Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fähigkeiten

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Kajetan
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Kajetan »

monotony hat geschrieben: 09.03.2017 05:00 änderungen bringen immer das risiko mit sich, dass sie den status quo letzten endes verschlimmern, nicht verbessern.
Korrekt, aber den Status Quo ums Verrecken beizubehalten, die äussere Form mit einem inneren Wesenskern zu verwechseln, führt definitiv nur zum Schlechteren.

Wie gesagt, Shroud of the Avatar. Gutes Beispiel dafür, warum das krampfhafte Festhalten an einer äusserlichen Form ziemlich in die Hose geht.
das kampfsystem war ein essenzieller teil dessen, was das spiel mit zum erfolg und auch kult gemacht hat. ...
Das ist bislang lediglich eine Behauptung, die einfach so in den Raum gestellt wurde. Und weil auf dieser Behauptung der Rest der Argumentation basiert ... gibt es einen Beleg für diese These?
wir wissen heute, dass mehr action nicht der heilige gral und allumfassendes mittel zum zweck ist, um ein videospiel moderner, besser, erfolgreicher zu machen.
Korrekt. Moderner bedeutet sowieso nie "verwende Gameplay-Mechanik X statt Y", sondern umfasst meiner Meinung nach nur Verbesserungen des Interfaces, der zugrunde liegenden Technik. Aber ...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es dazu Diskussionen hinter den Kulissen gab. Und zwar nicht eine Diskussion, in der ein Designer seine wagemutigen Änderungen gegenüber dem Vorstand verteidigt, sondern eine Diskussion, in welcher der Vorstand beschlossen hat nur dann ein FFVII-Remake zu finanzieren, wenn man es auch in Sachen Gameplay mehr dem aktuellen Mainstream anpasst. Sprich, ohne diese Änderungen würde es gar kein Remake geben, es kann ein Remake NUR mit diesen Änderungen geben.
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Alter Sack »

Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 09:18
das kampfsystem war ein essenzieller teil dessen, was das spiel mit zum erfolg und auch kult gemacht hat. ...
Das ist bislang lediglich eine Behauptung, die einfach so in den Raum gestellt wurde. Und weil auf dieser Behauptung der Rest der Argumentation basiert ... gibt es einen Beleg für diese These?
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Den Schuh kann man auch umdrehen. Gibt es einen Beleg dafür das das ändern eines Systems das ganze besser macht und erfolgreicher macht?

Naja mir solls letztendlich egal sein. Nach dem katastrophalen FFXIII habe ich kein FF mehr angepackt. Und wenn ich mir FFXV ansehe auch zu Recht.
FFVII kommt jetzt als Actiontitel im Episodenformat daher. Naja das werde ich mir erstmal genüsslich aus der Ferne anschauen. Aber wahrscheinlich wird allein der Hype das Dingen so pushen das es durch die Decke geht.
m8472
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von m8472 »

Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Aus meiner Sicht liegt der Fall genau anders. Die Atmosphäre und Geschichte waren so großartig, dass das Spiel TROTZ des Kampfsystems so erfolgreich war.

Ich für meinen Teil hoffe eine starke Modernisierung des Kampfsystems. In welcher Form ist mir eigentlich einmal egal - es muss zum Spiel passen.

Aussagen wie "dann könnt ihr es behalten" "Michael Bay FF" halte ich für verfrüht, weil das finale Produkt nicht einmal im Ansatz erkennbar ist.
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Alter Sack »

m8472 hat geschrieben: 09.03.2017 14:18
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Aus meiner Sicht liegt der Fall genau anders. Die Atmosphäre und Geschichte waren so großartig, dass das Spiel TROTZ des Kampfsystems so erfolgreich war.

Ich für meinen Teil hoffe eine starke Modernisierung des Kampfsystems. In welcher Form ist mir eigentlich einmal egal - es muss zum Spiel passen.

