Mein Zitat des Abends! Danke, jetzt kann ich erquickt ins Bett gehen.Sir Richfield hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:31 Und wenn es daraum geht, mal in das Antlitz seiner Figur zu gucken: FUNKTIONIERENDE SPIEGEL! 2018, Jungs und Mädels. Alle Welt faselt von 4K Gaming und Streaming, aber SPIEGEL sind verlorenes Schamanenwissen...
Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
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- Hamurator
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ja, sehe ich im Großen und Ganzen ähnlich. Transhumanismus, Reich gegen Arm, Konzerne gegen Staat, Gewaltexzesse bzw. Kriminalität allgemin offline sowie online. Wie will man ein Cyberpunk-Spiel bauen ohne auf die politischen Verhältnisse einzugehen? The Witcher lebt ja (auch) von den politischen Ränkespielen und Intrigen der einzelnen Herrscher und Magiezirkel. Politik ist das Salz in der Suppe eines Rollenspiels, das mehr sein will als die x-te Weltenrettung. Also: her damit!

- NoCrySoN
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ich wundere mich ja immer wieder was für kindische Emotionen, Ausbrüche und Quatschgelaber das Thema Ego-Perspektive+Cyberpunk2077 bei den Leuten hier auslöst...
Wieso wird über die Kamera so sehr debattiert, obwohl es bei allen anderen Videospielen auf dem Markt nicht so ist?
Liegt es daran, das CDPR mit der TheWitcher-Reihe Thirdperson Titel entwickelte und nun dabei bleiben muss? Liegt es vllt am "Cyberpunk sieht wie GTA aus..."-Trailer und der Annahme, dass es daher GTAtypisch ebenfalls diese Kamera benutzen muss? Man denke nur an Bethesda's Abenteuer. Allesamt in erster Linie Firstpersontitel in einer großen offenen Welt, oder Far Cry, Crysis, funktioniert alles tadellos, die Kamera interessiert da keine Sau.
Oder ist es doch nur wieder das leidige "Ich will, Ich will, Ich will Gejammer, was in den letzten Jahren so oft zu so vielen fragwürdigen Handlungen von Unternehmen führte, nicht nur im Videospielmarkt. Warum muss jeder kleine Pups meinen, seine Meinung durchdrücken zu wollen?
Akzeptiert es, es ist deren Spiel, deren Überlegung und Überzeugung, lasst den Entwickler ihre kreative Freiheit, das genau so zu tun. Nämlich weil sie es scheinbar für richtig halten, weil sie eine Idee verfolgen, weil sie Erfahrungen haben, weil sie Spieler damit überzeugen und nicht außen vor lassen wollen.
PS. Letztens Deus Ex: MD beendet, einfach nur großartig. Wenn ich mir vorstelle dieses Setting in ähnlicher Form, von CDPR zu bekommen, dann Halleluja.
Wieso wird über die Kamera so sehr debattiert, obwohl es bei allen anderen Videospielen auf dem Markt nicht so ist?
Liegt es daran, das CDPR mit der TheWitcher-Reihe Thirdperson Titel entwickelte und nun dabei bleiben muss? Liegt es vllt am "Cyberpunk sieht wie GTA aus..."-Trailer und der Annahme, dass es daher GTAtypisch ebenfalls diese Kamera benutzen muss? Man denke nur an Bethesda's Abenteuer. Allesamt in erster Linie Firstpersontitel in einer großen offenen Welt, oder Far Cry, Crysis, funktioniert alles tadellos, die Kamera interessiert da keine Sau.
Oder ist es doch nur wieder das leidige "Ich will, Ich will, Ich will Gejammer, was in den letzten Jahren so oft zu so vielen fragwürdigen Handlungen von Unternehmen führte, nicht nur im Videospielmarkt. Warum muss jeder kleine Pups meinen, seine Meinung durchdrücken zu wollen?
Akzeptiert es, es ist deren Spiel, deren Überlegung und Überzeugung, lasst den Entwickler ihre kreative Freiheit, das genau so zu tun. Nämlich weil sie es scheinbar für richtig halten, weil sie eine Idee verfolgen, weil sie Erfahrungen haben, weil sie Spieler damit überzeugen und nicht außen vor lassen wollen.
