Stereomud hat geschrieben:
Dein Leben ist ja auch allgemeingültig für jeden anderen Menschen und wie kommt man nur auf die absurde Idee für einen Job umziehen zu müssen....
Naja ich bin spontan nach Glasgow fuer meinen Job gezogen
Das ja super! Scheinst ja der Vorzeige Mensch zu sein.
Ändert nichts an der Aussage das deine Leben nicht allgemeingültig für jeden gilt.
Es soll halt auch Menschen geben, die nicht so viel Knete haben, deren Eltern auch mal einen gebrauchten PC kaufen oder dem Kind den alten geben anstatt ihm gleich mit einen neuen zu kaufen.
Was erdreisten die sich eigentlich nich Reich zu sein...wiederlich *pah*
Aber das ist ja alles nicht so, weil du bist anders und du bist das Maß der Dinge....
Du scheinst ja im Geld zu schwimmen und keinerlei Probleme in der Hinsicht zu haben. Stimmt halt schon das Geld oder Macht den wahren Charackter eines Menschen zeigt...
das ist weder bei Handys, Autos oder sonstigen physisch genutzten Produkten der Fall.
Was ist mit den an und Verkäufern? Billig kaufen, teuer Verkaufen?
Ich zitiere mich mal eben selbst:
Edit: Aber ok, Kuechengeraete is vielleicht etwas uebertrieben.
Aber wenn sich jemand gebrauchte Klamotten etc. kaufen muss, geh ich davon aus, dass derjenige in seinem Leben oefter mal die falsche Abzweigung genommen hat.
Btw: Bevors aufkommt: Nein, ich hatte keine reichen Eltern. Meine Mutter war/ist einfache Krankenschwester.
Sarnar hat geschrieben:
Aber wenn sich jemand gebrauchte Klamotten etc. kaufen muss, geh ich davon aus, dass derjenige in seinem Leben oefter mal die falsche Abzweigung genommen hat.
Wuahahahahahaha! Nimm Eintritt, echt. Großes Kino, was Du hier ablieferst.
Sarnar hat geschrieben:
Aber wenn sich jemand gebrauchte Klamotten etc. kaufen muss, geh ich davon aus, dass derjenige in seinem Leben oefter mal die falsche Abzweigung genommen hat.
Wuahahahahahaha! Nimm Eintritt, echt. Großes Kino, was Du hier ablieferst.
Bedlam hat geschrieben:Bei virtuellen Dienstleistungen sieht das anders aus.
Nein, tut es nicht
Ja, es gibt keinen physikalischen Verschleiss. Aber es gibt ein Nachlassen der Produktattraktivität mit fortschreitendem Alter des Spieles. Ein Spiel, das drei Jahre alt ist, das verkaufst Du nicht mehr zum Vollpreis, da muss der Preis zT. drastisch sinken.
Die Bits sind immer noch die gleichen, aber der Inhalt wird von weniger Leuten verlangt. DAS bestimmt dann den Preis der Software, DAS ist dann der Preisverfall, dem virtuelle Güter ausgesetzt sind.
Btw: Bevors aufkommt: Nein, ich hatte keine reichen Eltern. Meine Mutter war/ist einfache Krankenschwester.
Dann muss sie ja auf vieles Verzichtet haben um dir deine Wünsche zu erfüllen...mit Neu Ware!
Höchstens an Erfahrung...
Ist richtig. Hat sie damals auch. Allerdings gabs auch nicht allzu viel Vielleicht hab ich deshalb das Bestreben mich zu verbessern? Wer weiss.
Aber iwie hab ich das Gefuehl, dass hier ein Bild von mir als abgehobener snob entsteht.
Bin ich nicht. Ich hatte auch nur nen Quali und hab dann bei ner harley davidson Vertretung einen auf mechaniker gemacht und meinen mittleren schulabschluss nachgeholt.
Und entweder fang ich hier nochmal das studieren an (hier braucht man kein Abi zum Studieren) oder ich geh zurueck nach DE und mach mein Abi da auf der bos nach.
Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Einstellung etc. kann absolut JEDER was aus sich machen (nicht, dass ich was waere, versteht mich nicht falsch, ich bin auch nur ein kleines Licht.)
