Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender und Hautfarbe

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Knarfe1000
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Knarfe1000 »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Auf die Wiedervereinigung mit den Dunkeldeutschen hätte ich verzichten können. Jammern herum, dass sie nicht die selbe Rente kriegen, das ist wirklich der krasseste Hohn. (Ich meine die haben nix eingezahlt, aber auch teilweise gar nix).
Das nenne ich mal Bildzeitungs- und Pegida-Niveau. Also genau das, wogegen du so angestrengt wetterst.
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Ich bin selbst auch nicht frei von Vorurteilen.

Jedenfalls sind mir Ausländer lieber als Dunkeldeutsche, habe auch schon beide kennengelernt und die Ausländer waren tatsächlich mehrheitlich herzlicher und freundlicher.
johndoe981765
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von johndoe981765 »

Na ja, kein Wunder, wo man sich als Krimineller wohler fühlt.
johndoe1044785
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von johndoe1044785 »

what? das erklär mal
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Temeter 
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Beim letzten gebe ich dir uneingschränkt recht, wobei ich nicht behauptet habe, dass es heute bei Computerspielen ausschließlich oder hauptsächlich oder überhaupt noch so tatsächlich ist.

Das andere was du geschrieben hast, hört sich interessant an, aber das solltest du nochmal so formulieren, dass ich es auch wirklich verstehe. ^^ Bitte mehr Erklärungen in Bezug auf die Forderungen der Puritaner und Progressiven und auch gerade der 2te Absatz ist Erklärungsbedürftig deinerseits mir gegenüber, du weißt doch ich schalte nicht immer schnell, aber ich behaupte einfach dreist du hast das umständlich ausgedrückt und überverklausuliert.
Jep, ich bin da ein bischen vom Argument abgekommen und habe Gedanken niedergeschrieben. Stream of Consciousness und all das chinesisch (unethical :<). Die Diskussion wird mittlerweile oft derart substanzlos wird, dass es wirklich Sinn macht, deren Hintergrund anzuschauen.
Ich pauschalisiere hier stark, und mag natürlich völlig falsch liegen, aber mir drängt sich mehr und mehr eine bestimmte Perspektive auf. Damit scheint das Chaos mittlerweile Sinn zu ergeben.

Sagen wir es mal so: Vieles, um das aktuell Drama gemacht wird ergibt wenig Sinn, gerade für Europäer. Wie gesagt, die Damsel ist kaum noch Thema. Spiele werden seit den letzten 10 oder 20 Jahren diverser. Man kann natürlich viel fordern, aber Wasser wird nunmal nicht nasser.
Allein die Tripple A-Industry hat noch ihre Obsession mit Fokusgruppen-Charachteren, aber die spiegeln die Realität nicht nur schlecht wieder, sondern sind eher an Gelegenheitsspieler gerichtet.

Warum also kommen die Kommentare ständig wieder auf die Damsel zurück, warum feiert man hier eine billige 'Diversität' in Klischees? Warum gibt es eine konstante Kritik an der Frauendarstellung in Spielen, die Fantasie befriedigen, wenn der Fokus doch eigentlich darauf liegen sollte, was z.B. Frauen von Spielen erwarten, welche anderen Fantasien erfüllt werden sollen? Das ist was Spiele sind, Fantasien, in die man sich reindenkt, das sollte nichts schlimmes sein.
Wenn wir 200 Millionen Core-Gamer haben, und Frauen als Minderheit dort vielleicht 20% ausmachen, dann sind das immer noch 40 Millionen Frauen. Wer nicht nachzählen mag: Das sind eine Menge. Warum kamen von denen nie Proteste?
Ist vielleicht eine Annekdote, aber für mich waren die üblichen Kommentare eher 'mehr weibliche Charachtere' und 'weniger das Thema störender Fanservice', vor und nach dem A-Day. Nichtmal auf Frauen beschränkt. Fälle wie der Ausschnitt aus XRebirth oder das billige Sexy in Mortal Kombat 9 wurden und werden kritisiert. All das passiert seit sehr langer Zeit, zumal gut gemachter Fanservice (für alle Fraktionen) zumindest hier zulande allgemein wenig Ablehnung findet. Vielleicht überraschend, spielen Frauen im Core-Bereich sogar die exakt gleichen Genres wie Männer.

