Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
The Incredible Hojo
Beiträge: 813
Registriert: 23.03.2012 08:40
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von The Incredible Hojo »

PixelMurder hat geschrieben:aber wenn einer da noch eine vernünftige Shooter-Steuerung(+Deckung, +Abrollen, +Rennen) einbauen würde, bekäme er einen Orden von mir und ich würde ihm das dreifache davon bezahlen, was die ganze CoD-Reihe wert ist..
Im Ernst? Wenn ich über den Daumen peile und die CoD-Reihe mit 250 EUR an Wert ansetze, dann würdest du also 750 EUR für ein Spiel zahlen?
Die Wahrheit sieht allerdings anders aus. Ein Spiel, das du beschrieben hast, stünde wegen des hohen Aufwands bei der PC-Version für ca. 80-90 EUR im Regal. Wer kauft das? Ein paar Hunderttausend, der Rest saugt's und schwärmt, was das für ein geiles Spiel ist.
Es ist zur Zeit so, dass sich viele beschweren, aber einen entsprechenden Wert für ein Spiel, das dann noch am ehesten in ihrem Sinne ist, will dann auch kaum einer zahlen. Da such man eher nach Gründen, warum das jetzt doch nicht so toll ist, irgendwas findet man ja immer...
Benutzeravatar
The Incredible Hojo
Beiträge: 813
Registriert: 23.03.2012 08:40
Persönliche Nachricht:

Re: Kommentar

Beitrag von The Incredible Hojo »

Hademe hat geschrieben:wenn das die zukunft sein soll....ohne mich.
Ja, dann wird sie wohl ohne dich stattfinden. Vielleicht auch ohne mich. Vielleicht muss ich mich, wie viele andere, vom Hobby Gaming verabschieden, wenn es sich so weiterentwickelt. Aber komme ich klar mit, weil ich weiss, dass diese Gruppe der alten und jetzigen Hardcore-Gamer nicht relevant ist. Wenn 500.000 Serious Gamer ab- und dafür 1.000.000 Lemming-Gamer auf den Zug aufspringen, dann wird die Industrie einen Teufel tun, sich um die Serious Gamer zu scheren.
Geld bestimmt das Geschehen, nicht Emotionen oder Ansprüche.
Benutzeravatar
Dafuh
Beiträge: 1055
Registriert: 29.01.2012 12:27
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Dafuh »

The Incredible Hojo hat geschrieben: Da such man eher nach Gründen, warum das jetzt doch nicht so toll ist, irgendwas findet man ja immer...
...zum Flamen schon ja, da hast du sowas von Recht!

Lächerlich wie sich manche hier aufführen und noch lächerlicher wie man beleidigt wird, wenn man CoD spielt,...
Zocke vl ein Game mit dem manche Leute einfach nix anfangen können, aber als dummes Kiddy, brauch ich mich echt nicht schimpfen lassen...armselig
Krassdabei
Beiträge: 32
Registriert: 11.11.2004 14:31
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Krassdabei »

Manche Egoshooter ohne viele Namen zu sagen waren cool wegen Ihres Gameplays im MP.Und haben sich dadurch Ihre Namen oder Brands gemacht.

Manche Egoshooter wegen ihrer Story,ihrer Intensität bzw.Realismus,Technik usw.
Und manche halt auch weil sie einfach die speziellen Wünsche Ihrer Käufer bedienten wie Gewalt(logisch bei Shootern),Splatter,Krieg,Erotik,SciFi,historisch,aktuelle Themen,Grusel,Humor usw.

