witzigerweise ist mir der wert von arbeit bekannt, eben weil ich schon viele jahre arbeite (und zwar im echten leben).brent hat geschrieben:Dann ist dir der Wert von Arbeit eben nicht bekannt. Generation CoD?Admiral Thrawn hat geschrieben: warum man in einem spiel (!) sich durch massiven, zeitintensiven grind etwas erARBEITEN (!) sollte, verstehe ich nicht bzw. wo der unterschied liegt, wenn man echtes geld investiert (das letztendlich ja auch erARBEITET wurde).
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in meiner freizeit will ich persönlich dann aber dinge machen, die mir rein spass machen (dazu zählen. z.b.: ab und an instanzen besuchen oder an battlegrounds und sieges teilnehmen - dafür brauche ich dann nicht mal eine belohnung in form von gear - es steht der spass im vordergrund und oftmals langt mir, wenn ich an 2 tagen der woche einlogge) und grinderei sowie lotteriespiele beim gear enchanten (btw. interessiert mich glücksspiel im reallife genau so wenig) sind nervige arbeit. grinden ist im prinzip nichts anderes als fließbandarbeit - und jetzt erkläre mir bitte, wieso ich neben meinem sehr interessanten reallife-job eine fließbandarbeit in meiner freizeit erledigen soll ? mag sein, dass das für dich sinn macht, für mich aber nicht.
sollte der grind rein darin bestehen, irgendwelche "prestige"-rüstungen zu erfarmen (wie in guild wars), die 0,0 spielerischen vorteil bieten, dann habe ich kein problem damit, wenn ich sie nicht habe (weil ich sie auch nicht brauche). wenn die spiele aber (wie aion und auch wow) von einem gearprogress ausgehen, damit man weitere inhalte (raids, pvp, usw.) sinnvoll nutzen kann, dann schau ich mir an, wieviel aufwand das bedeuten würde und worin die alternative bestehen könnte :
* ist der aufwand gering (wie meist in wow) dann stört er mich nicht
* ist der aufwand hoch, aber ingame-währung relativ (ist natürlich rein subjektiv - 40€ ab und an stören mich persönlich absolut gar nicht) billig, dann wird eingekauft
* ist der aufwand zu groß und das goldangebot zu teuer dann höre ich einfach auf (somit kassiert der betreiber auch keine abo-gebühren mehr), weil ich muss das spiel ja nicht unbedingt spielen.
wow ist da schon den richtigen weg gegangen - man sollte mmorpgs nicht für die vermutlich 2-3% hardcore-spieler designen, sondern für den rest aka gelegenheitsspieler.