PS. Letztens Deus Ex: MD beendet, einfach nur großartig. Wenn ich mir vorstelle dieses Setting in ähnlicher Form, von CDPR zu bekommen, dann Halleluja.
Zuletzt geändert von NoCrySoN am 30.07.2018 23:36, insgesamt 1-mal geändert.
- winkekatze
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Die "Meckerer" (wg. der Egoperspektive) wollen halt ein Witcher 4 im Cyberpunk Kleid. Das wirds aber aller Vorrausicht nach nicht werden..
Ich bin jedenfalls gespannt auf den Moment wo wir mal echtes Gameplay zu sehen bekommen. Erst dann kann man sich vernünftig darüber unterhalten. Bis dahin ist alles reine Spekulation.
Ich bin jedenfalls gespannt auf den Moment wo wir mal echtes Gameplay zu sehen bekommen. Erst dann kann man sich vernünftig darüber unterhalten. Bis dahin ist alles reine Spekulation.
- Kajetan
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Schon, nur ist die Politik der Nördlichen Königreiche für uns hier ohne Bezug. Sie ist nur Setting, sie hat mit uns nichts zu tun. Brisant wird es dann, wenn Bezug zu Themen genommen wird, die man unmittelbar auf aktuelle politische Geschehnisse beziehen kann. Wenn Du als Entwickler das tust, wirst Du nicht um eine Positionierung herumkommen. Diese Positionierung vermeiden vor allem die Publisher, weil sie jedes potentielle Umsatzrisiko scheuen.
Wir werden ja dann sehen, was letztendlich bei rauskommt. Ich rechne eigentlich nur mit Politik als oberflächlichem Setting, so wie man es in den letzten beiden DeusEx-Titeln sehen konnte.
- SethSteiner
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Immersion definiert sich durch das Mittendrin Gefühl. First Person ist näher dran als Third Person, den eigenen Körper zu sehen ist näher dran als nur einen Schatten, eine Brille auf dem Kopf und Dreidimensionalität ist wiederum näher dran als ein Bildschirm und wenn dann noch in einer Umgebung von Schnee ein kalter Wind um einen bläst.. tja dann ist die Immersion noch stärker als in einem windstillen Raum. Das abzustreiten und sogar das Gegenteil zu behaupten ist gelinde gesagt irritierend.Infiniteo hat geschrieben: ↑30.07.2018 22:10Ein Spiel in FPP kann niemals immersiver sein als in TPP. Das Argument mit der Welt, die man wie durch eigene Augen sehen kann, ist quatsch. Es gibt einfach einen entscheidenden Unterschied: das Sichtfeld bei FPP ist viel eingeschränkter als mit eigenen Augen und man hat nicht die Möglichkeit, schnell und zuverlässig den Kopf zu drehen. Vor allem wenn man sich gleichzeitig bewegen möchte.Miieep hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:41Kann mir nicht vorstellen, dass CP 2077 eine "Immersive Sim" werden soll. Aber man hat vom Spiel auch noch nicht viel gesehen, wer weiß^^ Und mir ist natürlich völlig bewusst, dass FPP für diese Art Spiel die bessere Wahl ist. Ich finde auch Horrorspiele in FPP viel besser als in TPP (Ausnahme TEW).Spiritflare82 hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:33 schonmal was vom Genre "immersive Sim" gehört? Eins der Merkmale wäre die Ego Perspektive...nur in der Ego Perspektive siehst du direkt durch die Augen des Charakters. Wenn du ihn von außen siehst ist da eine Art disconnect zum Spielecharakter. Du siehst nichtmehr durch die Augen des Charakters sondern bist eine Art "Außenkamera".
Es mag immersive Third Person Spiele geben, die könnten jedoch niemals eine immersive Sim darstellen. Cyberpunk 2077 macht alles richtig indem es auf Third Person verzichtet und den Spielern ein möglichst immersives Erlebnis bescheren will. Genau wie ein System Shock oder Prey keine Third Person Ansicht anbot weil es einfach nicht zu dem passt, was das Spiel erreichen will.
Solange die FPP gut umgesetzt ist und ich keine Motion Sickness bekomme, bin ich absolut für diese Perspektive. Bei Skyrim und Fallout habe ich auch immer lieber FPP als TPP gespielt. Nicht weils "immersiver" war, sondern weils geil umgesetzt war und richtig Spaß machte.
