Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

Plor hat geschrieben:@wiggenz

She wanted to be the wolf.
Bild

Es reicht schon, im Kleinen anzufangen, um cool zu sein. Nach Gesetzen dürfte keine der anwesenden Feministinnen schreien.

Anderes Beispiel: Daddy programmiert seiner Kleinen ein Donkey Kong mit Pauline als Protagonistin und Mario als Jungmann in Nöten.
http://seite360.de/2013/03/10/donkey-ko ... e-edition/

Auch cool. Vielleicht kaufst du deinem Mädchen auch einfach mal nen blauen Strampler oder deinem Jungen einen in rosa. Kein großer Aufwand, tut keinem weh und es ist schon einiges getan...
Nun, und wenn Eltern nun mal nicht auf Ideen für so cooles Zeugs kommen, und die Kinder keine entsprechenden Wünsche äußern? Die Eltern haben ja immer noch das Recht ihre Kinder selbst zu erziehen (also auch ihnen anzuziehen, was sie wollen, solange sie das noch nicht selbst ausdrücken können).

Ich persönlich würde meiner hypothetischen Tochter zwar auch jedes Wolfskostüm erlauben (abgesehen davon, dass ich mit Kindern im Allgemeinen nicht gut klar komme und deshalb auch nicht die Absicht habe, mich fortzupflanzen :P), aber auch nur, wenn sie es möchte.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Plor hat geschrieben:
Anderes Beispiel: Daddy programmiert seiner Kleinen ein Donkey Kong mit Pauline als Protagonistin und Mario als Jungmann in Nöten.
http://seite360.de/2013/03/10/donkey-ko ... e-edition/
!

Wie absolut cool. GENAU darum gehts. Danke, super Beispiel.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

JesusOfCool hat geschrieben: is hier aber vielleicht eh besser so :ugly:
Ich sehe das so wie du. Nicht von Belang.
Randall Flagg
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Randall Flagg »

mr archer hat geschrieben:
Plor hat geschrieben:
Anderes Beispiel: Daddy programmiert seiner Kleinen ein Donkey Kong mit Pauline als Protagonistin und Mario als Jungmann in Nöten.
http://seite360.de/2013/03/10/donkey-ko ... e-edition/
!

Wie absolut cool. GENAU darum gehts. Danke, super Beispiel.
Das ergibt aber keinen Sinn. Warum sollte ein männlicher Affe einen Kerl entführen? Er hätte den Affen weiblich machen sollen.
Plor
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Plor »

Wigggenz hat geschrieben:
Plor hat geschrieben:@wiggenz

She wanted to be the wolf.
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Es reicht schon, im Kleinen anzufangen, um cool zu sein. Nach Gesetzen dürfte keine der anwesenden Feministinnen schreien.

Anderes Beispiel: Daddy programmiert seiner Kleinen ein Donkey Kong mit Pauline als Protagonistin und Mario als Jungmann in Nöten.
http://seite360.de/2013/03/10/donkey-ko ... e-edition/

Auch cool. Vielleicht kaufst du deinem Mädchen auch einfach mal nen blauen Strampler oder deinem Jungen einen in rosa. Kein großer Aufwand, tut keinem weh und es ist schon einiges getan...
Nun, und wenn Eltern nun mal nicht auf Ideen für so cooles Zeugs kommen, und die Kinder keine entsprechenden Wünsche äußern? Die Eltern haben ja immer noch das Recht ihre Kinder selbst zu erziehen (also auch ihnen anzuziehen, was sie wollen, solange sie das noch nicht selbst ausdrücken können).

Ich persönlich würde meiner hypothetischen Tochter zwar auch jedes Wolfskostüm erlauben (abgesehen davon, dass ich mit Kindern im Allgemeinen nicht gut klar komme und deshalb auch nicht die Absicht habe, mich fortzupflanzen :P), aber auch nur, wenn sie es möchte.
Ich verstehe dein Problem nicht so ganz. Du wolltest doch Möglichkeiten wissen, wie man es besser machen kann. Das waren Beispiele. Es geht nicht um Gesetze, Verbote und Gebote, sondern einfach darum Alternativen aufzuzeigen. Spread the Words! Und so weiter... Du kannst ja auch Eltern nicht verbieten, ihre Kinder in Rassenkategorien aufwachsen zu lassen ("Die Schwarzen im Busch können gut rennen, weil sie jeden Tag Gazellen jagen!"), trotzdem ist es wichtig die Alternativen aufzuzeigen und für diese zu werben.
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

@Abe81

Wieder mal viel Arbeit für nichts. Ich stehe aber hinter dir.

Es ist auch unglaublich, wie viel man hier doch tatsächlich nochmal erklären muss.

Es kann daher auch kaum zu einer richtigen Diskussion kommen, schlicht, weil die Weltbilder doch noch zu weit voneinander entfernt liegen.

