Die "Kontroverse" ist mir entgangen. Wenn sie sich aber lediglich auf die Bildzeitung, irgendwelche Boulevardformate und CDU-Politiker beschränkt, ist auch klar wieso.bouncer19 hat geschrieben:Da hast aber aber dass amuer game 1378 km vergessenBloody Sn0w hat geschrieben:Weil es nicht Mainstream genug ist, um den Meinungsmachern aufzufallen. Außerdem ist es kostenlos und wer will schon moralische Bedenken äußern, wenn man daran nicht profitieren kann?me, you - fuck, fuck hat geschrieben:Warum hat sich eigentlich niemand bei der Mod HL2: Insurgency beschwert?
dass ist auch umsonst un da brüllt jeder spacken(allen voran die bild zeitung) wie abartig dass doch ist
Umfrage: Shooter in aktuellem Krieg finde ich...
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- Bloody Sn0w
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Jo so kann mans ausdrücken
jeder der keine ahnung hatt und dass spiel nochnichtmal gesehn hatt hatt sich zu wort gemaldet wie verabscheuungswürdig dass ist
wurd sogar strafanzeige wegen gewaltverherlichung gestellt
aber dass game(die Half life 2 mod) ist noned drauße xD
eingtlich sollts am 3 oktober komme aber wurd jetzt verschobe wege der kontroverse stadesse wirds demnächst ne beta gebe
finds auch lustig wies dargestllt wird dabei spielt ma au flüchtling un ma kann de flüchtlinge au helfe oder verhafte wer dreimal einen tötet landet 2001 in de mauerschützenprozesse
jeder der keine ahnung hatt und dass spiel nochnichtmal gesehn hatt hatt sich zu wort gemaldet wie verabscheuungswürdig dass ist
wurd sogar strafanzeige wegen gewaltverherlichung gestellt
aber dass game(die Half life 2 mod) ist noned drauße xD
eingtlich sollts am 3 oktober komme aber wurd jetzt verschobe wege der kontroverse stadesse wirds demnächst ne beta gebe
finds auch lustig wies dargestllt wird dabei spielt ma au flüchtling un ma kann de flüchtlinge au helfe oder verhafte wer dreimal einen tötet landet 2001 in de mauerschützenprozesse
- NotSo_Sunny
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Da ich auch der Meinung bin, dass es einen Unterschied macht, ob man einen aktuellen oder einen lange beendeten Krieg thematisiert, würde ich mir schon wünschen, dass Entwickler zumindest die aktuellen Kriege einiger Maßen differenziert und ernsthaft behandeln.
So haben meiner Meinung nach DangerClose/Dice/EA dem Ansehen von Games mindestens so geschadet, wie InfinityWard/Activision es mit ihrer Flughafenszene getan haben. Wenn man erst auf dem Rücken eines aktuellen Konflikts bewusst eine perverse verlogene Marketing-Kampagne inszeniert und die dann noch mit saudummen und widersprüchlichen Kommentaren begleitet alla "Is doch Nurn Spil", "Filme machen dat auch", "Wir wollten halt beide Seiten zeigen (
), "Oh Nein. Aus Respekt können wir das nicht machen", dann braucht man sich auch nicht wundern, wenn niemand Games ernst nimmt und sie weiterhin weit davon entfernt sind, die Anerkennung zu erfahren, die Filmen entgegen gebracht werden, geschweige denn der von Büchern.
Dabei glaube ich weiterhin, dass ein Anti-Kriegs-Game machbar ist, da ich den Widerspruch zwischen Verstören/Aufklären und Unterhalten nicht als derart gravierend erachte. Wenn ich Filme wie Platoon oder Apocalypse Now sehe, bin ich auch von jedem Feuergefecht und jeder Napalm-Explosion „„begeistert““. Das man aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften von Medien vorsichtig sein muss, solche Gedankengänge 1zu1 zu übertragen, ist mir dabei auch klar. Ich weiß aber auch, dass es selbst ein CallofDuty geschafft hat, mich nach Stunden bester Krach/Bumm-Unterhaltung schockiert zurück zulassen, wenn ich mit ansehen musste, wie wichtige Charaktere einfach mehr oder weniger ruhmlos krepierten. Was einige Gamer dabei empfanden, einem gegnerischen Soldaten ein Messer ins Herz zu rammen und das Leben aus seinen Augen weichen zu sehen, sollte man auch berücksichtigen, genauso wenig wie man nicht vergessen sollte, dass es Hideo Kojima mit MGS3 geschafft hat, bei der Aufforderung den Abzug zu drücken Spieler mit Widerwillen und Schrecken zu erfüllen.
