Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsumenten" überhaupt bekannt sei

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Liesel Weppen
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Liesel Weppen »

GamePrince hat geschrieben: Alleine wenn ich dran denke, wie mir mein Nachbar meinen neuen Laptop eingerichtet hat, bekomme ich Angst irgendwas mit einem PC zu versuchen. :oops:
Und bevor ich wegen jeder Kleinigkeit ewig google oder zum Nachbar renne lasse ich es.
Zumal ich eh nicht mehr so viel spiele, dass es sich lohnen würde dafür extra einen guten PC zu kaufen.
Wenn ich mir ein Video auf Youtube anschaue, wie ein Zahnarzt Zahnstein entfernt, kriege ich Angst vorm Zahnarzt....
Ich weiß ja nicht, was dein Nachbar auf deinem Laptop so "eingerichtet" hat. Man kann ein PC-Setup natürlich ins extremste treiben unter zig Gesichtspunkten, man muss aber nicht. Das Problem ist eher, dass viele PC-Enthusiasten in so einem Fall viel zu viel erwarten und das dann gerne mal auch unwillentlich versuchen dem anderen aufzuzwängen. *

Gut klar, Windows auf einem nakten Laptop zu installieren, ist mit etwas mehr Aufwand verbunden, als auf einer PS4 ein Firmwareupgrade zu installieren. Aber selbst das ist mittlerweile relativ einfach, wenn denn die Benutzer nur fähig wären, die Texte auf dem Bildschirm zu lesen. Die Phobie ist das Problem, nicht die Handlung ansich. Ich kenne es zur genüge. Ich kenne das z.B. von meinen Eltern, die am PC plötzlich gerne mal zu absoluten Analphabeten werden. Der erklärt man ihnen, wie sie einen Ordner löschen können, und wenn dann die Meldung aufploppt "Wollen sie das wirklich löschen? Ja/Nein" dann sind die geistig auf einmal auf dem Niveau eines Dreijährigen und fragen völlig verzweifelt, wohin sie denn jetzt klicken sollen. Sagt man dann "lies halt den Text"... ja hab ich gelesen, und was muss ich jetzt klicken... Doh! Liest man ihnen den Text 1:1 vor kommt promt die Antwort, ja klar will ich das löschen, darum gehts ja gerade. Doppeldoh! Fragt man dann nach, ja wenn du das weißt und den Text gelesen hast, was solltest du dann klicken? Kommt die Antwort "ich versteh das nicht, das ist alles viel zu kompliziert"... *sigh*
Die eingebildete Angst ist das einzige Hinerniss.

Ich verstehe auch nicht, warum man wegen jeder Kleinigkeit zum Nachbar rennen sollen müsste, denn diese Kleinigkeiten existieren schlicht und einfach nicht, wenn man z.B. Steam nutzt. Klar, will man "PC-typisch" natürlich Raubkopien für Lau einsetzen und muss dann mit illegalen Downloads und separaten Cracks rumhantieren, dann wirds natürlich etwas komplizierter. Aber da sind wir dann auch schon wieder beim Erwartungsproblem. So ein PC wird oftmals nicht als ebenbürtig zur Konsole gesehen, wo man völlig akzeptiert hat, dass Spiele halt Geld kosten, sondern dann ist es schnell mal "PC halt", da geht doch alles anders, und für Lau. Eine reine Kopfblockade.

Also ich musste abseits meiner Extranforderungen, die ich aber auch nur habe, weil ich eines PCs fähig bin und das auch nutzen will, an meinem PC schon seit Jahren nichts mehr einstellen oder konfigurieren. Ich hab einmal, als ich vor 3,5 Jahren meinen PC gekauft hatte, Windows installiert und das läuft seitdem. Ich musste absolut nichts mehr anderweitig machen.

Ich KANN was machen, ich nutze das auch, weil ich der Materie fähig bin, aber man MUSS NICHT.

Ich könnte auch aus meinem Auto mehr rausholen, ich wüsste aber nicht, warum ich das tun sollte. Ich kanns nicht, weil ich kein Kfz-Mechaniker bin, ich hab aber auch keinen Bedarf, weil es fährt halt einfach. Nur wenn man sich in den Kopf setzt, dass man mehr rausholen könnte, weil es schlicht und einfach möglich wäre, dann hat man sich erfolgreich selbst ein Problem geschaffen, wo gar keines existiert.
Und wenn man sich dann auch noch mit einem Autotuningexperten unterhält, der absolut nicht verstehen kann, warum man nichts optimiert, obwohl man es KÖNNTE, nur weil es halt einfach geht, dann hat man halt einfach die falschen Freunde.

* und wer einen fertigen PC kauft, hat Windows sowieso schon vorinstalliert und muss sich demnach nichtmal mit der Installation eine OS beschäftigen, sondern es läuft halt einfach.
Zuletzt geändert von Liesel Weppen am 05.06.2016 02:08, insgesamt 1-mal geändert.
Liesel Weppen
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Liesel Weppen »

ChrisJumper hat geschrieben:Egal um Ea.. aber es ist so schade das hier so viel historisches Aufklärungs Anti-Krieg-Potential ungenutzt bleibt. :/
Du hast es schon gespielt? Erzähl mir mehr, du weisst anscheinend mehr über das Spiel als alle anderen.
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James Dean
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von James Dean »

