Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und anderen Spielelementen

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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von FuerstderSchatten »

SethSteiner hat geschrieben:Morrowind war komplett indiskutabel ja, Fallout 3 hatte es mich auch genervt, dass ich dort eigentlich nur winzige Favelas hatte aber keine Städte mehr wie noch in 1 und 2 zusehen waren und Oblivion.. na ja war besser als Morrowind^^ Muss ja nicht wie in dem einen Hitman sein, mit lauter Klonen an denen man sich vorbeidrückt aber mehr darf es definitiv sein.. und gern auch alte Menschen und nicht nur Menschen mit grauen Bart sondern wirklich alt, wie bei The Witcher 1 (ha da isser wieder!). Grafisch sollte es für The Witcher 3 aber kein Problem sein mit Skyrim zu konkurrieren, Vanilla Skyrim ist doch hässlich wie die Nacht.
Beim Witcher enthalte ich mich, soll bisher gut sein, schaue ich mir vielleicht noch an die alten Teile, aber das der neue Open World werden soll, wird ihn vielleicht das Genick brechen. Ansonsten muss man sich überlegen wie viele westliche RPGs produziert werden, die einen interessieren, die Openworld Fraktion hat ja keine Probleme, aber für mich kam im letzten Jahr eigentlich nix raus, davor wars Deus Ex Human Revolution und Dragon Age 2. Mass Effect Reihe bin ich ja gerade erst dran. Aber dieses Jahr könnte es interessant werden mit Dragon Age 3, Wasteland 2 und South Park, jedenfalls für mich.
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FuerstderSchatten
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von FuerstderSchatten »

maho76 hat geschrieben:EA/origin ... und damit hat sichs erledigt, selbst wenn die 08/15-höllenportal-story (wow, oblivion, etc.) interessant gemacht wäre. und die Erwähnung dass man gildenmeister EINER gruppe wird/ist ... lächerlich im vergleich zu den Bethesdas und anderen Serien.
LOL. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Aber Bethesda und Blizzard als Parade- Beipiele von guten Storyschreibern dastehen zu lassen zeugt schon von einer gewissen Dreistigkeit.
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Oldholo
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Oldholo »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
maho76 hat geschrieben:EA/origin ... und damit hat sichs erledigt, selbst wenn die 08/15-höllenportal-story (wow, oblivion, etc.) interessant gemacht wäre. und die Erwähnung dass man gildenmeister EINER gruppe wird/ist ... lächerlich im vergleich zu den Bethesdas und anderen Serien.
LOL. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Aber Bethesda und Blizzard als Parade- Beipiele von guten Storyschreibern dastehen zu lassen zeugt schon von einer gewissen Dreistigkeit.
Ähm, nein..maho bezog sich auf die "Höllenportal-Story", die dem Anschein nach ziemlich der Oblivion-Story ähnelt (von WoW weiß ich's nicht). Das klingt nicht nach gutem Storywriting, sondern nach ziemlicher Langeweile.
FuerstderSchatten hat geschrieben:Wenn ich das aber schon wieder lese mit Städte waren so leblos, ich denke da immer an Morrorwind, Fallout 3, Oblivion und co, tausende Charaktere die nix wirklich zu sagen haben, dann doch lieber ne abgespeckte Auswahl von wirklich interessanten Charakteren wie zb den Wirt von Redcliff in DA 1.
Die Städte bzw. Ortschaften in DA1 waren soweit so gut, aber Kirkwall in DA2 war klein, sah überall gleich aus, es war farblos und litt an der diesmal extrem auffälligen Krankheit, dass 90% aller Bewohner im Spielverlauf irgendwann versuchten, Hawke zu töten und dann eben einen blutigen Tod starben. Kirkwall war für mich nicht leblos mangels NPCs, sondern leblos, weil ein Spiel, das sich um einen einzigen Ort dreht, mehr zu bieten haben muss als Low-Poly-Statisten, Gegner und Plot-Charaktere in einer monotonen Kulisse. Die Stadt hat mich einfach nicht interessiert, sie war mir sogar egal. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich meine 7 Sachen gepackt und wäre direkt wieder nach Ferelden gegangen.