Während jeder gerne über alles mögliche meckert, haben wir hier in D-Land und Europa eine sehr angenehme 'Leben und Leben lassen'-Mentalität, was jeder Kritik eben ein bischen die Schärfe nimmt. Allerdings kommt die Diskussion in Amerika immer wieder mit einer Schärfe auf die Spiele zurück, die wir haben, oft ohne wirklich substanzielle Argumente. Als hätten gewisse Schichten einfach das Gefühl, hier würde etwas ungerechtes getan, ohne fähig zu sein, diese Gefühle zu umschreiben. Anitas 'Spiele stärken die Ablehnung gegenüber Frauen durch sexistische Darstellung, das sollte selbstverständlich sein' kommt nicht von ungefähr, auch wenn sie eher mild in der Durchsetzung ist. Fantasien werden dennoch mit der Brisanz realer Mysogenie gleichgestellt, oft dargestellt als Selbstverständlichkeit, als müssen Beweise nicht mal mehr erbracht werden. Während nebenan 50 Shades of Grey sehr nahe an Vergewaltigungsfantasien reicht.
Spoiler
Show
Mal abgesehen von BDSM-Spielen, die mit Ersticken an stumpfen Gegenständen enden. :?
Und diese Tendenz scheint sich eben fast allein auf die amerikanische Diskussion zu beschränken. Die blanken Nerven um Gamergate, Journalismus und Feminismus herum lassen die gereizten Reaktionen nur noch durchschaubar und entlarvender wirken. Das dürfte ein Einfluss des Puritanismus sein, der immer noch in Amerika existiert, und eine 'Angst' oder zumindest Skepsis gegenüber sexuellen Themen mitbringt. Wohlgesagt nicht ganz Amerika, da will ich nicht pauschalisieren, sondern eher tendenziell. Gerade amerikanische Linksprogressive fallen mir da auf, Richtungen, für die sich auch Spieleseiten wie Kotaku oder Polygon aussprachen. In Europa bedeutet diese Richtung soviel wie Fortschritt, Gleichberechtigung und Freiheit, auch eben sexuelle Freiheit. Letzterer Punkt scheint in Amerika aber eben zu fehlen. Dort wird sexualisierte Darstellung in Fantasieprodukten als Angriff auf das 'Frauenbild' dargestellt, eben das, was hier tatsächlich mit Spielen passiert.

Zusammengefasst also diese Argumentation: Die Darstellungen marginalisieren Frauen, diese Freiheit in der Fantasie, ist also eine Bedrohung der Freiheit in der Realität. Und das ganze basiert oft nicht auf Argumenten, sondern unterschwelligen Puritanismus. Es ist die Angst vor 'falschen' Gedanken, und ich kann mir den 'Mittelalter' Kommentar kaum verkneifen.

Kein Wunder, dass Europäer da kaum noch mitkommen. Auffällig ist es auch, wie viele amerikanische Disskutanten keinerlei Schimmer von der europäischen Kultur zu haben scheinen. Da kann man auch auf Anita zurückkommen, die soziale Strukturen in der ganzen Spielebranche zu sehen meint, scheinbar ohne jemals den Sprung von Amerika != Europa zu begreifen.
Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass einige Dinge nicht kritisierenswert sein mögen, aber das macht sie eben nicht irrelevant, gefährlich oder eine reale Bedrohung. Wenn sich jemand für die Fantasie interssiert, dann hat sie Relevanz. Und wenn einem 50 Shades of Grey und dessen zahme Abstecher ins Reich der Vergewaltigungsfantasien nicht gefallen, der soll eben wegschauen, oder eine Version davon verlangen, die tatsächlich künstlerischen Wert beinhalten (was wohlgemerkt nicht mit einem tiefersinnigen Kommentar gleichzusetzen ist).
Ich bin mir ehrlich nichtmal sicher inwiefern es unser kulturelles Erbe ist, dass ich persönlich eine Vergewaltigung instinktiv höher als einen Mord werten würde (wobei der Vergleich nicht mal Sinn macht).

Aber in diesem Klima ist es eigentich kein Wunder, dass in der Spielebranche solche Diskussionen erst gar nicht öffentlich und auf höherem Level stattfinden können, und, warum sie seit Jahren auf der Stelle steht. Das Gamergate-Ding hat die Gemüter auf allen Seiten nur final überkochen lassen, ich sehe da dutzene kleinerer Einflüsse, die sich über die Jahre, in der ich der Spiele-Community folge, verbunden und weiterentwickelt haben, sowie Einflüsse von außen, die zum Drama hinzuspielen.

