagnieren oder sich zu wiederholen, obwohl die eigentliche Lust am Spiel weiterhin besteht. Wenn ich nun weiß, das ich dafür monatlich bleche, bleibt die Puste auf magische Art und Weise erhalten. :D Zuletzt wieder in HDRO gehabt, als VIP hatte ich richtig Bock auf den Fortschritt, mittlerweile wieder Premium und die Pausen werden immer größer und ich...komm...einfach...nicht...mehr...in Fahrt, dabei habe ich eigentlich noch Bock ;)

Ja, und der Nachteil, wenn man für ein Spiel monatlich bezahlt, ist natürlich der, das man monatlich dafür bezahlt!

Es kann was mit dem Abo Modell werden. ESO hat den Skyrim Bonus und macht mit seinem aktiven KS, dem Mega-Server, dem großen PvP, Vollvertonung und dem authentischen Fantasy Look viel her, zumahl hier nicht der Fehler begangen wird, auf einen unnatürlichen, Comic-artigen Look zu setzen wie bei so vielen MMORPGS.

Bei dem Star Wars MMO war von Anfang an das Problem, das der Comic Look direkt viele Star Wars Fans vergrault hat und das Spiel sich viel zu offensichtlich als purer WoW-Klon präsentiert hat. Der Genickbruch war aber die Tatsache, das es für den motivierten MMO Spieler kaum Endgame-Content gab und die Spieler nach maximal zwei Monaten Spielzeit anfingen, sich massiv zu langweilen. Bioware kam da einfach nicht mehr hinterher und das Spiel blutete massenweise Spieler aus und hat mit einer Not-free2play-Operation gerade noch so die Kurve gekriegt und fristet jetzt als gebrochenes Spiel sein dasein.

ESO muss genau da aufpassen. Nicht nur die gesamte Qualität muss solide sein, es muss auch genügend End Content vorhanden sein und der neue Kram muss zügig und stetig ins Spiel gebracht werden damit eine konstante bleibt. Wie gesagt, das kann dann alles mit dem Abo funzen, aber da dürfen sich kaum Fehler geleistet werden, denn wenn man monatlich blecht, ist man bei sowas natürlich besonders empfindlich, besonders wenn es Spiele wie Guild Wars 2 gibt, die auch ohne Abo für genügend Spielspaß und Qualität sorgen können.
Zuletzt geändert von Sushi Phoenix am 26.08.2013 14:33, insgesamt 2-mal geändert.