Meiner Ansicht nach sollte man also je nach der Brisanz eines Themas wenigstens Ansatzweise versuchen das ganze würdevoll wiederzugeben und das heißt nun mal nicht es mit OneLinern und LinkinPark zu untermalen.
So haben meiner Meinung nach DangerClose/Dice/EA dem Ansehen von Games mindestens so geschadet, wie InfinityWard/Activision es mit ihrer Flughafenszene getan haben. Wenn man erst auf dem Rücken eines aktuellen Konflikts bewusst eine perverse verlogene Marketing-Kampagne inszeniert und die dann noch mit saudummen und widersprüchlichen Kommentaren begleitet alla "Is doch Nurn Spil", "Filme machen dat auch", "Wir wollten halt beide Seiten zeigen (
Dabei glaube ich weiterhin, dass ein Anti-Kriegs-Game machbar ist, da ich den Widerspruch zwischen Verstören/Aufklären und Unterhalten nicht als derart gravierend erachte. Wenn ich Filme wie Platoon oder Apocalypse Now sehe, bin ich auch von jedem Feuergefecht und jeder Napalm-Explosion „„begeistert““. Das man aufgrund der unterschiedlichen Eigenschaften von Medien vorsichtig sein muss, solche Gedankengänge 1zu1 zu übertragen, ist mir dabei auch klar. Ich weiß aber auch, dass es selbst ein CallofDuty geschafft hat, mich nach Stunden bester Krach/Bumm-Unterhaltung schockiert zurück zulassen, wenn ich mit ansehen musste, wie wichtige Charaktere einfach mehr oder weniger ruhmlos krepierten. Was einige Gamer dabei empfanden, einem gegnerischen Soldaten ein Messer ins Herz zu rammen und das Leben aus seinen Augen weichen zu sehen, sollte man auch berücksichtigen, genauso wenig wie man nicht vergessen sollte, dass es Hideo Kojima mit MGS3 geschafft hat, bei der Aufforderung den Abzug zu drücken Spieler mit Widerwillen und Schrecken zu erfüllen.
Meiner Ansicht nach sollte man also je nach der Brisanz eines Themas wenigstens Ansatzweise versuchen das ganze würdevoll wiederzugeben und das heißt nun mal nicht es mit OneLinern und LinkinPark zu untermalen.
- Frontschwein91
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Also ich finde mann sollte abwarten bis MoH draußen ist bevor mann es so stark kritisiert ich denk nicht dass es so extremen patriotismus gibt
@D_Radical
also ich fand zB manche szenen bei W@W (uncut) echt krass
und die haben mich schockiert
so konnt eich stellenweiße nicht sagen dass meine mates (oder mein charakter) besser ist als die nazis gegen die man kämpft
und auch die stelle wo du beschrieben hast fand ich persönlich auch heftig wenn sie auch nicht blutig war (da sieht man wieder dass nicht splater ein game brutal macht)
aber mann konnte sehn wie dass leben langsam verschwindet
und bei einem normalen (feindlichen) bot hatt ich so ein gefühl bis jetzt noch nicht
@D_Radical
also ich fand zB manche szenen bei W@W (uncut) echt krass
und die haben mich schockiert
so konnt eich stellenweiße nicht sagen dass meine mates (oder mein charakter) besser ist als die nazis gegen die man kämpft
und auch die stelle wo du beschrieben hast fand ich persönlich auch heftig wenn sie auch nicht blutig war (da sieht man wieder dass nicht splater ein game brutal macht)
aber mann konnte sehn wie dass leben langsam verschwindet
und bei einem normalen (feindlichen) bot hatt ich so ein gefühl bis jetzt noch nicht
- mr archer
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Bei den letzten zwei Abschnitten bin ich ganz bei dir. Ich würde nicht einmal soweit gehen, zu behaupten, CoD oder MoH wären in erster Linie und bewußt geplante Propaganda. Sie sind einfach durch und durch auf das Skandalisierungspotential hin geplante Kommerz-Produkte, dabei aber immer so professionell, dass sie die gerade noch als akzeptabel erscheinende Linie nie gänzlich überschreiten sondern sie nur ein bisschen weiter ausbeulen. Die Propaganda erledigen sie eher ungeplant nebenher gleich mit.ChaosPhoenix hat geschrieben:Für mich ist virtuelle Gewalt immer virtuell und immer Gewalt. Wenn meiner Überzeugung nach, könnte ich nicht gegen Medal of Honor sein, wenn ich nicht auch gegen Painkiller wäre. Beides stellt Gewalttaten dar, egal ob vor fiktivem Hintergrund oder nicht.