Fun Fact? Was findet sich in jeder amerikanischen, postapokalyptischen Welt wieder, um die völlige moralische Verkommenheit und Dekadenz ihrer Bewohner zu symbolisieren?
Spoiler
Show
Ein bunter Stripclub. :wink:
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Temeter  hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Beim letzten gebe ich dir uneingschränkt recht, wobei ich nicht behauptet habe, dass es heute bei Computerspielen ausschließlich oder hauptsächlich oder überhaupt noch so tatsächlich ist.

Das andere was du geschrieben hast, hört sich interessant an, aber das solltest du nochmal so formulieren, dass ich es auch wirklich verstehe. ^^ Bitte mehr Erklärungen in Bezug auf die Forderungen der Puritaner und Progressiven und auch gerade der 2te Absatz ist Erklärungsbedürftig deinerseits mir gegenüber, du weißt doch ich schalte nicht immer schnell, aber ich behaupte einfach dreist du hast das umständlich ausgedrückt und überverklausuliert.
Jep, ich bin da ein bischen vom Argument abgekommen und habe Gedanken niedergeschrieben. Stream of Consciousness und all das chinesisch (unethical :<). Die Diskussion wird mittlerweile oft derart substanzlos wird, dass es wirklich Sinn macht, deren Hintergrund anzuschauen.
Ich pauschalisiere hier stark, und mag natürlich völlig falsch liegen, aber mir drängt sich mehr und mehr eine bestimmte Perspektive auf. Damit scheint das Chaos mittlerweile Sinn zu ergeben.

Sagen wir es mal so: Vieles, um das aktuell Drama gemacht wird ergibt Sinn, gerade für Europäer. Wie gesagt, die Damsel ist kaum noch Thema. Spiele werden seit den letzten 10 oder 20 Jahren diverser. Man kann natürlich viel fordern, aber Wasser wird nunmal nicht nasser.
Allein die Tripple A-Industry hat noch ihre Obsession mit Fokusgruppen-Charachteren, aber die spiegeln die Realität nicht nur schlecht wieder, sondern sind eher an Gelegenheitsspieler gerichtet.

Warum also kommen die Kommentare ständig wieder auf die Damsel zurück, warum feiert man hier eine billige 'Diversität' in Klischees? Warum gibt es eine konstante Kritik an der Frauendarstellung in Spielen, die Fantasie befriedigen, wenn der Fokus doch eigentlich darauf liegen sollte, was z.B. Frauen von Spielen erwarten, welche anderen Fantasien erfüllt werden sollen? Das ist was Spiele sind, Fantasien, in die man sich reindenkt, das sollte nichts schlimmes sein.
Wenn wir 200 Millionen Core-Gamer haben, und Frauen als Minderheit dort vielleicht 20% ausmachen, dann sind das immer noch 40 Millionen Frauen. Wer nicht nachzählen mag: Das sind eine Menge. Warum kamen von denen nie Proteste?
Ist vielleicht eine Annekdote, aber für mich waren die üblichen Kommentare eher 'mehr weibliche Charachtere' und 'weniger das Thema störender Fanservice', vor und nach dem A-Day. Nichtmal auf Frauen beschränkt. Fälle wie der Ausschnitt aus XRebirth oder das billige Sexy in Mortal Kombat 9 wurden und werden kritisiert. All das passiert seit sehr langer Zeit, zumal gut gemachter Fanservice (für alle Fraktionen) zumindest hier zulande allgemein wenig Ablehnung findet. Vielleicht überraschend, spielen Frauen im Core-Bereich sogar die exakt gleichen Genres wie Männer.