Aussagen wie "dann könnt ihr es behalten" "Michael Bay FF" halte ich für verfrüht, weil das finale Produkt nicht einmal im Ansatz erkennbar ist.
Belege? :mrgreen:
rDy2Die
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von rDy2Die »

m8472 hat geschrieben: 09.03.2017 14:18
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Aus meiner Sicht liegt der Fall genau anders. Die Atmosphäre und Geschichte waren so großartig, dass das Spiel TROTZ des Kampfsystems so erfolgreich war.

Ich für meinen Teil hoffe eine starke Modernisierung des Kampfsystems. In welcher Form ist mir eigentlich einmal egal - es muss zum Spiel passen.

Aussagen wie "dann könnt ihr es behalten" "Michael Bay FF" halte ich für verfrüht, weil das finale Produkt nicht einmal im Ansatz erkennbar ist.
Ich habe FF15 gesehen das hat mir gereicht um zu wissen was da raus kommt
m8472
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von m8472 »

" Ich habe FF15 gesehen das hat mir gereicht um zu wissen was da raus kommt"

Das ist halt genauso eine Aussage wie: Das neue Mass Effect ist scheiße, weil Dragon Age Inquisition war scheiße.

In 2 Wochen wird man wissen ob die Befürchtungen stimmen oder nicht (und: Ein Geheimnis, dass sich noch nicht an Spieler durchgesprochen hat: Man muss es nicht kaufen...)

Beim FF VII Remake wird das halt noch länger dauern.
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Kajetan
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Kajetan »

Alter Sack hat geschrieben: 09.03.2017 13:13
Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 09:18
das kampfsystem war ein essenzieller teil dessen, was das spiel mit zum erfolg und auch kult gemacht hat. ...
Das ist bislang lediglich eine Behauptung, die einfach so in den Raum gestellt wurde. Und weil auf dieser Behauptung der Rest der Argumentation basiert ... gibt es einen Beleg für diese These?
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Subjektive Pseudo-Logik ist kein Nachweis :)
Den Schuh kann man auch umdrehen. Gibt es einen Beleg dafür das das ändern eines Systems das ganze besser macht und erfolgreicher macht?
Es macht das Spiel auf jeden Fall anders. Ob dies das Spiel besser oder schlechter macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Spiel aber "aktueller" zu machen, ist eine nachvollziehbare kommerzielle Entscheidung, weil man hofft durch mehr aktuell übliches Gameplay mehr Käufer zu finden.
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Alter Sack »

Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 14:44
Alter Sack hat geschrieben: 09.03.2017 13:13
Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 09:18
Das ist bislang lediglich eine Behauptung, die einfach so in den Raum gestellt wurde. Und weil auf dieser Behauptung der Rest der Argumentation basiert ... gibt es einen Beleg für diese These?
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Subjektive Pseudo-Logik ist kein Nachweis :)
Den Schuh kann man auch umdrehen. Gibt es einen Beleg dafür das das ändern eines Systems das ganze besser macht und erfolgreicher macht?
Es macht das Spiel auf jeden Fall anders. Ob dies das Spiel besser oder schlechter macht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Das Spiel aber "aktueller" zu machen, ist eine nachvollziehbare kommerzielle Entscheidung, weil man hofft durch mehr aktuell übliches Gameplay mehr Käufer zu finden.
Nein ich wende hier nur den Kajetanischen Imperativ an deshalb ist meine Aussage richtig und benötigt keinen Nachweis. :D
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Kajetan
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Kajetan »

Alter Sack hat geschrieben: 09.03.2017 14:55 Nein ich wende hier nur den Kajetanischen Imperativ an deshalb ist meine Aussage richtig und benötigt keinen Nachweis. :D
Nur weil Du ein alter Sack bist, darfst Dir das Leben nicht einfach so so einfach machen. Erm ... halt, moment ...

:)
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Alter Sack
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Alter Sack »

Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 14:59
Alter Sack hat geschrieben: 09.03.2017 14:55 Nein ich wende hier nur den Kajetanischen Imperativ an deshalb ist meine Aussage richtig und benötigt keinen Nachweis. :D
Nur weil Du ein alter Sack bist, darfst Dir das Leben nicht einfach so so einfach machen. Erm ... halt, moment ...

