Bestimmt. Vielen Produzenten werden denken, dass viel Graphik, viel Welt und dünne Story bzw. große Logiklücken mit wenig individueller und wenig vielfältiger Charakterentwicklung sich gut verkaufen lassen. Nicht falsch verstehen. Skyrim hat gut unterhalten, aber so wie es hier dargestellt ist, ist es die Königsklasse des Genres. Und zwar eines Genres, das so frei ausgelegt wird, wie kein Anderes. Ist es Fantasy mit Items, Kampf und Zaubern... dann muss es wohl Rollenspiel sein. Doch die Spiele, in denen man wirklich mal eine individuelle Rolle spielen kann (und damit meine ich keinen umfangreichen Chraktereditor für das individuelle Design des Äußeren) findet man kaum mit der Lupe. Wo sind eigentlich die wirklich sozialen und interaktiven Telente geblieben und die eigenen, kreativen Skill- und Lösungswege über Entweder Schleicher oder Brecher hinaus.
"Ich meine Oblivion hat sich ungefähr sechs Millionen Mal verkauft, aber Skyrim verkaufte sich 20 Mio. Mal. Und bis zu einem gewissen Grad, ändert das alles. Plötzlich gibt es 15 Millionen Menschen, die mit Skyrim ihr erstes Rollenspiel überhaupt gespielt haben."
Die Definition von Milchmädchenrechnung. Denn jeder der Oblivion nicht, wohl aber Skyrim gekauft hat, spielt ja grad ganz sicher sein erstes Rollenspiel - darauf sollte man dringend mal eine Marketingstrategie aufbauen. (...oder "Rauchen ist nicht gesundheitsschädlich" gez. Dr. Malboro)
"Der Dragon-Age-Produzent geht zudem davon aus, dass das Rollenspiel-Genre wieder dominanter wird"
*keuch* Noch *röchel* dominater?. Welches Shooter-, Action- oder Adventurewerk hat denn heute nicht irgendwo Skills-, Ausrüstung-, Fähigkeiten- & Levelsystem (BF hat ein Level/Items System, also Mutiplayer-PvP-RPG?). Viele Stories in Spielen aus anderen Genres sind mystisch, oft mit Magie und Unerklärlichem, Okultem versetzt - und das ist auch gut so, denn das macht die flachen Games ein wenig gehaltvoller. Rollenspielelemente dominieren heute alles und werden in nahezu allen Genres als besondere Qualitätsmerkmale angepriesen.
Das Problem ist eher, das sich dann viele Hersteller sagen: "Super, nehmen wir doch irgendeinen bunten, flachen Mix aus Skills, Ausrüstung und Fähigkeiten den eh alle wollen.... hauen das in ein krummes Fantasysetting und sagen... "HAHA, hier unser ROLLENSPIEL, ich habe Feuer gemacht... seht euch...." Nur weil es Fantasy nach Scheme F im Stil: Herr der Augenringe ist, ist es noch lange kein großer Wurf, nur weil die Welt x qm hat und gut aussieht. Ach, Rollenspiel ist eigentlich kein Genre. Fantasygames wäre treffender.
DA:I hol ich mir bestimmt. In 1-2 Jahren als Platinum für unter 20 €, Ich mag den Mischmasch, geb ich ja zu, unterhällt ja gut
Eure Rabenfeder