Hinzu kommt, dass man bei FPP nur schwer Distanzen, Timing und Geschwindigkeit vermitteln kann, was sich fast immer negativ auf die Kampfsysteme auswirkt, insbesondere Nahkampf. Skyrim und Fallout sind beste Beispiele dafür. Man vergleiche dieses Rumgefuchtel mit Kampfsystemen wie Darksouls oder Bayonetta usw.
Ein einziges Spiel in FPP, das wirklich gut funktioniert, ist Metroid Prime. Bioshock war auch ok aber auch da habe ich oft die Übersicht und das Gefühl für die Distanzen vermisst. Mehr fällt mir nicht ein.
Es ist einfach ziemlich aufwändig den Charakter ordentlich zu animieren und ein präzises Kampfsystem zu gestalten und wozu der Aufwand, wenn viele auch diese "Immersion in FPP" kaufen...
Ja Kampfsysteme können schwierig sein, gilt aber grundsätzlich für jede Perspektive. Zu Mal ist auch eine Frage, was man eigentlich erreichen will. Rumgefuchtel gibt es nämlich bei Third Person auch ordentlich im Nahkampf, Bayonetta und ähnliche Titel sind da doch ein Paradebeispiel. So gern ich diese Titel auch habe aber es gibt wohl kaum ein First Person Spiel wo ich so oft ins Leere Springe/Laufe und mit unsichtbaren Wänden zu kämpfen habe wie in diesen Titeln. Man ist nun ein Mal Puppenspieler in der Third Person Perspektive.
Dass du letztendlich noch unterstellst, das man hier Geld sparen will durch die Perspektive ist schon eine ziemlich verleumderische Unterstellung, die so auch einfach Quatsch ist. Genauso könnte man unterstellen, dass durch den Mangel an Nähe man ordentlich an Mimik und Gestik spart und mangelnde Präzision einfach mit nötigen Skill verkauft.
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CritsJumper
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Spiegel benutzt ja auch niemand mehr, die meisten machen morgens von sich ein Selbst-Portrait mit dem mobilen Überwachungsgerät (welches ein Smartphone oder eine Drone sein kann), und da reicht es dann einfach einen Teil der Umgebung plus 2,5D** Ansicht des Charakters in das Bild zu integrieren. Die Entwickler freuen sich über gesparte Rechenzeit.Sir Richfield hat geschrieben: ↑30.07.2018 13:31 Und wenn es daraum geht, mal in das Antlitz seiner Figur zu gucken: FUNKTIONIERENDE SPIEGEL! 2018, Jungs und Mädels. Alle Welt faselt von 4K Gaming und Streaming, aber SPIEGEL sind verlorenes Schamanenwissen..
**bei Stereoskopie Aufnahmen.
@News
Ich hätte gerne nicht nur politische Entscheidungsmöglichkeiten, also Sinnvoll aus der Perspektive des jeweiligen Rollplayers heraus, sondern auch ein wenig philosophische Inhalte bitte, welche besonders junge Spieler zum Nachforschen anregen. Ich befürchte allerdings das sich hier der Term Politik, nicht auf die Einigung von Belangen des Einzelnen oder Kollektiven bezüglich verbindlicher Regelungen bezieht, sondern das bestimmte populäre Diskussionen und Themen lediglich eine Erwähnung im Spiel finden. Quasi das was Hollywood immer macht wenn es versucht andere Kulturbereiche zu prägen. Das ist schon ok, aber hat nichts mit Politik zu tun was ich dann wiederum schade finde.
Aber wenn es doch auf der Höhe eines Nier Automata einschlägt bin ich schon zu Frieden.
P.s.: Ich glaube ganz fest an euch liebe Polen, für mich tragt ihr die Fahne der anspruchsvollen Spielentwicklung schon recht hoch. Lasst euch aber bitte nicht von der aktuellen Politik im Land verleiten.
- Wigggenz
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Far Cry und Crysis sind keine Rollenspiele.NoCrySoN hat geschrieben: ↑30.07.2018 23:31 Ich wundere mich ja immer wieder was für kindische Emotionen, Ausbrüche und Quatschgelaber das Thema Ego-Perspektive+Cyberpunk2077 bei den Leuten hier auslöst...
Wieso wird über die Kamera so sehr debattiert, obwohl es bei allen anderen Videospielen auf dem Markt nicht so ist?