Es ist aber schon spannend, bei all den zum Teil recht extremen Diskussionen während meiner Studienzeit hier mal ein paar Neulinge in der Welt des Feminismus willkommen heißen zu dürfen. Vielleicht sehen einige das ja mal als Anlass, sich mehr über das Thema zu informieren.

Feminismus ist übrigens auch keine Ideologie in dem Sinne und vor allem kein trockenes, theoretisches Hobby einiger weiblicher übergewichtiger Dauersingels, sondern aktive Mitgestaltung der Politik und vor allem mal viel Hilfe für Betroffene.
Und wenn jetzt hier einige kommen mit, "ich habe da mal mit 10 Mädels in meinem Umfeld gesprochen...", stellen sich mir die Haare zu Berge. Na und, ich habe mit hunderten Frauen zu tun gehabt, die sexuell belästigt wurden, auf zum Teil wirklich stark herablassende Art und Weise, die nach einer Vergewaltigung von der Polizei nicht ernst genommen wurden und vor Gericht als genauso schuldig behandelt wurden, wie der Täter, Lesben, die quasi Rund um die Uhr in der Stadt dämliche Sprüche hören, wenn sie Hand in Hand gehen, etc.

Sexismus und sexuelle Belästigung sind auch heute noch Alltag vieler Frauen.

Besonders schlimm empfinde ich oft den Frauen-gegen-Frauen Sexismus. Das wird zum Teil ziemlich schmutzig. Wie gesagt, Frauen können genauso sexistisch sein.

Wie kommen hier einige eigentlich darauf, dass das nicht so sei, nur, weil sie es in ihrer kleinen, heilen Welt nicht mitbekommen?

Solche Videos mögen in diesem Kontext beinahe schon lächerlich wirken, sind aber eben auch ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Denn Frauen sind nicht nur Opfer - brechen sie aber in extremen Situationen aus dieser Rolle raus, sind sie plötzlich nicht vergewaltigt worden, ziehen nur ne Show ab, etc. Genau deswegen ist dieses DiD Prinzip auch so überholt und so gefährlich, weil es uns Glauben macht, dass Frauen in Gefahrensituationen immer schwach reagieren und gerettet werden MÜSSEN. Wenn sie sich mal selber retten und damit offen und ehrlich umgehen, dann kann schon wieder irgendwas nicht stimmen. Und genau das macht solche Geschlechterrollen, auch in Games, fragwürdig.
Zuletzt geändert von muecke-the-lietz am 11.03.2013 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
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JesusOfCool
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von JesusOfCool »

Abe81 hat geschrieben:
JesusOfCool hat geschrieben: das wort penis dürfte hier wohl keinen stören. viel mehr geht es darum was damit ausgesagt wird. du tritts gegen geschlechterdiskriminierung und vorurteile diesbezüglich ein, verwendest sie allerdings selbst. es ist vollkommen egal ob hier nur männer dagegenargumentieren. wenn du niemanden anhand seines geschlechts diskriminieren willst dann darfst du auch niemanden wegen seinem geschlecht ansprechen und schon gar nicht darüber. und nur ums zu verdeutlichen, dass das wichtig ist, schreibe ich es nochmal: es ist vollkommen egal wer das gegenüber ist.
Da haben wir wohl einen Dissens. Das gleicht mir zu sehr der Strategie der GOP in den USA: Es wird jedes Reden über Sex/Gender und Race als diskriminierend bezeichnet, um eine Gleichheit nur auf der Redeebene herzustellen bei gleichzeitiger Verkennung/Verklärung der realen Lebensprozesse. Das führt dazu, daß Kritik am gesellschaftlichen Geschlechter-/Klassen-/Ethnienverhältnis als solche schon 'diskriminierend' genannt wird, also Kritik verstummen muss. Ich halte es für keinen Zufall, daß die Gegner des Videos in ihrer Mehrheit Männer sind. An diese nun in ihrer Rolle als Männer in einer Diskussion über Geschlecht zu appellieren, also die eigene Sozialisation zu relektieren, halte ich für völlig legitim.
Aber ich erkenne zumindest den Gedanken hinter deiner Argumentation an, würde ihn auch in vielen Diskussionen so praktizieren, aber hier, nach 50 Seiten Mund-fusselig-Reden, schien es mir mehr als angemessen, daß mal auf's Tableau zu bringen, weil eine große Anzahl an Kommentatoren ja selbst keinen Hehl aus ihrer 'männlichen Pespektive' auf das Thema gemacht haben.
ich finde nicht, dass das jegliche kritik verstummen lässt und ich sage ja auch nicht, dass man nicht drüber reden kann. es geht mir lediglich um das ansprechen der anderen seite der an der diskussion teilnehmenden. scheiß egal ob es männer sind oder nicht, das tut einfach nichts zur sache.
aber okay, ich kann verstehen, wenn du es speziell an die männer richtest die es speziell hervorheben, dass sie männer sind. bei frauen würde man im internet wohl sofort mindestens einen kommentar mit "tits or gtfo" lesen können. das hat natürlich einen gewissen anderen hintergrund, aber eigentlich müsste man die männer, die sich speziell als männer zu erkennen geben, dann auf so eine art wie "penis or gtfo" antworten. denn die anonymität im internet ist ja auch dazu da, und das sehe ich durchwegs als positiv an, geschlechtsneutralität zu bewahren. wobei das wohl eigentlich gar nicht so ist, aber das ist eine andere angelegenheit.