the curie-ous hat geschrieben:Warum die us-amerikanischen Schüler angeblich wenig bis gar nichts über den europäischen Konkurrenzkampf zwischen Frankreich, Russland, England, Dt. Kaiserreich, kuk und sonstigen Staaten wissen? Keine Ahnung.
In Amerika wird Geschichtsunterricht genauso präsentiert wie in Deutschland oder in jedem anderen Land: mit nationalem Fokus. Sich über mangelnde Kenntnisse in europäischer Geschichte bei den Amis zu beschweren, wäre ungefähr so, als würden sich Türken darüber beschweren, dass kein Deutscher die Eroberung Konstantinopels und den Aufstieg der Osmanen kennt. Die Amis beschäftigen sich halt mit ihrer Geschichte, die quasi erst ab 1776 stattfindet. Da werden dann die ganzen Themen wie Sklaverei, Bürgerkrieg etc. durchgekaut. Der erste Weltkrieg ist da, wenn überhaupt, nur eine Randnotiz in der Neuzeit, denn der zweite Weltkrieg war wichtiger, oder Vietnam oder der Golfkrieg oder die Koreakrise etc.
Ist doch bei unseren deutschen Schulen genau das gleiche. An deutschen Schulen wird doch ebenfalls nichts über die Sezessionskriege in den USA gelehrt (ausführlich meine ich und nicht mit 10 Sätzen abgehandelt), den Kolonialerweiterungen der Niederländer, Franzosen, Spanier, Portugiesen, England. Abgesehen von Christopher Columbus und den Ausrottungen der Maya, Inkas und Aztheken. Wir hatten auch nie von der chinesischen Kulturrevolution gehört, mit insgesamt rund 40Millionen Toten. Selbst die Kubakrise war, wenn überhaupt, ne Sache von 5 Minuten.
Auch hier: Es hat für unsere Schüler keine Relevanz. Deutschland hatte keine Kolonien in den Amerikas, sondern nur in Afrika - und darüber wird gesprochen (Völkermord an den Herero usw.).
Jedes Land hat seine eigene Geschichte und Deutschland hat davon jede Menge und die Amis ebenso. So übel nehm ich es denen nicht, dass der 1. WK nur oberflächlich angekratzt wird.
Aye.
Todesglubsch hat geschrieben:Religion. Wieso die Trennung Religion und Ethik? Wieso nicht Ethik für alle, in dem man kurz alle Religionen umreißt? Oder beschwert sich dann jemand, dass unsere Kinder dadurch vielleicht bekehrt werden könnten?
Diese Aussage verwundert mich immer wieder. Religionsunterricht ist auch heute in der Regel konfessionslos, außer vielleicht in der Grundschule (war bei uns zumindest damals der Fall, kurz vor der Jahrtausendwende). In unseren Religionsunterrichten ging es niemals um Glaubensvermittlung, wir haben uns immer alle Religionen angeschaut und miteinander verglichen, über Sekten und andere Themen gesprochen, die mit dem Thema Religion verwandt waren. War das bei dir nicht so?
Todesglubsch hat geschrieben:Dass da auch ein paar deutsche "Klassiker" dabei sind, auch klar. Aber: Buchinterpretationen sind bei manchen Lehrkörpern nicht erlaubt, man soll brav das wiedergeben, was das Lehrbuch einen als Interpretation vorschreibt. Zudem: Würde es jemanden umbringen, wenigstens EIN modernes Buch dranzunehmen? Wo man wirklich mal selbst interpretieren kann?
Buchinterpretationen gibt es heute auch nicht mehr, weil man eingesehen hat, dass Interpretationen überhaupt nicht möglich und erst recht nicht bewertbar sind. Zumindest bei den jüngeren Lehrern, die alten Hasen werden die ausgetretenen Pfade noch weiter begehen.

Liesel Weppen hat geschrieben:Latein (und das im mathematischen Zweig, weil das ja so eine "logische" Sprache ist) dessen ich leider Gottes (ich bin Atheist, aber das ist halt der Sprachgebrauch) 4 Jahre unterlegen bin, und das Fach das mich fast eine Ehrenrunde, fast ein ganzes verdammtes Lebensjahr! gekostet hätte, hat aber mMn absolut nichts mit Allgemeinbildung zu tun.
Da muss ich widersprechen, auch als jemand, der sich sehr mit Latein gequält hat. Zumindest Lateingrundkenntnisse sollten weiterhin zum Lehrplan gehören. Es hat auf den ersten Blick absolut keinen Nutzen. Dass man dadurch sehr viele Dinge gerade aus dem medizinischen oder juristischen Bereich kennenlernt oder noch heute geläufige Sprichwörter - geschenkt. Aber Latein bietet eine unglaublich gute Basis, andere romanische Sprachen zu lernen. Man kann - zumindest meiner Erfahrung nach - deutlich besser Spanisch lernen, Italienisch und auch Französisch, weil man Gemeinsamkeiten entdeckt und diese anwenden kann. Auch die eigene Sprache lernt man besser kennen, woher bestimmte Begriffe wie Keller oder sonst was herkommen. Da man sich beim Lateinlernen auch intensiver mit Syntax und einem Teil seiner Begriffe auseinandersetzen muss, ist ebenfalls hilfreich dabei, die eigene Sprache quasi ein zweites Mal zu erlernen. Linguistik ist ein Punkt, der im Deutschunterricht nicht wirklich vorkommt. In der 5. oder 6. Klasse nimmt man kurz Begriffe wie Akkusativ, Dativ, Genitiv und vielleicht mal Pronomen und Präposition durch, aber das vergisst man sehr schnell wieder und irgendwann stellt man dann vielleicht mal durch ein Kreuzworträtsel fest, dass eine Präposition eine kasusgebende Funktion hat und ein Diminutiv eine Verniedlichungsform, was dann wieder weitere Steine ins Rollen bringen kann (zum Beispiel die Frage, was die Ursprungsform von Mädchen ist, wenn -"chen" eine Verniedlichungsform darstellt (Spoiler: Es kommt von Maid). Sprich: Die Menschen fangen an, sich mit der Sprache zu beschäftigen. Das tut man als 5. oder 6. Klässler nicht und es ist wirklich schade, dass spätestens ab Stufe 7 wirklich nur noch Literatur und vielleicht etwas Kommunikation durchgekaut wird. Zumindest war es zu meiner Zeit so, keine Ahnung, wie es heute in den Schulen diesbezüglich ausschaut. Und da kann Latein eben auch sehr hilfreich bei sein. Natürlich lernt nicht jeder später noch einmal eine romanische Sprache. Aber es geht auch nicht jeder später in einen wirtschaftlichen Berufszweig und muss Kostenfunktionen berechnen können.
Liesel Weppen
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Liesel Weppen »