Während jeder gerne über alles mögliche meckert, haben wir hier in D-Land und Europa eine sehr angenehme 'Leben und Leben lassen'-Mentalität, was jeder Kritik eben ein bischen die Schärfe nimmt. Allerdings kommt die Diskussion in Amerika immer wieder mit einer Schärfe auf die Spiele zurück, die wir haben, oft ohne wirklich substanzielle Argumente. Als hätten gewisse Schichten einfach das Gefühl, hier würde etwas ungerechtes getan, ohne fähig zu sein, diese Gefühle zu umschreiben. Anitas 'Spiele stärken die Ablehnung gegenüber Frauen durch sexistische Darstellung, das sollte selbstverständlich sein' kommt nicht von ungefähr, auch wenn sie eher mild in der Durchsetzung ist. Fantasien werden dennoch mit der Brisanz realer Mysogenie gleichgestellt, oft dargestellt als Selbstverständlichkeit, als müssen Beweise nicht mal mehr erbracht werden. Während nebenan 50 Shades of Grey sehr nahe an Vergewaltigungsfantasien reicht.
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Show
Mal abgesehen von BDSM-Spielen, die mit Ersticken an stumpfen Gegenständen enden. :?
Und diese Tendenz scheint sich eben fast allein auf die amerikanische Diskussion zu beschränken. Die blanken Nerven um Gamergate, Journalismus und Feminismus herum lassen die gereizten Reaktionen nur noch durchschaubar und entlarvender wirken. Das dürfte ein Einfluss des Puritanismus sein, der immer noch in Amerika existiert, und eine 'Angst' oder zumindest Skepsis gegenüber sexuellen Themen mitbringt. Wohlgesagt nicht ganz Amerika, da will ich nicht pauschalisieren, sondern eher tendenziell. Gerade amerikanische Linksprogressive fallen mir da auf, Richtungen, für die sich auch Spieleseiten wie Kotaku oder Polygon aussprachen. In Europa bedeutet diese Richtung soviel wie Fortschritt, Gleichberechtigung und Freiheit, auch eben sexuelle Freiheit. Letzterer Punkt scheint in Amerika aber eben zu fehlen. Dort wird sexualisierte Darstellung in Fantasieprodukten als Angriff auf das 'Frauenbild' dargestellt, eben das, was hier tatsächlich mit Spielen passiert.

Zusammengefasst also diese Argumentation: Die Darstellungen marginalisieren Frauen, diese Freiheit in der Fantasie, ist also eine Bedrohung der Freiheit in der Realität. Und das ganze basiert oft nicht auf Argumenten, sondern unterschwelligen Puritanismus. Es ist die Angst vor 'falschen' Gedanken, und ich kann mir den 'Mittelalter' Kommentar kaum verkneifen.

Kein Wunder, dass Europäer da kaum noch mitkommen. Auffällig ist es auch, wie viele amerikanische Disskutanten keinerlei Schimmer von der europäischen Kultur zu haben scheinen. Da kann man auch auf Anita zurückkommen, die soziale Strukturen in der ganzen Spielebranche zu sehen meint, scheinbar ohne jemals den Sprung von Amerika != Europa zu begreifen.
Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass einige Dinge nicht kritisierenswert sein mögen, aber das macht sie eben nicht irrelevant, gefährlich oder eine reale Bedrohung. Wenn sich jemand für die Fantasie interssiert, dann hat sie Relevanz. Und wenn einem 50 Shades of Grey und dessen zahme Abstecher ins Reich der Vergewaltigungsfantasien nicht gefallen, der soll eben wegschauen, oder eine Version davon verlangen, die tatsächlich künstlerischen Wert beinhalten (was wohlgemerkt nicht mit einem tiefersinnigen Kommentar gleichzusetzen ist).
Ich bin mir ehrlich nichtmal sicher inwiefern es unser kulturelles Erbe ist, dass ich persönlich eine Vergewaltigung instinktiv höher als einen Mord werten würde (wobei der Vergleich nicht mal Sinn macht).

Aber in diesem Klima ist es eigentich kein Wunder, dass in der Spielebranche solche Diskussionen erst gar nicht öffentlich und auf höherem Level stattfinden können, und, warum sie seit Jahren auf der Stelle steht. Das Gamergate-Ding hat die Gemüter auf allen Seiten nur final überkochen lassen, ich sehe da dutzene kleinerer Einflüsse, die sich über die Jahre, in der ich der Spiele-Community folge, verbunden und weiterentwickelt haben, sowie Einflüsse von außen, die zum Drama hinzuspielen.

Fun Fact? Was findet sich in jeder amerikanischen, postapokalyptischen Welt wieder, um die völlige moralische Verkommenheit und Dekadenz ihrer Bewohner zu symbolisieren?
Spoiler
Show
Ein bunter Stripclub. :wink:
Ok, ich denke ich verstehe es jetzt etwas besser, schöner Text, wenn auch viel.

Du meinst also die Progressiven und Puritaner machen bei der Sex-Sache in Spielen gemeinsame Sache, weil sie es beide, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen ablehnen.

