RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A für einen Key zu bezahlen"

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Doc Angelo
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Doc Angelo »

Raubmordkopierer und Hehler-Kunde hat geschrieben:Steam, GOG, Origin und die ganzen anderen Verbrecher-Konzerne stecken doch unter einer Decke! Sie versklaven die Spielehersteller und machen jeden Morgen einen Kopfsprung in ihre mit Blut-Diamanten verzierten Geldberge! Die wahren Opfer sind doch wir! Sie wollen uns ihre Gauner-Preise aufzwingen! Nicht mit mir! Damals waren die Spiele noch was wert, weil in der Packung ein Heftchen für 0,5 Cent Druckkosten und eine farbige Stoffkarte (Made in China) beilag! Heute sind ja bloß wertlose Bits und Bytes in der Packung! Ich wehre mich dagegen und befreie die Spiele mit meinem Torrent-Client aus ihrer DRM-Hölle! Gewinnausfälle generiere ich damit nicht, denn ich hätte das Spiel niemals gekauft, wenn ich es ausschließlich zu den Bedingungen des Entwicklers oder Publishers hätte kaufen können! Die beschweren sich ja sowieso erst dann, wenn ihr Spiel halt scheiße ist und es nichtmal jemand geschenkt haben will und tun dann so, als wären wir digitalen Guerillas daran schuld!
Crowdfunder und Vollpreiszahler hat geschrieben:Steam, GOG, Origin und die ganzen anderen, die ihr Herz-Blut in diese Plattformen gesteckt haben, müssen sich doch irgendwie die Leberwurst fürs Schulbrot ihrer Kinder leisten können. Jedes kopierte Spiel macht ein armes Schulkind hungriger als es sein sollte! 30% sind doch nicht zuviel für digitale Güter! Warum wollt ihr ihnen ihr wohlverdientes Geld wegnehmen, und es der Kreditkarten-Mafia in die Hand drücken? Jede Raubmordkopie führt zu direkten und spürbaren Verlusten in der Branche. Für jeden hochgeladenen Torrent muss Electronic Arts ein bisher noch ganz unverbranntes Jung-Talent wieder entlassen! Für jeden Kreditkarten-Betrug muss ein armer Einzelhändler die Pforten schließen! Die müssen jetzt alle unter einer Brücke schlafen! Ihr habt doch alle keinen Respekt und wollt alles kostenlos haben, ihr Schmarotzer! Ihr kopiert euch warscheinlich sogar den Soundtrack! Ich zahle natürlich für die Musik, die eigentlich in meinem Spiel schon enthalten ist! Jedes Byte ist handgemacht und verdient mehr Anerkennung! Denkt denn man jemand an die Kinder!?
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Nino-san
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Re: jammern

Beitrag von Nino-san »

Paranidis68 hat geschrieben:Steam kassiert SATTE 30% des Verkaufspreises. Ja, und manch einer weiß das nicht einmal.
"Mimimi: Der Post"

30% sind in dem Falle alles andere als übertrieben. Es ist schon zu lange her, seit ich mich diesbezüglich informiert habe, aber im Konsolenmarkt sind die Gebühren weitaus höher.
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Todesglubsch
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Todesglubsch »

leifman hat geschrieben: versuch mal bei regulärer banküberweisung das geld zurückzubuchen, viel spass.

bei kreditkarten ist nunmal das betrugsrisiko recht hoch, wenn man diese zahlungsmöglichkeit anbeitet, muss man sich nicht wundern, wenn was schief geht.
Banküberweisung ist auch sicher. Aber nicht schnell.

