Wigggenz hat geschrieben:crewmate hat geschrieben:Du redest Absolutismen. Das ist mein Problem mit Gestalten wie dir.
Du differenzierst nicht, informierst dich nicht. Du gibst keinen Dreck.
Wie gerade, wo du absichtlich meine Argumente des vorigen posts überliest.
Ich überlese deine Argumente nicht, ich weiß nur nicht, was eins sein soll, und was nicht. Erleuchte mich doch bitte.
Deine "Argumente" bestehen aus Beispielen, die gegen die Richtung Cloud gehen, wie CD Projekt oder Nintendos Plattformen. Diese werden aber die größten Publisher auch nicht daran hindern, immer weiter in Richtung Cloud zu experimentieren.
Dass die Cloud für die Publisher, wenn sie die Voraussetzungen erst einmal finanziert haben, die favorisierte Form des Angebots wäre, ist für mich offensichtlich. Ich sehe keine Nachteile für den Publisher darin.
Die einzige Frage ist also nur, ob die Cloud auf dem Markt Fuß fassen kann oder nicht. Und wenn es zu wenig Nutzer gibt, die die Cloud ablehnen, wird die Cloud das dominierende Modell sein, so wie heute zwanghafte Account-Bindung das dominierende Modell für PC-Spiele ist. Klar kann es dann noch Ausnahmen wie CD Projekt geben, aber mir geht es darum, was mit der Mehrheit der angebotenen PC-Spiele passiert.
Ich verstehe nicht, wo du da Absolutismen sehen willst.
Wir haben fast nur im AAA Bereich diese Accountbindung. Das meine ich mit differenzieren. Gerade die Indientwickler streben nach mehr unabhängigkeit. Da ist Tim Schafer mit seinem erfolgreichen Kickstarter Adventure, das es DRM frei geben wird. Oder Slightly Mad mit ihrem groß Angelegten Project Cars, das zuletzt 1 Mio Euro Spenden über die eigene Plattform "WMD" verbuchen konnte.
Und es sind eben nicht nur die Prominenten, die nach Unabhängigkeit streben. Amnesia: The Dark Decent

, Minecraft, ArmA 2, EYE: Devine Cybermancy, World of Goo und Myst Online (Open Source

- Server laufen Spendenfinanziert, es gibt ein SDK für jedermann) sind die jüngesten Erfolge dieser Entwicklung. Nicht nur über Steam, auch über
die eigene Internetseite verkaufen diese Studios ihre Spiele und erhalten so 100% meines hart erarbeiteten Geldes.
https://store6.esellerate.net/store/che ... atalog.htm
https://store.bistudio.com/arma2-privat ... y-company/
http://www.minecraft.net/store
http://2dboy.com/games.php
http://www.lonesurvivor.co.uk/buy.html
Ich kann mir nicht vorstellen das Entwickler diese gerade gewonnene Freiheit wieder verwerfen wollen, um sich erneut einem System zu unterwerfen, das sie kreativ und kommerziell einschränkt. FEZ Update, anyone?
Mein zweites Problem mit euch: Ihr seit nicht besonders präzise. Mit meinem Beispiel der neuen Konsolen Playstation VITA, 3DS und WiiU habe ich belegt, das diese Konsolengeneration noch voll auf optische Medien setzt. Disks und Module. Es würde mich überraschen, wenn Sony und Microsoft jetzt mit der ersten Streamingkonsole um die Ecke kommen. Microsoft wohl am ehersten, mit ihrem derzeitigen sturkturumbau hin zu Apple artigem Microkosmos.
Für die nächsten 5 Jahre Konsolengeneration ist der konservative Vertrieb damit gesichert.
Android erlaubt als Mobiles Betriebssystem auch externe Quellen. Nicht nur Google Play. Von Chip bis hin zum AndroidPit App Store. Das Humble Indi Bundle, bei dem ihr DRM freie Spiele für 1 Euro kaufen könnt, wird unterstützt. Auch hier gibt es keine Bindung durch Accounts. Nur wenn ihr entsprechend einkauft. :wink:
http://www.humblebundle.com/
Das entspricht dem was du sagst: Die Frage ist, ob die Cloud sich durchsetzt. Ich ergänze: Was schert mich das, so lange ich alternative und konservative Vertriebe habe. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, das die Cloud alles andere ins Verderben stürzen wird. Auch nicht wegen der Modderszene, denen wir Spiele wie Counterstrike und Portal (2) verdanken.
Leute wie ihr haben in den 90ern gesagt, das Internet würde alle Zeitungen ausrotten. 2012 ist das immer noch nicht passiert. Richtig, Papierzeitungen haben etwas an Bedeutung verloren. Doch der Markt dafür existiert trotzdem noch. Kollege ist vor kurzem Umgezogen und hat eine Tageszeitung aboniert. Trotz Galaxy Tab mit Google Currents und PulSe.
5 Jahre sind aber kein überschaubarer Zeitraum. Nicht 2012, in der wir jährlich neue technische Entwicklungen haben. In den Laboren, an den Universitäten ist einiges in der Mache. Ich erinner mich da an das Mozilla Handy, das Videoprojektoren eingebaut hatte, mit denen man tippen kann. Microsofts Nerds haben erste Hologram Prototypen entwickelt, natürlich
nicht alltagsreif.
http://www.netzwelt.de/news/89067-micro ... etzen.html
In so einer zeit sind langfristige Vorraussagen UNSINN!