Und in dieser Hinsicht waren Morrowind, Fallout 3 und Oblivion für mich um ein Vielfaches besser; weil es mehr, sich von einander unterscheidende Gebiete gab, weil viel mehr Nebencharaktere mit eigenem Leben existierten und weil ihre Oberflächlichkeit in diesen Spielen einfach nicht so wichtig war, da es immer genug zu tun gab statt nur der Mainquest zu folgen oder zum 100. Mal in diese verf**kte Höhle zu marschieren, um Spinnen oder Banditen zu töten.
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Invader_Zim
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Invader_Zim »

maho76 hat geschrieben:und die Erwähnung dass man gildenmeister EINER gruppe wird/ist ... lächerlich im vergleich zu den Bethesdas und anderen Serien.
Ohne jetzt damit Bioware in Schutz nehmen zu wollen, aber gerade DAS stört mich immer wahnsinnig an den Bethesda-Spielen: wenn mein tumber Zweihand-Schnetzler, der in seinem ganzen Leben noch nie auch nur einen Lichtzauber gewirkt hat, innerhalb einer Woche zum Gildenmeister der Magiergilde aufsteigt, als wäre es das normalste der Welt, dann verliert die Welt für mich jedwede Glaubwürdigkeit.

Und das ist für mich auch das Hauptproblem an Bethesda: ihre Welten sind riesig und wunderschön, es gibt unendlich viel zu tun und zu entdecken, aber sie schaffen es ums verrecken nicht, sie glaubwürdig zu inszenieren.

Zu dieser Thematik gibt es auch ein sehr schönes Video von meinem Lieblings-Youtuber:
The Shandification of Fallout.
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SethSteiner
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von SethSteiner »

Kirkwall hätte extrem davon profitiert, wenn man eine große Stadt präsentiert hätte, die sich im Laufe der Zeit verändert und woran man selbst darüber hinaus beteiligt ist. Da macht man schon eine Story, die sich über mehrere Jahre erstreckt und in der der eigene Charaktere vom Flüchtling zum Obermacker wird und dann liefert man nichts was das wirklich zeigt. Investitionen, Sachen einkaufen, Intrigen nebenbei, die auch mal mit anderen Dingen gelöst werden können, verschiedene Orte vom Armenbordell zum Edelpuff usw. usf. aber Kirkwall war halt tot. Und ich sehe da ehrlich gesagt Morrowind keinesfalls besser, denn was bringen viele architektonisch unterschiedliche Städte, wenn da keiner zu wohnen scheint? Oder Fallout, was wirklich eine ziemliche reinste Ghettowüste war aber immerhin dadurch profitierte, dass man gute NPCs auf engen Raum konzentrierte. Dragon Age 2 aber war nicht Open World und dementsprechend ist ein Fehler dort um ein vielfaches kritischer als etwa bei den Bethesda Spielen.
maho76
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von maho76 »

Und das ist für mich auch das Hauptproblem an Bethesda: ihre Welten sind riesig und wunderschön, es gibt unendlich viel zu tun und zu entdecken, aber sie schaffen es ums verrecken nicht, sie glaubwürdig zu inszenieren.
da bin ich als spieler konsequenter. wenn ich einen schnetzler spiele mache ich von der magierquest eben nur so viel wie für die hauptquest o.ä. unbedingt nötig ist (skyrim: rundgang durch die uni) und geh dann wieder, man hat ja die Wahl und kann selbst authentisch agieren (als krieger hat mein char halt nunmal keinen bock auf die themen der uni > byebye lieber was anderes). ich mag gerade das offene design der Bethesdas und die Möglichkeiten auch fernab von irgendwelchen quest-händchenhalt-storyschläuchen seinen spass ganz selbst zu erleben... und auch mitten im spiel mal passend die Methoden und absichten des Charakters zu wechseln wenns grad von der Story und dem gefühl her passt.
aber naja, DAS ist dann wieder geschmackssache. ;)

p.s.: für mich ist bspw. auch witcher, so toll die games auch sind, kein rpg, sondern ein actionadventure auf rpg-system-Basis, da ich eben seine Story spiele und nicht meine. hat für mich weit mehr mit deus-ex & co gemein als mit skyrim.
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Usul
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Usul »