Wenn ein Spiel oder ein Medium wirklich mit dem Zweck der Beeinflußung (Propagandafilme, -spiele, etc.) gemacht wird. Dann finde ich daran vor allem die Beeinflußung der Menschen schlimm, also die Intention unmoralisch.
Daher finde ich auch einen der Hauptpunkte der Kritik an MoH scheinheilig. Für mich macht es wenig Unterschied, ob man Taliban spielen kann oder nicht. Taliban sind auch Menschen. Ich fände es schlimm, wenn man Menschen foltert und der Spieler dafür belohnt wird oder wenn man Flugzeuge in Gebäude fliegt usw.
Bei deinem ersten Abschnitt werden wir wohl nicht so einfach zusammenkommen. Natürlich ist virtuelle Gewalt virtuelle Gewalt. Für mich besteht aber ein eindeutiger Unterschied zwischen einem Spiel wie Painkiller und CoD/MoH. Und das ist die Vorspiegelung von "Realismus" bei den letzteren. Fantasy-Shooter sind eigentlich nichts weiter als visualisierte Märchen für simpel gestrickte Gemüter wie mich, die gern ein bisschen Adrenalinausstoss beim Zuhören haben. Held rettet die Welt. Doom, Painkiller, No one lifes forever, Max Payne, Duke Nukem 3d. Um einige zu nennen, die mir wirklich am Herzen liegen. Am Ende ist der Bösewicht platt gemacht. Das ganze spielt in eindeutig irrealen Pop-Welten. Die virtuelle Gewalt ist gnadenlos überzeichnet bzw. wird persifliert. Die Waffen sind lächerlich, der Held kann gefühlte tausend von ihnen herumschleppen, Munition liegt sinnlos in der Gegend herum, die Spielwelt ist eindeutig als Arena für virtuelle Shootouts gestaltet, der Held hat absurde, unrealistische Kräfte und Fähigkeiten usw.
Kriegs-Shooter hingegen bemühen sich, Realität vorzuspiegeln. Mir hat sich die Faszination hieraus nie erschlossen. Mich interessiert es nicht, mich in die Perspektive eines Soldaten versetzen zu lassen. Ich habe kein Bedürfnis danach, Krieg nach zu spielen. Hatte ich nie. Ich fand als Kind schon immer Western toll, Kriegsfilme aber doof. Gewalt gibts in beiden. Aber im letzteren ist sie ernst gemeint. Und, wie in irgendeinem anderen Thread schon gesagt: Ich brauch kein Antikriegsspiel. Ich spiel ja schon Kriegsspiele nicht. Mission längst schon acomplished.
- Asmilis
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Talbian würd ja nur die Multiplayer fraktion heißen und die wechselt ja nach jeder runde(jetzt heists eh opfor)Asmilis hat geschrieben:Ich find aktuelle Shooter sehr interessant. Was ich nicht interessant finde ist wenn man eine Gruppe die hinter einem Massenmörder steht der derzeit wütet spielen kann.
Also möcht ich das Taliban und Republikaner (shame on you NBA Jam) aus Spielen herausgehalten werden.
ist ja keine taliban kampange
und ich find aktuele shooter auch inteesant: bioshock (infinite), cod black ops, halo reach , homefront , ggf MoH
sind doch keine schlechten aussichten
- Scorcher24_
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- schefei
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Jetzt bleibt nur noch die Frage wie viel Zeit vergehen muss, nachdem ein Krieg abgeschlossen ist, damit ein Spiel daraus gemacht werden kann.
Gleich wenn er vorbei ist? Nein das wär geschmacklos.
Nach 10 Jahren? Immer noch geschmacklos.
Nach 25 Jahren? Ja, würde ich eventuell spielen, mich aber unwohl dabei fühlen.