Aber Gamersgate besteht doch auch aus Konservativen, die in Computerspielen einerseits den Teufel sehen, aber die sich doch nicht zu schade dafür sind, der Frauenbewegung einen aufn Deckel zu geben und dafür kurzzeitig eine Allianz mit den Spielern einzugehen, die sie ja normallerweise verabscheuen, interessanter Weise freut sich Gamersgate scheinbar über diese rechtskonservative Unterstützung.
Flextastic hat geschrieben:what? das erklär mal


Keine Sorge, das ist eine Anspielung Battle Isles auf meine Diebeszüge durch die Kaufhäuser von Duisburg. Ich denke nicht, dass er wirklich Ausländer mit Kriminellen gleichsetzt, der gute ist ein Satiriker. (Der am liebsten mich auf die Schippe nimmt.)
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Temeter 
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Ok, ich denke ich verstehe es jetzt etwas besser, schöner Text, wenn auch viel.

Du meinst also die Progressiven und Puritaner machen bei der Sex-Sache in Spielen gemeinsame Sache, weil sie es beide, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen ablehnen.
Ich denke damit macht man es sich zu einfach. Weniger dedizierte Puritaner, mehr spezielle, subtilere Einflüsse, die sich wohl in der amerikanischen Gesellschaft und gerade in den Progressiven wiederfinden lassen.

Es spricht imo für die Theorie, da sich viele der Befürchtungen bei der Charachterdarstellung eigentlich sehr einfach widerlegen lassen. Wirkt auf mich, als wären die Befürwörter dort niemals auf allzugroßen Widerspruch gestoßen, die sie zwingen würde, ihre Ideen zu überdenken.
Aber Gamersgate besteht doch auch aus Konservativen, die in Computerspielen einerseits den Teufel sehen, aber die sich doch nicht zu schade dafür sind, der Frauenbewegung einen aufn Deckel zu geben und dafür kurzzeitig eine Allianz mit den Spielern einzugehen, die sie ja normallerweise verabscheuen, interessanter Weise freut sich Gamersgate scheinbar über diese rechtskonservative Unterstützung.
Gamergate Diskussionen sind toll:
Jede hat mindestens 30 verschiedene Befürwörter, Neutral und Gegner mit etwa 120 verschiedenen Perspektiven auf Gamergate. Und dann versucht jeder so zwanghaft wie vergebens, persönliche Angriffe sowie die Erwähnung von Hitler zu vermeiden.

Und das gilt für die Minderheit der guten Diskussionen.
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Temeter  hat geschrieben:
Gamergate Diskussionen sind toll:
Jede hat mindestens 30 verschiedene Befürwörter, Neutral und Gegner mit etwa 120 verschiedenen Perspektiven auf Gamergate. Und dann versucht jeder so zwanghaft wie vergebens, persönliche Angriffe sowie die Erwähnung von Hitler zu vermeiden.

Und das gilt für die Minderheit der guten Diskussionen.
Ok, ich habe es vielleicht vereinfacht ausgedrückt mit Gamersgate, natürlich gibt es dort auch Strömungen, aber irgendwo habe ich mal gehört gelesen usw. das dort auch irgendwelche konservative Politiker oder Radiomoderatoren oder Rifle Association Typen dort auf die Anita Fraktion schimpfen.

Oder habe ich dich falsch verstanden, und du meintest die internen Gamergate Diskussionnen?
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Temeter 
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:
Gamergate Diskussionen sind toll:
Jede hat mindestens 30 verschiedene Befürwörter, Neutral und Gegner mit etwa 120 verschiedenen Perspektiven auf Gamergate. Und dann versucht jeder so zwanghaft wie vergebens, persönliche Angriffe sowie die Erwähnung von Hitler zu vermeiden.

Und das gilt für die Minderheit der guten Diskussionen.
Ok, ich habe es vielleicht vereinfacht ausgedrückt mit Gamersgate, natürlich gibt es dort auch Strömungen, aber irgendwo habe ich mal gehört gelesen usw. das dort auch irgendwelche konservative Politiker oder Radiomoderatoren oder Rifle Association Typen dort auf die Anita Fraktion schimpfen.

