Das versuche ich anderen Spielern/Usern schon seit Jahren zu erklären...ich bin bisher gescheitert.Usul hat geschrieben:Bei deiner leicht ironischen Betrachtung kann man aber fast den Eindruck gewinnen, als ob die Publisher uns Kunden irgendwie in die Irre führen, anlügen, betrügen würden.Anla'Shok hat geschrieben:Aber wirklich, unsere geliebten Publisher wollen doch nur unser bestes von daher wird es in Zukunft natürlich Faire F2p Spiele geben. Man kann denen natürlich voll und ganz vertrauen, wie damals, als es hies, das DLC das Spiel Erlebnis erweitern werden und es nie dazu kommen wird, das content beschnitten wird.
Mensch und was können wir Spieler nicht alles an Geld Sparen, das es Spiele gibt in denen man sich Waffen leihen soll und es sogar spiele gibt in denen man sich Munition kaufen darf ignorieren wir einfach mal.Ist es denn nicht vielmehr so, daß die Spieler erst den Weg zementieren, den die Publisher anfangen? Daß die Firmen natürlich möglichst viel Geld verdienen wollen, sei ihnen zugestanden... niemand ist ein Samariter. Aber warum gehen wir Spieler denn hin und machen die Grütze mit? (Mit "wir" meine ich die allgemeine Spielerschaft)
Wenn wir das nicht täten, wären DLC, Online-Zwang, Konto-Anbindung, F2P, jährliche Sequels usw. kein Thema. Aber wir lassen uns darauf ein, daher funktioniert das Ganze ja auch.
Erkläre das mal in einem EA-Tread...*duck*
Nur den Casual-Gamern die Schuld zu geben hilft da auch wenig: Ich will nicht wissen wieviele der Leute die sich "Core"-Gamer nennen einen Season-Pass für BF,CoD oder Halo haben,oder Bethesda ihre 20€-DLCs abgekauft haben und in Foren sich beschweren.Das es kontraproduktiv ist sollte eigentlich jeder merken.
In dem Sinne gehören F2P-Titel in den meisten Fällen zu den faireren alternativen: Du siehst genau was du bekommst und du zahlst wenn es dir etwas wert ist.Ich hab bspw ActBlizz für einen guten SP und einem eher mauen,fehlerhaften MP bei Black Ops 2 60€ gezahlt weil ich nach dem guten BO1 gedacht habe das sie es wohl kaum versemmeln und auf den Erfahrungen aufbauen.Ähnliches dachte ich auf von BF3,das nach BC2 zwar nett aber dennoch enttäuschend war.Hätte ich sie vorher angespielt hätte ich wohl auf mindestens eins von beiden verzichtet.
Ein interessantes Modell versuchte THQ auch bei einem MX-Teil zu etablieren: Das Spiel ist in der Retail-Version günstiger (40€) ,der Rest muss per DLC erworben werden wenn einem das Spiel zusagt und entsprach dem normalen Vollpreis.Man bekommt also einen voll spielbaren Titel mit gekürzten Inhalt,nur ist es von Anfang an offensichtlich.
Der Sinn dahinter war übrigends auch den Gebrauchtmarkt und illegale Kopien einzudämmen,bzw den Verlust dadurch - eigentlich garnichtmal so dumm.Wenn man schon die 40€ abschreiben muss,hat man (wenn die Qualität stimmt) immerhin noch die Chance 20€ zu verdienen.
Dumm nur das bei der MX-Reihe schon seit Jahren Qualität das größte Problem war