James Dean hat geschrieben: In Amerika wird Geschichtsunterricht genauso präsentiert wie in Deutschland oder in jedem anderen Land: mit nationalem Fokus.
Ist also ein weltweites Problem...
Den Unabhängigkeits- und Sezessionskrieg in den USA hatte ich in Geschichte übrigens auch an der Schule, ähnlich wie den für Deutschland völlig nebensächlichen WW1 in 1-2 Schulstunden abgehabdelt.
James Dean hat geschrieben:denn der zweite Weltkrieg war wichtiger, oder Vietnam oder der Golfkrieg oder die Koreakrise etc.
Vietnam, Golfkrieg oder Koreakriese wurde bei mir im Geschichtsunterricht mit keinem Wort erwähnt, ebenso wie der Kalte Krieg oder die Mondlandung. War knappe 30-50 Jahre später wohl einfach noch zu neu für "Geschichte".
Wir hatten auch nie von der chinesischen Kulturrevolution gehört, mit insgesamt rund 40Millionen Toten.
Es gab in China eine Kulturrevolution mit 40mio Toten? Ok, hab ich nie von gehört, aber das läge ja über dem WW1 und nicht allzuweit vom WW2 entfernt, was die Anzahl der Toten angeht.
Ich habe ehrlich gesagt auch nie mitgekriegt, was China im WW2 gemacht hat, ob die praktisch komplett unbeteiligt waren oder da "wesentlich" beigetragen haben. Ich weiß nur, dass Japan da wohl mal reinwollte, aber das war wohl zu nebensächlich um darüber zu berichten.
Auch hier: Es hat für unsere Schüler keine Relevanz. Deutschland hatte keine Kolonien in den Amerikas, sondern nur in Afrika - und darüber wird gesprochen (Völkermord an den Herero usw.).
Keine Relevanz? Dann sollte man erstmal klären, welche Relevanz Geschichtunterricht überhaupt hat. Welche Relevanz hat denn der WW2 auf mich als mitte 30-jährigen der WW2 noch? Oder gar der WW1? Oder die französische Revolution? Klar wirkt sich langfristig das Ergebnis auf mich auf, wir haben jetzt halt eine Pseudodemokratie als USA-Satellitenstaat statt einem Führer, das ist aber der Ist-Zustand, wie es genau dazu kam, hat auf mich absolut keinen Einfluss, kann mir also vollständig egal sein.
Jedes Land hat seine eigene Geschichte und Deutschland hat davon jede Menge und die Amis ebenso. So übel nehm ich es denen nicht, dass der 1. WK nur oberflächlich angekratzt wird.
Klar hat jedes Land seine eigene Geschichte, aber die Weltgeschichte beschränkt sich halt nicht auf das Land. Und ich fände es schon wichtig, wenn man gerade heute auch etwas über die eigenen Landesgrenzen hinausblickt, auch geschichtlich. Denn so vollends ganz vorbei ist das immernoch nicht. Ich habe vor ein paar Jahren erst wieder live die Erfahrung gemacht, dass wohl diverse Franzosen Deutsche immernoch nicht so recht leiden können. Ich will das jetzt nicht verallgmeinern, aber es kam halt so vor.
Was denkst du, wenn du in Frankreich in einem Restaurant sitzt, kein Wort franzäsisch kannst ausser "voulez vous coucher avec moi" und deswegen versuchst beim Kellner in feinstem Englisch natürlich mit deutschem Akkzent zu bestellen und dann nur kommt "sorry i no english" kommt und 3 Minuten später der gleiche Kellner am Nachbartisch die Engländer auf einmal mit perfektem Englisch bedient?
Diese Aussage verwundert mich immer wieder. Religionsunterricht ist auch heute in der Regel konfessionslos, außer vielleicht in der Grundschule (war bei uns zumindest damals der Fall, kurz vor der Jahrtausendwende).
Religionsunterricht war bei mir Anfang bis Mitte der 90er hochkatholisch. Wie ich vorher schon geschrieben habe, selbst an der Berufsschule anfang der 2000er kam ein Religionslehrer daher, der Jesus höchstpersönlich hätte sein können.
In unseren Religionsunterrichten ging es niemals um Glaubensvermittlung, wir haben uns immer alle Religionen angeschaut und miteinander verglichen, über Sekten und andere Themen gesprochen, die mit dem Thema Religion verwandt waren. War das bei dir nicht so?
Bei mir war das nicht so, DAS kam bei mir erst zur Sprache, nachdem ich schulisch bedingt die Möglichkeit hatte, von Religion zu Ethik zu wechseln. Vorher war im Religionsunterricht eher die 10 Gebote in jeder Einzelheit auswendig lernen angesagt.
Buchinterpretationen gibt es heute auch nicht mehr, weil man eingesehen hat, dass Interpretationen überhaupt nicht möglich und erst recht nicht bewertbar sind.
Sorry, den Ansatz finde ich auch falsch. Interpretationen sind möglich und auch bewertbar, nur der Lehrer muss halbwegs objektiv sein können und auf die Argumentation des Bewertenden eingehen können und darf natürlich nicht auf seiner Ansicht beharen. Das ist schwierig, aber durchaus möglich. Ein Lehrer sollte eigentlich dahingehend geschult und dessen fähig sein. Ist er das nicht, hat er den falschen Beruf, aber das ist in vielen anderen Berufen auch nicht nicht anders.