IMO spricht bei dir die typisch deutsche Ablehnung gegenüber Kreditkarten.
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danke15jahre4p
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von danke15jahre4p »

Todesglubsch hat geschrieben:Banküberweisung ist auch sicher. Aber nicht schnell.
siehste, schnell schnell, allen risiken zum trotz.
IMO spricht bei dir die typisch deutsche Ablehnung gegenüber Kreditkarten.
es gibt eine "typische deutsche ablehnung" gegenüber kreditkarten?

ich besitze selber eine, nur bin ich mir aber den risiken bewusst.

aber ob ich jemals große transaktionen über kreditkarten abwickeln würde, und dann auch noch als verkäufer?

sicherlich nicht.

greetingz
Cheraa
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Cheraa »

Die Abneigung der Deutschen bei Kreditkarten hat aus meiner Sicht eher was mit den bereits vielen Einsatzmöglichkeiten unserer EC Bank Karten zu tun und dem Fakt, das Deutsche ungern auf Pump per Kreditkarte einkaufen.
Captain Obvious
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Captain Obvious »

Onekles hat geschrieben:Ich kaufe auch gerne bei MMOGA, die haben für mich bessere Zahlungsoptionen als Steam und Co. Ich kauf so gern anonym. Datenschutz und so. Kennt der eine oder andere vielleicht noch. War in den 90ern mal ein Ding.
Was ist dir denn an der Paysafecard nicht anonym genug?
Cheraa
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Cheraa »

Imperator74 hat geschrieben:Hmmm.... ja es gab früher Add-Ons zu erfolgreichen Spielen. Allerdings wurden die vermutlich nicht schon bei der Entwicklung des Grundspiels als fester Bestandteil zur Gewinnmaximierung eingeplant, sondern als optionaler Bestandteil bei Erfolg des Hauptspiels geplant.
Nein, das stimmt so einfach nicht.
Zwei kleine Beispiele adhok:

Quake II aus 1997 hat innerhalb eines Jahres 5 Add-ons erhalten.
Syndicate aus 1993 hat im gleichen Jahr noch ein Add-on erhalten.

Zufall oder doch schon geplant während der Entwicklung? :wink:

Das es Heute deutlich mehr Zusatzinhalte gibt, stimmt wohl. Aber früher war der Internet Standard auch 56k Modem und nicht 20-100 MBit, was einfach die Verteilung von Zusatzinhalten vereinfacht als jedes mal einen neuen Box Release samt Produktion, Logistik, etc. in Erwägung zu ziehen.
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Kajetan
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Kajetan »

Cheraa hat geschrieben:Quake II aus 1997 hat innerhalb eines Jahres 5 Add-ons erhalten.
Quake 2 hatte nur zwei offizielle Addons. Der Rest bestand entweder aus simplen User-Map-Sammlungen oder Mod-Teams, die sich eine kommerzielle Lizenz besorgt haben, um ihre Total Conversions verkaufen zu dürfen, wie Zaero oder Juggernaut.

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Todesglubsch
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Re: RageSquid zur Diskussion um Key-Reseller: "Wir ziehen es vor, dass Spieler ein Spiel 'raubkopieren' anstatt bei G2A

Beitrag von Todesglubsch »

leifman hat geschrieben: es gibt eine "typische deutsche ablehnung" gegenüber kreditkarten?
Jap. Brauch ich nicht. Kostet zu viel. Zu unsicher.
Normalerweise bestellen diese Personen aber auch telefonisch bei QVC und würden gerne alles per Nachnahme zahlen.
aber ob ich jemals große transaktionen über kreditkarten abwickeln würde, und dann auch noch als verkäufer?
Amazon z.B. lässt große Summen NUR über Kreditkarte abwickeln und sperrt da mitunter Bankeinzug und Rechnung. Gut, die beiden Zahlungsarten sind für den Händler durchaus riskanter als Kreditkarte.
Cheraa hat geschrieben:Die Abneigung der Deutschen bei Kreditkarten hat aus meiner Sicht eher was mit den bereits vielen Einsatzmöglichkeiten unserer EC Bank Karten zu tun und dem Fakt, das Deutsche ungern auf Pump per Kreditkarte einkaufen.
Auch korrekt. Dass es Kreditkarten gibt, die garnicht auf Pump arbeiten und stattdessen direkt alles vom Konto holen, ist leider auch unbekannt.