Die "grossen" Egoshooter haben Ihre Brands wegen Ihrer fortschrittlichen Grafikpracht,Physik,Ki bzw Engine bekommen.Bioshock,CoD,Crysis,Battlefield,Unreal,HalfLife usw.Diese Spiele haben immer noch einen Brand(Hype) den Ihre Nachfolger nicht mehr verdienen.Weil seit die Zeit in der das PC-Aufrüsten,wegen hoher Anforderung der Shooter-die oft Vorreiter waren in Sachen Effekten,dem "Boh-sieht das cool aus",aufgehört hat und Ressourcen(einer G-Force 680 z.b. mit i7 CPU,3D Monitor usw)nicht mehr ausgenutzt werden und der Kauf sich imo nicht lohnt,Genau deswegen werden die meisten Ego Shooter nur noch Sequels(mit Brand) Ihrer damals gut verkauften Vorlagen .
Also so lange die Konsolen in vielen Bereichen die Verkaufszahlen dirigieren werden und den PC-Spielemarkt mit seinen Möglichkeiten weiterhin so limitieren werden Ego Shooter mit grossen Namen sicher nicht aussterben aber auch nix innovatives bieten(was auch?).Jedenfalls nicht so wie noch vor ca.4-5 Jahren.Und da wird auch die nächste Konsolengeneration nix dran ändern.Ausser dass es vielleicht einen kleinen Aufschwung gibt und einige Studios zeigen was machbar und gleichzeitig rentabel ist.Oder nennt IHR mir eine "echte"Innovation-(Hardware oder Software)die dem Ego Shooter Markt eine reelle Renaicance verschaffen könnte.
Jetzt aber ab ins Holo Deck :D muss noch paar Leute abknallen :twisted:
Benutzeravatar
The Incredible Hojo
Beiträge: 813
Registriert: 23.03.2012 08:40
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von The Incredible Hojo »

Deshalb ja.
Games Entwicklung ist einerseits für den geldbringenden Massenmarkt ausgelegt und zum kleinen Teil für die Hardcores. Das muss mir nicht gefallen (tut es auch nicht), ist aber so. Ändern wird sich das auch nur, wenn man mit den Spielen für Hardcores mindestens das gleiche Geld verdient wie mit dem Massenmarkt. Da wir Hardcores aber im Schwarm immer was auszusetzen haben (z.T. weil wir eben früher bestimmte Dinge anders aufgenommen haben, als heute "Muppet-Show-Effekt"), wird das nie eintreffen.
Und ich kann auch Firmen, die wirtschaftlich auf Gewinn ausgelegt sind, nicht vorwerfen, sich an Titel zu halten, die Gewinn bringen...
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von an_druid »

Das ist ein typischer $$-Denkansatz und ich hoffe das die Marktforschung irgendwann zur Hölle fährt damit die Arbeit für Künstler finanziert wird ,damit es endlich aufhört quantitativ sch##ße zu regnen und nicht nur Softwaremäßig oder Matriel!!
Benutzeravatar
an_druid
Beiträge: 2381
Registriert: 12.10.2010 00:34
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von an_druid »

The Incredible Hojo hat geschrieben: Da wir Hardcores aber im Schwarm immer was auszusetzen haben (z.T. weil wir eben früher bestimmte Dinge anders aufgenommen haben, als heute "Muppet-Show-Effekt"), wird das nie eintreffen.
Und ich kann auch Firmen, die wirtschaftlich auf Gewinn ausgelegt sind, nicht vorwerfen, sich an Titel zu halten, die Gewinn bringen...
wenn meinst du mit H.cores ?Hartcore-Nörgler oder -Zocker?
Benutzeravatar
crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von crewmate »

an05 hat geschrieben:
The Incredible Hojo hat geschrieben: Da wir Hardcores aber im Schwarm immer was auszusetzen haben (z.T. weil wir eben früher bestimmte Dinge anders aufgenommen haben, als heute "Muppet-Show-Effekt"), wird das nie eintreffen.
Und ich kann auch Firmen, die wirtschaftlich auf Gewinn ausgelegt sind, nicht vorwerfen, sich an Titel zu halten, die Gewinn bringen...
wenn meinst du mit H.cores ?Hartcore-Nörgler oder -Zocker?
Ich muss unserem Branchen-liberalen da recht geben.