Liegt es daran, das CDPR mit der TheWitcher-Reihe Thirdperson Titel entwickelte und nun dabei bleiben muss? Liegt es vllt am "Cyberpunk sieht wie GTA aus..."-Trailer und der Annahme, dass es daher GTAtypisch ebenfalls diese Kamera benutzen muss? Man denke nur an Bethesda's Abenteuer. Allesamt in erster Linie Firstpersontitel in einer großen offenen Welt, oder Far Cry, Crysis, funktioniert alles tadellos, die Kamera interessiert da keine Sau.
Oder ist es doch nur wieder das leidige "Ich will, Ich will, Ich will Gejammer, was in den letzten Jahren so oft zu so vielen fragwürdigen Handlungen von Unternehmen führte, nicht nur im Videospielmarkt. Warum muss jeder kleine Pups meinen, seine Meinung durchdrücken zu wollen?
Akzeptiert es, es ist deren Spiel, deren Überlegung und Überzeugung, lasst den Entwickler ihre kreative Freiheit, das genau so zu tun. Nämlich weil sie es scheinbar für richtig halten, weil sie eine Idee verfolgen, weil sie Erfahrungen haben, weil sie Spieler damit überzeugen und nicht außen vor lassen wollen.
PS. Letztens Deus Ex: MD beendet, einfach nur großartig. Wenn ich mir vorstelle dieses Setting in ähnlicher Form, von CDPR zu bekommen, dann Halleluja.![]()
Und du weißt, dass es genügend Leute gibt, die auch zB bei Skyrim die 3rd-Person nutzen (weil man es eben kann), und deswegen schon ein Stein des Anstoßes wegfällt. Und man braucht auch nicht so zu tun, als gäbe es keine Kritik daran, dass die 3rd-Person der 1st-Person so unterlegen ist. Ich selber spielte Skyrim auch immer in 3rd-Person, wenn nicht gerade Kämpfe anstanden.
Manche Leute ziehen es eben vor, beim Rollenspiel ihren Charakter sehen können, den sie sich persönlich zusammengebaut haben, wie er sich bildlich in die Welt einfügt und mit dieser interagiert, und bevorzugen deswegen eben 3rd-Person. Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, dem CDPR bewusst entgegentritt. Ist natürlich ihr gutes Recht, aber ebenso ist es das Recht der Leute, deren Geschmack nunmehr nicht weiter getroffen wird, das auch zu äußern. Genau so ist es zB mit Bands, die ihren Sound erheblich ändern. Man kann nicht von jedem verlangen jede künstlerische Entscheidung gut zu finden, nur weil da möglicherweise ein guter Plan hintersteckt und meinetwegen auch die Ausführung gut ist.
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Für mich war schon Witcher 3 mehr ein Action Adventure (mit RPG Elementen) als ein Rollenspiel. Dieser Trend wird sich denke ich bei Cyberpunk fortsetzen. Das wird ein story-driven class based-Shooter mit RPG Elementen a la Mass Effect. Im schlimmsten Fall in Richtung einer Art singleplayer "The Division". Obwohl...Multiplayer soll ja nach Release auch noch kommen...Mark my Words 
Edit: Wie kann man nur Elder Scrolls in 3rd Person spielen...? Die furchtbaren Animationen allein würden mich abschrecken...Ich bin nun wirklich ein riesen Fan von TES 3-5, aber in 3rd Person...? -Neeee. Ich hab das in 1st Person immer als "besser und richtiger" empfunden.
Show
Natürlich alles Spekulation...Grundsätzlich erwarte ich von CD-Project Red schon ein großartiges Spiel...
Zuletzt geändert von winkekatze am 31.07.2018 01:23, insgesamt 1-mal geändert.
- SethSteiner
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Ich find den Vergleich mit Musik eher verquer. Ego-Perspektive ist ja kein Genre, schon gar keine Nische. Das ist ja nicht wie bei einer Band, die elektrische Musik macht und auf ein Mal Reggae spielt CD Projekt macht immer noch Rollenspiele, ja aller Wahrscheinlichkeit nach sogar ein The Witcher (wenn auch ohne Geralt Witcher). Die Ego-Perspektive ist weit verbreitet, kein Stück weniger als Third Person. Wer damit ein Problem hat, von dem erwarte ich bitte auch, dass er auch wirklich keine Spiele aus Ego-Perspektive spielt und ich würde mal vorsichtig schätzen, dass das die wenigsten tun und das macht die Diskussion halt echt ziemlich lächerlich.