Bedlam hat geschrieben:Bei virtuellen Dienstleistungen sieht das anders aus.
Nein, tut es nicht
Ja, es gibt keinen physikalischen Verschleiss. Aber es gibt ein Nachlassen der Produktattraktivität mit fortschreitendem Alter des Spieles. Ein Spiel, das drei Jahre alt ist, das verkaufst Du nicht mehr zum Vollpreis, da muss der Preis zT. drastisch sinken.
Die Bits sind immer noch die gleichen, aber der Inhalt wird von weniger Leuten verlangt. DAS bestimmt dann den Preis der Software, DAS ist dann der Preisverfall, dem virtuelle Güter ausgesetzt sind.
Angebot und Nachfrage eben. Elementar, Watson. Elementar.
Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Einstellung etc. kann absolut JEDER was aus sich machen (nicht, dass ich was waere, versteht mich nicht falsch, ich bin auch nur ein kleines Licht.)
Was möchtest du damit implizieren? Ich frag mal höflich, vllt. meinst es ja anders wie es rüber kommt!
Sarnar hat geschrieben:
[...]
Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Einstellung etc. kann absolut JEDER was aus sich machen (nicht, dass ich was waere, versteht mich nicht falsch, ich bin auch nur ein kleines Licht.)
Klingt romantisch, stimmt aber nicht. Wer richtig arme Eltern hat, bezahlt schon mal Jahrzehnte lang deren Schulden. Wer mal im Knast war, sei es nur für 4 Wochen, hat verloren. Wer den falschen Beruf gelernt hat, bekommt keine Stelle mehr, weil es den Beruf schlicht nicht mehr gibt. Und mit 30 nochmal ne Ausbildung? Vergiss es.
Etc. pp., es gibt unendlich viele Beispiele für Leute, die keine Chance haben. Dieses "jeder kann was aus sich machen" Gesülze verkaufen einem Politiker zwar immer wieder gern, aber es stimmt einfach nicht. In einer perfekten Welt hätte jeder eine Chance. Aber die Welt ist nun mal nicht perfekt.
Mal so in den Raum geworfen: Ein Hersteller verliert nur dann Geld, wenn der Kunde das Spiel, welches er gebraucht kauft, auch neu gekauft hätte. Und ich möchte bitte mal die realistische Rechnung sehen, die mir belegt, dass alle Gebrauchtkäufe auch Neukäufe hätten sein können. Ich möchte wetten, dass die Meisten das Spiel dann entweder überhaupt nicht gekauft hätten (weil sie eben einfach nur Geld für die Gebrauchtversion hatten) oder dann eben geladen.
Bedlam hat geschrieben:Bei virtuellen Dienstleistungen sieht das anders aus.
Nein, tut es nicht
Ja, es gibt keinen physikalischen Verschleiss. Aber es gibt ein Nachlassen der Produktattraktivität mit fortschreitendem Alter des Spieles. Ein Spiel, das drei Jahre alt ist, das verkaufst Du nicht mehr zum Vollpreis, da muss der Preis zT. drastisch sinken.
Die Bits sind immer noch die gleichen, aber der Inhalt wird von weniger Leuten verlangt. DAS bestimmt dann den Preis der Software, DAS ist dann der Preisverfall, dem virtuelle Güter ausgesetzt sind.
Selbstverständlich ist das bei virtuellen Produkten etwas anderes. Die nachlassende Produktattraktivität ist ein Faktor - bei BEIDEN. Der Verschleiss dagegen NICHT aber der hat sehr wohl Einfluss auf den Preis von gebrauchten Autos usw. Das fällt bei Videospielen weg.
Desweiteren ist noch keiner von euch auf den Zeit-Faktor eingegangen. Gebrauchtspiele sind schon 1,2 Wochen nach Release breit verfügbar. Das ist bei anderen Gebrauchtprodukten in euren Aufzählungen nicht der Fall.
Sarnar hat geschrieben:
[...]
Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Einstellung etc. kann absolut JEDER was aus sich machen (nicht, dass ich was waere, versteht mich nicht falsch, ich bin auch nur ein kleines Licht.)