Da muss ich widersprechen, auch als jemand, der sich sehr mit Latein gequält hat. Zumindest Lateingrundkenntnisse sollten weiterhin zum Lehrplan gehören. Es hat auf den ersten Blick absolut keinen Nutzen. Dass man dadurch sehr viele Dinge gerade aus dem medizinischen oder juristischen Bereich kennenlernt oder noch heute geläufige Sprichwörter - geschenkt. Aber Latein bietet eine unglaublich gute Basis, andere romanische Sprachen zu lernen.
Jap, man möge es kaum glauben, aber ich kann auch nach mehr als 10 Jahren erfolgreicher Verdrängung dieser mieserablen Erfahrung immernoch die Bedeutung des ein oder anderen Fremdworts aufgrund meines damaligen zwangsweise verursachten Traumas herleiten. Englisch, was mir weit geläufiger und wesentlich praxisrelevanter ist, liegt aber meist nicht allzuweit entfernt.
Ist "cool", wenn man das kann. Braucht man das? Ist das deswegen Allgemeinbildung? Ich denke nicht.
Ich kann aufgrund meiner zwangsweise eingeprügelten und mittlerweile erfolgreich vergessene Lateinkenntnissen einfacher Spanisch lernen? Ist auch richtig, es gibt da starke Paralellen, und man möge es kaum glauben, wer Latein kann, kann fast schon italienisch, ohne jemals italienisch gelernt zu haben. Ich war aber im fucking mathematischen Zweig, eben weil ich mir Sprachen nix am Hut hatte und für mich Fremdsprachen ein riesen Problem waren. Und zwar bis ich an der FOS endlich mal einen Englischlehrer hatte, der fähig war praxistaugliches Englisch zu unterrichten, und nicht hochtrabende englische Diskussionen über the british parliament zu diskutieren, sondern mir endlich mal beibringen konnte, was ich auf englisch sagen muss, wenn ich beim Bäcker ein simples Brötchen kaufen will. Jap, korrekt, bis zur 11ten Klasse wusste ich nicht was "Brötchen" auf englisch heist. Wie ebenso von meine ganzen 24 Klassenkameraden in der elften Klasse kein einziger wusste, was Brötchen heist.
Hier sind vielleicht genug Leute, die es aus Praxiserfahrung mittlerweile wissen, aber wie ordert man bei einem englischen Bäcker ein Brötchen (aka Semmel hier bei mir)?
Was bringt mir die ganze Schulbildung ausser den theoretischen Vorraussetzungen, wenn ich absolut null Praxiserfahrung habe, wirkliche alltägliche Praxis auch kaum unterrichtet wird?
Ich war auch schon in Finnland, wo wirklich jeder Depp wirklich gut englisch spricht, nicht zu vergleichen mit hier (natürlich abgesehen vom grausamen finnischen Englischakzent, aber dafür können die ja auch nichts) und wollte mir eigentlich bei Subways was zu Essen holen, bis mir dann eingefallen ist, dass die ja nach jeder Zutat fragen. Zwiebeln, Gurken, Paprika, Käse, Souce, Brötchenart, etc. Bevor ich mich dann balmiert häte, weil ich gern "Gurks" auf mein Sandwich hätte (neben diversen völlig alltagsfremden Begriffen) bin ich dann doch lieber zu McDonalds gegangen und habe mir schlicht einen BigMac bestellt.
Immerhin hat das dazu geführt, dass ich diese Begriffe mittlerweile dennoch kenne. In der Schule hat mir das aber keine beigebracht, und selbst wenns mal im Vokabular stand wurde es nicht so unterrichtet, dass das nachhaltig gewesen wäre. Aber genau DAS sollte mMn eigentlich der Inhalt der Schulbildung sein.

Man kann - zumindest meiner Erfahrung nach - deutlich besser Spanisch lernen, Italienisch und auch Französisch, weil man Gemeinsamkeiten entdeckt und diese anwenden kann.
Oder man kommt genau deswegen, weil man mehrere Sprachen gleichzeitig lernt, gezielt durcheinander. Kann ich jetzt zwar nicht aus erster Hand sagen, wurde mir aber von vielen Leuten aus dem Neusprachlichen Bereich erzählt, die dann mal eben Englisch, Französisch und Spanisch (und ggf. sogar noch italienisch im Wahlfach) parallel lernen durften erzählt. Kann ich mir aber gut vorstellen, dass das wirklich zutrifft. Und genau die Leute im neusprachlichen Zweig, die hatten dann zwar Englisch, Fanzösisch und Spanisch, aber KEIN Latein... tolle Welt.
Auch die eigene Sprache lernt man besser kennen,
Wenn ich mir diverse Posts so anschaue (nicht nur hier), frage ich mich häufig, ob diverse Leute überhaupt Deutschunterricht in ihrer Schulzeit hatten. Weil Rechtschreibung und Grammatik ist ja oft nicht so ganz geläufig. Nicht das man kleinlich alles wirklich komplett richtig schreiben müsste, aber so komplett fehlende Satzzeichen, fehlende Groß-/Kleinschreibung, ist ja jetzt selbst bei vielen deutschsprachigen nicht so weit her.
Neeulich habe ich erst ein Spasspost gelesen, dass mit der nächsten Rechtschreibreform "seid/seit" einfach durch "seidt" ersetzt wird, weil gefühlte 80% der Deutschen den Unterschied schlicht nicht kapieren.
Dialekt bedingt fällt hier und da schonmal die ein oder andere Sprachnuance unter den Tisch.
Linguistik ist ein Punkt, der im Deutschunterricht nicht wirklich vorkommt. In der 5. oder 6. Klasse nimmt man kurz Begriffe wie Akkusativ, Dativ, Genitiv und vielleicht mal Pronomen und Präposition durch, aber das vergisst man sehr schnell wieder
Völlig verständlich. Von Kindauf erzogene Sprachen spricht man einfach. Man lernt dabei keine, äh, wie heisst das? Keine Zeitformen, Konjugation oder sonstwas, man hat einfach ein Gefühl dafür und spricht es so wie man es gelernt hat, ohne darüber nachzudenken, warum das jetzt so ist.
Ich hatte einen Mitschüler, der war zweisprachig aufgewachsen, weil deine Mutter Deutsche und sein Vater Amerikaner war. Entgegen allen Erwartungen hatte der massive Probleme im Englischunterricht.
Aber das schließt die Muttersprache nicht aus, wie heisst es so schön: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Oder sollte ich eher Tot schreiben?
Aber Sprache entwickelt sich auch und bleibt nicht stehen. Ich hab neulich erst einen Bericht über die englische Sprache gelesen, wie die sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt hat. Was um 1500 rum in englisch geschrieben/gesprochen wurde, versteht man mit heutigen Englischkenntnissen praktisch nicht mehr, das scheint eher wie eine komplett andere Sprache.
und irgendwann stellt man dann vielleicht mal durch ein Kreuzworträtsel fest, dass eine Präposition eine kasusgebende Funktion hat und ein Diminutiv eine Verniedlichungsform, was dann wieder weitere Steine ins Rollen bringen kann (zum Beispiel die Frage, was die Ursprungsform von Mädchen ist, wenn -"chen" eine Verniedlichungsform darstellt (Spoiler: Es kommt von Maid).
Und, was bringt mir die Erkenntnis jetzt? Ausser das ich beim Kreuzworträtsel mit einer Einsendung die meine private Anschrift dem Anbieter preisgibt und mich somit als Leser identifiziert und ich damit mit einer Chance von 1:1000000 vielleicht einen Regenschrim gewinnen kann?
Sprich: Die Menschen fangen an, sich mit der Sprache zu beschäftigen. Das tut man als 5. oder 6. Klässler nicht und es ist wirklich schade, dass spätestens ab Stufe 7 wirklich nur noch Literatur und vielleicht etwas Kommunikation durchgekaut wird.
Finde ich nicht. Ich hatte schon genug Anlässe mich mit der Sprache zu beschäftigen. Aber eher als Hobbie, nur weil diverse Fehler oder Eigenheiten mein Interesse weckten. Ich habe aber sonst nichts mit Sprachen am Hut, ich brauche die auch nicht beruflich (abgesehen von Fachenglisch), das ist also schon sehr Orientierungsgetrieben und hat nichts mit Spezialisierung zu tun, und fällt, in diesem Ausmaß mMn auch nicht mehr unter Allgemeinbildung. Ich bin kein Politiker der eloquente Reden halten muss, ich schreibe keine Romane oder Gedichte. Inwiefern ist das für mich in diesem Detailgrad relevant? Ich spreche oder schreibe halt auch einfach, wie ich es gelernt habe. Muss ich wirklich drüber nachdenken, ob das nun ein Akkusativ oder ein Genitiv ist?
Ein tolles Sprachphänomen dessen Ursprung bis heute mir noch keiner erklären konnte ist:
Die Honda und der Honda. Oder die Suzuki und der Suzuki. Das sind Eigennamen, klar, aber warum ist jedem klar, dass "der Honda" ein Auto ist, und "die Honda" ein Motorrad, wo doch sowohl das Auto als auch das Motorrad sächlich sind? Es liegt jedenfalls nicht am japanischen Worturpsrung, denn das gleiche gilt für "den BMW" und "die BMW".
Oder warum haben wir im Deutschen "der Mond" und "die Sonne" aber im Spanischen ist es mit "la luna" und "el sol" genau umgekehrt?
Und warum musste ich überhaupt die tote Sprache Latein lernen und nicht spanisch, was mir aufgrund der Verbreitung, vorallem wenn man z.B. auch noch portugiesisch dazunimmt wesentlich mehr gebracht hätte, zudem die Abstammung ja ähnlich ist.
Wenn ich noch irgendwann mal eine Fremdsprache lernen sollte, dann wird das definitiv Spanisch sein, weil mir das einfach am meisten weiterhilft, abgesehen von Chinesisch, was mir aber einfach zu kompliziert ist.
(und ich bis heute nicht verstehen kann, wie man an einem solchen Schriftsystem noch festhalten kann).
Zumindest war es zu meiner Zeit so, keine Ahnung, wie es heute in den Schulen diesbezüglich ausschaut. Und da kann Latein eben auch sehr hilfreich bei sein. Natürlich lernt nicht jeder später noch einmal eine romanische Sprache. Aber es geht auch nicht jeder später in einen wirtschaftlichen Berufszweig und muss Kostenfunktionen berechnen können.
Es geht auch nicht jeder später in einen Bereich, wo er zig Sprachen oder deren Grundlagen zu verstehen hat. Deswegen haben diverse Sprachen nichts in der Grundbildung verloren. Englisch als "Weltsprache" mal ausgenommen, die hilft halt weltweit am meisten weiter, auch wenn man nur ein paar Brocken kann und mal auf Urlaub ist, auch wenn rein an der Weltbevölkerung gemessen Chinesisch immernoch die "meistgesprochene" Sprache ist, aber selbst die können mittlerweile häufig englisch (auch wenn die Chinesen, die Englisch lernen müssen, durchaus mein Beileid haben).
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe984149 »