Invader_Zim hat geschrieben:Zu dieser Thematik gibt es auch ein sehr schönes Video von meinem Lieblings-Youtuber:
The Shandification of Fallout.
Sorry, aber was für ein nerviges Video ist das denn? Der labert über 15 Minuten herum und sagt dabei Dinge, die er in 2 Minuten zusammenfassen könnte. Aber heutzutage hört sich ja jeder zu gerne bei Youtube selbst reden... da kann man dann schon mal eine Viertelstunde mit Nichts füllen und dabei so unglaublich besserwisserisch-nerdig klingen.
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Invader_Zim
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Invader_Zim »

@maho76

Das mag schon sein, aber die Glaubwürdigkeit und Plausibilität der Welt beizubehalten, ist nicht Aufgabe des Spielers. Man kann nicht von uns erwarten, Teile der Spielwelt oder der Inhalte zu umgehen, nur damit wir nicht an eine Immersion-zerstörende Stelle geraten. Wie der Typ in seinem Video ja auch sagt: sobald man uns Spielern auch nur ein bisschen Freiheit gibt, ist das erste, was wir machen, sofort vom vorgeschriebenen Weg abzuweichen und zu tun und zu lassen, worauf wir gerade Bock haben. Und indem wir das tun, wird die Glaubwürdigkeit der Spielwelt erst so richtig auf die Probe gestellt.

Und wie dieses Video sehr schön aufzeigt: Offenes Weltdesign und Story müssen sich nicht gegenseitig ausschließen. In Fallout New Vegas kann man ja schließlich auch ellenlange Questreihen für die verschiedenen Fraktionen machen, ohne gleich zu deren Chefs ernannt zu werden. Wenn man sich zum Beispiel für die Brotherhood of Steel abrackert, wird man lediglich ein hochgeschätztes Ehrenmitglied. Und das war zumindest für mich wesentlich befriedigender, als zum Gildenchef in Skyrim aufzusteigen. Denn erstens passt es zur Spielwelt (die BoS ist eine sehr verschlossene Gemeinschaft und überhaupt auch nur in deren Basis gelassen, geschweige denn zum Ehrenmiglied ernannt zu werden, ist schon ein regelrechtes Großereignes im Fallout-Setting) und zweitens mag ich die Leute dort und freue mich, dass sie mir dankbar genug sind, mich als einen der ihren zu sehen, wohingegen es mich absolut kalt lässt, in Oblivion der Chef von einer handvoll eindimensionaler Handpuppen zu werden.

Aber wie du schon sagst: Geschmackssache. :wink:

@Usul

Nimms mir nicht übel, aber ich verstehe ehrlich nicht, was du mir jetzt damit sagen willst? Bist du anderer Meinung als er? Und wenn ja, warum? Oder stimmst du mit ihm überein, aber er braucht für dich nur zulange, um auf den Punkt zu kommen? Und wenn ja, warum bist du dewegen jetzt so gereizt? :?
Zuletzt geändert von Invader_Zim am 06.01.2014 20:09, insgesamt 2-mal geändert.
Freakstyles
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Freakstyles »

Einer der Hauptgründe für die Verschiebung des Spiels auf Ende 2014 sei der Einbau der Qunari als spielbare Rasse, denn dies habe weitreichende Auswirkungen auf Handlung und Dialoge, die man sowohl schreiben als auch einsprechen lassen müsse.
Also ist es schon wieder schnell schnell fertig produziert worden und jetzt wird Content nachgereicht, na das kann ja nur super werden!

Ich weiß garnicht was man sich hier über die Story aufregt, bei einem Krimi sag ich ja auch nicht: Da wirds nen Mörder und nen Ermittler geben, voll scheiße, gabs schon 2 Milliarden mal"

Genauso gibt es bei Fantasy halt Fraktionen und eine Bedrohung in Form von Dämonen/Untoten.
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SethSteiner
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von SethSteiner »

Krimi ist aber nicht Fantasy. Fantasy ist ein Setting, Krimi hingegen beschreibt ja schon den Inhalt, nämlich maßgeblich einen oder mehrere Morde und ihre Aufklärung. Bioware wiederholt sich konstant, dabei war gerade Dragon Age 2 wie ja schon gesagt gut konzipiert.. aber das reicht halt nicht. Biowares ständige Wiederholungen sind ein Zeichen stetigen Verfalls einer einst großartigen Rollenspielschmiede.
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Freakstyles »

Innerhalb dieses Settings gibts aber zu 90% nur kleine Krimigeschichten und epische Großschlachten. Wird auch in Fantasy Büchern nicht anders gehandhabt. In einem Spiel hat man im Prinzip durch ettliche Kleinquests bereits kleine Krimigeschichten und dann im Finale wirds halt eher episch.