Alle. Zocker.
Kaum erscheint was kreatives, frisches, anderes wird es von den Spielern auseinandergefickt.
Alte Säcke wie Kajetan haben Bioshock dafür kritisiert, das es nicht so komplex sei wie System Shock 2. Er hat Recht, aber spielt das bei der Masse an Modern Battlefield Ballerinas mit ihren Killsteaks und Frikadellen perks noch eine Rolle? Für mich nicht. Ich habe meine Standards gesenkt, um überhaubt noch was spielbares zu finden. Nicht das ich deswegen schlechte Spiele spiele. Aber ich sehe über die nervigen Kleinigkeiten hinweg. Wir haben einen ganzen Thread darüber. http://forum.4pforen.4players.de/viewto ... 14&t=94869


Auch ich verstehe, das die gewinnorientierten Vertriebe sich auf die gewinnbringenden Spiele konzentrieren. Das sie alles andere die Ecken und Kanten abschleifen, damit es zum Massenmarkt passt. Ich verstehe das. Aber akzeptieren tue ich das nicht. Ich kaufe das nicht. Und NEIN ICH KLAUE ES AUCH NICHT. ICH SPIELE NICHTS, DAS MIR KEINEN SPAß MACHT!
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben: Alte Säcke wie Kajetan haben Bioshock dafür kritisiert, das es nicht so komplex sei wie System Shock 2. Er hat Recht, aber spielt das bei der Masse an Modern Battlefield Ballerinas mit ihren Killsteaks und Frikadellen perks noch eine Rolle?
Nein, tut es nicht. Wobei ich zu Bioshock so im Nachhinein nur folgendes zu sagen habe: Spassig? Ja, durchaus. Ich hatte mich damit amüsieren können. Hübsch? Oh ja, gar keine Frage! Ein Spiel, das Höchstwertungen und hysterische Lobesbekundungen verdient hat? Nur, wenn man nichts besseres kennt :P

Und die große Masse kennt eben nichts besseres, will zu großen Teilen auch nichts besseres kennenlernen, weil man einfach nur anstrengungslos mit vertrauten Inhalten bespasst werden möchte. Videospiele nehmen heute den Platz ein, den früher der Fernseher eingenommen hatte. Abends nach Hause kommen, Bier aufmachen, Glotze anschalten, Hirn ausschalten. Was auch verständlich ist, wenn man sich ansieht, was für erniedrigende und beschissene Jobs viele Leute immer noch haben. Mir ginge es da nicht anders. Mir geht es ja nicht anders, wenn der Tag stressig war, der Chef auf surreale Abschlußtermine drängt und aber auch gar nichts klappen will. Da sitze ich dann vor dem Bildschirm und lasse mich berieseln, bis das Hirn wieder normale Betriebstemperatur erreicht hat.

Nur ... manche Menschen wollen nichts anderes ihr ganzes Leben lang. Und die sind in der Mehrheit und dafür machen die Majors ihre Produkte. weil die Majors einfach mehr Geld verdienen wollen. Muss man so akzeptieren. Sich deswegen ständig aufregen führt zu nix. Wenn man Glück hat, findet man einen Nische, wo der eigene Geschmack bedient wird, andernfalls hört man mit dem Hobby einfach auf. Ist ja nicht so, dass man Videospiele zum Überleben benötigt :)
Benutzeravatar
Thjan
Beiträge: 774
Registriert: 24.12.2002 20:59
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Thjan »

Kajetan hat geschrieben: Nur ... manche Menschen wollen nichts anderes ihr ganzes Leben lang. Und die sind in der Mehrheit und dafür machen die Majors ihre Produkte. weil die Majors einfach mehr Geld verdienen wollen. Muss man so akzeptieren. Sich deswegen ständig aufregen führt zu nix. Wenn man Glück hat, findet man einen Nische, wo der eigene Geschmack bedient wird, andernfalls hört man mit dem Hobby einfach auf. Ist ja nicht so, dass man Videospiele zum Überleben benötigt :)
Dieses Verhalten der Majors ist ja auch "mit schuld" am Boom von Indiestudios und Plattformen wie kickstarter. Ich jedenfalls freu mich aufs Double Fine Adventure, Wasteland 2 und Konsorten. Und manche iOS Spiele stehen den "großen" Plattformen in nichts nach, wie z.B. Sword & Sworcery gezeigt hat.
Benutzeravatar
crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von crewmate »