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FuerstderSchatten
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich weiß nicht wie das Kampfsystem bei FF 15 ist, aber das inzwischen über 20 Jahre alte System kann es ja nun auch nicht sein für ein modernes AAA-JRPG, ein derart unflexibles und langsames Kampfsystem wie in den alten Teilen ist vielleicht noch was für Indie Roleplaymaker RPGs.

Und vielleicht sollte man mit ein paar Legenden aufräumen, dass das JRPG (A)TB in irgendeiner Weise auch nur damals eins der besseren Rundensysteme gewesen wäre. Da gab es damals auch schon besseres, von XCOM oder Jagged Alliance über Nordlandtriologie oder Dark Sun bis übers Hauseigene FF Tactics. Die westlichen RPGs waren schon längst von dem System wieder abgerückt, ungefähr nämlich 10 Jahre zuvor als die Interplay Bards Tales und Wastelands ausgemustert wurden.

Davon ab, flexiblere, leicht veränderte Systeme wie in Last Remnant oder FF 13 wurden ja auch nicht von den Hardcore ATBlern gut aufgenommen. Man kann es also ihnen gar nicht recht machen ohne das stur das 30 Jahre alte System 1 zu 1 kopiert wird.
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NewRaven
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von NewRaven »

m8472 hat geschrieben: 09.03.2017 14:18 Aus meiner Sicht liegt der Fall genau anders. Die Atmosphäre und Geschichte waren so großartig, dass das Spiel TROTZ des Kampfsystems so erfolgreich war.
Nach heutigen Maßstäben ist aber auch die Geschichte nicht mehr wirklich etwas Besonderes - ich bin mir nicht mal sicher, ob sie es objektiv gesehen damals war. Im Prinzip hat sie eher durch das Setting und die Charaktere gelebt, der grundlegende Plott selbst war dann doch recht einfach gestrickt. Braucht also auch dringend eine "Modernisierung"... Die Inszenierung war für damalige Verhältnisse auf Basis der technischen Möglichkeiten toll - gewinnt heute aber auch keinen Blumentopf mehr.

Warum wollen die Leute eigentlich noch ein Final Fantasy VII, wenn sie eigentlich doch lieber was ganz anderes spielen wollen? Und warum glaubt man in der heutigen Zeit, jedes Spiel müsste in jedem seiner Bestandteile für jeden Spieler etwas sein? Es ist doch völlig okay, Rundenkämpfe blöd, langweilig oder sonstwas zu finden - genau wie es völlig okay ist, Shroud of the Avatar als "zu sehr wie damals" zu empfinden. Offenbar gibts da aber eine Gruppe, die es eben so haben möchte und zumindest in letzterem Fall scheint die nicht sooo klein zu sein - auch wenn das nicht dem persönlichen Geschmack jedes Einzelnen trifft. Dann spielt jener Einzelne eben was anderes. Wo ist das Problem? Bei dem VII-Remake ist es das Gleiche: da haben wir ein paar, die wollen, dass das Spiel ein technisch aufgebohrtes Duplikat der 1997er Version ist. Das kann ich grundsätzlich verstehen - schließe mich aber letztlich denen an, die sagen "dann spiel doch die alte Version - notfalls mit HD-Mod". Dann gibt es die, die gern hätten, dass möglichst viel anders ist - hier stellt sich mir dann halt die Frage, warum diese Gruppe überhaupt eine Remake haben oder spielen möchte. Aus "möglichst viel anders" hätte man auch ruckzuck ein völlig anderes Spiel oder ein Sequel machen können - da muss man nicht vermutlich ziemlich willkürlich den "Remake"-Stempel für solch einen Klassiker zücken, der nunmal - völlig zu Recht - mit der Erwartung verknüpft ist, dass sich das Spiel deutlich mehr als nur "grob von der Story her" am Original orientiert. Aber offenbar zielt Square genau auf diese Spieler ab... vermutlich bringen die auch am meisten Geld - nicht zuletzt, weil die große Masse von ihnen das Original gar nicht mehr kennen wird. Für sie ist es dann ein "neues Spiel" und das muss sich nicht am Original messen, sondern an dem, was zum Releasezeitpunkt ebenso noch auf dem Markt ist. Und dann gibt es diese kleine Gruppe, zu der ich mich zähle - die gern ein paar spielerische Modernisierungen, aber eher ungern 180 Grad-Wendungen in einem solchen Remake sehen wollen. Insofern hab ich eine große Skepsis zum neuen Kampfsystem, weil das Spiel für mich mit selbigen steht oder fällt - etwas, dass andere Meldungen, die von anderen kritisch aufgenommen wurden, wie etwa das Episodenformat, bisher nicht geschafft haben. Brauch ich das "starre" ATB von 1997 zurück? Nein, nicht unbedingt. Aber: Würde mir jetzt nur ein Final Fantasy-Teil (inkl. Ableger) einfallen, der ein "Action-Kampfsystem" auch nur halbwegs gut umgesetzt hätte, wäre die Skepsis sicher nicht so ausgeprägt. Zumindest für mein subjektives Empfinden hat Square das schlicht nie auch nur annähernd gut hinbekommen.
Zuletzt geändert von NewRaven am 09.03.2017 15:55, insgesamt 1-mal geändert.
johndoe1044785
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von johndoe1044785 »