Das ist ähnlich zu vergleichen wie mit dem Smartphone und dem Internet: Für viele deutsche ist das Teil immer noch ein Luxusartikel und Internet. Währenddessen lassen die Flüchtlinge auf dem Weg hier her lieber ihre Schuhe zurück, als ihr Handy.
tormente
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Re: jammern

Beitrag von tormente »

Nino-san hat geschrieben:
Paranidis68 hat geschrieben:Steam kassiert SATTE 30% des Verkaufspreises. Ja, und manch einer weiß das nicht einmal.
"Mimimi: Der Post"

30% sind in dem Falle alles andere als übertrieben. Es ist schon zu lange her, seit ich mich diesbezüglich informiert habe, aber im Konsolenmarkt sind die Gebühren weitaus höher.
Nur das Steam eine digitale Distributionsplattform ist und keine Hardware, die hauszuhalten ist. Ich sehe auch nicht, wo Valve Geld im großen Stil reinvistiert. Weeste, in Spiele und sowas. Aber wer weiss, vielleicht pumpt man die ganze Kohle in Half Life 3 rein. Damit es - eines schönen Tages - zum allerbesten Spiel der Universums reift. Genau, anstatt hier wie Sony die Millionen in eine Vielzahl neuer Marken zu stecken. Geldverschwendung sowas.
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Sindri
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Re: jammern

Beitrag von Sindri »

tormente hat geschrieben: Nur das Steam eine digitale Distributionsplattform ist und keine Hardware, die hauszuhalten ist. Ich sehe auch nicht, wo Valve Geld im großen Stil reinvistiert.
Über welche Server laufen die ganzen Patches/Downloads? Was Steam mit den Einnahmen macht ist deren Bier.

Abgesehen davon, daß Steam den grössten Kundenstamm im Online-Vertrieb besitzt und somit die maximale Verbreitung von Spielen anbietet.
Das ist fast allen Publishern 30% Wert. Ubisoft/EA haben ihre eigene Plattform und trotzdem bieten sie Spiele auf Steam an. Warum nur?
Cheraa hat geschrieben: Gauner-Preise, soso.
Das aber die Preise in der Spielebranche sich in den vergangenen 26 Jahren nicht um einen Cent erhöht haben, wird gerne ignoriert. Die Preise sind sogar durchaus gefallen. Haben Spiele noch in den 90ern 120-150DM gekostet, liegen wir Heute bei 50-60 Euro.
Blödsinn. Die UVPs sind gestiegen, dank DLCs & Season Pass. Nebenbei sollte man nicht Preise von früher einfach so umrechnen. Früher war die Kaufkraft von 120-150DM anders als die 50-60€ von heute. Das ist nicht anderes als eine Milchmädchenrechnung.
Cheraa hat geschrieben: Hinzu kommt, das diese Branche ein stets hohes Risiko fahren muss und Spiele entsprechend Gewinne einfahren MÜSSEN, denn immerhin muss ein Spieleentwickler gute 2-5 Jahre sämtliche Kosten im voraus begleichen, bis es dann am Releasetag auch mal Einkünfte gibt.
Buhuu, die armen Publisher/Entwickler. Ich bin Kunde und kein Samariter.
Cheraa hat geschrieben: Aber sowas ist dem Abschaum der Keyseller Käufern ohnehin egal. :roll:
Geil, Kunden, die sich für einen günstigen Preis entscheiden sind Abschaum :lol:

Die Content-Mafia hat euch gut erzogen....
Zuletzt geändert von Sindri am 27.06.2016 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Scorcher24_
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Re: jammern

Beitrag von Scorcher24_ »

tormente hat geschrieben:Nur das Steam eine digitale Distributionsplattform ist und keine Hardware, die hauszuhalten ist. Ich sehe auch nicht, wo Valve Geld im großen Stil reinvistiert. Weeste, in Spiele und sowas. Aber wer weiss, vielleicht pumpt man die ganze Kohle in Half Life 3 rein. Damit es - eines schönen Tages - zum allerbesten Spiel der Universums reift. Genau, anstatt hier wie Sony die Millionen in eine Vielzahl neuer Marken zu stecken. Geldverschwendung sowas.
  • Download Server
  • CDN für die Storefront
  • SteamWorks Server für Achievements und Matchmaking
  • Inventory Server
  • Community Server für Foren etc.
  • Markt Server
  • Payment Handling mit dutzenden versch. Zahlungsmethoden
  • Entwicklung des Client inkl. Big Picture und VR Mode
  • Entwicklung des VR Headsets (HTC Vive)
  • Steam Link
  • Steam Machines
All das steht Entwicklern zur Verfügung. Und die zahlen 0 für die Bandbreite, auch wenn du den ganzen Tag nix anderes tust als ein Spiel 500x runterzuladen. Nur weil du es nicht siehst, heisst nicht, dass es nicht da ist.
Doc Angelo
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Re: jammern