Kajetan hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben: Alte Säcke wie Kajetan haben Bioshock dafür kritisiert, das es nicht so komplex sei wie System Shock 2. Er hat Recht, aber spielt das bei der Masse an Modern Battlefield Ballerinas mit ihren Killsteaks und Frikadellen perks noch eine Rolle?
Nein, tut es nicht. Wobei ich zu Bioshock so im Nachhinein nur folgendes zu sagen habe: Spassig? Ja, durchaus. Ich hatte mich damit amüsieren können. Hübsch? Oh ja, gar keine Frage! Ein Spiel, das Höchstwertungen und hysterische Lobesbekundungen verdient hat? Nur, wenn man nichts besseres kennt :P

Und die große Masse kennt eben nichts besseres, will zu großen Teilen auch nichts besseres kennenlernen, weil man einfach nur anstrengungslos mit vertrauten Inhalten bespasst werden möchte. Videospiele nehmen heute den Platz ein, den früher der Fernseher eingenommen hatte. Abends nach Hause kommen, Bier aufmachen, Glotze anschalten, Hirn ausschalten. Was auch verständlich ist, wenn man sich ansieht, was für erniedrigende und beschissene Jobs viele Leute immer noch haben. Mir ginge es da nicht anders. Mir geht es ja nicht anders, wenn der Tag stressig war, der Chef auf surreale Abschlußtermine drängt und aber auch gar nichts klappen will. Da sitze ich dann vor dem Bildschirm und lasse mich berieseln, bis das Hirn wieder normale Betriebstemperatur erreicht hat.

Nur ... manche Menschen wollen nichts anderes ihr ganzes Leben lang. Und die sind in der Mehrheit und dafür machen die Majors ihre Produkte. weil die Majors einfach mehr Geld verdienen wollen. Muss man so akzeptieren. Sich deswegen ständig aufregen führt zu nix. Wenn man Glück hat, findet man einen Nische, wo der eigene Geschmack bedient wird, andernfalls hört man mit dem Hobby einfach auf. Ist ja nicht so, dass man Videospiele zum Überleben benötigt :)
Das ist nicht mein Punkt.
Sobald denn mal ein Spiel erscheint das sich vom Einheitsbrei absetzt, werden ausreden gesucht nicht kaufen zu müssen. Obwohl man kurz zuvor noch über jenen Einheitsbrei beschwerte und mehr Innovationen und andere Phrasen forderte. Ich habe mehr und mehr den Eindruck, das dass die gleichen Leute sind. Eben gerade durch den Kleinigkeiten Thread. Ob nun Bioshock (das ja wiederrum erfolgreich war, einen hingeklatschten Nachfolger und nun Infinite bekommt), Metroid Prime Reihe (trotz Top Wertungen ein kommerzieller Flop) oder Shaodws of the Damned.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben:Sobald denn mal ein Spiel erscheint das sich vom Einheitsbrei absetzt, werden ausreden gesucht nicht kaufen zu müssen. Obwohl man kurz zuvor noch über jenen Einheitsbrei beschwerte und mehr Innovationen und andere Phrasen forderte.
Vielleicht waren andere Bedingungen nicht gegeben, wie zB. DRM, welches man nicht haben wollte? Oder zuviel DayOne-DLC oder ein zu fragmentiert wirkendes Hauptspiel mit zuviel offensichtlich rausgerissenem Inhalt als DLC, wie das etliche Leute bei ME3 empfunden haben. Es gibt viele Gründe, ein Spiel nicht zu kaufen, obwohl man das Gameplay als solches durchaus zu schätzen weiß. Man nehme gerade die Sache mit Dark Souls für den PC. Da hatte die Petition offenbar Erfolg, das Spiel soll für den PC veröffentlicht werden, alle sind glücklich ... und dann entscheidet sich der Entwickler für GfWL als Matchmaking-Plattform, wo man als PC-Spieler nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und die Augen entnervt nach oben verdrehen muss. Ein Schritt in die richtige Richtung und dann mit voller Kraft wieder drei Schritte zurück. Die Industrie muss lernen auf die Kunden zu hören. Und das geht nur mit Kaufverzicht. Solange, bis sie es richtig hinbekommen.