Liesel Weppen hat geschrieben:
GamePrince hat geschrieben:Vielleicht solltest du mal über deinen Schatten springen. Ein PC ist kein Hexenwerk mehr und die Aufrüstorgien wie noch vor 5-10 Jahren sind auch längst vorbei. Durchaus brauchbare Spiele-PCs gibst fertig vom Händler und desweiteren kennt doch jeder irgendwen, der einem da irgendwie helfen kann. Man braucht auch keinen 2000€-PC und man kann auch völlig problemlos mit einem PC am TV und mit Gamepad spielen.
Genau diese Voreingenommenheit befeuert doch das elende PC-VS-Konsolenthema endlos.
Korreckt wenn ich so überlege was ich ab C64 dann Atari und was mir besonders gut gefallen hat der 386/486 usw immer aufrüste zu können bzw aufrüsten musste teilweise jeden Monat 1500 DM ausgegeben habe und wenn ich heute sehe das es überhaupt keine Notwendigkeit gibt den PC aufzurüsten udn teilweise auch gar nicht machen sollte :D

ich finde es aber auch heute gut,wenn ich will schnell mal Graka auszutauschen oder Ram aufzurüsten oder aufgrund meines fest platten System erweitern kann auch mit USB Sticks einfach die Modularer Aufbau eines PC ihn so anzupassen das er meinen Bedürfnissen genügt sehr Interessant.
meine jetzigen PC sind außer Festplatten gar nicht verändert worden und die laufen seit 3 Jahren in dieser Art und schon lange ist ein PC wie ein Schraubenzieher manche brauchen ein Diamanten griff andere reicht halt Packtische Ausstattung.

Entsprechend reagiere auf Windows 10 und Konsolen sehr abstoßend.....

Zum Glück bin ich in meiner Kinderzeit vom 1 und 2ten usw verschont geblieben denn ich wurde zu oft aus geschult und konnte zum Glück nur so 3 Jahre schule besuchen und Lesen/schreiben/Geschichte usw usw habe ich mir alles selbst beigebracht und weiß von Deutsche Geschichte mit Sicherheit mehr als die meisten.

jedes Volk mit Sicherheit fast ohne Ausnahme hat Dreck am stecken und von Jahrhundert zu Jahrhundert wurde es aufgrund von technischen Möglichkeiten schlimmer da frage ich mich woran EA Manager sich erinnern :D

Menschen können sehr Grausam sein und Menschen dazu zu zwingen sich an etwas zu erinnern müssen womit sie wenig zu tun haben Schaft halt bei vielen unangenehme Empfindungen was vor ihrer zeit geschah.

