Bitte bitte, sag´ mir, dass das wirklich so passieren wird und das keine falschen Hoffnungen sind.Kajetan hat geschrieben:Wenn Du nur etwas Geduld hast, wirst Du EA und alles, was dann noch zu EA gehört, für einen Penny bekommen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass es EA in zehn Jahren nicht mehr geben wird. Zerschlagen von den Aktionären in kleine, profitabel zu verkaufende Teile, der gigantische Back-Katalog in alle Winde zerstreut. Bis dahin musst Du kein Milliardär sein, um Dir vielleicht die Rechte an dem einen oder anderen Spiel zu sichern. Ich bin mir sicher, dass Richard Garriott dann alles zurückholen wird, was mit Ultima verknüpft ist. Roberts holt sich Wing- und Strike Commander zurück und macht mit erprobter Star Citizen-Technik schicke Remakes und Erweiterungen. Molyneux holt sich all die alten Bullfrog-Sachen und ruiniert sie diesmal selber mit F2P- und Customer Wallet Direct Access-GameplayKnarfe1000 hat geschrieben:Falls ich mal Milliardär werde, wird dies für EA nicht gut enden.
Und überall auf der Welt werden Gamer Statuen für mich errichten.
Electronic Arts: Mythic Entertainment wird geschlossen
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Re: Electronic Arts: Mythic Entertainment wird geschlossen
Auf Grund der immer stärker zunehmenden Marktsättigung im AAA-Segment werden in den nächsten Jahren noch einige große Firmen verschwinden. Man sieht es ja an EA, die zwar jedes Jahr tonnenweise Umsatz machen, denen es aber immer weniger gelingt aus diesem Umsatz Gewinn zu machen. Die Kursentwicklung war nicht gut, der CEO wurde ausgetauscht, die Kursentwicklung danach nur ein kleines Strohfeuer, die Aktie bleibt im Keller und ist nur noch ein Schatten einstiger Größe. In einer solchen Situation neigen Großaktionäre zur Zerschlagung eines Konzerns, weil man mit einem Verkauf/Ausschlachten der Einzelteile dieses Investment durchaus noch mit Gewinn beenden kann, anstatt es abschreiben zu müssen. EA im Gesamtpaket wird niemand kaufen, weil sich niemand solche strukturellen Probleme freiwillig ans Bein bindet. Früher hat EA im Wochentakt Studios und Anbieter von Dienstleistungen aufgekauft. Heute wird entlassen/geschlossen, verzweifelt versucht den Laden zu konsolidieren. Wäre ich Investor und würde in den Spielemarkt investieren wollen, mir würde hoffentlich ein Berater zur Seite stehen und mir von EA abraten. Denn deren Zeit ist abgelaufen. Da oben ist die Luft dünn geworden, es tummeln sich zu viele börsennotierte Firmen mit Wachstumspflicht auf einem Markt, der aber nicht mehr das nötige Wachstum hergeben kann.Knarfe1000 hat geschrieben:Bitte bitte, sag´ mir, dass das wirklich so passieren wird und das keine falschen Hoffnungen sind.
Es ist gut möglich, dass wir in zehn Jahren im AAA-Segment nur noch zwei, drei Majors haben werden, die sich den Mainstream-Markt schön oligopolisch aufteilen und mit perfektioniertem DRM künstlich die Nachfrage nach neuen Spielen anheizen und sich zumindest eine Weile an diesem künstlichen Pseudowachstum erfreuen können, während drumherum ein freudiges und davon vollkommen unberührtes Treiben von kleinen und großen Indies stattfindet.
Gut möglich, dass es in zwanzig Jahren überhaupt keinen typischen Mainstream-Markt mehr gibt und sich die Branche so sehr in kleine und kleinste Nischen diversifiziert hat, dass es keine Spielefirma mehr größer als z.B. Valve gibt, weil es nicht mehr DIE Nachfrage nach DEM EINEN Spiel gibt, sondern jede Nachfrage individuell von einem Sammelsurium aus kleinen bis mittleren Unternehmen und Tonnen von Community-Projekten gestillt wird, weil angesichts fortgeschrittener, freier oder allenfalls sehr günstigen Engines und Middleware und freier Ressourcen und freier Art Assets jeder engagierte und talentierte Fan Spiele machen kann, deren Produktionswerte von heutigen AAA-Projekten kaum noch zu unterscheiden sind.
Schau mer mal ...