also ok, in dem fall will ich deinen appell an die kreischenden penisbesitzer gelten lassen.
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Oldholo
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Oldholo »

Huch, der Thread wird ja langsam beinahe konstruktiv. :D

Noch ein paar (mehr oder minder ungeordnete) Gedanken:
Mit der Wahl des Stramplers fängt es an, aber hört natürlich noch längst nicht damit auf. Weiter geht es z.B. mit Spielzeugen; der Junge bekommt Actionfiguren, Lego, Autos und allerlei Dinge, die sein mathematisch-technisches Verständnis fördern und fordern, während das Mädchen Puppen, Schminksets und Bastelzeug erhält, welche z.B. für soziales Verständnis, Kreativität und Kulturanpassung stehen. Das nimmt zum Glück langsam ab, was wir nicht zuletzt den Aufklärer_innen heutiger Zeit (zu denen wir nun auch Sarkeesian zählen können) zu verdanken haben, aber es ist trotzdem noch ein weiter Weg, bis wir Kindern eine halbwegs geschlechtsneutrale Kindheit ermöglichen können.
Meine größte Kritik richtet sich dabei längst nicht an die Videospiele-Industrie, zumal sich diese in jüngerer Zeit ja nun wirklich durchaus "kooperationsbereit" zeigt (die neue Lara Croft ist so ein Beispiel), sondern die Werbung, die in ihrer Summe alle Entwicklungen ignoriert und sich, sofern es der Zielgruppe entspricht, weiter lustig aller Klischees bedient, die sie finden kann, gefolgt von der Rap-Kultur, in der "Bitches", "Hoes" und "Schwuchtel" immernoch gängige Begriffe sind.
Aber die Videospielebranche kann eben ihren Teil dazu beitragen, dass sich etwas ändert. Oder vielmehr: Wir Konsumenten können es, indem wir bewusst konsumieren.
Oh, und weil hier bereits ein paar Male japanische Spiele erwähnt wurden: Das ist IMHO nochmal so eine Sache für sich. Ich weiß nicht, wie's speziell in Japan um den Feminismus steht, aber von dem ausgehend, was an japanischen Kulturgütern so nach Europa schwappt (Anime, Spiele, Mangas,..), kann es nicht allzu gut sein. Ich bin ja schonmal positiv überrascht, dass Lightning im kommenden FF tatsächlich mal halbwegs realistisch bekleidet ist...

Und zu guter Letzt @Wigggenz:
Da Du immernoch den Umstand betonst, dass die Kommentare in Sarkeesians Video deaktiviert sind: Lass uns doch erstmal darauf einigen, dass sie niemandem eine aktivierte Kommentarfunktion schuldig ist. Niemand, weder Männlein noch Weiblein*, muss sich anhören, was irgendwelche fremden Menschen ihnen zu sagen haben. Niemandem wird dadurch der Mund verboten, es ist keine Zensur, die fast 60 Seiten allein in diesem Thread sind dafür glaub' ich Beweis genug. :)

Wer sich einfach nur durch hunderte von hasserfüllten Nachrichten wühlen möchte, findet genug auf Seiten wie Fat, Ugly or Slutty und Hatr.org.

Edit: Sternchen vergessen. Dazu wollte ich eigentlich nur noch schreiben, dass "Weib" mal auf der gleichen Stufe wie "Mann" stand, während es heute eine abwertende Bedeutung hat und man stattdessen "Frau" heranziehen muss (das einstige Äquivalent zu "Herr"), um es auszugleichen. Ich meine das also nicht abwertend, sondern sozusagen zurückführend.
Zuletzt geändert von Oldholo am 11.03.2013 16:50, insgesamt 1-mal geändert.
Plor
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Plor »

Randall Flagg hat geschrieben:
mr archer hat geschrieben:
Plor hat geschrieben:
Anderes Beispiel: Daddy programmiert seiner Kleinen ein Donkey Kong mit Pauline als Protagonistin und Mario als Jungmann in Nöten.
http://seite360.de/2013/03/10/donkey-ko ... e-edition/
!