Die EA Manager sollten vorsichtig sein auf wen sie ihren Finger zeigen......
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von nepumax »

Twan hat geschrieben:
nepumax hat geschrieben: Super. Wenn es dann im Multiplayer darin endet haufenweise Pferde abzuknallen ist das für mich jetzt schon das widerlichste Spiel des Jahres.
Och, wir in NRW machen dir da nen legga Sauerbraten draus.
Oh nein, ich bin schon da! :roll: :lol:
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von yopparai »

Liesel Weppen hat geschrieben:Ein tolles Sprachphänomen dessen Ursprung bis heute mir noch keiner erklären konnte ist:
Die Honda und der Honda. Oder die Suzuki und der Suzuki. Das sind Eigennamen, klar, aber warum ist jedem klar, dass "der Honda" ein Auto ist, und "die Honda" ein Motorrad, wo doch sowohl das Auto als auch das Motorrad sächlich sind? Es liegt jedenfalls nicht am japanischen Worturpsrung, denn das gleiche gilt für "den BMW" und "die BMW".
Ich hätte jetzt vermutet, dass sich das letztendlich aus "die Maschine" und "der Wagen" ableitet. Vielleicht auch nicht aus genau diesen Begriffen, aber zumindest aus Begriffen, die zu der Zeit benutzt wurden, als sich beide Erfindungen etabliert haben. Aus dem japanischen kann "die Honda" schon nicht kommen weil die Japaner keinen Genus kennen. Was gleich zu der ebenfalls nicht uninteressanten Frage führt, wie man im Deutschen Begriffen aus anderen Sprachen ein Geschlecht zuordnet, wenn diese in der Ursprungssprache gar keines haben.

@Topic: warum macht sich EA da Sorgen? Sie bringen doch auch Spiele mit fiktivem Hintergrund auf den Markt, den garantiert niemand vorher kennt. Das sie historisch wirklich korrekt sind erwartet doch eh niemand...
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the curie-ous
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von the curie-ous »

Liesel Weppen hat geschrieben: Es gab in China eine Kulturrevolution mit 40mio Toten? Ok, hab ich nie von gehört, aber das läge ja über dem WW1 und nicht allzuweit vom WW2 entfernt, was die Anzahl der Toten angeht.
Ich habe ehrlich gesagt auch nie mitgekriegt, was China im WW2 gemacht hat, ob die praktisch komplett unbeteiligt waren oder da "wesentlich" beigetragen haben. Ich weiß nur, dass Japan da wohl mal reinwollte, aber das war wohl zu nebensächlich um darüber zu berichten.
Japans Ausdehnung:
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ap_en6.png


Und daraus entstanden in der Folge massive Probleme in weiten Teilen der ostasiatischen Hälfte. Allein der Koreakrieg kann, stark vereinfacht, hauptsächlich auf Japans Expansionsbemühungen zurückgeführt werden. Natürlich spielen die amerikanischen und sowjetischen Interessen eine wesentliche Rolle, hätte man Korea nicht so befreit, wie es geschah, würden vielleicht viele Menschen aus dem nördlichen Korea ebenfalls an Starcraft-Turnieren teilnehmen.

Eigentlich nicht die chinesische Kulturrevolution allein, war für soviel Leid verantwortlich. Maos "großer Sprung nach vorn" kann man als Lehrbeispiel desaströser, idiotischer, arroganter, unbelehrbarer, menschenverachtender Staatspolitik nehmen.
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe1841603 »

Genauso Aktuell wie mein Beitrag, ist die news von 4players. Setzt ihr euch eigentlich erst 3 Tage zusammen und entscheidet dann ob ihr news/Gerüchte veröffentlicht?
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monthy19
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von monthy19 »

Hans Gruber hat geschrieben:Genauso Aktuell wie mein Beitrag, ist die news von 4players. Setzt ihr euch eigentlich erst 3 Tage zusammen und entscheidet dann ob ihr news/Gerüchte veröffentlicht?
Muss doch erst durch harte Recherche auf Korrektheit überprüft werden :lol: :lol:
Liesel Weppen
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Liesel Weppen »

yopparai hat geschrieben: Ich hätte jetzt vermutet, dass sich das letztendlich aus "die Maschine" und "der Wagen" ableitet.
Und der Wagen ist keine Maschine?
Oder leitet es sich vielleicht doch eher von "das Motorrad" und "das Auto(mobil)" ab? ;) Wurde afaik auch mit dem Aufkommen der Verbrennungsmotoren schon alles so genannt.

Aber Deutsch ist relativ kompliziert, daher wundert es mich auch nicht, das Englisch die Weltsprache ist. Im Gegensatz zu Deutsch ist Englisch wirklich stroh einfach, auch wenn ich es selbst wohl nicht absolut perfekt beherrsche).
Afaik ist Spanisch (inkl "Dialekten" wie Portugiesisch) die dritthäufigste Muttersprache (nach Chinesisch und Hindi), aber Spanisch ist schon wieder deutlich komplexer als Englisch.
Marobod
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Marobod »

Ich bin wirklich der Meinung, daß man 13 - 15 Jahre fuer einen hoeheren Abschluß bringen sollte, vor allem sollten die letzten 2 jahre auf einem Gymnasium dzu dienen , den Schuelern eine Moeglichkeit der Spezialisierung zu erlauben oder eben allgemein zu bleiben. Wer die Grundlagen der Mathematik kann, sollte nicht gezwungen werden weiter zu machen wenn er nicht moechte. ich mußte hoehere mathematik machen, was mir den Notenschnitt zB versaut hat, da ich absolut kein interesse daran habe den limes zu berechnen noch es jemals in meinem Anglistik/Geschichte und jetzt Sprach und Kommunikationsstudium gebrauchen konnte, da waere mir ein Abi ausgreichtet auf Sprachen und andere Literatur und philosophische faecher lieber gewesen, Vielleicht noch ein jahr in einem anderen land als Bildungsreise mit einplanen in diese zusaetzliche Schul- Zeit
ich haette nichts dagegen gehabt mehr als Latein,Franzoesisch und Englisch zu lernen, Portugiesisch und Spanisch sowie Slowenisch mußte ich mir spaeter beibringen waehrend Studium oder Auslandsaufenthalten. Was mich nicht unbedingt reifer gemacht hat mit meinen 19 jahren am Abschluß, da ich aber danach 1 Jahr auf Reisen ging (Portugal , Spanien,Frankreich) , und ich den Zivildienst und Wehrdienst nicht machen mußte (2003 war man mit T3 ausgemustert), dies half mir in meiner persoenlichen Entwicklung, daher auch sowas wie Bildungsreisen, oder mehrmonatige Praktika waehrend der Schulzeit fuer Leute mit Wirtschaftlichen oder Naturwissenschaftlichen Interessen. Das koennte gut aufs Studium vorbereiten und bei der Entscheidungshilfe beisteuern, evtl will man umschwenken, daher auch die von mir gewuenschten 15 jahre Schule :D