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
An dem Recht rüttelt auch niemand... es geht schlichtweg um das Verständnis für die Art und Weise und die Vehemenz, mit der solch ein Detail offensichtlich von nicht wenigen Leuten kritisiert wird. Mir persönlich fehlt z.B. dieses Verständnis... deswegen sitze ich dann immer kopfschüttelnd da und grantel vor mich hin.
- Kobba
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
First Person, Third Person, wo bleibt Top Down View in dieser Diskussion? 
- winkekatze
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
"Top Down" machen höchstens die Mädels in Cyperpunk 2077 
- Kobba
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Wenn das so ist, will ich auch Ego-Perspektive.^^winkekatze hat geschrieben: ↑31.07.2018 01:52 "Top Down" machen höchstens die Mädels in Cyperpunk 2077![]()
- winkekatze
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
Womit die Diskussion endlich am relevanten Punkt angelangt wäre 
- Spiritflare82
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Re: Cyberpunk 2077 ist "von Natur aus politisch"; bessere Immersion durch Ego-Perspektive
das ist, sorry, Blödsinn und hat nichts damit zu schaffen das es "aufwändig ist den Charakter ordentlich zu animieren" Es ist ein Trugschluss zu glauben eine FPP wäre eine fliegende Kamera ohne alles und einfacher zu bauen als Third Person. Die ganzen Systeme müssen für FPP genauso angepasst werden wie für TPP.Infiniteo hat geschrieben: ↑30.07.2018 22:10
Ein Spiel in FPP kann niemals immersiver sein als in TPP. Das Argument mit der Welt, die man wie durch eigene Augen sehen kann, ist quatsch. Es gibt einfach einen entscheidenden Unterschied: das Sichtfeld bei FPP ist viel eingeschränkter als mit eigenen Augen und man hat nicht die Möglichkeit, schnell und zuverlässig den Kopf zu drehen. Vor allem wenn man sich gleichzeitig bewegen möchte.
Hinzu kommt, dass man bei FPP nur schwer Distanzen, Timing und Geschwindigkeit vermitteln kann, was sich fast immer negativ auf die Kampfsysteme auswirkt, insbesondere Nahkampf. Skyrim und Fallout sind beste Beispiele dafür. Man vergleiche dieses Rumgefuchtel mit Kampfsystemen wie Darksouls oder Bayonetta usw.
Ein einziges Spiel in FPP, das wirklich gut funktioniert, ist Metroid Prime. Bioshock war auch ok aber auch da habe ich oft die Übersicht und das Gefühl für die Distanzen vermisst. Mehr fällt mir nicht ein.
Es ist einfach ziemlich aufwändig den Charakter ordentlich zu animieren und ein präzises Kampfsystem zu gestalten und wozu der Aufwand, wenn viele auch diese "Immersion in FPP" kaufen...
Egoperspektive ist immer die immersivere Wahl, danach kommt die TPP...und guten Nahkampf in First Person kann man bieten, hat schon Dark Messiah gezeigt...was hat das mit Metroid Prime zu schaffen? Totaler Käse zu behaupten das wäre das einzige Game wo das funktioniert...das funktioniert seit Wolfenstein 3D!
WIe gesagt es hat einen Grund warum immersive Sims und Shooter die Egoperspektive wählen. Für dich persönlich mag das nicht so sein, ändert aber nichts am Fakt das es so ist...Ein Shooter kann in Third Person niemals so intensiv sein wie ein Ego Shooter...siehe "The Division", da ist ein permanenter Disconnect zur Action weil man alles von außen sieht...wirkt dadurch absolut langweilig. Deshalb ist auch Hitman keine immersive Sim obwohl es viele Merkmale einer eben solchen trägt: man sieht den Hitman von außen, man ist aber nicht der Hitman...die Identifikation zur Figur ist also am Ende nicht so groß wie in einer Egoperspektive.
PS: da gibts sogar Studien zu! https://www-users.cs.york.ac.uk/~pcairn ... HI2015.pdf z.B.
Zuletzt geändert von Spiritflare82 am 31.07.2018 09:04, insgesamt 1-mal geändert.