Kannst du ein Spiel benennen, das vor ff7 rauskam und viele Menschen storytechnisch so dermassen weggeblasen hat? Mir fällt keines ein. Sicher war die CD und fmvs ein guter Teil des Erfolgs, keine Frage und sicher gab es davor storystarke spiele (auch keine frage), aber ff7 hat nunmal eine Generation geprägt. Das war dann eben auch eine Masse, konsolenhype, videospiele etablierter als zuvor.

Ich sehe schon die Zelda und ff6-schreier, aber vielleicht wird mein Beitrag ja trotzdem richtig verstanden.

Ich freue mich auf das remake, riesig, ich möchte aber keine 1:1 Kopie mit besserer Grafik. Ich möchte wieder in diese welt mit diesen Charakteren eintauchen und freue mich auf viel neues, also eigentlich ganz einfach.
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Sharkie
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von Sharkie »

Alter Sack hat geschrieben: 09.03.2017 13:13
Kajetan hat geschrieben: 09.03.2017 09:18
das kampfsystem war ein essenzieller teil dessen, was das spiel mit zum erfolg und auch kult gemacht hat. ...
Das ist bislang lediglich eine Behauptung, die einfach so in den Raum gestellt wurde. Und weil auf dieser Behauptung der Rest der Argumentation basiert ... gibt es einen Beleg für diese These?
Ja gibt es. Da das Kampfsystem nahezu 50% des Spiels ausgemacht hat hängt der Erfolg des Spiels damit zusammen.
Den Schuh kann man auch umdrehen. Gibt es einen Beleg dafür das das ändern eines Systems das ganze besser macht und erfolgreicher macht?
Natürlich gibt es dafür keinen Belege - kann es gar nicht geben, denn dazu müsste man zu Vergleichszwecken über eine Kenntnis des neuen Systems verfügen, die über die eher schwammige Vorankündigung "actionorientiert" hinausgeht. Es wurde hier ja schon oft genug betont, dass das Kampfsystem, über das sich hier vielfach aufgeregt wird, tatsächlich noch nichteinmal vorliegt. Das ist letztenendes alles Schwarzmalerei, oder neutraler ausgedrückt: Besorgnis.

Der Knackpunkt ist hier aber meiner Meinung nach ein anderer - nämlich die Frage "Erachte ich das ATB-System des Original-FF7 als für jenes Originalspiel essenziell oder nicht?". Wenn man diese Frage für sich bejaht (was ich persönlich absolut nicht tue), dann wird einem eine starke Veränderung in diesem Bereich folgerichtig als mögliche Verfälschung der Grundlagen der Vorlage erscheinen - eine diesbezügliche Besorgnis, das Remake könne sich zu weit von jenen entfernen, kann ich in diesem Fall durchaus nachvollziehen, auch wenn ich die Vorgezogenheit solcher Befürchtungen wie gesagt ein wenig schwarzmalerisch finde. Wenn man nun aber der Meinung ist "FF7 finde ich super, wobei mir das ATB ziemlich schnurz ist" (wäre so in etwa meine Haltung), dann ist hingegen ebenso logisch, dass einem die vorgezogene Enttäuschung ob der Änderung übertrieben vorkommt.

