@the curie-ous: Großartig! Diese Grafik beschreibt ziemlich treffend die Misere der Serie: Zu viele Automatismen. Es wäre doch so einfach und ein riesen Fortschritt, wenn man diese optinonal machen würde, also zu- bzw. abschaltbar. Schon hätte man deutlich mehr Anspruch für all diejenigen, die ihn fordern, ohne dass das komplette Gameplay von Seiten der Entwickler über den Haufen geworfen werden müsste.
Ich kann aber zumindest nachvollziehen, dass man nicht mal optional diese Mirrors-Edge-Steuerung implementieren will. Das Klettern steht in Letzterem schließlich im Mittelpunkt. AC würde das bei seinem aktuellen Gameplay nicht gut stehen, da das viel zu sehr von den anderen Dingen ablenkt, wenn man aus den Kletterpartien eine Art Minispiel machen würde.
Ändert natürlich nichts daran, dass das Klettern, so wie es jetzt ist, nicht gerade das Gelbe vom Ei ist.
H0odlum hat geschrieben:
Und ich möchte mal das Geheule sehen, wenn es morgen heißt: Es gibt kein BF mehr, kein COD, kein AC, kein Forza, kein Halo, kein Gran Turismo, kein Uncharted, auch WOW wird abgeschaltet weil ist eh immer das gleiche...
Starcraft ist auch das gleiche wie vor 10 Jahren, wer braucht sowas schon, oder Diablo III - das neue Addon gleich canceln... alles nur immer der gleiche alte Aufguss...
Das wäre echt mal eine richtig geile Entscheidung. Ich spiel ja heute nur noch BF3 und auch gern CoD: MW (erster Teil) und ich habe überhaupt kein Verlangen nach immer neuem.
but thats just my opinion
bei multiplayer shooter wäre das gut. ist mir unverständlich wie man 300 stunden in ein spiel steckt und dann jährlich genau das selbe nochmal kauft um wieder 300 stunden das selbe zu spielen. bei AC will ich aber fortsetzungen. setting und story sind immer anders und auch das gameplay wird immer erweitert. kp was das gehate von den leuten soll aber ich freu mich weiterhin auf jedem AC teil, auch wenn die quali sehr stark schwankt.
Auch beim selben Schema F will man Abwechslung und immer wieder Neuerungen.
Bei mir ist es z.B. Civilization, ich hab mir jeden einzelnen Teil von Civilization I an gekauft, zudem Call To Power I + 2 und ich habe es nie bereut. Ich habe jeden Teil endlose Stunden gespielt... und seien wir mal ehrlich, Civilization entwickelt sich genauso gemächlich weiter wie es CoD und Konsorten tun :wink:
Batman Arkham Origins z.B. wurde runtergemacht weil es Arkham City zu ähnlich ist.. .ganz ehrlich: So what? Ich fand's geil und es war einer meiner Favoriten im letzten Jahr... und ich freu mich auf den
4. Teil der mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nur Evolution + Batmobil ist...
Und wenn Leute sagen "ich spiel noch BF3, die sollen die Serie einstampfen"... wenn es nach der Logik geht hätte es auch BF3 nicht gegeben und auch Bad Company 2 nicht und auch den Vorgänger nicht und...
Ich finde man merkt schon so eine gewisse Schwankung in der Qualität. Aber ist ja auch klar, da nicht jedes Jahr die selben Leute dran arbeiten können, da ja jeder Teil mehr als 1 Jahr zur Entwicklung braucht. - Ähnlich wie es auch bei Call Of Duty so gewisse Schwankungen gibt. Wobei zumindest das Grafikgerüst immer ganz gut ist, während es bei CoD ja ncith wirklich voran geht bzw. schon lange veraltet ist.
Aber natürlich ist so ein lustiges Karussel mit mehreren Team nötig, wenn man das so regelmäßig rausbringen möchte. Bringt halt die Gefahr, dass man aus den einzelnene Szenarien hätte mehr raus holen können, wenn man mehr Zeit in das einzelne Spiel investiert hätte.
De facto wird wohl irgendwann eine Ermüdungserscheinung auftauchen - entweder weil man alle guten Szenarien durch hat, das Gameplay sich nicht genug weiter entwickelt oder man sich massiv irrt, was gewisse Ideen betrifft und ein Teil dann mal gewaltig floppt. - Ist ja bei vielen Reihen schon passiert, dass mal ein Schritt in eine richtig falsche Richtung passiert ist.