DA2 wurde Storytechnisch übrigens nicht gerade gelobt. Ich sag mal 20% hats gefallen, die anderen fandens Mist. Mich eingeschlossen. Is ja nicht umsonst nen Flop gewesen.
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SethSteiner
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von SethSteiner »

Dragon Age 2 hat es ja auch verkackt, deswegen wird ja auch nur das Konzept gelobt und nicht die Story an sich. Grundsätzlich lässt sich aus Fantasy jedenfalls mehr machen als das was Bioware macht. Beispiel Satinavs Ketten, ein Adventure in einem Fantasysetting in dem ich nicht zum xten Mal irgendwelche Fraktionen versuche zu vereinigen um ein großes Übel zu bekämpfen. Dasselbe wie In Origins und in Mass Effect. Auch die Witcher Reihe spielt sich anders, Das Lied von Eis und Feuer im Buchsektor mag auch dieses epische Übel drin haben und trotzdem läuft der Plot komplett anders ab und Protagonisten und Antagonisten können auch mal die Rollen tauschen oder beides zugleich sein. Bioware greift schon wieder zu einem völlig abgegriffenen Rezept, was einfach nicht notwendig wäre aber aus dem sie scheinbar nicht mehr rauskommen und damit halt klar hinter der Konkurrenz hinterherhinken und auch allgemein gar nicht mehr zeitgemäß sind.
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Oldholo
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Oldholo »

SethSteiner hat geschrieben:[...]. aber Kirkwall war halt tot. Und ich sehe da ehrlich gesagt Morrowind keinesfalls besser, denn was bringen viele architektonisch unterschiedliche Städte, wenn da keiner zu wohnen scheint? Oder Fallout, was wirklich eine ziemliche reinste Ghettowüste war aber immerhin dadurch profitierte, dass man gute NPCs auf engen Raum konzentrierte.
Beiden Spielwelten, Morrowind und D.C., kann man allerdings zugute halten, dass sie wirklich ziemlich tot waren. Rein vom Setting her, meine ich.
Laut Morrowinds Lore sind viele Dunmer bereits zu der Zeit von der Insel geflohen und nur die Legion sowie die taffesten Bewohner sind vor Ort geblieben, und dass in der Welt von Fallout nicht mehr viele Menschen leben, ergibt sich aus dem Setting selbst.
Aber klar - beiden Spielen fehlte es an mehr Charakteren. Nur wie Du schon sagst: Es fällt dort weniger ins Gewicht als bei einem strikt nach rotem Faden vorgehenden RPG.
Freakstyles hat geschrieben: Ich weiß garnicht was man sich hier über die Story aufregt, bei einem Krimi sag ich ja auch nicht: Da wirds nen Mörder und nen Ermittler geben, voll scheiße, gabs schon 2 Milliarden mal"
Wie SethSteiner schon sagte, gibt es einen echten Unterschied zwischen Fantasy als Setting und Krimi als klar definiertes Genre.
Während ich in Krimis Räuber und Gendarm-Stories erwarte, wäre die einzige Analogie zu Fantasy wohl eher, dass man im klassischer tolkienscher Fantasy für gewöhnlich Elfen, Zwerge, Orks, Trolle, Burgen und dergleichen zu sehen bekommt.
Die "Bedrohung durch Dämonen/Untote/Böse Magier"-Vorlage ist aber auch noch nicht per se das, was so langweilig klingt, sondern die etwas konkreteren Dämonentore, die bereits ziemlich gut vermuten lassen, wie die Story ablaufen wird. Das gibt's nämlich auch alles wirklich in jeder 2. Fantasygeschiche, manchmal mit "Portalen", manchmal sind's "Tore", häufig gepaart mit irgendwelchen magischen Artefakten aus vergangenen Tagen, die als Einzige in der Lage sind...you get the idea.
Ich zweifle nicht daran, dass BioWare fähig ist, die Story interessant zu inszenieren und gute Charaktere zu schreiben, die das Spiel trotzdem spaßig machen können. Das haben sie mit DAOs klischeehaftester aller Rahmenhandlungen schließlich auch geschafft. Aber es ist einfach bedauerlich, dass Storywriter wieder und wieder die gleiche alte Formel aufwärmen, obwohl Fantasywelten mehr als genug Möglichkeiten bieten, um Geschichten zu erzählen, die ohne all das auskommen. :|