Nun kann man letztlich wohl schlecht darüber streiten, ob das ATB-System für Final Fantasy 7 (oder auch die Serie als Ganze) essenziell ist oder nicht. Das ist eine vollkommen subjektive Angelegenheit, die viel damit zu tun hat, aus welchen Aspekten eines Spiels man primär seinen Spielspaß gewinnt, jedoch sicher keine Frage von "richtig" oder "falsch". Ich zum Beispiel bin (unabhängig davon, dass ich das ATB-System niemals wirklich mochte und an ihm nie einen Mehrwert gegenüber der noch konservativeren Variante des klassischen, zeitdrucklosen JRPG-Rundenkampfes à la Suikoden erkennen konnte) jemand, der seinen Spielspaß vor allem aus Aspekten wie Story, Immersion, Inszenierung, Atmosphäre, Art- und Sounddesign sowie der emotionalen und intellektuellen Ansprache des Spielers zieht, nicht aber aus Gameplaymechaniken. Jemand anders mag das genau umgekehrt oder auch komplett anders sehen, das wäre selbstverständlich genauso legitim. Natürlich kann man diesbezüglich auch Ansichten und Argumente austauschen, aber überzeugen wird da wohl niemand irgendjemanden, da die grundsätzlichen, zutiefst subjektiven Herangehensweisen, Erwartungshaltungen und Prioritätensetzungen sich zu stark unterscheiden. Kann man an diesem Thread hier gut beobachten, da die beiden einander gegenüberstehenden "Lager" (sorry an alle für's Über-einen-Kamm-scheren) sich in ihrer Haltung keinen Zentimeter bewegen und ihrer jeweiligen Argumente letztenendes nur wiederholen.
Zuletzt geändert von Sharkie am 09.03.2017 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Final Fantasy 7 Remake (Arbeitstitel): Nomura bestätigt actionorientierte Kämpfe, optionale Deckung und mehr Boss-Fä

Beitrag von NewRaven »

Flextastic hat geschrieben: 09.03.2017 15:54 Kannst du ein Spiel benennen, das vor ff7 rauskam und viele Menschen storytechnisch so dermassen weggeblasen hat? Mir fällt keines ein. Sicher war die CD und fmvs ein guter Teil des Erfolgs, keine Frage und sicher gab es davor storystarke spiele (auch keine frage), aber ff7 hat nunmal eine Generation geprägt. Das war dann eben auch eine Masse, konsolenhype, videospiele etablierter als zuvor.

Ich sehe schon die Zelda und ff6-schreier, aber vielleicht wird mein Beitrag ja trotzdem richtig verstanden.

Ich freue mich auf das remake, riesig, ich möchte aber keine 1:1 Kopie mit besserer Grafik. Ich möchte wieder in diese welt mit diesen Charakteren eintauchen und freue mich auf viel neues, also eigentlich ganz einfach.
Zelda? Nein... Final Fantasy 4/6 - ja, auf jeden Fall. Mystic Quest (GB) aka Seiken Densetsu: Final Fantasy Gaiden übrigens ebenfalls... Lufia. Manch einer würde vielleicht sogar Grandia da noch nennen. Und mal davon ab: Nordland-Trilogie, Ultima ab Teil 5 und sicher noch ein paar andere. Die konnten sich alle natürlich nicht so gut inszenieren, aber darum ging es ja auch gar nicht, da muss man schon zwischen Plottinhalt und Plottinszenierung ein wenig unterscheiden. In letzterem hat 1997 Final Fantasy VII sicher kein Spiel was vorgemacht, klar.

Abseits davon war aber der Hauptpunkt, dass eben die Story nach heutigen Maßstäben nichts besonderes mehr wäre... also der reine Plottinhalt von damals :)