Ich (und mancher Test von neuren Teilen sagte ähnliches) wünsche mir z.B. schon seit AC2 dass das Klettern mal etwas komplizierter werden müsste... mit mehr Tasten zur Steuerung usw. - Aber offensichtlich ignoriert Ubisoft das konsequent. - Mal gucken wie lange es gut geht, bis die Reihe dann mal eine "kreative Pause" braucht.
Das letzte Game was von Ubi wirklich spaß machte, war Anno1404&R.U.S.E. . Alles was danach kahm verkommt nach kurzer Zeit einfach nur noch zum Trockenbrot. Nach d. Durchzocken von AC1 dachte ich mir nur noch..ohh endlich.. wenn der ein oder andere nichts besseres kennt, ist auch keine außrede mehr, weil sich die Zeitinvestition doch mehr in die Realität lohnt, als vor Ubis Daddelshow dahinzudämmern aber vieleicht ist es ja der Positive Effect wenn das dann tatsächlich eintritt. "Ja" vieleicht will uns Ubi in wirklichkeit von der Matrix befreien. Rayman ist nicht übel aber auch schon abgelaufen. Was die alles vergammelt haben, was noch im vollen Glanz hätte eigentlich noch bestehen können. - Prince of Persia
- Myst
- M&M
- Trackmania
- Rainbow Six
- Far Cry
- Call of Juarez
Die Erwartungshaltung zu Ubi ist nicht idealistischer Natur, sondern eher das die aufhören sich so dumm zu verhalten. Ubi hätte viel mehr aus den Marken rausholen können, davon bin ich überzeugt.
Diese Anti-Assassin's Creed Kommentare lese ich schon seit Assassin's Creed Revelation
und trotzdem liefert Ubisoft jedes mal ein gutes Spiel und es gehört zu den erfolgreichsten Spielen
überhaupt, zeigt wieviel Ahnung diese Besserwisser doch haben
Also ich spiele die Hauptitel der AC Reihe immer wieder gerne. Kaufe sie zwar nicht gleich zum Release und zum Vollpreis (Ausnahme ACIV). Ich muss auch gestehen das mich das lahme Gameplay hier nicht wirklich stört weil es mir bei der AC Reihe eigentlich immer mehr um das Setting und die Story ging. Hab also kein wirkliches Problem mit jährlichen AC's solang sie in besagten Punkten gut sind!
PC-Spieler wollen nicht unbedingt immer das selbe Spiel mit neuen Assets.
CS:GO oder SC2?
Wobei, zwischen diesen Serienablegern vergingen ja so große Zeitspannen, dass Grafikupdates durchaus Sinn machten.
Hach, wenn SC2 nur ein grafisches Update wäre... selbst Custom Maps, die versuchen SC BW und SC2 zu vereinen, gehen weit, weit weg vom Blizzard-SC2. Und damit mein ich nicht nur Einheiten und Fähigkeiten, die Spielmechanik selber ist es.
Daran sehen wir aber wieder das alte Dilemma (nicht nur SC2-bezogen): Die einen bemängeln die zu gering ausfallende Fortentwicklung, den anderen (insbesondere altgedienten Fans) kann es gar nicht originalgetreu genug sein.
Die Kampf- und Kletterautomatismen bei AC wurden ja hier schon angesprochen. Würde Ubi an diesen zu stark rütteln, dann könnte ich mir - auch wenn es denn nach Meinung vieler Kritiker eine positive Weiterentwicklung wäre - gut vorstellen, dass zahllose AC-Fans auf die Barrikaden gehen würden.
Da hast du auch ein tolles Spiel genannt: Anno 1404! Danach kam dieser Online-Schrott. Auch Heroes of Might and Magic wurde da mit hinein gezogen. Jetzt wird es sogar Heroes online geben wovon ich dermaßen enttäuscht bin und es nicht mehr anrühre. Dagegen spiele ich jetzt das alte Heroes 3 das ich zum erstenmal spiele und es ist einfach ein Original-Heroes.
Ubisoft sind genauso Schwätzer wie EA die C+C zerstört haben. Ich verstehe beim besten Willen nicht wie man solche Spiele-Perlen ausbeuten und zerstören kann. AC verkommt doch schon genauso zu solch einem Ttiel aber da muss ich wohl eher ruhig sein denn AC hatte ich nur mal angespielt und war nicht schlecht aber hat mich nie gereizt es zu kaufen.