Zu der Glaubwürdigkeitssache:
Ist eindeutig Geschmackssache bzw. kommt drauf an, inwieweit man RP zulasten der eigenen Möglichkeiten gewichtet. Als "Zweihandschnetzler" in TES-Spielen meide ich die Magiergilde einfach, auch wenn das den Verzicht auf Story und Belohnungen mit sich bringt, weswegen der "Makel" bei mir nicht ins Gewicht fällt. Ich kann aber nachvollzieheben, dass das nicht jeder Spieler so tun will. Ich glaube nicht, dass es da ein "Richtig" oder "Falsch" gibt, nur ein "Anders".
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Freakstyles »

Einfach aus Faulheit musst Du mich jetzt bitte aufklären was das Konzep von DA2 war. DA2 war für mich Krimi im Fantasybereich, DA1 epische Fantasygeschichte.

Das jegliche Konzepte für epische Fantasygeschichten mittlerweile durch sind, sollte bereits seit längerer Zeit aufgefallen sein. Krimi in gewänder von Fantasy gehüllt, joa warum nit, wems gefällt. Die älteren lesen gerne Alpen-Krimis, die jüngeren halt Fantasy-Krimis .... schreibt die Geschichte des ganzen aber auch nicht neu.

Im epischen Fantasybereich wird es auch schwer was gänzlich neues zu erfinden. Nach Herr der Ringe, Feuer und Eis, Dungeons & Dragons usw. (für mich persöhnlich auch die Sigmar Triologie aus dem Warhammer Universum) hat man bereits sehr viele Facetten mit abgedeckt. Sprich das "Gerüst" einer Geschichte wird nicht stark zu verändern sein. Wie man mit den Protagonisten und dem Storytelling umgeht, dass ist dann das entscheidende für eine gute Story. An neuen "Gerüsten" werden wir nicht mehr viel sehen.

The Witcher hat auch nur eine Fraktion, die Hexer, in den Mittelpunkt gestellt. Wie andere halt, Krieger, Paladine, Zauberer und Waldläufer, Barbaren in Szene setzen. Und es spielt sich vielleicht minimal anders, da es eine Serie ist und man nicht dazu gewzungen ist das ganze auf ein episches Ende hinauslaufen zu lassen. Er erlebt einfach viele kleine Abenteuer in mehreren Teilen. Dabei kann man natürlich die Welt gut erklären und inszenieren was wohl ein wenig die Fazniation und den Reiz für die Witcher Welt ausmacht.
Freakstyles
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Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere

Beitrag von Freakstyles »

Oldholo hat geschrieben: Die "Bedrohung durch Dämonen/Untote/Böse Magier"-Vorlage ist aber auch noch nicht per se das, was so langweilig klingt, sondern die etwas konkreteren Dämonentore, die bereits ziemlich gut vermuten lassen, wie die Story ablaufen wird. Das gibt's nämlich auch alles wirklich in jeder 2. Fantasygeschiche, manchmal mit "Portalen", manchmal sind's "Tore", häufig gepaart mit irgendwelchen magischen Artefakten aus vergangenen Tagen, die als Einzige in der Lage sind...
Es sind ja auch Dämonen, die kommen nun mal aus den Pforten der Hölle. Kannst die auch aus Regenpfützen entstehen lassen, aber dann müsstest die Geschichte von Dämonen umschreiben ;)

Warhammer geht da ja z.B. schon den Weg das Dämonen im Empyrian oder anders im Warp leben. Aber auch die kommen durch Risse und Öffnungen in die Welt ;)