Oder habe ich dich falsch verstanden, und du meintest die internen Gamergate Diskussionnen?
Ich mach mich nur über die Sinnlosigkeit lustig, mit der Leute über die Natur von Gamergate diskutieren. :Blauesauge:

Es ist ein Hashtag, und jeder hat eine andere Idee davon, wofür er steht. Die Idee, GG wäre eine konservative Bewegung, ist aber bewiesener Unsinn, mit denen sich ein par Antis ihren 'Kampf' schönreden wollen.
Ein par (teils unangenehm) Konservative haben kommentiert, dass GG eher ein Konflikt zwischen Linken (GG) und Linksextremen (insbesondere radikalere Feministen (auch als Anita)) sei, und scheinen deswegen da gerne reinzureden. Lieber Linke unterstützen, als Extremen mehr Platz zu geben, schätze ich mal.
Bei den Hugo-Awards (höchster Preis der SciFi-Community) haben es ein par radikale Linke geschafft, konservative wegen ihrer politischen Gesinnung von der Preisvergabe auszuschließen. Auch ein Grund, warum die Spielediskussion in Amerika eben nicht in einem Vaakum existiert.

Btw, Hugos sind englisch, falls Verwirrung aufkommt.
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FuerstderSchatten
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Temeter  hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Temeter  hat geschrieben:
Gamergate Diskussionen sind toll:
Jede hat mindestens 30 verschiedene Befürwörter, Neutral und Gegner mit etwa 120 verschiedenen Perspektiven auf Gamergate. Und dann versucht jeder so zwanghaft wie vergebens, persönliche Angriffe sowie die Erwähnung von Hitler zu vermeiden.

Und das gilt für die Minderheit der guten Diskussionen.
Ok, ich habe es vielleicht vereinfacht ausgedrückt mit Gamersgate, natürlich gibt es dort auch Strömungen, aber irgendwo habe ich mal gehört gelesen usw. das dort auch irgendwelche konservative Politiker oder Radiomoderatoren oder Rifle Association Typen dort auf die Anita Fraktion schimpfen.

Oder habe ich dich falsch verstanden, und du meintest die internen Gamergate Diskussionnen?
Ich mach mich nur über die Sinnlosigkeit lustig, mit der Leute über die Natur von Gamergate diskutieren. :Blauesauge:

Es ist ein Hashtag, und jeder hat eine andere Idee davon, wofür er steht. Die Idee, GG wäre eine konservative Bewegung, ist aber bewiesener Unsinn, mit denen sich ein par Antis ihren 'Kampf' schönreden wollen.
Ein par (teils unangenehm) Rechtskonservative haben kommentiert, dass GG eher ein Konflikt zwischen Linken (GG) und Linksextremen (insbesondere radikalere Feministen (auch als Anita)) sei, und scheinen deswegen da gerne reinzureden. Lieber Linke unterstützen, als Extremen mehr Platz zu geben, schätze ich mal.
Bei den Hugo-Awards (höchster Preis der SciFi-Community) haben es ein par radikale Linke geschafft, konservative wegen ihrer politischen Gesinnung von der Preisvergabe auszuschließen. Auch ein Grund, warum die Spielediskussion in Amerika eben nicht in einem Vaakum existiert.
Das kann durchaus sein, aber soweit habe ich mich da gar nicht mit befasst. Eigentlich sind ja Computerspieler per se kaum konservativ. Meistens sind sie nämlich sehr technikaffin und wenig gottgläubig, aber seltsamerweise regen sie sich dann aber über eine relativ unbedeutende Langweilerin mit Namen Anita auf.
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Das kann durchaus sein, aber soweit habe ich mich da gar nicht mit befasst. Eigentlich sind ja Computerspieler per se kaum konservativ. Meistens sind sie nämlich sehr technikaffin und wenig gottgläubig, aber seltsamerweise regen sie sich dann aber über eine relativ unbedeutende Langweilerin mit Namen Anita auf.
Wie gesagt, da gibt es eine Menge Drama und Einflüsse, die das hier so aufblasen. Jeder findet etwas zum meckern, selbst Dinge wie die kontroverse Frage, was Spiele zur Kunst macht, spielt da mit. Allerdings solltest du nicht annehmen, die Reaktionen im Internet spiegeln die Spielerschaft wieder.

99% dieser Geschichte ist Drama auf Twitter und Reddit. Und es wird dadurch befeuert, dass die Natur beider Plattformen Diskussionen aktiv sabotieren.