Beitrag von Doc Angelo »

Scorcher24_ hat geschrieben:Nur weil du es nicht siehst, heisst nicht, dass es nicht da ist.
Ich glaube für viele ist ein Download (nicht der Inhalt) etwas "selbstverständliches" und vielleicht sogar etwas, was überhaupt keinen realen Wert hat. Man kann so ziemlich alles herunterladen - man muss nur draufklicken und warten. Das tausende Kilometer Kabel und ebenso tausende Server und Verteilerstellen jede Menge Strom verbrauchen und gewartet werden müssen, sieht man halt nicht und man merkt es auch nicht. Hinter einem Download steckt mehr als ein Mausklick.

Ich weiß nicht genau, welchen Anteil Steam am globalen Datenverkehr hat, aber in den USA hat zum Beispiel Netflix 35% Anteil des amerikanischen Datenaufkommens. Zu sagen, das Netflix ja nichts anderes macht als die Filme aufn Server hochzuladen, wäre halt nicht wirklich gerecht. Netflix muss nicht nur die Filme hochladen, sondern auch für 35% der gesamten Internet-Infrastruktur aufkommen.

Kleine Notiz am Rande: Allerdings wundere ich mich manchmal über die Größe von Patches... Manchmal müssen für einen "Hotfix" mehrere Gigabyte runtergeladen werden. Scheißen die Entwickler auf Effizienz weil sie den Download nicht bezahlen müssen, oder sind die Content-Tools von Valve so schlecht? Immer wenn Valve-eigene Titel Patches bekommen, sind diese angenehm klein.
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Scorcher24_
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Re: jammern

Beitrag von Scorcher24_ »

Doc Angelo hat geschrieben: Ich weiß nicht genau, welchen Anteil Steam am globalen Datenverkehr hat, aber in den USA hat zum Beispiel Netflix 35% Anteil des amerikanischen Datenaufkommens. Zu sagen, das Netflix ja nichts anderes macht als die Filme aufn Server hochzuladen, wäre halt nicht wirklich gerecht. Netflix muss nicht nur die Filme hochladen, sondern auch für 35% der gesamten Internet-Infrastruktur aufkommen.
http://www.pcgamesn.com/dota/dota-2-acc ... pushed-out
http://store.steampowered.com/stats/content/

Bild

Doc Angelo hat geschrieben: Kleine Notiz am Rande: Allerdings wundere ich mich manchmal über die Größe von Patches... Manchmal müssen für einen "Hotfix" mehrere Gigabyte runtergeladen werden. Scheißen die Entwickler auf Effizienz weil sie den Download nicht bezahlen müssen, oder sind die Content-Tools von Valve so schlecht? Immer wenn Valve-eigene Titel Patches bekommen, sind diese angenehm klein.
Früher wars so, dass sobald eine Datei geändert wurde, diese komplett neu geladen werden musste.
Mittlerweile kann Steam aber Binary Patching, d.h. es müssen nur die tatsächlichen Änderungen geladen werden und Steam fügt die dann an der richtigen Stelle in die Datei ein, weswegen Steam nun fürs Patchen mehr Festplattenplatz braucht, weil die Datei erst kopiert und dann neu geschrieben werden muss.
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Re: jammern

Beitrag von tormente »