Nach 63 Jahren? Hell Yeahh. Taliban Zombies ich komme!
Gleich wenn er vorbei ist? Nein das wär geschmacklos.
Nach 10 Jahren? Immer noch geschmacklos.
Nach 25 Jahren? Ja, würde ich eventuell spielen, mich aber unwohl dabei fühlen.
Nach 63 Jahren? Hell Yeahh. Taliban Zombies ich komme!
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Oberdepp
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Das Problem an aktuellen _realen_ Geschehnissen ist einfach mal, dass der Schmerz dementsprechend auch noch aktuell ist. Um den Teufel beim Namen zu nennen: der Afghanistan-Krieg. Speziell in den USA, die ja weit aus mehr Verluste in Afghanistan erleiden, gibt es einfach extrem viele Familien, die noch immer am Trauern sind, oder die sich jeden Tag sorgen darum machen, ob ihr Sohn, der aktuell in Afghanistan, oder auch im Irak ist, das Jahr dort überstehen wird und wie der Krieg diesen jungen Menschen formen wird.
Wenn man das aber alles berücksichtigt, dann sollte einem Spiel nichts im Wege stehen, solch ein aktuelles Scenario auch zu verarbeiten. Aber in Medal of Honor wird das nicht passieren und deswegen ist die Kritik an dieses Spiel berechtigt. Anders gibt es zum Beispiel schon zig Filme, die den Irak-Krieg thematisiert haben. Sogar eine Fernseh-Serie gibt es. In diesen Filmen/Serien wird aber der Krieg an sich nicht thematisiert, sondern es geht um den Menschen in der Uniform. Und das schaffen Spiele halt nicht, bzw. zumindest Medal of Honor nicht.
Wenn man das aber alles berücksichtigt, dann sollte einem Spiel nichts im Wege stehen, solch ein aktuelles Scenario auch zu verarbeiten. Aber in Medal of Honor wird das nicht passieren und deswegen ist die Kritik an dieses Spiel berechtigt. Anders gibt es zum Beispiel schon zig Filme, die den Irak-Krieg thematisiert haben. Sogar eine Fernseh-Serie gibt es. In diesen Filmen/Serien wird aber der Krieg an sich nicht thematisiert, sondern es geht um den Menschen in der Uniform. Und das schaffen Spiele halt nicht, bzw. zumindest Medal of Honor nicht.
- Asmilis
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Ist natürlich eine nützliche fähigkeit in die Zukunft schauen zu können.Oberdepp hat geschrieben:Das Problem an aktuellen _realen_ Geschehnissen ist einfach mal, dass der Schmerz dementsprechend auch noch aktuell ist. Um den Teufel beim Namen zu nennen: der Afghanistan-Krieg. Speziell in den USA, die ja weit aus mehr Verluste in Afghanistan erleiden, gibt es einfach extrem viele Familien, die noch immer am Trauern sind, oder die sich jeden Tag sorgen darum machen, ob ihr Sohn, der aktuell in Afghanistan, oder auch im Irak ist, das Jahr dort überstehen wird und wie der Krieg diesen jungen Menschen formen wird.
Wenn man das aber alles berücksichtigt, dann sollte einem Spiel nichts im Wege stehen, solch ein aktuelles Scenario auch zu verarbeiten. Aber in Medal of Honor wird das nicht passieren und deswegen ist die Kritik an dieses Spiel berechtigt. Anders gibt es zum Beispiel schon zig Filme, die den Irak-Krieg thematisiert haben. Sogar eine Fernseh-Serie gibt es. In diesen Filmen/Serien wird aber der Krieg an sich nicht thematisiert, sondern es geht um den Menschen in der Uniform. Und das schaffen Spiele halt nicht, bzw. zumindest Medal of Honor nicht.
- MisterFlames
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Kommt nur mir das so vor, oder läuft jede 2. Umfrage bei 4P auf das Selbe hinaus?:
"Aktuelle Kriegsspiele? Ja, oder Nein..."
Naja, mir ist es egal. Wenn MoH und co. unbedingt den aktuellen Krieg thematisieren müssen, um Aufmerksamkeit zu erregen, sollnse das machen.
Und ich habe hier öfters den Begriff "realistische Kriegssimulation" gelesen. Hab ich was verpasst? Sowas gibs höchstens beim Militär. Die Shooter, die ich kenne, sind allesamt übertriebene Arcadeshooter, die nichts mit Realismus und schon gar nichts mit einer Simulation gemein haben.