Mehr steckt hinter den substanzielleren Auswüchsen des Themas nicht hinter. Alles andere ist eher Spaß am überdramatisieren und Meckern, was sich auch hier gerne wiederfindet.
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von FuerstderSchatten »

Temeter  hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Das kann durchaus sein, aber soweit habe ich mich da gar nicht mit befasst. Eigentlich sind ja Computerspieler per se kaum konservativ. Meistens sind sie nämlich sehr technikaffin und wenig gottgläubig, aber seltsamerweise regen sie sich dann aber über eine relativ unbedeutende Langweilerin mit Namen Anita auf.
Wie gesagt, da gibt es eine Menge Drama und Einflüsse, die das hier so aufblasen. Jeder findet etwas zum meckern, selbst Dinge wie die kontroverse Frage, was Spiele zur Kunst macht, spielt da mit. Allerdings solltest du nicht annehmen, die Reaktionen im Internet spiegeln die Spielerschaft wieder.

99% dieser Geschichte ist Drama auf Twitter und Reddit. Und es wird dadurch befeuert, dass die Natur beider Plattformen Diskussionen aktiv sabotieren.

Mehr steckt hinter den substanzielleren Auswüchsen des Themas nicht hinter. Alles andere ist eher Spaß am überdramatisieren und Meckern, was sich auch hier gerne wiederfindet.
Was auch wiederum ein großartiger Beleg ist, warum sich die Leute hier so aufregen, wegen einer Frau die so uninteressant ist, dass selbst noch ein Gähnen eine Verschwendung wäre.
johndoe981765
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von johndoe981765 »

Zumindest hast du mal wieder einen Anlass ellenlanges wirres Zeug abzulassen. Und nein, weiter oben war keine Satire. :wink:
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Temeter 
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von Temeter  »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Was auch wiederum ein großartiger Beleg ist, warum sich die Leute hier so aufregen, wegen einer Frau die so uninteressant ist, dass selbst noch ein Gähnen eine Verschwendung wäre.
Eine großartige Errungenschaft, ein Perpetuum mobile der Diskussion.

Leute beschweren über Anita
> Es besteht die Perspektive, sie hätte Einfluss
> Leute beschweren über Anita
> Es besteht die Perspektive, sie hätte Einfluss
>etc

Allerdings kommt das ganze nicht ganz von ungefähr. Erinnerst du dich an die progressiven Medien, von denen ich gesprochen habe? Die haben Anita über Jahren hinweg konstant jedem vorgeführt, weil sie ja tatsächlich an die Schädlichkeit bestimmter Spiele glauben.
Selbst hier auf 4Players dropt man gerne konstant News zu ihr, und Kontroverse im Web hält halt an, wenn man konstant dran erinnert wird, weil es halt mehr Klicks bringt (und sich damit schon selbst rechtfertigt).

Mir ist es mittlerweile eher egal, bei den meisten Leuten hat sie verschissen, sobald ihre Radikalität, insbesondere in Verbindung mit FemFreq, bekannt wurde.
Aber wenn du realen Schaden sehen willst, denk an all die talentierten Frauen, die wegen Anitas Horrorgeschichten von der Industrie weggeblieben sind. Denk an EA, die FemFreq für politische Korrektheit in Mirrors Edge 2 engagiert haben. Oder die Geschichte von Dying Light, die nach dem nacheifern derer Ideologie gelitten hat (nicht das sie sonst viel besser wäre, aber immerhin^^').

Wie viele Möglichkeiten für sinnvolle Diskussionen über die Natur und das Ziel von Spielen stehen jetzt in weiter ferne, weil sich dumme radikale besser verkauften?

Nicht zuletzt gibt es halt, gerade in Amerika, Leute, die sie tatsächlich immer noch ernst nehmen und ihre Ideen für relevant halten.
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DasGraueAuge
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Re: Overwatch: Blizzard will Vielfalt in Bezug auf Gender un

Beitrag von DasGraueAuge »

FuerstderSchatten hat geschrieben: Auf die Wiedervereinigung mit den Dunkeldeutschen hätte ich verzichten können. Jammern herum, dass sie nicht die selbe Rente kriegen, das ist wirklich der krasseste Hohn. (Ich meine die haben nix eingezahlt, aber auch teilweise gar nix).
Ich glaube dein Stammtisch bewegt sich auf Pegida-Niveau, nur habt ihr dort leicht andere Themen.

PS. Falls es nicht klar geworden ist: ich glaube, du bist dumm. ;)