Die Leute bleiben nicht nur wegen ihrer langen Ausbildungszeiten immer laenger zu Hause bei den Eltern, das ist ja nicht nur ein Phaenomen in Deutschland, mittlwerweile ist der Schnitt 23 (bei den Damen) und 25 (bei den Herren) wenn sie das erste Mal ausziehen, oder sie ziehen nicht so weit weg von den Eltern, zumindest hier in hessen, alle sind sie am WE wieder bei Mutti, meist fuer die ersten 2-4 Semester


Ui ein wenig Offtopic :D
Marobod
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von Marobod »

James Dean hat geschrieben: Da muss ich widersprechen, auch als jemand, der sich sehr mit Latein gequält hat. Zumindest Lateingrundkenntnisse sollten weiterhin zum Lehrplan gehören. Es hat auf den ersten Blick absolut keinen Nutzen. Dass man dadurch sehr viele Dinge gerade aus dem medizinischen oder juristischen Bereich kennenlernt oder noch heute geläufige Sprichwörter - geschenkt. Aber Latein bietet eine unglaublich gute Basis, andere romanische Sprachen zu lernen. Man kann - zumindest meiner Erfahrung nach - deutlich besser Spanisch lernen, Italienisch und auch Französisch, weil man Gemeinsamkeiten entdeckt und diese anwenden kann. Auch die eigene Sprache lernt man besser kennen, woher bestimmte Begriffe wie Keller oder sonst was herkommen. Da man sich beim Lateinlernen auch intensiver mit Syntax und einem Teil seiner Begriffe auseinandersetzen muss, ist ebenfalls hilfreich dabei, die eigene Sprache quasi ein zweites Mal zu erlernen. Linguistik ist ein Punkt, der im Deutschunterricht nicht wirklich vorkommt. In der 5. oder 6. Klasse nimmt man kurz Begriffe wie Akkusativ, Dativ, Genitiv und vielleicht mal Pronomen und Präposition durch, aber das vergisst man sehr schnell wieder und irgendwann stellt man dann vielleicht mal durch ein Kreuzworträtsel fest, dass eine Präposition eine kasusgebende Funktion hat und ein Diminutiv eine Verniedlichungsform, was dann wieder weitere Steine ins Rollen bringen kann (zum Beispiel die Frage, was die Ursprungsform von Mädchen ist, wenn -"chen" eine Verniedlichungsform darstellt (Spoiler: Es kommt von Maid). Sprich: Die Menschen fangen an, sich mit der Sprache zu beschäftigen. Das tut man als 5. oder 6. Klässler nicht und es ist wirklich schade, dass spätestens ab Stufe 7 wirklich nur noch Literatur und vielleicht etwas Kommunikation durchgekaut wird. Zumindest war es zu meiner Zeit so, keine Ahnung, wie es heute in den Schulen diesbezüglich ausschaut. Und da kann Latein eben auch sehr hilfreich bei sein. Natürlich lernt nicht jeder später noch einmal eine romanische Sprache. Aber es geht auch nicht jeder später in einen wirtschaftlichen Berufszweig und muss Kostenfunktionen berechnen können.

Latein hilft im grammatikalischen Aspekt ganz besonders, deutsch besser zu verstehen, klingt seltsam, aber viele die Latein lernen bekommen ein sehr gutes Verstaendnis ueber deutsche Grammatik, selbst wenn sie absolute idioten sind was Latein betrifft.

latein hat viele Nutzungsmoeglichkeiten, bzw oeffnet viele Zweige. Fuer romanische Sprachen , ja kann als Basis herhalten, aber auch wenn man eine der romanischen Sprachen direkt lernt, ich habe erst mit Franzoesisch angefangen, und spaeter Latein gemacht, ging ganz gut von der Hand, auch haben mir die Franzoesischkenntnisse mehr geholfen Portugiesisch und Spanisch zu verstehen als Latein, da ich im Gegensatz zu Latein, Franzoesisch fließender spreche :D

Die lateinischen Fachwoerter der Medizin sind haeufig Neuschoepfungen, die mit klassischem Latein nichts zu tun haben, ist also nicht zwingend notwendig, als Mediziner, Lateinkenntnisse zu besitzen, sondern lediglich die Fachbegriffe zu kennen.
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von yopparai »

Liesel Weppen hat geschrieben:
yopparai hat geschrieben: Ich hätte jetzt vermutet, dass sich das letztendlich aus "die Maschine" und "der Wagen" ableitet.
Und der Wagen ist keine Maschine?
Oder leitet es sich vielleicht doch eher von "das Motorrad" und "das Auto(mobil)" ab? ;) Wurde afaik auch mit dem Aufkommen der Verbrennungsmotoren schon alles so genannt.