"Aktuelle Kriegsspiele? Ja, oder Nein..."
Naja, mir ist es egal. Wenn MoH und co. unbedingt den aktuellen Krieg thematisieren müssen, um Aufmerksamkeit zu erregen, sollnse das machen.
Und ich habe hier öfters den Begriff "realistische Kriegssimulation" gelesen. Hab ich was verpasst? Sowas gibs höchstens beim Militär. Die Shooter, die ich kenne, sind allesamt übertriebene Arcadeshooter, die nichts mit Realismus und schon gar nichts mit einer Simulation gemein haben.
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Biermudashort
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warum sollten z.b. shooter nur in vergangenen kriegen spielen dort sind auch menschen gestorben und die veteranen und hinterbliebenen regen sich auch nicht drüber auf das es davon games gibt
warum hier jetzt so ein aufstand gemacht wird is mir persönlich ein rätsel
nur weil deutsche sich dort beteiligen?
wenn man zur bundeswehr geht weis man doch eigentlich worauf man sich einlässt
ich habe kein problem damit das es in afganistan spielt und ob man taliban spielen kann
unterm strich is das alles nur PR und EA ist wohl sogar froh drüber das so ein wind um das game gemacht wird ist wie letztes jahr mit MW2
warum hier jetzt so ein aufstand gemacht wird is mir persönlich ein rätsel
nur weil deutsche sich dort beteiligen?
wenn man zur bundeswehr geht weis man doch eigentlich worauf man sich einlässt
ich habe kein problem damit das es in afganistan spielt und ob man taliban spielen kann
unterm strich is das alles nur PR und EA ist wohl sogar froh drüber das so ein wind um das game gemacht wird ist wie letztes jahr mit MW2
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ChaosPhoenix
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mr archer hat geschrieben:Sorry wenn ich etwas unstruckturiert und knapp antworte, ich bin nur am Handy. Zum ersten Punkt. Ich denke nicht dass Cod. Und moh USW. Den Zweck der Rekrutierung oder desensibilisierung haben, sondern in erster Linie wirklich nur zum Gewinn machen da sein sollen. Aber dass bedeutet nicht,dass das Militär die Entwicklung nicht unterstützt, genau wie bei Filmen. Das sieht man ja auch an der Aussage, dass an MoH verwerflich ist, dass man Taliban spielen darf, während andere Länder die Aktualität anprangern.ChaosPhoenix hat geschrieben:Für mich ist virtuelle Gewalt immer virtuell und immer Gewalt. Wenn meiner Überzeugung nach, könnte ich nicht gegen Medal of Honor sein, wenn ich nicht auch gegen Painkiller wäre. Beides stellt Gewalttaten dar, egal ob vor fiktivem Hintergrund oder nicht.
Wenn ein Spiel oder ein Medium wirklich mit dem Zweck der Beeinflußung (Propagandafilme, -spiele, etc.) gemacht wird. Dann finde ich daran vor allem die Beeinflußung der Menschen schlimm, also die Intention unmoralisch.
Daher finde ich auch einen der Hauptpunkte der Kritik an MoH scheinheilig. Für mich macht es wenig Unterschied, ob man Taliban spielen kann oder nicht. Taliban sind auch Menschen. Ich fände es schlimm, wenn man Menschen foltert und der Spieler dafür belohnt wird oder wenn man Flugzeuge in Gebäude fliegt usw.
Zum anderen Punkt. Ich verstehe dich schon, ich sehe das nur anders. Der Realismus der Spiele kommt hauptsächlich vom Hintergrund und dem Waffengefühl. Das finde ich, wie erwähnt nicht schlimm. Wäre der Realismus darauf bezogen, wie stark man Figuren Leid zufügt wäre es für mich schlimm. Der einzige Unterschied zwischen der Darstellung vom töten bei moh und painkiller ist die Menge an Blut. Ansonsten "Klick, tot".
Wo wir uns glaube ich beide einig sind, ist das Menschen über die Medien ud. Äußeren Einflüsse reflektieren müssen. Man brauch ein bewusstes und starkes Ich, um durch die Welt zu kommen, ansonsten wird man zur Marionette. Ich glaube nur nicht, dass man so einfach komplett fremdbestimmt wird.