Konkret etwas vorwerfen kannst Du aber nur, wenn Du jemanden ganz konkret auf eine Sache ansprichst. So wirkt das etwas wehleidig-rantig, was Du hier so allgemein-wurschtig in die Menge wirfst.

Zudem, Innovation fordern tun nur die wenigsten. Deswegen verkaufen sich innovative Titel auch so schlecht im Vergleich zu traditionellen 08/15-Blockbustern. Das war schon immer so, das wird auch so bleiben. Ich frage dann immer, warum die Majors nicht endlich damit beginnen das "Art House"-Modell aus der Filmbranche zu übernehmen, wo man extra Abteilungen/Unterfirmen hat, in denen kleinere, riskantere Filmprojekte gefördert und finanziert werden, die man bei entsprechendem Überraschungserfolg später massiv ausschlachten/ausbauen kann. So aber überlässt man die Indies der freien Wildbahn, bis sich diese via Crowdfunding komplett von den Majors unabhängig machen und die großen Publisher zitternd auf den Tag warten, an dem ein früher sicherer Blockbuster wie zB. CoD an Popularität verliert und man NICHTS im Programm hat, was dieses Franchise ersetzen könnte, weil man keine Möglichkeit hat festzustellen, was die masse jetzt will. EA leidet immer noch daran, dass die Sportspiele-Jahresneuauflagen mehr oder minder schlagartig ihren großen Blockbuster-Umsatzstatus verloren haben und man mit viel zu wenig zugkräftigen, umsatzstarken Spieleserien dastand
Benutzeravatar
crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von crewmate »

DRM, Day One DLC und und Onlinepässe sind für mich keine kleinen Sachen. Ich rede von den "nervigen Kleinigkeiten" zu denen wir auch einen ganzen Thread haben. Zudem waren die weder bei Bioshock, Metroid Prime noch bei Shadows of the Damned der Fall.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von Kajetan »

crewmate hat geschrieben:DRM, Day One DLC und und Onlinepässe sind für mich keine kleinen Sachen. Ich rede von den "nervigen Kleinigkeiten" zu denen wir auch einen ganzen Thread haben. Zudem waren die weder bei Bioshock, Metroid Prime noch bei Shadows of the Damned der Fall.
Meines Wissens hat sich Bioshock sehr gut verkauft. Und ich weiß immer noch nicht genau, auf was Du eigentlich hinaus willst, was Du eigentlich sagen möchtest. Und ich habe schon versucht einen Schritt zur Seite zu gehen :)
johndoe981765
Beiträge: 1936
Registriert: 30.03.2010 10:23
Persönliche Nachricht:

Re: Allgemein: Verlustgeschäft Ego-Shooter?

Beitrag von johndoe981765 »

Kajetan hat geschrieben:Ich frage dann immer, warum die Majors nicht endlich damit beginnen das "Art House"-Modell aus der Filmbranche zu übernehmen, wo man extra Abteilungen/Unterfirmen hat, in denen kleinere, riskantere Filmprojekte gefördert und finanziert werden, die man bei entsprechendem Überraschungserfolg später massiv ausschlachten/ausbauen kann.
Nun ja. Solche Sachen laufen zum Großteil per Filmförderung.

http://www.welt.de/spiele/article106194 ... elder.html

Womit wir wieder beim Begriff Kulturgut/Kunst sind.