Aber Deutsch ist relativ kompliziert, daher wundert es mich auch nicht, das Englisch die Weltsprache ist. Im Gegensatz zu Deutsch ist Englisch wirklich stroh einfach, auch wenn ich es selbst wohl nicht absolut perfekt beherrsche).
Afaik ist Spanisch (inkl "Dialekten" wie Portugiesisch) die dritthäufigste Muttersprache (nach Chinesisch und Hindi), aber Spanisch ist schon wieder deutlich komplexer als Englisch.
Deswegen "vermutet". Ich bin ja auch kein Sprachwissenschaftler. Einen echten logischen Bezug gibt's wahrscheinlich auch gar nicht.
Japanisch ist als Sprache übrigens prinzipiell nochmal deutlich simpler als Englisch. Hilft aber nicht viel bei der Schrift... ^^
johndoe984149
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Re: Battlefield 1: Führungsetage bei EA machte sich zunächst Sorgen, ob der Erste Weltkrieg bei den "jüngeren Konsument

Beitrag von johndoe984149 »

Marobod hat geschrieben:
James Dean hat geschrieben: Da muss ich widersprechen, auch als jemand, der sich sehr mit Latein gequält hat. Zumindest Lateingrundkenntnisse sollten weiterhin zum Lehrplan gehören. Es hat auf den ersten Blick absolut keinen Nutzen. Dass man dadurch sehr viele Dinge gerade aus dem medizinischen oder juristischen Bereich kennenlernt oder noch heute geläufige Sprichwörter - geschenkt. Aber Latein bietet eine unglaublich gute Basis, andere romanische Sprachen zu lernen. Man kann - zumindest meiner Erfahrung nach - deutlich besser Spanisch lernen, Italienisch und auch Französisch, weil man Gemeinsamkeiten entdeckt und diese anwenden kann. Auch die eigene Sprache lernt man besser kennen, woher bestimmte Begriffe wie Keller oder sonst was herkommen. Da man sich beim Lateinlernen auch intensiver mit Syntax und einem Teil seiner Begriffe auseinandersetzen muss, ist ebenfalls hilfreich dabei, die eigene Sprache quasi ein zweites Mal zu erlernen. Linguistik ist ein Punkt, der im Deutschunterricht nicht wirklich vorkommt. In der 5. oder 6. Klasse nimmt man kurz Begriffe wie Akkusativ, Dativ, Genitiv und vielleicht mal Pronomen und Präposition durch, aber das vergisst man sehr schnell wieder und irgendwann stellt man dann vielleicht mal durch ein Kreuzworträtsel fest, dass eine Präposition eine kasusgebende Funktion hat und ein Diminutiv eine Verniedlichungsform, was dann wieder weitere Steine ins Rollen bringen kann (zum Beispiel die Frage, was die Ursprungsform von Mädchen ist, wenn -"chen" eine Verniedlichungsform darstellt (Spoiler: Es kommt von Maid). Sprich: Die Menschen fangen an, sich mit der Sprache zu beschäftigen. Das tut man als 5. oder 6. Klässler nicht und es ist wirklich schade, dass spätestens ab Stufe 7 wirklich nur noch Literatur und vielleicht etwas Kommunikation durchgekaut wird. Zumindest war es zu meiner Zeit so, keine Ahnung, wie es heute in den Schulen diesbezüglich ausschaut. Und da kann Latein eben auch sehr hilfreich bei sein. Natürlich lernt nicht jeder später noch einmal eine romanische Sprache. Aber es geht auch nicht jeder später in einen wirtschaftlichen Berufszweig und muss Kostenfunktionen berechnen können.

Latein hilft im grammatikalischen Aspekt ganz besonders, deutsch besser zu verstehen, klingt seltsam, aber viele die Latein lernen bekommen ein sehr gutes Verstaendnis ueber deutsche Grammatik, selbst wenn sie absolute idioten sind was Latein betrifft.

latein hat viele Nutzungsmoeglichkeiten, bzw oeffnet viele Zweige. Fuer romanische Sprachen , ja kann als Basis herhalten, aber auch wenn man eine der romanischen Sprachen direkt lernt, ich habe erst mit Franzoesisch angefangen, und spaeter Latein gemacht, ging ganz gut von der Hand, auch haben mir die Franzoesischkenntnisse mehr geholfen Portugiesisch und Spanisch zu verstehen als Latein, da ich im Gegensatz zu Latein, Franzoesisch fließender spreche :D

Die lateinischen Fachwoerter der Medizin sind haeufig Neuschoepfungen, die mit klassischem Latein nichts zu tun haben, ist also nicht zwingend notwendig, als Mediziner, Lateinkenntnisse zu besitzen, sondern lediglich die Fachbegriffe zu kennen.
ein Grausames Schicksal das mir zb. erspart blieb auch wenn meine Eltern mit Ur.....Ur..... sogar viele Generationen ein Bauernhof im Tiefen teil von Bayern besaß und vielleicht als folge meiner Probleme empfinde ich deutsch als schlimme Sprache die nicht auf Intelligenz aufbaut sondern einfach nach Befehl auswendig lernen aber bin damit aufgewachsen und war sicherlich schwer für mich deutsche Sprache zu lernen auch wenn ich sie heute teilweise Instinktive umgehen kann aber trotzdem kaum schaffe schriftlich zu Kommunizieren und das trotz meines Alters gerade mal dutzend von Jahren einigermaßen mitteilen kann empfinde ich es je besser ich dazu in der Lage war von Jahr zu Jahr schlimmer :P

Meine Art zu Kommunizieren ist eher mit verschiedenfarbige Wolken umzugehen und mit der Kombination dann auszudrücken was mich als Kind eher Richtung Kunst schickte mit erstaunen meiner Umgebung oder mit Assoziationen die in meiner Umgebung mehrfach Angst erzeugte obwohl es nicht meiner Absicht war.

Mir liegt wohl eher eine Logische Sprache denn laut Neurologen waren einige den Glauben meine Schreibbehinderung bzw. Klemme wäre als Muttersprache Englisch meine Schriftliche Mitteilungs Probleme nicht aufgefallen.

Mit Deutscher Sprache kann man nur erschwert etwas mitteilen oder Geschichten erzählen und ist eher eine nüchterne Sprache ohne Phantasie nur aus auswendig lernen und Latein gilt es ebenso die nur von Menschen bevorzugt werden die das gut können.

Viele halten sich für besonders Intelligent wenn sie die Deutsche Sprache gut beherrschen und sind mir auch wenige bekannt die mit deutsch gut umgehen können aber auch Mods in MMOs wo Spieler sich über meine Aussprache beschwerten meinten eher das viele Menschen immer besser Schreiben können aber deren Inhalt immer geistloser werden das ist nun mal Typisch Deutsch.

naja aber bin nun mal Hier geboren mit langer deutscher Leine und bin wohl kein Deut besser :P aber ich weiß das sich in den letzten 40 Jahren sich viele Einwanderer auch ähnlich ausdrückten.

Wenn mein Biologischer Computer es zulassen würde dann würde ich wohl heute eher Englisch als Muttersprache wählen.