Hmm, ich hatte halt immer gehofft es gibt da eines Tages Publisher, wie Verlage die auch kleine und Alternative Videospiele unter einen Hut bringen. Aber dazu müsste es auch mal einen Publisher geben der als Stiftung oder ähnliches agiert.Sir Richfield hat geschrieben:Und schon hat man noch einen Grund gefunden, aus dem andere zu Publishern gehen: Der nimmt den Entwicklern auch diese Arbeit ab, natürlich unter anderem für den Preis der kreativen Freiheit.
Wahrscheinlich könnte sich die Branche da aber auch nicht wirklich einigen, wer jetzt warum dazu gehört und wer warum wichtig ist.
Sehr sehr wahre Worte! Besonders seltsam stelle ich immer wieder fest das meine Position als Spieler der von diversen Konzepten, Spielen, Mechaniken unheimlich angetan ist, immer wieder mit erleben muss wie viele einfach verschwindet und scheinbar NIE WIEDER, hervor geholt wird. Was ja eigentlich mal eine Chance für ein neues Spiel-Idee wäre. Gleichzeitig ist es aber dann wirklich schwer zu überlegen ob das wirklich allen gefallen würde. Mit Kick-Starter kamen einige dieser Ideen als Neuauflage raus. Gleichzeitig bin ich ziemlich Unzufrieden mit Grim Fandango oder The Day of The Tentacle. Alles zwar sehr solide, aber nur HD-Remakes.... dabei hätte ich schon gerne Como debería de haber sido la remasterización de Grim Fandango (Youtube, Fan-Art-Unreal Engine-Demo-Trailer) gehabt.Das wird sich jetzt gemein anhören, aber ich glaube, der GESAMTEN Branche "Anbieter von Videospielen" fehlt eine Kultur des Scheiterns.
Also in dem Sinne, dass aus dem Scheitern (eigenes oder das Anderer) was gelernt wurde.
Es scheint immer nur Rekorde zu geben, überfinanzierte Kickstarter, Verkauf der Bude an MS, etc.
Als "gescheitert" wird in diesem Kontext schon betrachtet, was keinen Rekord bricht, ob das unterm Strich profitabel war oder nicht.
Und genau DAMIT haben sich auch die Indies angesteckt.
Ich bin sicher das sich das Problem in den nächsten Jahren lösen wird. Denn ähnlich wie bei Musik, steuert der Games-Markt auf eine Konstante zu bei dem die Entwicklung für immer Stagniert. Ab da ist dann die Auflösung vielleicht höher wie bei UHD zu HD, aber letztlich Verkaufen sich die Spiele über einen längeren Zeitraum und die Studios sind nicht so schnell Arbeitslos weil sie ihre Inhalte länger und günstiger vermarkten können.Und wenn man einsieht, dass diese Zahlen nie aussagekräftig sein können, bzw. man nicht das Geld und die Zeit für irgendwelche Schnüffel... ich meine Statistikfunktionen hat, dann zeigt man auf den Kunden und sagt "Ihr wart zu wenig!".
Scheinbar! wird nie die Frage gestellt "Was hätten wir tun können, um mehr Leute zu interessieren?".
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Wie will man da eine saubere Argumentation bringen, die irgendwo das Wort "Qualität" enthalten will?