Klingt romantisch, stimmt aber nicht. Wer richtig arme Eltern hat, bezahlt schon mal Jahrzehnte lang deren Schulden. Wer mal im Knast war, sei es nur für 4 Wochen, hat verloren. Wer den falschen Beruf gelernt hat, bekommt keine Stelle mehr, weil es den Beruf schlicht nicht mehr gibt. Und mit 30 nochmal ne Ausbildung? Vergiss es.
Etc. pp., es gibt unendlich viele Beispiele für Leute, die keine Chance haben. Dieses "jeder kann was aus sich machen" Gesülze verkaufen einem Politiker zwar immer wieder gern, aber es stimmt einfach nicht. In einer perfekten Welt hätte jeder eine Chance. Aber die Welt ist nun mal nicht perfekt.
Also wer mal im Knast war is ja mal absolut selbst schuld. Richtig arme Eltern? Privat insolvenz der Eltern waere ein Ausweg, aber nagel mich da nicht fest, kenn ich mich nicht aus. (In Schottland kannst privatinsolvenz anmelden und musst nur 1 (!!) Jahr lang Geld abdruecken)
Und mit 30 nochmal ne Ausbildung? Warum nicht? In der BOS klasse eines Freundes sitzen Leute von 20 bis 37 Jahren.
Dann kann man da noch als externer mitmachen etc. pp. es gibt min. genauso viel Moeglichkeiten etwas zu unternehmen oder es zumindest zu versuchen. Natuerlich muss man dann fuer einige Zeit erhebliche Einschnitte in Kauf nehmen, was natuerlich nicht zumutbar fuer jemanden mit Familie ist, geb ich zu.
Aber soweit ich es erlebt habe bekommen engagierte und flexible Menschen die der englischen Sprache maechtig sind sehr schnell einen Job. Und dazu musst du noch nichtmal aus DE raus.
Sarnar hat geschrieben:
[...]
Was ich damit sagen will: Mit der richtigen Einstellung etc. kann absolut JEDER was aus sich machen (nicht, dass ich was waere, versteht mich nicht falsch, ich bin auch nur ein kleines Licht.)
Klingt romantisch, stimmt aber nicht. Wer richtig arme Eltern hat, bezahlt schon mal Jahrzehnte lang deren Schulden. Wer mal im Knast war, sei es nur für 4 Wochen, hat verloren. Wer den falschen Beruf gelernt hat, bekommt keine Stelle mehr, weil es den Beruf schlicht nicht mehr gibt. Und mit 30 nochmal ne Ausbildung? Vergiss es.
Etc. pp., es gibt unendlich viele Beispiele für Leute, die keine Chance haben. Dieses "jeder kann was aus sich machen" Gesülze verkaufen einem Politiker zwar immer wieder gern, aber es stimmt einfach nicht. In einer perfekten Welt hätte jeder eine Chance. Aber die Welt ist nun mal nicht perfekt.
Soweit richtig finde ich, ich würde allerdings etwas anders herangehen. Bestimmte Lebenseinstellungen können in bestimmten Schichten einfach nicht vermittelt werden, sodass der Nachwuchs nicht die Möglichkeit hat, etwas "aus sich zu machen". Ist eine Sache des kulturellen Kapitals.
Aber wir wissen ja, wer in Deutschland arbeitslos ist, ist natürlich selbst schuld und sollte lieber Schneeschippen, nicht wahr Herr Westerwelle?
Your Downfall hat geschrieben:Mal so in den Raum geworfen: Ein Hersteller verliert nur dann Geld, wenn der Kunde das Spiel, welches er gebraucht kauft, auch neu gekauft hätte. Und ich möchte bitte mal die realistische Rechnung sehen, die mir belegt, dass alle Gebrauchtkäufe auch Neukäufe hätten sein können. Ich möchte wetten, dass die Meisten das Spiel dann entweder überhaupt nicht gekauft hätten (weil sie eben einfach nur Geld für die Gebrauchtversion hatten) oder dann eben geladen.
Aber GENAU DAS macht doch dieses "Argument" so interessant. Es lässt sich empirisch nicht belegen - weil seine Grundannahme logikfrei ist. Gleichzeitig erscheint es aber "irgendwie" plausibel. Schöner gehts einfach nicht.