NiceStyle86 hat geschrieben:vote with your wallet. solange es leute gibt die es kaufen, wären sie blöd es nicht anzubieten. falls ihr wirklich eine veränderung in der spielebranche wollt, kauft nicht jährlich erscheinende spieleserien. ganz einfach
So isset. Ist ja kein Abgebot, was wir nicht ablehnen können.
NiceStyle86 hat geschrieben:vote with your wallet. solange es leute gibt die es kaufen, wären sie blöd es nicht anzubieten. falls ihr wirklich eine veränderung in der spielebranche wollt, kauft nicht jährlich erscheinende spieleserien. ganz einfach
So isset. Ist ja kein Abgebot, was wir nicht ablehnen können.
Na eben. Einfach "Nein, danke" sagen und gut ist. Lass den anderen aber bitte ihren Spaß.
Es spricht nichts dagegen für ein Spiel Vollpreis (oder sagen wir mal 35€+) zu bezahlen, welches einen weit mehr als zwanzig Stunden gut unterhält.
Ob es aus dem gleichen Franchise ist, wie das Spiel das ich mir ein Jahr zuvor gekauf habe, spielt doch überhaupt keine Rolle.
Was hier manche Leute für Argumente bringen ist schon intellektuell abenteuerlich. "Weil MIR das Kampfsystem nicht gefällt, wird die Serie untergehen." Zumal: Wer AC nur auf das Kampfsystem und Klettermechanik reduziert hat AC nicht verstanden.
Es wird jedes Mal eine andere gute Story erzählt, die auf mehr oder minder auf wahre Begebenheiten basieren. Man trifft auf geschichtliche Charaktere, in AC 3 auf Akteure des Unabhängigkeitskrieges, erfährt detailreiche Hintergründe über diesen, in AC4 auf berühmte Piraten und die Gründe warum die Piraterie in der Zeit in der Karibik so umtriebig war. AC hat so viel mehr zu bieten als nur Klettern und Meucheln. Es bietet so viel Detailarbeit in dem Spiel, dass ich dafür gerne bereit bin jedes Jahr 60 Euro zu zahlen.
Dagegen ist COD immer fast dasselbe: Bei Mario lautet die Story immer "Bowser hat Peach entführt, Mario rette sie." Bei CoD heißt es immer: "Irgendein gefährlicher Bösewicht mach Stunk gegen die USA. Spieler, schnapp dir ´ne Waffe und schieß dich durch die immer gleichen Missionen. Sogar die Cutscenes werden von den Vorgängern übernommen. (Wie oft hab ich die Szene gesehen, dass mich zwei Kameraden zu zweit fortschleifen und im Hintergrund steht ein Hubschrauber)? Der Multiplayer ist total ausgelaugt. Man rennt durch irgendein Arsenal und schießt andere Spieler tot und wird von anderen Spielern totgeschossen. Das spielten wir als Kinde im Reallife im Sommer auf dem Schulhof mit Wasserbomben.
Zurück zu meinem ersten Satz: Mir gefällt also CoD nicht, komme aber nie auf die Idee deshalb den Untergang von CoD zu prophezeien.
Aus marktwirtschaftlicher Sicht ist das Ursprungsthema ganz einfach:
Eine der wichtigsten Regeln der Wirtschaftslehre ist (und die erste Regel die uns mein Betriebswirtschaftslehrer in der ersten Stunde Betriebswirtschaftslehre eingebläut hat): "Die Nachfrage regelt das Angebot". Sollte Milka herausfinden, dass viele Leute gerne Schokolade mit Popelgeschmack essen, werden sie Schokolade mit Popelgeschmack auch auf den Markt werfen. So einfach ist das.
jemand sollte mal mr douchebag den unterschied zwischen spielern die nicht unbedingt jedes jahr ein AC wollen sondern ein saugutes Spiel das nicht immer wieder die gleichen Fehler macht ...und den Aktionären und Managern erklären, die jedes Jahr ein AC als Cashcow wollen.
Die grossen Publisher sind mittlerweile da angekommen wo die grossen Plattenfirmen waren...prämien geile Konzernhuren die auf dem Rücken der Kreativen ihre Gier befriedigen...und die ne scheiss Angst vor dem stärker werden Indiesektor und dem Crowdfunding haben und deshalb ihre recycelte Grütze mittlerweile jährlich auf den Markt werfen und spuren die Kreativen nicht werden die halt gefeuert.