Scorcher24_ hat geschrieben:
tormente hat geschrieben:Nur das Steam eine digitale Distributionsplattform ist und keine Hardware, die hauszuhalten ist. Ich sehe auch nicht, wo Valve Geld im großen Stil reinvistiert. Weeste, in Spiele und sowas. Aber wer weiss, vielleicht pumpt man die ganze Kohle in Half Life 3 rein. Damit es - eines schönen Tages - zum allerbesten Spiel der Universums reift. Genau, anstatt hier wie Sony die Millionen in eine Vielzahl neuer Marken zu stecken. Geldverschwendung sowas.
  • Download Server
  • CDN für die Storefront
  • SteamWorks Server für Achievements und Matchmaking
  • Inventory Server
  • Community Server für Foren etc.
  • Markt Server
  • Payment Handling mit dutzenden versch. Zahlungsmethoden
  • Entwicklung des Client inkl. Big Picture und VR Mode
  • Entwicklung des VR Headsets (HTC Vive)
  • Steam Link
  • Steam Machines
All das steht Entwicklern zur Verfügung. Und die zahlen 0 für die Bandbreite, auch wenn du den ganzen Tag nix anderes tust als ein Spiel 500x runterzuladen. Nur weil du es nicht siehst, heisst nicht, dass es nicht da ist.

Server? ServerServerServer? Zahlungsmethoden? Lol? Sowas obligatorisches, selbstredendes zählt man auf? Etwas was die anderen genauso aufbauen und instand halten müssen? Oder haben die sowas nicht? Ist das bei Microsoft Magie, die da wirkt? Vielleicht sollten sie sich dann in Magicsoft umbennen. Steam Machines sind fertigPCs von verschiedenen Herstellern. Nullkommanull Valve. Warum steht wohl HTC in HTC Vive und nicht Valve? Weil HTC das Haupt(hardware)risiko trägt. Bei einem Flop der Vive (oder VR allgemein) würde Valve ungeschoren bleiben, z.b. im Vergleich zu den Milliarden die Sony mit der PS3-Hardware verloren hat. HTC allerdings...

http://www.golem.de/news/vive-headset-h ... 21780.html

Steam Link? :lol:
Wieviele Milliarden hat Valve denn in Entwicklung und Produktion dieses HighTech Streaming Device (50€) investiert?
Nur weil du es nicht siehst, heisst nicht, dass es nicht da ist.

Ich SEHE keine Serverfarm. Selbstverständlich SEHE ich keine Serverfarm. Die kann ich auch schlecht bei mir zuhause auf der Festplatte installieren und Spass daran haben.
Nur das Steam eine digitale Distributionsplattform ist und keine Hardware, die hauszuhalten ist. Ich sehe auch nicht, wo Valve Geld im großen Stil reinvistiert. Weeste, in Spiele und sowas. Aber wer weiss, vielleicht pumpt man die ganze Kohle in Half Life 3 rein. Damit es - eines schönen Tages - zum allerbesten Spiel der Universums reift. Genau, anstatt hier wie Sony die Millionen in eine Vielzahl neuer Marken zu stecken. Geldverschwendung sowas.
Das Fettgedruckte ist für dich bestimmt. Ironischerweise hast du mich bestätigt. Nicht ein Spiel. Nicht ein einziges Game aufgezählt. 0.

Obwohl es offensichtlich hätte gewesen sein müssen, wohin ich ziele. Bravorös.

Nein, niemand braucht das schäbige Valve Portfolio vor die Nase klatschen. Sonst werd ich noch trauriger. Oder wars untermauerter? Wahrheitscheinlich irgendwo dazwischen. :wink:

Doc Angelo hat geschrieben:Ich glaube für viele ist ein Download (nicht der Inhalt) etwas "selbstverständliches" und vielleicht sogar etwas, was überhaupt keinen realen Wert hat.
Jaja, und viele lesen nicht richtig und erzählen am Wesentlichen vorbei.


Sindri hat geschrieben:
Abgesehen davon, daß Steam den grössten Kundenstamm im Online-Vertrieb besitzt und somit die maximale Verbreitung von Spielen anbietet.
In wie fern spricht das gegen das, was ich geschrieben habe? Gibt mir wiederum nur recht. "Maximale Verbreitung von Spielen", "maximaler Gewinn". Gleicht den vermeintlichen höheren Anteil, den die Konsolenhersteller an Einnahmen aus digitalen Inhalten einsacken sollen wieder aus. Oder überschreitet ihn. Je nach dem, wie es einem gerade passt.

Das ist fast allen Publishern 30% Wert. Ubisoft/EA haben ihre eigene Plattform und trotzdem bieten sie Spiele auf Steam an. Warum nur?
Blub? Am Thema vorbei.