Wie absolut cool. GENAU darum gehts. Danke, super Beispiel.
Das ergibt aber keinen Sinn. Warum sollte ein männlicher Affe einen Kerl entführen? Er hätte den Affen weiblich machen sollen.
Warum ergibt es keinen Sinn, dass ein männlicher Affe einen Mann entführt?
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

muecke-the-lietz hat geschrieben:Wenn sie sich mal selber retten und damit offen und ehrlich umgehen, dann kann schon wieder irgendwas nicht stimmen. Und genau das macht solche Geschlechterrollen, auch in Games, fragwürdig.
Und das hat wer wo behauptet?
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muecke-the-lietz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von muecke-the-lietz »

Wigggenz hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Wenn sie sich mal selber retten und damit offen und ehrlich umgehen, dann kann schon wieder irgendwas nicht stimmen. Und genau das macht solche Geschlechterrollen, auch in Games, fragwürdig.
Und das hat wer wo behauptet?
Sag mal, lebst du hinterm Mond?

Alleine schon, was Natasha Kampusch an Shitstorm über sich ergehen lassen muss, ist doch schon einmal ein medialer Superbeweis. Bitte lies mal, was einge Österreicher über ihre Natascha so in einigen Foren Wiener Zeitungen reingesetzt haben.


Auf der anderen, medial weniger präsenten Seite haben wir viele Anzeigen, die zu keiner Strafe führen, einfach, weil man den Tatbestand der Unfreiwilligkeit nicht feststellen konnte, Anzeigen, die gar nicht erst zu Verhandlungen führen, weil sich die Mädels selbst befreit haben.

Anzeigen, die zu keiner Strafe führen, weil das Mädchen sich nicht gewehrt hat und geschrien hat und es deswegen ergo auch angeblich keine Vergewaltigung war.

Wenn du tatsächlich so wenig informiert bist, solltest du dich bitte nochmal kurz schlau machen, bevor wir hier weiter reden. Ich behaupte ja nicht, dass du keine Ahnung hast und ein Sexist bist, oder sowas, aber ich glaube nicht, dass du den Ernst der Thematik Sexismus noch nicht so richtig begriffen hast.
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mr archer
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von mr archer »

Plor hat geschrieben:
Warum ergibt es keinen Sinn, dass ein männlicher Affe einen Mann entführt?
Ironie, denke ich.


Wenn nicht - tja, dann ...
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Wigggenz
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Wigggenz »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
Wigggenz hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben:Wenn sie sich mal selber retten und damit offen und ehrlich umgehen, dann kann schon wieder irgendwas nicht stimmen. Und genau das macht solche Geschlechterrollen, auch in Games, fragwürdig.
Und das hat wer wo behauptet?
Sag mal, lebst du hinterm Mond?

Alleine schon, was Natasha Kampusch an Shitstorm über sich ergehen lassen muss, ist doch schon einmal ein medialer Superbeweis. Bitte lies mal, was einge Österreicher über ihre Natascha so in einigen Foren Wiener Zeitungen reingesetzt haben.


Auf der anderen, medial weniger präsenten Seite haben wir viele Anzeigen, die zu keiner Strafe führen, einfach, weil man den Tatbestand der Unfreiwilligkeit nicht feststellen konnte, Anzeigen, die gar nicht erst zu Verhandlungen führen, weil sich die Mädels selbst befreit haben.

Anzeigen, die zu keiner Strafe führen, weil das Mädchen sich nicht gewehrt hat und geschrien hat und es deswegen ergo auch angeblich keine Vergewaltigung war.

Wenn du tatsächlich so wenig informiert bist, solltest du dich bitte nochmal kurz schlau machen, bevor wir hier weiter reden.
:roll: Ich rede von Leuen hier im Thread, die derartiges angeblich behauptet haben, weil dein und Abes Tenor stets der Mehrheit der männlichen User, die sich hier gerade beteiligen, dieses reaktionäre Denken vorwirft.

Im Übrigen (was du aber nicht wissen konntest) habe ich mich nur auf Selbstrettung in Videospielen bezogen, weshalb ich auch nur diesen letzten Teil von dir zitiert habe.
Randall Flagg
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Randall Flagg »

Übrigens hat der Donkey Kong Hacker erstmal ein paar Handtaschen ins Spiel eingebaut, die wohl ein paar Punkte bringen. Finde ich lustig.
Plor
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Re: Spielkultur: Die Jungfrau in Nöten

Beitrag von Plor »

mr archer hat geschrieben:
Plor hat geschrieben:
Warum ergibt es keinen Sinn, dass ein männlicher Affe einen Mann entführt?
Ironie, denke ich.


Wenn nicht - tja, dann ...
Falls es Ironie war, sorry. In der Debatte wird mitunter so viel unfassbarer Blödsinn geschrieben, dass ich wahre Satire von Realsatire nicht mehr unterscheiden kann...