Bei den letzten zwei Abschnitten bin ich ganz bei dir. Ich würde nicht einmal soweit gehen, zu behaupten, CoD oder MoH wären in erster Linie und bewußt geplante Propaganda. Sie sind einfach durch und durch auf das Skandalisierungspotential hin geplante Kommerz-Produkte, dabei aber immer so professionell, dass sie die gerade noch als akzeptabel erscheinende Linie nie gänzlich überschreiten sondern sie nur ein bisschen weiter ausbeulen. Die Propaganda erledigen sie eher ungeplant nebenher gleich mit.
Bei deinem ersten Abschnitt werden wir wohl nicht so einfach zusammenkommen. Natürlich ist virtuelle Gewalt virtuelle Gewalt. Für mich besteht aber ein eindeutiger Unterschied zwischen einem Spiel wie Painkiller und CoD/MoH. Und das ist die Vorspiegelung von "Realismus" bei den letzteren. Fantasy-Shooter sind eigentlich nichts weiter als visualisierte Märchen für simpel gestrickte Gemüter wie mich, die gern ein bisschen Adrenalinausstoss beim Zuhören haben. Held rettet die Welt. Doom, Painkiller, No one lifes forever, Max Payne, Duke Nukem 3d. Um einige zu nennen, die mir wirklich am Herzen liegen. Am Ende ist der Bösewicht platt gemacht. Das ganze spielt in eindeutig irrealen Pop-Welten. Die virtuelle Gewalt ist gnadenlos überzeichnet bzw. wird persifliert. Die Waffen sind lächerlich, der Held kann gefühlte tausend von ihnen herumschleppen, Munition liegt sinnlos in der Gegend herum, die Spielwelt ist eindeutig als Arena für virtuelle Shootouts gestaltet, der Held hat absurde, unrealistische Kräfte und Fähigkeiten usw.
Kriegs-Shooter hingegen bemühen sich, Realität vorzuspiegeln. Mir hat sich die Faszination hieraus nie erschlossen. Mich interessiert es nicht, mich in die Perspektive eines Soldaten versetzen zu lassen. Ich habe kein Bedürfnis danach, Krieg nach zu spielen. Hatte ich nie. Ich fand als Kind schon immer Western toll, Kriegsfilme aber doof. Gewalt gibts in beiden. Aber im letzteren ist sie ernst gemeint. Und, wie in irgendeinem anderen Thread schon gesagt: Ich brauch kein Antikriegsspiel. Ich spiel ja schon Kriegsspiele nicht. Mission längst schon acomplished.
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acerace
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Ich kann gar nicht verstehen, dass du dich so angegriffen fühlst, wookie! Ist es wohl möglich, dass deinem Denkapparat der Sauerstoff zu knapp wird, weil dein Zeigefinger nicht mehr von der linken Maustaste loskommt und du nicht mehr an die frische Luft gelangst? Wenn dem so wäre, solltest du schleunigst an die selbige, um ihn Zukunft in der Lage zu sein, einfach gestrickte, achtzeilige, im Konjunktiv verfasste Texte verstehen zu können. Nur so als gut gemeinter, freundlicher Tip...W00kie hat geschrieben:acerace hat geschrieben:Die einzigen, die Nutzen daraus ziehen würden, wenn aktuelle Kriegsschauplätze in primitiven Ballerspielen als Kulisse herhalten müssten, wären diejenigen, die selbst dem militärisch-industriellen Komplex angehören bzw. finanzielle Profite durch diesen Apparat erzielen - in der Altagssprache auch als menschenverachtende, Krieg stiftende Bastarde bekannt. Durch die Einbindung der sogenannten Realität in virtuelle Welten, deren Transport in die Zockerstuben und somit ins Bewußt- bzw. Unterbewußtsein unreifer Persönlichkeiten würde eine tiefere Desensibilierung für das seelenfressende Monster Krieg geschaffen sein. Somit hätten diese Bastarde die Möglichkeit, aus einem unglaublich großen Reservoir, die durch Videospiele gezüchteten, gewissen- und emotionslosen Kriegsverbrecher von morgen zu schöpfen.
...Es ist lächerlich, Spiele als Marionette der Waffenindustrie zu bezeichnen. Dadurch zeigst du lediglich, dass du nicht zu individellen Gedanken fähig bist und dich einfach zur Marionette der Konservativen instrumentalisieren lässt...
